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Feddie

Gliederung Telefonnummern

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Feddie

Hallo, wie wäre denn die z.Zt. richtig gewählte Gliederung einer Telefonnummer? :roll:

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PhB
Hallo, wie wäre denn die z.Zt. richtig gewählte Gliederung einer Telefonnummer? :roll:

Mir ist nur die Regel der Post aus den Siebzigern bekannt.

Bei gerader Anzahl von Ziffern: Vorwahl ohne Trennungen, dann 2 + 2 + 2 + 2 ...........

030 - 44 72 88 23

Bei ungerader Anzahl von Ziffern: Vorwahl ohne Trennungen, dann 3 + 2 + 2 ...........

0221 - 430 66 52

Gruß Philipp

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Ralf Herrmann

Streng nach Duden wird nur noch funktional getrennt.

030 1234567890

0180 5 1234567890

Da Grafiker diese Regeln durch die Bank ignorieren, gilt bei ordentlichen Drucksachen meist die 2er-Regel:

(0 30) 1 23 45 67 89

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Eryakaas

Dazu hat irgendwer mal einen genialen Tipp gepostet, keine wirklichen Leerzeichen einzutragen, damit man (speziell fürs Web) eine zusammenhängende Nummer rauskopieren kann. Wollte es verlinken, habs aber nicht gefunden, nicht mal mit suchfunktion :-(

war das nicht ein kommentar zu ralfs buch *grübel*

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Sebastian Nagel

Ich habe das mal für die IBAN-Nummer vorgeschlagen.

Einfach per CSS für die entsprechenden Buchstaben die Laufweite (letter-spacing:) erhöhen.

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Eryakaas

du warst das ... der tipp war aber so gut beschrieben, vor allem der nutzen. findest du dein posting evtl.?

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Sebastian Nagel

http://www.typografie.info/typoforum/vi ... light=iban

da ist er drin. Nochmal zur konkretisierung:

123<span style="letter-spacing:2px;">4</span>5678

Hier müsste vor oder nach der 4 ein größerer Abstand sein (ausprobieren).

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Ralf Herrmann

Eigentlich gibts dafür ja das Entity (»Thin Space«), das genau das gewünschte Ergebnis liefern sollte.

Da es aber nicht überall unterstützt wird, gibts dann im schlimmsten Fall statt des geringen Abstandes das berühmte fette Rechteck oder Fragezeichen.

Das Letter-Spacing auf nur ein Zeichen anzuwenden wird sicher auch nicht vernünftig und browserübergreifend funktionieren. Freue mich aber auch über einen Lösungsvorschlag.

Ralf

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Eryakaas
Eigentlich gibts dafür ja das Entity (»Thin Space«)

da find ich Toms Trick aber besser, weil kein zusätzliches Zeichen eingefügt wird und beim Kopieren/Einfügen nicht stört. Genau das ist in Toms Posting so schön erklärt, deshalb wollte ich unbedingt den Link haben (danke, Tom!)

Das Letter-Spacing auf nur ein Zeichen anzuwenden wird sicher auch nicht vernünftig und browserübergreifend funktionieren.

Warum nicht? entweder es geht überhaupt, dann geht es auch bei nur einem Zeichen, oder es geht gar nicht, denke ich mal. Ganz ohne Abstriche und Kompromisse bei irgendwelchen Browsern geht es halt nicht im Web. Werde ich bei Gelegenheit vielleicht mal testen.

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Ralf Herrmann

Ich find den Ansatz ja auch super. Hab nur gerade mal ein bisschen damit rumgespielt und leider keine Variante gefunden, die im Explorer und Firefox gleichermaßen funktioniert hätte.

Wenn das jemand hinbekommt, wäre es toll. Dann gibt’s dazu gleich einen neuen Artikel in der [wiki]Kategorie:Webtypografie[/wiki]. :D

Ralf

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Sebastian Nagel

So, mit zwei Bier im Kopf ist jetzt Zeit meine Theorie mal umzusetzen...

Ich melde mich mit Erfolg (und Code) oder Misserfolg (und Eingeständnis) zurück :wink:

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Sebastian Nagel

http://www.siv.at/abstand.html

Erfolg, mit kleiner Korrektur...

Nicht das (eigentlich passendere) letter-spacing-Attribut führt zum Ziel, da IE und FF es unterschiedlich interpretieren (FF kann es auf ein Zeichen anwenden, der Abstand erscheint rechts vom Zeichen, der IE braucht mindestens zwei Zeichen, es werden dann beide aufgesperrt --> nutzlos).

Was aber funktioniert ist das margin-Attribut, auch wenn es etwas missbräuchlich ist, das auf ein Inline-Element anzuwenden. Ich mach's trotzdem:

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd">

<HTML>
<HEAD>
   <META HTTP-EQUIV="Content-Type" CONTENT="text/html; charset=ISO-8859-1">
   <style type="text/css">
   <!--
	.abstand { margin-right:3px; }
   -->
   </style>
</HEAD>


<BODY>



Telefon: 1<span class="abstand">2</span>3<span class="abstand">4</span>5<span class="abstand">6</span>7<span class="abstand">8</span>90</p>

</BODY>
</HTML>

Ich gebe also jedem Zeichen, hinter dem ein Abstand stehen soll, die Klasse "abstand" mittels des inline-Elements <span> mit. Diese gibt dem jeweiligen Zeichen einen Abstand zum nachfolgenden Element von 3px.

Inwiefern das Doctype (in diesem Fall HTML 4.01 strict) oder das Charset eine Rolle spielt hab ich nicht getestet, ich denke aber dass es auch mit dem transitional-Doctype funktioniert.

Getestet wurde das ganze bisher unter:

– Firefox 1.0.6

– IE 6 mit Servicepack 2

– Opera 8.0

(jeweils unter Windows XP SP2)

Über KHTML-Browser (Safari, Konqueror) kann ich aus Ermangelung an Verfügbarkeit für Windows nichts sagen, da bin ich auf Erfahrungsberichte angewiesen.

Ebenso sind natürlich noch Tests unter anderen Versionsnummern der obengenannten Browser notwendig, insbesondere IE5, IE5.5 und IE5mac, Safari 1.0 und 2.0. Aktuelle Gecko-Browser dürften funktionieren, auf NS4 und IE4 muss man gottseidank keine Rücksicht mehr nehmen.

Schönheitsfehler: Beim Markieren der Nummer bilden sich in allen drei getesteten Browsern Lücken in der Markierungsfarbe da, wo das margin "wirkt", d.h. die Markierung sieht nicht durchgängig, sondern zerhackt aus. Kopiert wird aber korrekt.

Das Ganze ließe sich natürlich auch auf Sachen wie spationierte Rufezeichen, Doppelpunkte, etc. anwenden (hier besser mit margin-left statt margin-right), insbesondere könnte das schön sein, wenn man Browser verwendet die auch Bruchteile von Pixeln korrekt anwenden können (IE6 kann nicht, FF kann, andere weiß ich nicht).

Und das Höchste wäre, wenn man eine PHP-Funktion schreiben würde, die Text nach den Zeichen, die spationiert werden sollen, durchforstet und automatisch den span-Tag darum setzt sodass man selbst keine Arbeit mehr damit hat und auch die Texterstellung selbst nicht kompliziert wird (wer den Telefonnummerncode ansieht merkt, dass er in code-Form nicht mehr sehr übersichtlich ist. Das sollte man sich ersparen). Die Arbeit tu' ich mir aber erst an, wenn das jetztige ausgiebig auf Funktionieren getestet wurde...

TomTom

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Sebastian Nagel

Bezüglich Schönheitsfehler:

Tests mit padding-right statt margin-right haben keine Änderung wegen des Markierungsverhaltens gebracht.

Und noch eine Anmerkung bezüglich Skalierbarkeit:

Der Wert "3px" ist für Testzwecke gedacht gewesen. Es macht natürlich mehr Sinn, stattdessen z.B. "0.2em" zu verwenden, da die Abstände so mitskalieren, wenn jemand den Text im Browser vergrößert. Bei px-Einheiten bleibt er gleich groß --> die Abstände verschwinden optisch.

Auch eben getestet: Dank der Verwendung von "margin" statt "letter-spacing" kann "letter-spacing" weiterhin auf den ganzen Textblock angewendet werden. Folgendes funktioniert also:

&lt;!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd"&gt;

&lt;HTML&gt;
&lt;HEAD&gt;
   &lt;META HTTP-EQUIV="Content-Type" CONTENT="text/html; charset=ISO-8859-1"&gt;
   &lt;style type="text/css"&gt;
   &lt;!--
	p { letter-spacing:2px; }
	.abstand { margin-right:0.2em; }
   --&gt;
   &lt;/style&gt;
&lt;/HEAD&gt;


&lt;BODY&gt;



Telefon: 1&lt;span class="abstand"&gt;2&lt;/span&gt;3&lt;span class="abstand"&gt;4&lt;/span&gt;5&lt;span class="abstand"&gt;6&lt;/span&gt;7&lt;span class="abstand"&gt;8&lt;/span&gt;90&lt;/p&gt;

&lt;/BODY&gt;
&lt;/HTML&gt;

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Sebastian Nagel

Kleines Code-Update (elegantere Gruppierung der Zahlen im Code):


&lt;!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd"&gt;

&lt;HTML&gt;
&lt;HEAD&gt;
   &lt;META HTTP-EQUIV="Content-Type" CONTENT="text/html; charset=ISO-8859-1"&gt;
   &lt;style type="text/css"&gt;
   &lt;!--
   p { letter-spacing:2px; }
   .abstand { margin-right:0.2em; }
   --&gt;
   &lt;/style&gt;
&lt;/HEAD&gt;


&lt;BODY&gt;



Telefon: &lt;span class="abstand"&gt;12&lt;/span&gt;&lt;span class="abstand"&gt;34&lt;/span&gt;&lt;span class="abstand"&gt;56&lt;/span&gt;&lt;span class="abstand"&gt;78&lt;/span&gt;90&lt;/p&gt;

&lt;/BODY&gt;
&lt;/HTML&gt; 

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Ralf Herrmann

[wiki]Gliederung von Nummern auf Webseiten[/wiki]

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Manuel V.

nochmals für drucksachen.

stimmt die 2er regel so?

 

(0 15 7) 12 34 56 78

 

und im in- und ausland 

 

+49.(0)157.123 456 78

 

 

und wo kommt dann das 1/8 geviert hin? überall wo normal ein leerzeichen ist?

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Þorsten

^^^^^

 

Besonders der Blödsinn mit der eingeklammerten Null nach der Ländervorwahl sollte schnellstmöglich aussterben. Kein Mensch, der die Vorwahlkonvention für Deutschland nicht sowieso kennt – und also gar keine Gedächtnisstütze bräuchte – wird sicher verstehen, wie er eine mit +49(0) beginnende Nummer wählen soll.

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Manuel V.

danke, ABER

da komme ich auch nicht weiter.

das mit der (0) ist geklärt. Jedoch finde ich, dass man sich diese schreibweise 

 

+49 177 1234567

 

mit dem riesigen 3. block nicht gut merken kann

 

WO FINDE ICH EINE FUNDIERTE MEINUNG ZUM THEMA?

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Phoibos

Genormte Gliederung hin oder her: Ich notiere Telephonnummern so, dass sie sich leicht sprechen lassen, denn dann lassen sie sich meiner Meinung nach auch leichter merken/abschreiben/...

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CRudolph

Genau so. Allerdings ist dabei das Problem daß das auch unterschiedlich wahrgenommen wird. Ich selber würde z.B. Immer 78 68 457 gliedern und finde daß sich dies am besten merken läßt. Ich habe aber schon oft erlebt daß Kollegen sich die Nummer 786 84 57 merken.

Grüße,

Christian

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Thomas Kunz

Wo finde ich eine fundierte Meinung zum Thema?

 

Fundierte Meinungen findest du hier im Forum. Eine brauchbare Übersicht findest du bei Federwerk. Wenn du eine Vorgabe haben möchtest, dann wäre das die DIN 5008. Dort heißt es:

 

Telefon- und Telefaxnummern werden funktionsbezogen durch je ein Leerzeichen gegliedert (Anbieter, Landesvorwahl, Ortsnetzkennzahl, Einzelanschluss beziehungsweise Durchwahlnummer). Vor der Durchwahlnummer steht ein Mittelstrich.

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Þorsten

Hier dann also meine Meinung (ob sie als fundiert angesehen wird, muss dem Leser überlassen bleiben) ...

 

Hintergrund: ich habe regelmäßig mit Materialien zu tun, in denen europäische und nordamerikanische Telefonnummern vorkommen – und mit Menschen der jeweils anderen Ozeanseite, die damit klar kommen müsen. Mein Erfahrung hat mich folgendes gelehrt:

  • Deutsche Nummern (zwischen Vorwahl und Durchwahl) nie gliedern! Warum? Weil jeder Deutsche eine eigene Methode entwickelt hat, Telefonnummern zu lesen und sie sich einzuprägen. Die Einen lesen Nummern grundsätzlich in Zweiergruppen ("vierundzwanzig elf dreiundneunzig ...") und kommen völlig durcheinander, wenn solch eine Nummer 241 193 geschrieben wird. Bei Anderen ist es umgekehrt.
  • Nordamerikanische Nummern immer gliedern! Das Schema ("212-555-0123") ist vorgegeben und wird so erwartet. (Nichts ist für Amerikaner verwirrender als ein deutscher Besucher, der die Tel.-Nr. seines amerikanischen Hotels als "einundzwanzig siebenundzwanzig sechunddreißig fünfzig null null" durchsagt.)
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bertel

Unter zwounddreißig sechzehn acht herrscht Konjunktur die ganze Nacht … korrekt gegliedert wären Reim und Reiz verloren :-)

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