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Akzidenz Grotesk ... Std, BE, BQ, Pro, Pro+, ...

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Gast Arno Enslin
vor 31 Minuten schrieb R::bert:

Diese hier hätte aber eins:

Also ne. Die Schrift ist schlimmer als die Berthold-Lizenz und keine würdige Alternative zur Akzidenz Grotesk.

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vor 6 Stunden schrieb R::bert:

Nennst Du hier nur noch Schriften, die [ein ẞ] haben?

Ich finde, wir bräuchten dringend einen Bot, der das übernimmt. :-D

 

Und ja, ich halte dieses Detail für wichtig. Für mich ist es – zumindest bei dieser Art von Schriften – inzwischen zu einem harten Ausschlusskriterium geworden. Wir haben hier etliche Schnitte der AG, Helvetica und von aus ihnen stark inspirierten Schriften. Dass wir davon noch mehr bräuchten, die dann nicht mal die deutsche Sprache voll unterstützen, kann ich mir kaum vorstellen.

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vor 8 Stunden schrieb R::bert:

Nennst Du hier nur noch Schriften, die eins haben? Bei Deinen Wiki-Einträgen neulich war das nicht so (oder habe ich da etwas übersehen)?

Seit ich von Calamus auf InDesign umgestiegen bin, habe ich mir immer wieder Schriften, die im Angebot waren, gekauft, auch wenn ich sie in den allermeisten Fällen gar nicht gebraucht hätte (man gönnt sich ja sonst nichts). Und da habe ich am Anfang eben auch mal gemeint, ich müsse zuschlagen, wo ich heute etwas wählerischer bin.

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vor einer Stunde schrieb Dieter Stockert:

Seit ich von Calamus auf InDesign umgestiegen bin, habe ich mir immer wieder Schriften, die im Angebot waren, gekauft, auch wenn ich sie in den allermeisten Fällen gar nicht gebraucht hätte (man gönnt sich ja sonst nichts). Und da habe ich am Anfang eben auch mal gemeint, ich müsse zuschlagen, wo ich heute etwas wählerischer bin.

Das war aber jetzt nicht die Antwort auf meine Frage. :-?

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Die Frage war, ob ich hier nur noch Schriften mit Versal-Eszett nenne?  Sagen wir mal, ich weise gern darauf hin, genauso wie im Fall, dass eine Schrift keine Umlaute hätte. Aber es gibt natürlich immer mal wieder den Fall, dass man eine Schrift verwenden muss, die kein Versal-Eszett hat, obwohl man eines bräuchte (für ein Buch habe ich zum Beispiel die Garamond Premier gewählt wegen der benötigten griechischen Zeichen, und da muss ich damit leben, dass im Literaturverzeichnis bei den Autorennamen in Kapitälchen aus dem ß ein SS wird).

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Na siehst Du! :-)

 

Mir fallen spontan nur vier Fontfamilien mit ẞ für diesen Strang ein, drei wurden bereits genannt, alle haben aber eben auch »Schwächen«, nur andere:

 

1) Applied Sans

Keine Kapitälchen und wenig Ziffernvielfalt

 

2) FF Real

Kursive ist Geschmackssache

 

3) Neue Haas Unica und 4) Lota Grotesque

Kann man als Akzidenz-Alternative sehen, muss man aber nicht

 

»Also ne!« oder »Die hat aber kein ẞ« schreibt sich sicher leicht. Mindestens Ebenbürtiges zu nennen, ist wahrscheinlich weniger einfach. :huhu:

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Gast Arno Enslin
vor 5 Minuten schrieb R::bert:

Mir fallen spontan nur drei Fontfamilien mit ẞ für diesen Strang ein, zwei wurden bereits genannt, alle haben aber eben auch »Schwächen«, nur andere:

Wobei in vielen Fällen die anderen Schwächen das Fehlen des ẞ deutlich überwiegen und das ẞ einiger Schriften nicht mal gelungen ist. Außerdem denke ich, dass sich viele nichtdeutschsprachige Schriftgestalter gar nicht bewusst darüber sind, dass ein ẞ ihre Schriften sinnvoll ergänzen würde. Die kann man ja dann vor dem Kauf darauf ansprechen, falls es sich um junge Schriften handelt, und fragen, ob sie bereit sind, ein ẞ nachzuliefern. Dass es hier einige gibt, für die das Vorhandensein eines ẞ in einer Schrift zu einem wesentlichen Kaufkriterium geworden ist, zeigt doch, dass es nur im Interesse der Schriftgestalter liegen kann, ihre Schriften mit ẞ auszustatten.

 

vor 2 Stunden schrieb Dieter Stockert:

Und da habe ich am Anfang eben auch mal gemeint, ich müsse zuschlagen, wo ich heute etwas wählerischer bin.

Z. B. bei der Schrift, die du für dein Kirchenprojekt nutzen wolltest. Ich fand die Schrift wirklich nicht gut und ein ẞ hätte sie auch nicht besser gemacht.

 

Was macht eigentlich dein Auge?

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Gast Arno Enslin
vor 1 Minute schrieb Dieter Stockert:

Und wie wäre es damit:

Finde ich auch nicht gut. Eigentlich reicht mir da ein Blick auf das k. Aber ich seh auch bei anderen Buchstaben sofort, dass das herzlich wenig mit der Akzidenz Grotesk zu tun hat und ich die Buchstaben auch nicht für gelungen halte. Ganz ehrlich: Hielte ich für rausgeschmissenes Geld, besonders dann, wenn man mehrere ähnliche Schriften kauft.

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Selbstverständlich ist es oft sinnvoll und notwendig, Schriften zu empfehlen, die für wichtige Sprachen oder Anwendungsfälle nicht perfekt ausgebaut sind.

 

Genau so sinnvoll und hilfreich finde ich es, wenn fehlende Ausbaustufen erwähnt werden, egal ob es sich um fehlende Zeichen, Kapitälchen, Mediävalziffern oder was auch immer geht.

 

Und da wir hier kollaborativ arbeiten, empfehlen halt mal die Einen, und die Anderen zählen die Einschränkungen auf. Das schmälert m.E. niemandes Beitrag.

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die Lota weiß nicht ob sie Helvetica, Univers oder Frutiger sein will ... die Haas Unica geht mir für den Faden hier zu arg Richtung Univers ... FF Real mir etwas zu spiekermännisch (hab nix gegen die Person, nur die Details die seine Schriften ausmachen mag ich persönlich nicht zu arg)

 

finde bei der Akzidenz irgendwie das rauhe, noch nicht 100% durchgedachte und durchkonzipierte fast schon handwerklich konstruierte ausschlaggebend, da schwingt mehr der Beginn des 20.Jh. mit als bei den doch sehr ausgearbeiteten Univers und Helvetica von Mitte des 20.Jh. ...

 

Theinhardt, Applied und Classic Sans gehen in die Richtung obwohl sich die Classic wieder fast zu viel von der Helevtica holt ...

 

ob da jetzt Kapitälchen oder Versal-ß mit drin sind ist mir erstmal egal ... wenn es hier einen Hinweis gibt find ichs aber gut.

Hab mir kürzlich einen Pro-Schnitt einer doch ganz gut ausgebauten Schrift geholt und mich dann geärgert, dass es kein Hoch-Minus gab ... frag mich wieso man das nicht mitgemacht hat wenn man schon sämtliche Hochzahlen mit aufnimmt ...

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bei der Lota in den Varianten von »t« und kleinem »g« dann im »a« »f« usw. ... da wurde für mein Verständnis bisschen wild rumgewürfelt.

 

»g« Var.1:59393d6d70661_Bildschirmfoto2017-06-08um13_45_47.png.13ad4d72ebb1423b4737fc74d4861017.png

»g« Var.2:59393d6da95ab_Bildschirmfoto2017-06-08um13_46_04.png.c3ccd00e8127141d7ecaf13870e6b6e0.png

»a« :59393da7f3ffb_Bildschirmfoto2017-06-08um13_46_09.png.7918036befd2fd145538034654ceff55.png

»t« Var.1:59393dbd0f444_Bildschirmfoto2017-06-08um13_47_55.png.3539d98919cdf0c4c62b90cb1f5baa33.png

»t« Var.2:59393dbd4774a_Bildschirmfoto2017-06-08um13_48_39.png.4fe2b9553cd171b829989b00dedaa74a.png

»f«:59393dea6c359_Bildschirmfoto2017-06-08um13_48_12.png.9308963193728730f0e67237eb004205.png

 

Mir gefällts nicht. Finde das nicht zuende gedacht ... sind zu viele verschiedene Konzepte ...

 

Zitat

Finde die Real auch nicht Spiekermännisch, was genau meinst Du damit?

 

für mich war das eine persönliche Assoziation mit seinem Stil, teilweise in den Details, teilweise in der Gesamtoptik – ich möchte da nichts kritisieren, liegt halt einfach nicht auf meiner Wellenlänge ...

 

National ... geht so bisschen Bureau Grotesk find ich ...

die hier ist von dem Label bisschen mehr Akzidenz: https://klim.co.nz/blog/story-sans-design-information/

aber wohl käuflich nicht zu erwerben

 

(das Label kannte ich nicht – danke)

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Gast Arno Enslin

Was ist eigentlich mit der Basic Commercial (Linotype), CLMNZ? Das ist ein Klon der Akzidenz Grotesk. Vielleicht weniger gut ausgebaut, das hab ich jetzt nicht überüprüft, aber mit etwas besseren Lizenzbedingungen. Gibt es als Pro- und als Std-Version.

 

Edit: Ich würde wegen der Theinhardt mal bei Optimo anfragen, ob sie dir die Schrift günstiger anbieten können, weil du Student bist. Fragen kostet ja nichts.

 

Edit 2: Und wenn es nicht eilt, könntest du auch auf Typophile oder hier ein Gesuch nach der Lizenz für die von Adobe vertriebene Akzidenz Grotesk einstellen, also die alte Type-1-Version. Wenn ich dich richtig verstehe, hält dich im Moment primär die Berthold-Lizenz vom Kauf ab, oder?

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Gast Arno Enslin
vor 5 Minuten schrieb CLMNZ:

äh öh ... nö

Aber bald, oder nicht? Du hattest doch letztens gefragt, wo du in Deutschland Typedesign studieren könnest. Oder verwechsele ich dich? Es gibt einige Foundries, die Studenten freundlich gesonnen sind, Suisse Type z. B.

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ist zum Glück unkommerziell und passt somit –  dazu bekomme ich den Font bezahlt.

 

Parallel hab ich mir testweise ein paar Free-Schriften angeschaut – Ancona, A750, Akzelerat – leider sind die nicht so schön, aber in kleinen Größen wohl nicht vom Original zu unterscheiden.

 

ich mach aber noch irgendwas aus den Infos hier ... sicherlich :P

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Hallo,

 

vor 8 Stunden schrieb CLMNZ:

Parallel hab ich mir testweise ein paar Free-Schriften angeschaut – Ancona, A750, Akzelerat – leider sind die nicht so schön, aber in kleinen Größen wohl nicht vom Original zu unterscheiden.

Ich habe mal versucht die Quellen zu finden. Bei Ancona fand ich zwar Schriften zum Herunterladen aber ohne Hinweise auf die Quelle. Bei weiterem Suchen kam ich auf die Seite von Luc Devroy mit den kommerziellen Infinitype-Schriften von Softmaker:

http://luc.devroye.org/fonts-46692.html

 

Die Akzelerat ist nach meinem wilden Pack von Alias-Listen im E-Katalog von Primafont ... und damit auch nicht unbedingt frei. Möglicherweise ist diese aber sgg. Abandonware ... als in Freiheit geschlüpft und ohne Besitzer, da dieser eingegangen ist?

 

A750 klingt nach URW++ und in den mir bekannten Paketen mit den offiziell freien Schriften von URW ist diese nicht drinnen.

Google nach URWPP A750 gibt den neuen Vorschlage URW++ A750 und dann die Hinweise auf die Softmaker XXL-CD. Also auch käufliche Ware.

 

Es war ziemlich einfach Links auf die Schriften zum Download zu finden ... welche ich aber zuerst gar nicht gebraucht und daher links liegen gelassen haben. Aber die Informationen zu den Schriften waren sehr viel schwieriger zu beschaffen. Erst die Lizenzen überprüfen ... und dann kann man ja immer noch herunterladen.

 

MfG

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Die Akzelerat hab ich hier auf einer CD die in einem Schriftenbuch lag – stammt vom Franzis Verlag und da ist auch eine EULA mit drin ... das Buch gibts in zig Auflagen für wenige € zu kaufen ... da sind einige Ableger von Klassikern enthalten. Aber halt schrottig.

 

Einige von den erwähnten Schriften sind beinahe deckungsgleich ...

 

A750 und Ancona sind beide von Softmaker

 

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Gast Arno Enslin
Am 9.6.2017 um 08:25 schrieb CLMNZ:

Einige von den erwähnten Schriften sind beinahe deckungsgleich ...

 

A750 und Ancona sind beide von Softmaker

Die Ancona scheint ganz gut ausgebaut zu sein. Und bei Softmaker bzw. Infinitype ist die Webfont-Lizenz inklusive. Auf den Abbildungen sieht sie ziemlich schrubbelig aus. Aber das muss nicht an den Outlines, sondern kann auch am Hinting oder der Bearbeitung im Bildbearbeitungsprogramm liegen. Ich erinnere mich noch an Softmaker-Schriften, die an sich gar nicht schlecht digitalisiert waren. Nur das Hinting war übel. Das Kerning zum Teil auch. Aber das Kerning ist auch bei Linotype nicht bei allen Fonts gut. Die Zurichtung auch nicht. Ich habe da ja keine moralischen Bedenken, das dann selbst zu verbessern, wobei es sich beim Kerning wegen der Arbeit, die man da reinstecken müsste, nicht unbedingt lohnt.

 

vor 1 Stunde schrieb R::bert:

Ich werfe mal noch diese in den Ring:

Das große Eszett der Black Italic gefällt mir besser als das kleine der Regular.

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