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Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold
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Pachulke

Typografische Fundstücke

Empfohlene Beiträge

Microboy
vor 4 Stunden schrieb Oliver Weiß:

Nach der Lektüre der Wiki stelle ich betrübt fest, daß ich bisher, und zu meinem Schaden, nichts, gar nichts, über Leipzig wußte 😞

Du wusstest doch aber, dass etliche Schriftgießereien in Leipzig ansässig waren oder? 

Schelter & Giesecke, Breitkopf & Härtel, Ludwig Wagner, Julius Klinkhardt, Gottfried Böttger, Heinrich Hoffmeister, C. Tauchnitz, C. Kloberg, A. Numrich, F. A. Brockhaus …

 

:roll:

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catfonts

In diesem Zusammenhang das Antragsformular:

 

06-druckgenehmigung-in-der-ddr-01.jpg?__

Und selbst dieses Formular unterlag der Genehmigungspflicht, wie man an derm Zeichen der erteilten Genehmigung unten links sehen kann.  Ich habe noch einmal nachgesehen, alle meine DDR-Bücher tragen auf der Impressumseite solch ein Kürzel

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Mueck

Gestern in einem WP-Artikel habe ich wohl zu viele Wörter

fremdsprachigen Ursprungs erwartet und mich gefragt, was Ber-

garten wohl ist, dabei ging's da sogar um (schottische) Berge und

ihre speziellen Klassifizierungssysteme, aber so ist das wohl,

wenn man das nebenher macht, während man gerade den

TV-Beitrag zu diesem Thema schaut ...

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Mueck

Ach, und müde war ich gestern abend auch und wohl immer noch nicht ganz wach, um den kniffligen Wortfaden zu finden ... *flöt* ;-)

 

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catfonts

Nur gut, dass man, als man einen Namen für erhebungen der Landschaft suchte, diese nicht Bierge genannt hat, und man auf das i verzichtete.

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Norbert P
vor 2 Minuten schrieb catfonts:

und man auf das i verzichtete.

Das hatte man dann fürs »Gebirge« noch übrig.

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Thomas Kunz

Sagt mal, hab ihr euch verirrt? Das sollte doch bestimmt in den Strang Kniffeliges Wort und nicht in Typografische Fundstücke?!

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Oliver Weiß
vor 11 Stunden schrieb Microboy:

Du wusstest doch aber, dass etliche Schriftgießereien in Leipzig ansässig waren

Jaja, aber ich meinte die Stadt als solche. Von den meisten Metropolen habe ichein geistiges Bild, entweder weil ich da war, oder Bilder gesehen oder darüber gelesen habe. Leipzig ist ein schwarzes Loch. Ich kann Dir keine einzige Sehenswürdigkeit oder Lokalität nennen. Das werde ich heute Abend soweit möglich berichtigen.

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Phoibos
vor 59 Minuten schrieb Oliver Weiß:

Sehenswürdigkeit

Vergiss bloß die Hörenswürdigkeiten nicht: 

 

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Mueck

Nett ...

Wenn sich nix tut in der Mitte, mal'n anderen Browser probieren ...

Jetzt fehlt noch die 3. Dimension für andere Übergänge ... ;-)

 

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catfonts
Am 26.4.2020 um 21:43 schrieb Oliver Weiß:

Von den meisten Metropolen habe ichein geistiges Bild, entweder weil ich da war, oder Bilder gesehen oder darüber gelesen habe. Leipzig ist ein schwarzes Loch.

Dann könnte eine Straßenbahnfahrt vielleicht helfen:

 

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Microboy

Mittlerweile haben Sie sogar eine S-Bahn die teilweise unter Tage fährt ... :shock:

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Þorsten
vor 11 Stunden schrieb catfonts:

Dann könnte eine Straßenbahnfahrt vielleicht helfen:

 

Vielen, vielen Dank, Peter; das ist der absolute Hammer! Ich habe mir das Video jetzt mal von vorn bis hinten angekuckt und bin von einigen Sachen überrascht.

  1. Das annähernde Monopol der lateinischen Schrift im Straßenbild. Ich habe jetzt wirklich drauf geachtet, aber überhaupt nur 2 Beispiele gebrochener Schrift gesehen: an 2 Fahrzeugen, die direkt hintereinander geparkt waren und mglw. sogar dasselbe Gewerbe beworben haben. Ansonsten hunderte Male lateinische Schrift. 1931 waren gebrochene Schriften also zumindest entlang dieser Straßenbahnroute fast (oder tatsächlich?) seltener als CJK oder Arabisch in vielen deutschen Innenstädten heute. Wahnſinn!
  2. Wie dominant Asphalt damals schon war. Ich habe nur an einer Stelle mal länger Kopfsteinpflaster gesehen (und es war dort prima zu erkennen; am Film liegt das also nicht).
  3. Wie luxuriös Ausbau und Taktung des Straßenbahnsystems waren. An den entgegenkommenden Bahnen sieht man, dass es einen Takt von wenigen Minuten gegeben haben muss. Und es ging zügig voran. Die Haltestellenabstände waren gering, aber die Bahn hielt an Haltestellen nur wenige Sekunden (sicher auch, weil keine Türen geöffnet und geschlossen werden mussten und die Fahrgäste eben schnell auf- und abspringen konnten).
  4. Wie dunkel viele Fassaden waren. In der DDR haben wir ja immer gedacht, dass das nur bei uns so war, weil wir eben arm waren und Wandfarbe dekadent-unnötiger Luxus war. Aber 1931 herrschte ja Kapitalismus in Leipzig! (Klar, Weltwirtschaftskrise und so, aber die war noch gar nicht so lange im Gang, dass so schnell die ganzen Fassaden der bunten 20er verdreckt worden wären.)
  5. Das war jetzt nicht so überraschend, aber interessant zu sehen war es allemal, wie wenig dominant der motorisierte Verkehr neben all den Fußgängern, Radfahrern, Handkarren und Pferdefuhrwerken war.
  6. Die Seelenruhe der die Straße überquerenden Leipziger. Kaum einer scheint mal nach links oder rechts zu kucken. Die sich rapide nähernde Bahn beeindruckt auch niemanden. Alle schlendern einfach weiter, als seien sie allein auf der Straße.

 

Ach und noch was ganz merkwürdiges: praktisch immer, wenn eine Bahn entgegen kommt, fehlen immer allerletzten Moment, immer da, wo sich die Fahrer normalerweise grüßen würden, ein paar Frames. Was könnte es damit auf sich haben? Sollten die Fahrer heraus geschnitten werden? Wollte man Standbilder der entgegen kommenden Bahnen haben? (Ansonsten scheint der Film praktisch komplett ungeschnitten.)

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Microboy
vor 6 Stunden schrieb Þorsten:
  1. Wie dominant Asphalt damals schon war. Ich habe nur an einer Stelle mal länger Kopfsteinpflaster gesehen (und es war dort prima zu erkennen; am Film liegt das also nicht).

Darüber war ich auch ziemlich erstaunt. :-)

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Mister Austin

Da sieht man, wie objektiv der Film bzw. das Foto ist gegenüber unserer meist subjektiv beeinflussten  Erinnerung.  Toll, daß  Du das  gezeigt hast! Danke! 

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Schnitzel
vor einer Stunde schrieb Mister Austin:

Da sieht man, wie objektiv der Film bzw. das Foto ist gegenüber unserer meist subjektiv beeinflussten  Erinnerung.  Toll, daß  Du das  gezeigt hast! Danke! 

Du kannst dich an Leipzig 1931 erinnern :-oDann bist du ca. 95 Jahre alt?!

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Schnitzel
vor 16 Stunden schrieb Þorsten:

die ganzen Fassaden der bunten 20er

Das kann aber dem Film geschuldet sein, ob das alles dreckig oder bunt ist, kann man schwer sagen :-?

 

vor 16 Stunden schrieb Þorsten:

Die sich rapide nähernde Bahn beeindruckt auch niemanden.

Er muss ja oft genug die Leute wegklingeln – auch wenn’s die nicht juckt.

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Oliver Weiß

Die dunkle Farbe der Fassaden erklärt sich auch mit dem allgegenwärtigen Ruß.

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catfonts

Genau genommen sind es 3 jeweils etwa 10 Minuten lange Filme:

 

1. Von Torgauer Straße bis Wintergartenstraße, die Unterführung am Anfang  habe ich in einem Straßenbahnfilm aus den späteren 1990ern wieder gesehen,

 

2. Vom Georgiring (Willi-Brandt-Straße bis Palmengarten/Sportplatz, heute Depot Angerbrücke,

 

3. Von Karl-Liebknecht-Straße bis Wilhelm-Liebknecht-Platz, (Karl Liebknechts Vater)

 

Und diese dunklen Fassaden waren in allen Großstäten durch die Ofenheizung üblich, Zudem wurden in der Industrie ja auch überall Dampfmascinen eingesetzt. So war immer viel Ruß in der Luft. So eben auch noch zu meiner Kindheit in Hamburg, da hatte man jeden Abend immer schwarze Manschetten- und Kragenrämder, Vom Gehwegaufgeschonene Schnee-Wälle an Fahrbahnrand waren spätestens nach 3 Tagen schwarz, Frischer Zementputz war höchstens für ein Jahr als erneuert zu erkennen, und die Plane des Lieferwagens meines Vaters, die, als er sie neu hatte wunderschön hell beige war, war nur ein Jahr später fast schwarz.

Ich bin noch mit diesen dunklen Häusern aufgewachsen, erst in den 1970er Jahren wurden diese Häuser dann bunt, und der Himmel über der Stadt blau.

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Mister Austin
vor 17 Stunden schrieb Schnitzel:

Du kannst dich an Leipzig 1931 erinnern :-oDann bist du ca. 95 Jahre alt?!

Nicht ganz. Meine Kenntnisse beruhen im Wesentlichen  auf Schilderungen älterer (ehemaliger )Leipziger.

Und auch  deren Fotos. Zum Teil auch  auf Fotos meines Vaters, die er im Dienste der  RRG (Reichsrund-funkgesellschaft)  Ende der  Dreißiger gemacht hat. Und haben eben dabei auch festgestellt, daß die subjektive  Erinnerung doch so manches  einfach  "ausblendet", was aber durchaus  des Erinnerns wert 

ist, wenn  es um die Beurteilung der damaligen Verhältnisse geht.

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HenningH

Gestern in der heuteSHOW...

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Philographus

Ach, deshalb nennen die den Kerl immer Bernd statt Björn: Die müssen Umlaute sparen!

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Þorsten
vor 20 Stunden schrieb Schnitzel:

Das kann aber dem Film geschuldet sein, ob das alles dreckig oder bunt ist, kann man schwer sagen :-?

Wenn man genau hinkuckt, sieht man ein paar augenscheinlich helle, sehr wahrscheinlich farbige und jedenfalls nicht schwarzgraue Fassaden.

 

vor 20 Stunden schrieb Schnitzel:

 

Er muss ja oft genug die Leute wegklingeln – auch wenn’s die nicht juckt.

Ich fand eigentlich, dass die Fahrer (damals nur Männer, oder? :-?) auffällig wenig geklingelt haben. Bei 9 von 10 bis 19 von 20 Passanten, die ganz knapp (klar, das kann auch ein bisschen durch den Kamerawinkel verzerrt sein) vor der fahrenden Bahn deren Fahrweg kreuzen, gab es keinen Warnton. Das ist heute doch ganz anders. Da wird (zur Sicherheit) immer gebimmelt, wenn sich Personen auch nur in der Nähe einer Trassenkreuzung aufhalten, selbst über eine Zuglänge entfernt und die Kreuzung klar verlassend (weil sie spontan den Entschluss fassen könnten, umzukehren?). (In 🇩‍🇪 kucken wir vom Balkon direkt auf eine Straßen mit Straßenbahn.)

 

vor 19 Stunden schrieb Oliver Weiß:

Die dunkle Farbe der Fassaden erklärt sich auch mit dem allgegenwärtigen Ruß.

Dann hat das Westfernsehen und -kino aber gut geschwindelt. :lol: Dort konnte man auch in älteren Filmen immer so viele bunte und helle Fassaden sehen, die es bei uns 🔨📐🌾🇩‍🇪 eben überhaupt nicht gab.

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Philographus
vor 18 Minuten schrieb Þorsten:

 

Zitat

 

Er muss ja oft genug die Leute wegklingeln – auch wenn’s die nicht juckt.

Ich fand eigentlich, dass die Fahrer (damals nur Männer, oder? :-?) auffällig wenig geklingelt haben.

Die Originalaufnahme ist stumm; der Ton ist -- ausweislich der Videobeschreibung -- nachträglich hinzugefügt. Wahrscheinlich wurde die Kamera mit einer Handkurbel betrieben, was auch die leicht schwankende Gehgeschwindigkeit der Leute erklärt. Für den Elektromotor einer automatischen Filmkamera hätte auf der Straßenbahn auch wahrscheinlich die Stromversorgung gefehlt. Mit Tonfilm (Lichtton) wäre Handbetrieb dagegen nicht möglich: das leiert dann nämlich.

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