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… (…) (…). Aufeinanderfolgender Text in Klammern möglich?

Hervorgehobene Antworten

Bei Musliminnen mit abgeschlossener Ausbildung sind diejenigen mit Kopftuch häufiger erwerbstätig als diejenigen ohne Kopftuch (76,1 zu 62,6 Prozent) (ibid., 7).

Frage: Ist die vorliegende Klammersetzung in dieser Art und Weise »erlaubt«? Muss ggf. ein Komma dazwischen gesetzt werden?

Hallo Jedida, willkommen im Forum!

 

Warum nicht: (76,1 zu 62,6 Prozent; ibid., 7), also eine Klammerung und Angaben durch Semikolon getrennt? Aber wenn es in je eigenen Klammern stehen soll, spräche für mich nichts dagegen, es so zu machen, wie du es gezeigt hast.

Für das Naturwissenschaftler-Auge ist das ganz normal. Der Grund: es werden fast immer Programme für die Stellenangaben und Literaturliste benutzt die mit dem Vorschlag von Thomas nicht zurecht kämen, weil hier Inhalte und die automatisch generierten Literaturstellen kollidieren. In Manuskripten wird daher fast immer die gezeigte erste Version benutzt und die wissenschaftlichen Verlage haben dies dann oftmals so übernommen. Ist jetzt zugegebenermaßen natürlich nicht unbedingt eine feinfühlige typografische Herangehensweise, aber diese pragmatische Lösung formt eben die Sehgewohnheiten.

vor 2 Stunden schrieb Jedida A. Hennig:

Ist die vorliegende Klammersetzung in dieser Art und Weise »erlaubt«?

Das kommt immer auf die Konventionen an, denen Verlag, Journal etc. folgen. Normalerweise haben die ein style manual und es empfiehlt sich, dem zu folgen. Ich finde die erste Variante, also »(76,1 zu 62,6 Prozent) (ibid., 7)«, viel klarer. Da werden sehr unterschiedliche Textelemente eingeklammert: Daten zur vorstehenden Aussage und dann eine Literaturangabe. Die beide in einer Klammer zusammenzufassen erscheint mir potentiell ziemlich missverständlich zu sein. Eigentlich ist es suboptimal, dieselbe typografische Auszeichnung für zwei völlig verschiedenen Funktionen zu nutzen. Hätte ich Kontrolle über den Text, würde ich versuchen, umzuformulieren und die erste Klammer aufzulösen.

vor 2 Minuten schrieb Þorsten:

Hätte ich Kontrolle über den Text, würde ich versuchen, umzuformulieren und die erste Klammer aufzulösen.

:gimmifive:

vor 5 Stunden schrieb Jedida A. Hennig:

Bei Musliminnen mit abgeschlossener Ausbildung sind diejenigen mit Kopftuch häufiger erwerbstätig als diejenigen ohne Kopftuch (76,1 zu 62,6 Prozent) (ibid., 7).

Beispielsweise:

Unter Musliminnen mit abgeschlossener Ausbildung weißt die Gruppe der Kopftuchträgerinnen den höchsten Anteil von 76,1 Prozent an Erwerbstätigen auf.  Der Anteil an Erwerbstätigen in der Gruppe der Musliminnen, die kein Kopftuch tragen, beträgt hingegen nur 62,6 Prozent (ibid., 7).

vor 20 Minuten schrieb 109:

weißt

Nur, wenn sie Anstreicherinnen sind. Sonst "weist" :-|.

 

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