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Textrahmenoptionen, Versatz

Hervorgehobene Antworten

Arbeitet jemand mit diesen Optionen? Würde mich interessieren, was damit gelöst wurde. Spontan fällt mir kein sinnvolles Anwendungsbeispiel ein …

Ständig. Immer dann, wenn der Textrahmen eine Outline oder einen Fond hat. Oder ich missbrauche den Versatz zum leichteren Positionieren und Ausrichten.

  • Ersteller

Ah super, vielleicht fällt dem ein oder anderen ja noch ein Anwendungsbeispiel ein! :-P

Wenn z.B. eine Versalzeile exakt auf Oberkante positioniert werden soll, ist die Option sehr angenehm.

Bzw. generell immer dann, wenn es eine optische Diskrepanz zwischen Zeilenwirkung der Schrift und dem verwendeten Raster gibt (z.B. wenn Text direkt neben einem Bild steht, das Bild im Raster liegt, aber der Text optisch deutlich weiter unten beginnt, obwohl der Textrahmen am Raster ausgerichtet ist) – damit kann man das recht gut ausgleichen.

Bearbeitet ( von Sebastian Nagel)

  • 2 Wochen später...

Nehmen wir an ich habe ein Dokument mit Bildern und dazugehörigen Bildunterschriften. Die Unterkante der Bilder stehen auf dem Grundlinienraster, die Bildunterschriften stehen nicht im Raster. Also gehe ich her und definiere den Versatz im Textrahmen so, das ich den gewünschten Abstand vom Bild zur BU habe.

Jetzt muss ich nur noch jeweils die Oberkante des Textrahmen an das Grundlinienraster unterhalb des Bildes hängen und habe sicher den richtigen Abstand. Das kombiniert mit einem Objektstil, in dem sowohl der Versatz im Textrahmen als auch das richtige Absatzformat der BU definiert ist und ich habe mit einem Klick auf den Textrahmen der BU alles was ich brauche um sicher zu gehen das ich das richtige Format und den richtigen Abstand zum Bild habe.

Da habe ich schon die abenteuerlichsten Lösungen gesehen, ich fand meine Methode bisher immer noch am elegantesten. Lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren :-)

Gruß waldbaer

… ich fand meine Methode bisher immer noch am elegantesten. …

Das finde ich auch, ich mach es genauso.

Meine Vorgehensweise

Oder ich missbrauche den Versatz zum leichteren Positionieren und Ausrichten.
ist genau auch deine Vorgehensweise :-)

Finde ich eine verwunderliche Arbeitsweise, auch wenn sie natürlich zum Ziel führt.

Wenn das Grundlinienraster prinzipiell für den Text und auch für die Positionierung der Bilder verwendet wird, warum dann nicht für die Bildunterschrift? Da das Bild immer auf einer Grundlinie sitzt, ist auch die (zumindest erste) Grundlinie der BU immer im mathematisch exakt gleichen Abstand zum Grundlinienraster. Wie dieser Abstand ausfällt stellt man dann über den Grundlinienversatz ein und fertig. Und da das über das Absatzformat einstellbar ist, braucht man nicht mal ein zusätzliches Objektformat für Bildunterschriften.

Die Position des Rahmens als Maßstab zu nehmen, macht nur Sinn, wenn es überhaupt kein Grundlinienraster gibt.

Wenn du von einzeiligen Bildunterschriften sprichst, wäre das sicher überflüssig. Bei mehrzeiligen erleichtert es die Textformatierung. Gut, man könnte auch nur die erste Zeile ausrichten, aber es führen eben viele Wege nach Rom.

Ich mag den Grundlinienversatz nicht so gerne, aus dem einfachen Grund das einzelne Worte nicht so gut zu greifen/markieren sind in eventuellen Korrekturphasen. Ich habe viele Projekte mit zum Teil 5–6 Sprachversionen, da gibt es häufig Korrekturen gerade in Bildunterschriften, das geht immer einen Tick schneller so für mich. Aber ich glaube da hat jeder seine eigene Arbeitsweise.

Ansonsten unterscheidet sich das ja nicht so viel voneinander, bei beiden Methoden muss der Textrahmen auf der korrekten Y-Achse stehen, ob der Abstand nun mit Grundlinienversatz oder mit dem Versatz in den Textrahmenoptionen erzielt wird.

Ihr müsst ja Eure Arbeitsweise nicht gleich aufgeben, aber du meintest ja ausdrücklich, dass du Dich gern eines besseren belehren lässt. ;-)

Der Textrahmen muss bei meiner Variante nun eben gerade nicht exakt positioniert werden, da die Schrift ja eben an der Grundlinie (gegebenenfalls versetzt) einrastet. Ist es wirklich eine Bildunterschrift und hat das Bild eine aktivierte Konturenführen ist es sogar völlig unerheblich wo die Rahmenoberkante ist. Das Bild drückt den Text automatisch an die richtige Stelle.

  • Ersteller

Perfekt, hier entsteht langsam ja noch eine richtige Diskussion. Wie gesagt für mich war/ist diese Option noch immer ein Rätsel.

Hier genannte Probleme, die aus der Kombination Text/Bild entstehen, sind doch eine Frage die es im bestehnden Raster zu lösen bzw. geg. anzupassen gilt.

Richtig überzeugen mag mich die Methode nicht, aber es ist auf jeden Fall ein Weg den ich mir merken werde, für jede Lösung wartet irgendwo der geeignete Einsatz :-)

Weitere Anwendung für den Versatz wären beispielsweise auch farbige Infokästen oder ähnliches.

Ich sehe oft das in solchen Fällen ein Rahmen für die Farbe angelegt wird und ein weiterer für den Text. Warum? Auch Textrahmen können farbig hinterlegt werden. Einfach den gewünschten Abstand zum Rand definieren. Ein Rahmen lässt sich immer besser handhaben als zwei.

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