Zu Inhalt springen

88 Artikel in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    Sven Neumann hat an der HTW Berlin im Fachbereich Gestaltung in diesem Jahr ein empirische Untersuchung zur Leserlichkeit von von Schrift im öffentlichen Raum durchgeführt. Die durch Prof. Florian Adler betreute Studie basierte in Bezug auf Schriftgrößen und Leseentfernung auf den Vorgaben der Norm DIN 1450 und spiegelt somit reale und empfehlenswerte Bedingungen beim Lesen von Schildern und Texten im öffentlichen Raum wider. Versuchsbedinungen: Am Test nahmen 106 Personen unterschiedlichsten Al
    • 13.551 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Auf der jährlichen Konferenz der Association Typographique Internationale (ATypI), die dieses Jahr in Reykjavík stattfand, sprachen Nadine Roßa und Ralf Herrmann über die Besonderheiten des deutschen Eszetts. Die Präsentation zum großen Eszett kann hier als nachträglich aufgezeichneter Screencast betrachtet werden. Es behandelt die Geschichte des kleinen Eszetts und die heutige Notwendigkeit eines Versal-Eszetts unter Berücksichtigung der typischen Gegenargumente.
    • 3.797 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Kennen Sie das? Jemand schickt Ihnen Textvorlagen in Form einer TXT-Datei. Sie öffnen diese und stellen fest, dass Umlaute, Eszett und andere Zeichen kryptisch dargestellt werden. Wo »Müllerstraße« stehen soll, steht plötzlich »Müllerstraße«. Selbst professionelle Anwender sind nicht selten ratlos, wie man mit diesem Problem umgehen soll. Schließlich versichert der Ersteller der Datei, dass sie bei ihm korrekt angezeigt wird. Gar nicht selten fängt man dann sogar an, die Sonderzeichen im ganze
    • 23.211 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Gerade hat Nick Shinn seine Parity veröffentlicht – eine Schrift, die von Grund auf als Unicase-Schrift, also als Kombination von Groß- und Kleinbuchstabenformen mit gleicher Buchstabenhöhe, gestaltet wurde. Doch wie soll man Schriften dieser Art eigentlich im Deutschen bezeichnen? Dies fragte sich auch Jürgen Siebert von FontShop Deutschland. Die FontBook App ist mehrsprachig angelegt, aber eine Übersetzung für Unicase innerhalb dieser Anwendung fehlte bislang. Siebert fragte daher auf Twitter
    • 5.224 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Am 8. Dezember 2016 übergab der Rat für Rechtschreibung seinen dritten Bericht an die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland. Darin enthalten sind zwei Vorschläge zu Regelveränderungen der offiziellen deutschen Rechtschreibung zur Bestätigung durch die staatlichen Stellen. Ein Vorschlag widmet sich Adjektiv-Substantiv-Fügungen, ein anderer ist eine kleine Sensation: die Aufnahme des Eszett-Großbuchstabens in das Regelwerk der amtlichen deutschen Rechts
    • 90.439 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Source of the Originals lautet der Slogan der heute zum Monotype gehörenden Marke Linotype voller Stolz. Helvetica, Frutiger, Optima, Palatino, Syntax, Sabon, Avenir – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Einige der meistbenutzten und einflussreichsten Schriftentwicklungen des 20. Jahrhunderts sind in der Linotype-Bibliothek versammelt. Doch die Geschichte des Markennamens Linotype reicht noch viel weiter zurück: zur Erfindung einer Setzmaschine, die weltweit Geschichte schrieb und sogar ve
    • 15.075 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    In über 15 Jahren Foren-Betrieb zeigen sich so einige typische Muster in Online-Diskussionen. Eines davon soll in diesem Artikel besprochen: Es geht um das Berufen auf die eigene Meinung. Insbesondere wenn Diskussionsteilnehmer sich in die Ecke gedrängt fühlen, betonen sie häufig, dass sie ja schließlich nur ihre Meinung sagen würden. Dies soll meist zweierlei suggerieren:  … dass am bloßen Äußern der Meinung nichts verkehrt sein könne (»schließlich haben wir ja Meinungsfreiheit«).
    • 8.179 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Immer wieder taucht bei Schriftanwendern der Wunsch auf, Schriftmusterdarstellungen von installierten Schriften auf Papier oder in PDF-Dateien auszudrucken. Sei es, um bestimmte Schriften für einen Auftrag zu vergleichen, oder gar, um die gesamte eigene Schriftbibliothek zu katalogisieren. Man könnte dazu natürlich in einem Textverarbeitungs- oder Layoutprogramm einen Mustertext setzen und diesen für jede Schriftart manuell zuweisen und ausdrucken – doch diese Aufgabe könne verschiedene Tools vi
    • 13.602 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Mit dem Zweck und Wesen von Ligaturen haben wir uns bereits in unserem älteren Fachartikel »Ligaturen – alles, was man wissen Muss« ausführlich beschäftig. Nachfolgend soll es um einige konkrete Anwendungstipps zum Satz von typografischen Ligaturen gehen. Mit OpenType-Schriften können Texte heute vollautomatisch mit Ligaturen versehen werden. Beim Satz von deutschsprachigen Texten stellt sich dabei allerdings das Problem, dass hier Ligaturen nicht über Morphemgrenzen hinweggesetzt werden dürfen.
    • 17.461 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Wer mit vielen Fonts arbeitet, sollte diese nicht einfach nur in die jeweiligen Font-Ordner seines Computers kopieren, sondern mit einen Schriftmanager verwalten und nur bei Bedarf aktivieren (lassen). Dies schon nicht nur Systemressourcen, sondern macht auch das Suchen von Schriften nach Klassifikationen, Schlagwörtern, Zeichenbelegung usw. wesentlich einfacher. Doch welcher Fontmanager ist der richtige? Dutzende Programme in verschiedensten Preisklassen stehen für PC und Mac zur Auswahl. Wir h
    • 97.550 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Beim Konvertieren und Modifizieren von Schriften gibt es vieles zu beachten — in technischer, aber auch in rechtlicher Hinsicht. Unser Artikel beleuchtet die Materie und verrät Tipps und Tricks. Als Computer-Anwender empfinden wir das Öffnen, Speichern, Modifizieren und Konvertieren von Dateien als Selbstverständlichkeit. Die meisten Programme haben ihr eigenes, natives Dateiformat (PSD/DOC/AI/INDD usw.), das speziell darauf ausgelegt ist, beliebig oft geöffnet und bearbeitet werden zu können. M
    • 72.187 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    InDesign bietet ja schon lange die Möglichkeit, beliebige Objekte (Logos, Piktogramme etc.) als Vektor- oder Bitmapgrafiken direkt in einem Fließtext einbinden zu können. Doch die Arbeitsweise ist eher umständlich, denn die eingebundenen Objekte lassen sich natürlich nicht mit dem Text zusammen formatieren, sondern bleiben immer ein etwas sperriger Objektrahmen, der einfach mit dem Text mitfließt. Viel besser wäre es, man würde sich einen eigenen Font erstellen, der z.B. das eigenen Firmenlogo a
    • 5.482 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Die Definition der Schriftgröße verwirrt Anwender seit Texte am Computer gesetzt werden. Wenn wir sagen, ein Mensch ist 1,75 groß, dann meint dies das absolute Maß von Kopf bis Fuß. Wenn jedoch eine Schrift am Computer als 12 Punkt eingestellt wird, dann sind die Buchstaben genau … ja, wie groß eigentlich? Nun, keiner weiß es. Denn die Schriftgröße bestimmt nicht – wie der Name vermuten ließe – die Größe des Schriftbildes, sondern lediglich die Größe des Trägers, auf dem die Buchstabe sitzen (si
    • 27.068 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Seit vielen Jahren besitzt Typografie.info eine Hausschriften-Datenbank, die mit tatkräftiger Unterstützung unserer Mitglieder auf bereits circa 700 Einträge angewachsen ist. Nicht wenige Einträge waren aber verständlicherweise nicht mehr aktuell. Über einen Zeitraum von mehreren Wochen wurde die komplette Datenbank nun umfassend aktualisiert und erweitert. Sämtliche Beiträge wurden überprüft und notfalls aktualisiert sowie mit zusätzlichen Bildern und Schlagwörter (für automatische Querverweise
    • 8.118 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Idee, das Alphabet in Deutschland und Österreich durch eine Durchsetzung eines großen Eszett zu komplettieren, findet immer mehr Anhänger, wie zum Beispiel die Aktivitäten auf der Facebook-Fanseite belegen.  Doch wann immer Menschen zum ersten Mal von diesem Thema hören, wiederholen sich die immer gleichen Diskussionen um die Probleme, die der fehlende Buchstabe verursacht oder nicht verursacht, wie man gegebenenfalls mit diesen Problemen umgehen könnte und wie die geschichtlichen Zusammenhä
    • 6.551 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Emoji-Piktogramme stammen ursprünglich aus Japan und werden dort seit langem als Emoticons ähnlich der hierzulande üblichen Zeichenfolgen wie ; - ) eingesetzt. Die japanischen Mobilfunkbetreiber haben jeweils eigene Standards in Bezug auf Zeichenbelegung und Kodierung. Doch durch die täglich millionenfache Anwendung der Zeichen ließ sich schließlich auch das Unicode-Konsortium breitschlagen, die Nicht-Buchstabenzeichen in den Unicode-Zeichensatzstandard aufzunehmen. Auf Wunsch von Google und
    • 4.472.407 Aufrufe

Empfohlene Artikel

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.