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ITC Avant Garde – a MyFonts Bestseller
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Leseschrift für Geschäftsbriefe und Veröffentlichungen

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Liebe Typo-Fans,

 

für die eigene geschäftliche und private Kommunikation im Bereich Kunst möchte ich mich gerne für eine Serifen-Schrift entscheiden. Die Schrift soll eingesetzt werden in Briefen, auf Visitenkarten, aber auch in Aufsätzen, die als PDF-Dateien veröffentlicht werden.

 

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich immer wieder mit Typografie, jedoch nur als interessierter Laie.

 

Mir fällt auf, dass mir besonders schicke, edle Schriften zwar sehr gut gefallen, ich mich daran aber schnell satt sehe, zum Beispiel Berlingske oder Plantin.

 

Gute Lese-Schriften, die vielleicht etwas weniger auffällig dabei kantiger sind, begeistern mich hingegen auch nach Jahren. Auch muss ich gestehen, dass mir die Georgia (besonders als Web-Schrift) nach wie vor gefällt. Daher findet Ihr die Georgia Pro unten in der Liste.

 

Hier meine Reihenfolge:

 

  • DTL Documenta
  • Arnhem Pro
  • (Georgia Pro)
  • Lyon (großartiges „k“)
  • Harriet

 

Ist die Wahl reine Geschmacksache? Oder gibt es ganz klare Tendenzen Eurerseits?

 

Besonders bei Lyon und Harriet fällt mir auf, dass kursive F-Umlaut-Verbindungen nicht gut funktionieren. Ich weiß aber nicht, ob das ein Kriterium ist.

 

Als Sans-Schrift tendiere ich zu Graphik oder vielleicht Calibre (nicht Calibri). Calibre wirkt recht klein. Hier muss man wahrscheinlich händisch korrigieren, damit sie zur serifenbehafteten Schrift passt.

 

Noch eine konkrete Frage zur Documenta: Mit sehr alten Font-Dateien konnte ich experimentieren. Selbst mit LaTex werden Ligaturen nicht automatisch dargestellt. Gibt es die Documenta mit modernen OpenType-Funktionen? Im neuen Reclam-Design, im neuen Gotteslob und Bibelveröffentlichungen sieht diese Schrift unglaublich gut aus.

 

Danke Euch und viele Grüße!

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R::bert

Ich würde Dir gern erstmal diesen Strang nahelegen, wenn Du ihn nicht bereits beackert hast:

 

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Hallo R::bert,

 

dann auch meinerseits ganz herzlichen Dank.

 

Ich sehe, es ist kaum möglich, eine solch allgemeine Frage zu beantworten. Dennoch war auch für mich der Thread hilfreich – zumal ich ebenfalls regelmäßig Gutachten schreiben muss: Die Noe war mir neu, und einige Schriften habe ich neu betrachtet – vor allem Meret. Die Meret gefällt mir mit ihren schlanken Formen und einigen sehr charakteristischen Glyphen gut.

 

Documenta bleibt auf Platz 1, vielleicht kommt die Meret auf Platz 2.

 

Bei guten Schriften und der Vorgehensweise Markdown -> LaTeX -> PDF kann zumindest keine typografische Katastrophe geschehen.

Vielen Dank!

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D2C
Am 16.4.2019 um 11:39 schrieb Score:

Noch eine konkrete Frage zur Documenta: Mit sehr alten Font-Dateien konnte ich experimentieren. Selbst mit LaTex werden Ligaturen nicht automatisch dargestellt. Gibt es die Documenta mit modernen OpenType-Funktionen? Im neuen Reclam-Design, im neuen Gotteslob und Bibelveröffentlichungen sieht diese Schrift unglaublich gut aus.

Hallo @Score, guter Geschmack – die Documenta ist in der Tat fantastisch. Man sollte natürlich dazu sagen, dass auch die Qualität der Typografie in den drei genannten Publikationen außerordentlich hoch ist. Nicht jedes Dokument sieht automatisch genau so gut wie diese aus, nur weil es in der Documenta gesetzt ist (leider).

Die Schrift wurde von dtl technisch auch für den OpenType-Standard weiterentwickelt. Die OpenType-Versionen der Documenta-Fonts gibt’s hier zum Download.

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Score

Vielen Dank, @D2C!

 

Der Link ist sehr hilfreich. Meine Suchen führten meist zu völlig anderen Seiten, die out of date wirkten.

 

Allen einen besinnlichen Karfreitag.

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