Jump to content

Typografische Fundstücke


Pachulke

Empfohlene Beiträge

Taurec

Oooops, I did it! 
Mein Buchbinder wird nun den Buchrücken so auftrennen, dass die Seiten nach dem Scan dann auch wieder zu einem Buch zusammengebunden werden können.

Ja, mir ist klar, dass das dann nie wieder das originale Exemplar ist und super an Wert verliert.

Mir geht es aber nicht um den Wert des Buches an sich sondern um den Wert dessen, was in den Seiten steckt.

Und das möchte ich gerne in hoher Qualität digitalisiert einer interessierten Masse zur Verfügung stellen.

 

Daher zwei Fragen:

Kennt jemand einen guten Scan-Dienstleister, der daraus ggf. auch noch ein bzw. mehrere PDFs machen kann (in 300 dpi RGB)

Kennt jemand eine Uni/Institution die diesen Datensatz dann hosten und den interessierten Personen dauerhaft gratis zum Download anbieten würde?

Link zum Beitrag
Phoibos

1. Uni-Bibliotheken haben Bücherscanner zum selbernutzen. 
Nach meinen Erfahrungen der letzten Monate mit großen Firmen habe ich Bedenken, was diese Digitalisierungsdienstleister angeht (beidseitig bedruckte Anträge? Teufelszeug! — Kontrast erhöhen? Hexenwerk!). 
2. archive.org

Link zum Beitrag
Phoibos

Auch Copy-Shops mit besseren Geräten bieten Scan-to-PDF an. Mithilfe des automatischen Einzugs ist das auch recht bequem, braucht aber immer eine gewisse Kontrolle der Ergebnisse.
Ja, ich bin ein Freund von "Willst Du es richtig haben, mach es selbst" 🙂

Link zum Beitrag
  • 2 Wochen später...
Mueck

Gerade beim Stöbern in der Facebookgruppe "Historisches aus Bremerhaven" gefunden.

Auffällig finde ich das ưietnamesische Ư, äh, V ...

Gab's das häufiger?

 

Interessant auch der Text dazu:

"Ines Campillo

Plakat aus der Nachkriegszeit - auch der Bildungshunger bekommt nun Nahrung.

Quelle: Familienfundus, wir vermuten, daß es ein Belegexemplar meiner Großmutter ist, die als gebürtige Bremerhavenerin nach dem Krieg u. A. mit graphischen Aufträgen das Familienauskommen sicherte. Wenn jemand etwas anderes dazu weiß, würde ich mich freuen, das zu erfahren"

PS: Ob ich "Raum 11" wohl kenne? Eine Weile war ich auf der Theo ...

123442208_10222304051377433_3046128145796237739_o.jpg

bearbeitet von Mueck
+PS
Link zum Beitrag
Oliver Weiß

Die Kombination von "grafischen Aufträgen" und "Nachkriegszeit" gebar bei mir eine Frage: wie bald nach dem Kriegsende verschwand der grafische Stil des dritten Reiches? Ich nehme an, Schildermaler, Buchgestalter, Zeitungsgrafiker  usw. stellten nach zwölf Jahren nicht von heute auf morgen um, besonders wenn sie nichts anderes gelernt hatten. Oder fiel man sofort auf Bauhaus oder andere Stilrichtungen zurück?

 

Edit: hier habe ich ein Plakat von 1949 gefunden wo die tausendjährigen Schriften wohl bewusst vermieden wurden. https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/plakat-csu-1949.html

Link zum Beitrag
Phoibos

Ich hab jetzt fünf Minuten lang versucht, das g händisch auf die Reihe zu bekommen, habt Ihr Kalligraphen da einen Trick für? Irgendwie find ich für das Muster 3 (s.o.) keinen echten Zug. Oben rechts anzufangen ist so kontraintuitiv und unten in der Schleife mag mein Gehirn auch nicht anfangen. Zudem komme ich mit jedem Versuch, dem ich mehr intuitives Fließen zubillige, in das Schreibschrift-g der Schulzeit (mein Alltags-g sieht eher wie ein Gamma aus),.

Link zum Beitrag
Kathrinvdm

Doch, aber nur, wenn Du den linken oberen Bogen zweimal entlang fährst. Also wie ein kleines Schreibschrift-o und dann noch mal links runter bis zur Ansatzstelle der Unterlänge. Nicht wirklich praktikabel, aber machbar. ;-)

Link zum Beitrag
Norbert P

»Kalligrafisch« schreibst du auch ein s mit drei Strichen – damit du nicht gegen den Zug schreibst und so vermeidest, die Feder ins Papier zu graben.

 

Und wenn es wirklich »unnatürlich« wäre, gäbe es auch kein zweistöckiges a … andererseits könnte man das Fähnchen oben rechts auch als Quasi-Serife betrachten.

Link zum Beitrag
  • 2 Wochen später...
Phoibos
vor 8 Minuten schrieb Mueck:

Aber linksgeneigt, also für Gewässer auf Karten tauglich! ;-) 

War auch kurz versucht, damit den entsprechenden Thread, die Liste zu crashen, aber wir sind ja hier voll seriös 😄

Link zum Beitrag
Phoibos
vor 12 Minuten schrieb Oliver Weiß:

Auch eine schöne Schrift,

Ich ahnte sogleich, als ich das Photo sah, dass es dir gefallen würde. Ich finde die st-Ligatur echt schnieke!

Link zum Beitrag
Phoibos
vor 14 Minuten schrieb Oliver Weiß:

Kalligrafie

Da fand ich besonders das kleine r interessant, denn das erschien mir bisher als ungewöhnlich im Deutschen. Liegt diese Schreibform an der Feder? Die Unterschrift zeigt ja die Koexistenz zum "normalen" r.

Link zum Beitrag
Oliver Weiß

Dieses r ist im englischen üblich. Überhaupt komisch, daß der Beamte nicht Kurrent verwendet hat. Aber dann ist ja auch der gedruckte Teil keine Fraktur...

Link zum Beitrag

Diskutiere mit …

Du kannst jetzt schreiben und dich später registrieren. Wenn du bereits einen Account hast, melde dich an, um von deinem Account aus zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss von einem Moderator zunächst freigeschaltet werden.

Gast
Auf dieses Thema antworten ...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
×
×
  • Neu erstellen...

Hinweis

Wie die meisten Websites, legt auch Typografie.info Cookies im Browser ab, um die Bedienung der Seite zu verbessern. Sie können die Cookie-Einstellungen des Browsers anpassen. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte die Speicherung von Cookies. Weitere Details in der Datenschutzerklärung