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Typografische Fundstücke

Hervorgehobene Antworten

ich weiß nicht, wie akzeptabel die folgende variante für muttersprachler von sprachen mit ›æ‹ ist. einfach wäre sie:

Ich muss meine Islandfotos durchforsten, um Anwendungsbeispiele zu finden. Auf die Schnelle würde ich mal vermuten, dass das schon der Standard ist, d.h. das æ kommt auch kursiv i.a.R. zweistöckig daher. (Und das obwohl das Verwechslungspotential gering ist, da Isländisch kein œ kennt und die Isländer notorische Fremdwortvermeider sind.)

Furchtbar. Wie kann man nur einen Buchstaben in zwei unverbundene Hälften zerlegen?

2e4i7w7.png

Schon komisch … ich würde auch wetten, dass mindestens 50 Prozent der Leser sich über das Wort Mafsstab wundern und es als Druckfehler abtun.

Stimmt. Finde ich aber immer noch besser als Word-Blocksatz ohne Silbentrennung ;-)

die sufu machte mich nicht glücklich, deswegen hier ein link zur legalität der sütterlinschrift:

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/11/09/haftling-darf-in-sutterlin-schreiben/

Die deutsche Schrift ist weder verdächtig noch geheim. Deswegen darf sie ein Häftling auch benutzen [...] Es gebe in Deutschland keine verbindlichen Vorschriften darüber, welche Schriftart im Schriftverkehr zu verwenden ist.

Sehr schön! Die Symbolik des unteren Teils ist schon mal Klasse: »Hauptstadt der DDR« – durchgestrichen, ist nicht mehr.

Auch wenn die Schriften sich nicht sehr ähneln, hat mich das Material zur Wayfinding Sans übrigens gleich an die DDR-Ortsschilder und -Wegweise erinnert: das dreistöckige g, der weniger kühle Charakter als die DIN …

attachment.php?attachmentid=4652&d=1331891026

Schön!

Das ist ja fast schon eine Ei-Ligatur. Diese Welle auf dem u ist irgendwie sehr übertrieben ...

im nachhinein hab ich mich geärgert das ich die kamera nicht dabei hatte

dieses blättchen:[h=1]»Übersicht über Erscheinungsformen negativ-dekadenter Jugendlicher in der DDR«[/h]4746743780_0e9b186f92.jpg

erscheinungsformen negativ-dekadenter Jugendlicher in der DDR by bluemacgirl, on Flickr

hing auch als original dort. dies wurde von der stasi herausgegeben um die jugendbewegungen besser einschätzen zu können.

  • Ersteller

Muß mir gerade vorstellen, wie die jungen Leutnants das in der Ausbildung vielleicht pauken mußten und in Testaten wiedergeben. ;-)

Hehe, ich find’s auch witzig. :-)

Darüber haben wir uns hier im Büro auch schon oft amüsieren müssen: Wort plus Kreis fertig ist der Sch…, äh das Logo … so wie bei den gekreuzten Linien. Wobei ja das ein oder andere Original-American-Vintage-Exemplar auch seinen Charme hat. ;-)

Und die Futura-Ramponierung tut ja eigentlich schon weh, inzwischen.

Kein Typo-Fundstück, aber auch witzig – ein Parfüm, das nach druckfrischem Buch duftet.

image.jpg

Quelle

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