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Schrift-Kombi für Projektarbeit im Bereich der Geschichtswissenschaften


Schnecko

Empfohlene Beiträge

Norbert P

... es sind ja auch noch genügend Fonts ohne kleines ß unterwegs (z.B. die beliebten Scriptfonts auf Mighty Deals etc.).

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Gast Arno Enslin
vor 21 Minuten schrieb Dieter Stockert:

Was der zweite Satz dann allerdings damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

Je weniger Schriften mit großem Eszett es gibt, desto stärker schränkst du dich ein, wenn du die anderen schon bei der Vorauswahl ausschließt. Der Thread-Ersteller sucht eine Schrift für einen umfangreichen Text und keinen Personalausweis o. ä. Es geht darum, seine Augen beim Lesen möglichst wenig anzustrengen und dabei möglichst alle Informationen in möglichst kurzer Zeit zu erfassen, sie zu sortieren, zu speichern, zu bedenken. Dass eine Schrift auch thematisch passen sollte, gilt sowohl für Schriften mit als auch für Schriften ohne großes Eszett. Und jetzt hast du eine Schrift gefunden, die in Bezug auf die Lesbarkeit nur schwer zu überbieten ist und außerdem thematisch passt. Und auf die würdest du zugunsten einer Schrift verzichten, die weniger gut lesbar ist? Dass die Entscheidung für eine Schrift mit Eszett ausfallen sollte, wenn die in Bezug auf die Lesbarkeit und Thematik gleichwertige Alternative kein großes Eszett enthält, habe ich doch zu keinem Zeitpunkt bestritten.

 

Edit: Hab deinen Nachtrag erst gerade gelesen.

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Gast Arno Enslin
vor 28 Minuten schrieb Kathrinvdm:

Das kommt doch völlig auf die Prioritäten an: Für Dich hat’s keine, für mich schon.

Und was hat für deine Leser Priorität? Für das Lesen eines 30seitigen Textes eine Stunde länger zu brauchen und dafür in den Genuss zu kommen, dass die Fußnote „Yo, Alte(r), PREISS heißt eigentlich Preiß. Das wollen wir nicht verschweigen, denn wir Deutschen nehmen es immer noch sehr genau.” den Seitenfuß oder Anhang nicht verschandelt? Ich mein, wie oft kommt denn das vor in so einer Arbeit?

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Schnecko
vor 8 Stunden schrieb CLMNZ:

Hat sich jemand mal mit der Thematik der Arbeit befasst (3. Reich, Sinti/Roma, KZ ...) ? oder bringt man nur rein ästhetisch passende Kombinationen hier zum Vorschlag ? (Begegnet mir sehr oft z.B. bei Ausstellungskatalogen -> eine völlig von der Ausstellung und Thematik losgelöste Schriftwahl)

Ich denke, dass es recht schwierig ist, eine zum Thema passende Schrift zu finden.

Gibt es Vorschläge? :-D

vor 9 Stunden schrieb CLMNZ:

Fragen an den Threadersteller: Warum überhaupt eine Schriftmischung ? (Vor allem bei diesem Thema)

Die Schrift für Abschnittsüberschriften kann ja die gleiche wie im Fließtext (nur in 'Bold') sein.

Für die Kapitelüberschriften wäre ein bisschen Abwechslung aber schön :)

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Phoibos

Historiker sind ultrakonservative Menschen, was ihr formales Regularium anbelangt, ich würde aus diesem Grunde vom Versal-Eszett absehen. Da ist halt beim typischen Lesen einiger Herr Gaßmann ein gaaaaaaanz anderer Mensch als Herr Gaẞmann. 

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Schnecko
vor 9 Stunden schrieb Kathrinvdm:

Man kann sicher darüber diskutieren, ob die Schriftwahl explizit auf das Thema ausgerichtet werden sollte (Schrift als Statement), oder ob nicht primär eine optimale Erfassbarkeit des Inhaltes im Vordergrund stehen sollte (Schrift im Dienste des Lesers). Die oben genannten Vorschläge fallen für mich in die zweite Kategorie und haben damit durchaus ihre Berechtigung. 

Ich wäre für die Lesbarkeit an erster Stelle und einem dezenten, der Thematik angepassten Touch!

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Schnecko
vor 9 Stunden schrieb R::bert:

Insbesondere für jemanden der sich hier gefühlt nur alle paar Monate blicken lässt – von brauchbaren Inputs mal noch gar nicht gesprochen. :-?

 

 

 

Upps, habe am Handy die zweite Seite des Thread übersehen...

 

Nachtrag: Ich habe das Gefühl, das war nicht auf mich bezogen :P

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Schnecko
vor 8 Stunden schrieb CLMNZ:

... und wieso muss man gleich mit einer Kür (Schriftmischung) beginnen ?

Ich bin da offen für alles.

Das Problem ist eher die große Auswahl, ich könnte jetzt nicht sagen, warum ich Baskerville der Cormorant Garamond vorziehe...

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Schnecko
vor 7 Stunden schrieb R::bert:

... Und wenn dann am Ende sowieso immer wieder nur auf Freefonts zurückgegriffen werden kann, brauchen wir uns ja hier auch nicht den Kopf zu zerbrechen. :roll:

Freefonts sind super, ich bin aber auch bereit für etwas exklusives, passendes (in Maßen) zu zahlen.

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Phoibos

 

vor 1 Minute schrieb Schnecko:

ich bin aber auch bereit für etwas exklusives, passendes (in Maßen) zu zahlen.

Dann möchte ich noch die Andron ins Rennen schicken: http://www.signographie.de/cms/front_content.php?idcat=35 Andreas Stötzner stellt sogar einen Freefont für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung!

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Gast Arno Enslin
vor 20 Minuten schrieb Schnecko:

Für das essentielle (Regular, Bold, Italic und evtl.) nicht mehr als 100€

Okay, dann fällt die Expo raus, wenn ich mich recht an die Preise erinnere.

 

Jemand, also R::bert, hätte früher fragen sollen, wie teuer Exklusivität sein darf. :-)

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Schnecko
vor 1 Minute schrieb Arno Enslin:

Jemand, also Robert, hätte früher fragen sollen, wie teuer Exklusivität sein darf. :-)

Wenn ich die Schrift dann auch außerhalb der Projektarbeit nutzen werde, darf Exklusivität teurer sein ;-)

Einige der kostenpflichtigen Schriften kann man aber auch anderswo im Internet finden (siehe 'Freight')

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Kathrinvdm
vor 43 Minuten schrieb Arno Enslin:

Und was hat für deine Leser Priorität? Für das Lesen eines 30seitigen Textes eine Stunde länger zu brauchen und dafür in den Genuss zu kommen, dass die Fußnote „Yo, Alte(r), PREISS heißt eigentlich Preiß. Das wollen wir nicht verschweigen, denn wir Deutschen nehmen es immer noch sehr genau.” den Seitenfuß oder Anhang nicht verschandelt? Ich mein, wie oft kommt denn das vor in so einer Arbeit?

Du scheinst mir etwas dogmatisch veranlagt zu sein. Ich hab’s da eher mit einem gesunden Pragmatismus. ;-)

 

Ich habe jede Menge Schriften ohne Versal-Eszett im Schatzkästlein und ich kaufe durchaus neue Schriften ohne dieses Zeichen, wenn mir die Schriften ansonsten gut gefallen. »Priorität« bedeutet nicht, dass ich keine Schrift ohne das Versal-Eszett kaufe, sondern, dass ich, wenn ich zwei gleichwertige zur Auswahl habe, die mit dem Versal-Eszett bevorzugen würde. 

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Schnecko
Gerade eben schrieb Arno Enslin:

Wenn das stimmt, was Kathrin sagt, Schnecko, dann würde ich an deiner Stelle ganz schnell den Priester kommen lassen.

Nein, ich kaufe lieber die Lizenz!

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CLMNZ
Zitat

Ich wäre für die Lesbarkeit an erster Stelle und einem dezenten, der Thematik angepassten Touch!

 

vor 54 Minuten schrieb Schnecko:

Ich bin da offen für alles.

Das Problem ist eher die große Auswahl, ich könnte jetzt nicht sagen, warum ich Baskerville der Cormorant Garamond vorziehe...

 

genau da ist eine Vorgabe der Uni evtl. hilfreich.

Es muss ja keine schlechte Vorgabe sein – und wenn man von der Vorgabe abweicht finde ich es gut wenn man seine Entscheidung begründen kann. (Einfach nur »schöner« halte ich für eine schwache Begründung)

 

Baskerville, Garamond sind halt sehr klassische Schriften aus dem 17./18. Jahrhundert – sicherlich nicht daneben für so eine Arbeit aber halt vermutlich auch nicht anders als das Template.

 

beim Umgang mit der Thematik aus der Zeit gibt es schon auch grundverschiedene Gestaltungsansätze. Die einen wollen lieber »schocken«, Gefühle transportieren (Stichworte: Beton und Stacheldraht) – die anderen meinen die Thematik stehe für sich und man nimmt sich als Gestalter zurück, verzichtet auf Pathos und Effekt (Stichwort: white cube).

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Schnecko
vor 1 Minute schrieb CLMNZ:

 

 

genau da ist eine Vorgabe der Uni evtl. hilfreich.

Es muss ja keine schlechte Vorgabe sein – und wenn man von der Vorgabe abweicht finde ich es gut wenn man seine Entscheidung begründen kann. (Einfach nur »schöner« halte ich für eine schwache Begründung)

 

Baskerville, Garamond sind halt sehr klassische Schriften aus dem 17./18. Jahrhundert – sicherlich nicht daneben für so eine Arbeit aber halt vermutlich auch nicht anders als das Template.

Die Vorgabe lautet "neutral", sie sollte also gut lesbar sein.

Habe mal nachgefragt und Times New Roman und/oder Arial sind die gängigsten.

Besonders Arial finde ich aber extrem hässlich, es sollte schon eleganter sein, eben "anders".

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<p>Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk</p>
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