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Font-Wiki: Magna

Die DDR war durch die deutsche Teilung von den etablierten Herstellern von Setzmaschinen-Schriften abgeschnitten und musste eine Produktion dieser Schriften komplett neu aufbauen. Nachdem dies erfolgt war, produzierte der VEB Typoart in den 1950er-Jahren zunächst vor allem die Primus-Antiqua (ähnlich der Excelsior von Linotype) massenhaft. Nach Thannhaeusers Liberta in den 1950er-Jahren kam mit der Magna in den 1960er eine weitere eigenständige Schriftfamilie für Mengentexte hinzu. Die Schrift wurde zunächst in den Garnituren mager, kursiv und halbfett für Hand- und Magazin-Maschinensatz hergestellt.

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Ankündigung für die Magna aus dem Jahr 1966 (Text in Stentor)

Albert Kapr fügte eine russische Version hinzu und in den 1980er-Jahre wurde die Schrift von Karl-Heinz Lange für den Fotosatz umgearbeitet.

Die digitalen Versionen von Elsner+Flake sind in zwei optischen Größen verfügbar (TB/TH) und enthalten zusätzlich schmale Schnitte (regular, italic, bold, bold italic). Eine weitere Digitalisierung in drei Schnitten gibt es von URW.

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