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Drain-Spotter


Pachulke

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Apropos datiert und alt: Der hier stammt aus einem Trödelladen in Kaliningrad. Vermutlich eher nicht Gulli-related (vielleicht auch von einem Ofen oder so? Weiß das jemand?). Hängt auf jeden Fall bei mir an der Wand.

post-16695-1355407631,4632_thumb.jpg

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Das ist Leipziger Kulturgut und hat gaaar nichts in der Schweiz zu suchen. :!: Zumal ich von der alten Produktionsstätte nur wenige hundert Meter entfernt bin, würde sich das an meiner Wand vieeel authentischer machen.

Hast Du auch Königsberger Vorfahren oder was hast Du dort gemacht?

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Rud. Sack, Leipzig, war eine "Fabrik für Bodenbearbeitungsgeräte für Gespann und Kraftzug".

Stimmt Mensch, das findet man ja sogar in der Wikipedia. Peinlich, peinlich.

Das ist Leipziger Kulturgut und hat gaaar nichts in der Schweiz zu suchen. :!: Zumal ich von der alten Produktionsstätte nur wenige hundert Meter entfernt bin, würde sich das an meiner Wand vieeel authentischer machen.

Needu ... Das hab ich geschenkt gekriegt :!:

Und ich als alte Schilderfetischistin ... Achso ja, gibts da an besagter alter Produktionsstätte noch irgendwas an Schildern, Beschriftungen, ...?

Hast Du auch Königsberger Vorfahren oder was hast Du dort gemacht?

Ja – also so da aus der Umgebung. Du auch?

Sorry, jetzt hab ich den Thread gekapert. Ich werde schweigen wie ein Hünengrab. :|

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Needu ... Das hab ich geschenkt gekriegt

Das gibt mildernde Umstände. Wenn Du das Schild behalten willst, mußt Du aber trotzdem nach Plagwitz ziehen. :?

… Achso ja, gibts da an besagter alter Produktionsstätte noch irgendwas an Schildern, Beschriftungen, ...?

Nein, das war ja nach der Verstaatlichung jahrzehntelang VEB BBG. Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Hallen noch stehen. In der Karl-Heine Straße ist einiges abgerissen worden in den letzten Jahren.

Du auch?

Eigene schlesische und angeheiratete Königsberger Vorfahren. Ich war auch schon in Königsberg, aber mir ist das Schild nicht untergekommen. :evil:

Sorry, jetzt hab ich den Thread gekapert.

Schnell einen Gullydeckel posten, dann reden wir nicht mehr drüber.

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  • 4 Wochen später...

du kannst es mal mit shadow/highlight (bzw. tiefen/lichter) versuchen, zu finden im selben untermenü in dem auch helligkeit/kontrast, tonwertkorrektur, etc. untergebracht sind. das *könnte* funktionieren, muss man ausprobieren...

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Irgendwie mache ich etwas noch nicht richtig; bin aber aufgefordert worden, doch auch mal ein Bild einzustellen...bring ich nicht fertig.

Aber hier wäre es zu finden:

http://www.flickr.com/photos/gerd2007/2907481833/

Die Schrift auf dem in Stuttgart gefundenen Deckel weist auf eine Firma hin. Lt.Auskunft Stadtarchiv Stgt. gab es tatsächlich diese Firma in Stgt in der Calwer Strasse 36; also ein Beispiel für frühe "Eigenmarke";

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… Bild einzustellen …

Also ich mache das normalerweise mit Imageshack:

1. Bild auf 21 cm bei 72 dpi bzw. auf 590 Pixel Breite herunterrechnen

2. Seite http://www.imageshack.us aufrufen

3. Über »Durchsuchen«-Schalter Bild von der Festplatte anwählen

4. Über »host it!« Schaltfläche Bild auf Imageshack-Server laden

5. warten

6. warten

7. Kaffe trinken

8. weiterwarten, wundern ob das jemals noch was wird oder das Programm vielleicht schon abgestürzt ist

9. jetzt müßte Imageshack langsam so weit sein, daß es eine Liste mit Links präsentiert

10. Den Haken in der Box »Include details« ausschalten

11. den ersten Link unter der eingeblendeten Ansicht des Bildes (»Hotlinks for forums 1«) in das Antwortfenster des Forums kopieren.

12. absenden, und da ist das Bild:

iscc2.jpg

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Die Schrift auf dem in Stuttgart gefundenen Deckel weist auf eine Firma hin. Lt.Auskunft Stadtarchiv Stgt. gab es tatsächlich diese Firma in Stgt in der Calwer Strasse 36; also ein Beispiel für frühe "Eigenmarke";

Einen anderen Deckel von dieser Stuttgarter Eigenmarke habe ich in Herrenberg gefunden:

kgaswasserhoechst8wj.jpg

Ansonsten kenne ich solche »Eigenmarken« nur aus Britannien:

lanceleysengineerschestxr3.jpg

russelbrosbuildrmerchroxu4.jpg

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Na dann versuch ich es doch mal:

gaswasserleitngsgschftsnw7.jpg

Mal sehen, ob es klappt!?!

Wenn es hinhaut, könntest Du mir den Herrenberger Deckel in der Dir besten vorliegenden Auflösung zusenden?

Wär echt nett am Tage der Einheit ( und meines 64zigsten....)

Danke!

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Ich hab da noch was zum fragen, bzw. klären, alerdings scheint das mehr etwas für Giesserei-Sachverständige zu sein.

Zuerst Bild 1):

img5535mf1.jpg

und nun Bild 2:

img55382rg7.jpg

Bei genauerem Hinsehen ist doch der eine Deckel irgendwie die "Form" gewesen für den zweiten Deckel....

doch wäre dann nicht die Schrift seitenverkehrt?

Wie hat man die Schrift gemacht, die "negativ" in die Tiefe geht (ich kene den Fachausdruck nicht...)

Wäre für Erläuterungen dankbar....

gerd

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Hallo Gerd,

die beiden von Dir gezeigten Deckel sind schlicht von 2 verschiedenen Modellen geformt worden.

Lass mich dazu etwas weiter ausholen: In der Giesserei unterscheidest du grundsaetzlich mehrere Modell- und Formverfahren. Bei den Modellen hast du die Dauermodelle und die verlorenen Modelle (das bezieht sich nicht darauf, dass das Modell nicht auffindbar ist, sondern besagt, dass das Modell nach dem Formen oder Guss nicht mehr vorhanden ist :D ). Die Arbeit mit verlorenen Modellen, ist das aeltere Verfahren (z.B. Wachsausschmelzverfahren), das bereits in der Bronzezeit angewandt wurde. Das wird heute noch beim Glockenguss, in der Kunstgiesserei und im sogenannten Investment-Casting verwendet (hier werden, teilweise, einbaufertige Teile, auch aus exotischen Legierungen gegossen).

Bei so einfachen Massenteilen wie den Gullideckeln (auf Neudeutsch Manholecover) werden Dauermodelle eingesetzt. Dabei wird der Deckel genauso, wie er hinterher aussehen soll, unter Beruecksichtigung des Schwindmasses (bei Gusseisen, bzw Temperguss sind das 0,8%) und der Formschraegen, aus Holz oder Polyurethan gefraest. Frueher wurde er halt auf der Drehbank rund gemacht und dann geschnitzt. Dabei werden die Buchstaben dann schon mitbearbeitet, oder es werden einfach Flaechen fuer die Beschriftung freigehalten, auf die anschliesssend die Buchstaben aufgeklebt werden. Wenn du die Buchstaben vertieft haben willst, dann werden sie heute mitgefraest; eine Arbeit, die frueher auf der Graviermaschine gemacht wurde.

Das Fertige Modell wird dann auf einer Platte montiert. Bei den Deckeln ist eine Formteilung unnoetig es langt also eine Modellhaelfte. Auf die Formplatte wird der Formrahmen aufgelegt und das Modell in Formsand eingestampft. Anschliessend wird das ganze umgedreht und das Modell aus dem Sand gezogen. Die verbleibende Vertiefung im Sand entspricht einem Negativ des Modells. Fuer die 2. Formhaelfte wird ein Rahmen schlicht mit Sand glatt ausgestampft. Natuerlich muessen in den beiden Formhaelften auch Anguss und Laeufer beruecksichtigt werden. Das sind (sehr grob gesagt Kanaele, durch die die Schmelze in die Form fliesst). Nun werden die beiden Haelften aufeinander gelegt (geschlossen) und beschwert, bzw. zusammengespannt. Jetzt kann gegossen werden. Bei Gusseisen hat die Schmelze eine Temperatur von ca 1300 Grad. Nachdem der Guss erstarrt und abgekuehlt ist, wird die Sandform zerstoert (der Sand wird wieder verwendet) und das Gussteil entnommen. Der gegossene Deckel kommt jetzt in die Putzerei, wo Anguesse und evtl. vorhandene Steiger abgetrennt werden und das ganze Teil noch sauber verschliffen wird. Danach ist der Deckel fertig zur Auslieferung. Das Modell wird wieder fuer die Naechste Form verwendet. Ein gut gemachtes Holzmodell haelt etwa 1000 Abguesse aus.

Neben dem Gusseisen/Temperguss werden heute solche Deckel auch zunehmend aus Aluminium gefertigt (z.B. fuer den Einsatz auf Flughaefen).

Uebrigens, der Hauptgrund, warum heute hauptsaechlich die Kanaldeckel mit dem Betoneinsatz verwendet werden ist nicht, das die billiger waeren, sondern nur, dass der Beton auch nass noch rutschfest ist.

Viele Gruesse

Hans

P.S.: Bitte verzeiht die etwas sonderbare Schreibweise, aber ich sitze hier an einer arabischen Tastatur :?

Edit: Murks entfernt

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Wenn es hinhaut, könntest Du mir den Herrenberger Deckel in der Dir besten vorliegenden Auflösung zusenden?

Wär echt nett am Tage der Einheit ( und meines 64zigsten....)

Haut hin, wird demnächst auf den Weg gebracht und nachträglich alles Gute!

…der Hauptgrund, warum heute hauptsaechlich die Kanaldeckel mit dem Betoneinsatz verwendet werden ist nicht, das die billiger waeren, sondern nur, dass der Beton auch nass noch rutschfest ist.

Ganz herzlichen Dank für diesen populärwissenschaftlichen Abriß zum Kanaldeckelguß.

Das mit dem Beton ist mir zum Beispiel völlig neu. Ich habe das wirklich nur als Sparmaßnahme gesehen. Sind nicht Gußdeckel auch ausreichend rutschfest durch ihre Strukturierung?

Hast Du auch Ahnung davon, wie heute der typische Weg von Rechner zur Gußform ist? Was müßte ich zum Beispiel investieren und lernen, wenn ich als zweidimensional denkender Schriftsetzer regelmäßig Kanaldeckel-Entwürfe machen wollte? Da gibt es ja die 3. Dimension. Wird die schon beim Entwurf eingearbeitet oder wird ein zweidimensionaler Entwurf gemacht und erst irgendwann später im technologischen Verlauf mit den oft typischen Schrägen versehen?

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