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Zahlenkolonnen an Trennzeichen ausrichten – hier sinnvoll?


Buddhist

Empfohlene Beiträge

Liebe Kollegen,

 

nachdem die technischen Schwierigkeiten überwunden waren, habe ich das Ganze umgesetzt. Anbei nochmal das Original.

 

Wie bereits dargelegt, stößt man bei stark unterschiedlicher Spaltenanzahl und Ziffern (vor dem Trennzeichen) schnell auf Probleme: Man kann dann bei grenzwertigen Zeilen einfach sein Vorhaben über Bord werfen und – nur die jeweilige Zeile – zentrieren, man kann alles zentrieren oder man zieht es durch (und hat dann Zahlen ohne Abstand zur Linie der Tabelle links und/oder rechts). Nun ist es so, daß ich mittlerweile zum zentrieren von allem tendiere. 🤣🤣🤣

 

Ich finde das Thema aber so interessant, daß ich es mal hier diskutieren möchte.

 

Vielen Dank im Voraus

 

 

 

 

 

 

IMG_3868.jpg

Screenshot 2022-01-29 154200.jpeg

Screenshot 2022-01-29 154257.jpeg

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Zentrierte Zahlen und verschieden lange Dezimalwerte in Tabellen sind mir persönlich ein Greuel.  Ich nehme an, es gibt einen zwingenden Grund, warum das so sein muß? Andernfalls, warum nicht alles mit zwei Stellen hinterm Komma, und rechts justiert, so wie es bei der Tabellenkalkulation üblich ist? 

 

Tante Edith rüffelt gerade, daß ich den Originalfaden hätte lesen sollen, dann wüßte ich, daß das so gewollt ist. Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung. Diese Lösung ist gestalterisch interessant, aber bei solchen sachlichem Stoff geht m. A. nach der Usus vor. Die damit arbeitenden Leute wollen ihre Werte so schnell wie möglich ablesen. Das wird durch die Mischung der Formate eher erschwert. 

 

 

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Überall zwei Nachkommastellen bringt zwei Probleme mitsich: Ich denke, bei den Parametern ist das völlig unüblich. Und: Der Platz reicht nicht aus (wie bereits jetzt ja auch schon). Gernell rechtsbündig geht freilich.

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vor 40 Minuten schrieb Buddhist:

Der Platz reicht nicht aus

Brauchst Du denn unbedingt so viel toten Raum links von der eigentlichen Tabelle? 

  • lacht 1
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vor 1 Stunde schrieb Oliver Weiß:

Andernfalls, warum nicht alles mit zwei Stellen hinterm Komma, und rechts justiert, so wie es bei der Tabellenkalkulation üblich ist? 

Der konkrete Fall lässt sich ja nicht mit klassischer Tabellenkalkulation vergleichen da in jeder Zeile andere Einheiten zum Einsatz kommen. Diese alle mit zwei Nachkommsstellen auszustatten würde die Tabelle unnötig verkomplizieren. 
 

Ich persönlich würde hier alle Werte zentriert oder links- bzw. rechtsbündig setzen. Eine Ausrichtung am Komma halte ich für ungeeignet. Wenn zentriert wird könnte man sogar auf Tabellenziffern verzichten.

 

In den Zeilen mit Nachkommastellen wäre es eventuell sinnvoll alle Werte einheitlich zu behandelt — also 1,5 und 3,0 statt 1,5 und 3.

 

Davon abgesehen läuft die Schrift der Tabelle furchtbar — einige Buchstaben kleben aneinander und zwischen anderen gibt es riesige Lücken.  

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Dazu sei angemerkt, daß ich natürlich niemals freiwillig die Century Gothic verwenden würde – zumal für diesen Zweck. Bin schon froh, wenn ich die PT Serif durchbekomme.

 

Die Laufweite wurde teilweise brutal angepasst, damit beispielsweise die 1.000-Wert überhaupt in manche Zellen passen. Dies tat ich, da ich die Tabelle nach links nicht vergrößeren wollte: Es sind rund 40 Seiten und ich dachte, es wäre gut, wenn die Tabelle immer an der gleichen Stelle beginnt. Sicherlich auch ein Punkt, über welchen man nochmal diskutieren könnte.

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Die Ausrichtung am Dezimaltrenner ist essentiell wenn man die Zahlen über Zeilen hinweg vergleichen will – wie zum Beispiel bei Geldbeträgen in allen Zeilen. Oben ist das ja nicht der Fall. Für mich spricht daher alles für zentriert. Alles andere wird ein ablenkendes Gezappel. 

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vor 4 Stunden schrieb Buddhist:

Dazu sei angemerkt, daß ich natürlich niemals freiwillig die Century Gothic verwenden würde – zumal für diesen Zweck. Bin schon froh, wenn ich die PT Serif durchbekomme.

Ich würde eine Schriftfamilie empfehlen, die insbesondere für so einen beengten Tabellensatz auch schmallaufend kann – zum Beispiel so etwas (die geometrischen zuerst, weil die der Vorgabe sehr nahe kommen und Du den Auftraggeber damit möglicherweise am ehesten überzeugen kannst, danach die klassizistischen mit Nähe zum Ausgangslayout Deiner Fotos):

 

 

  • sehr interessant! 1
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vor 19 Minuten schrieb R::bert:

Ich würde eine Schriftfamilie empfehlen, die insbesondere für so einen beengten Tabellensatz auch schmallaufend kann

Gute Idee. Da käme natürlich auch ein Variable Font in Frage, bei dem man die Zeichenbreite selbst steuern kann.

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vor 18 Stunden schrieb Buddhist:

Liebe Kollegen,

 

nachdem die technischen Schwierigkeiten überwunden waren, habe ich das Ganze umgesetzt. Anbei nochmal das Original.

 

Wie bereits dargelegt, stößt man bei stark unterschiedlicher Spaltenanzahl und Ziffern (vor dem Trennzeichen) schnell auf Probleme: Man kann dann bei grenzwertigen Zeilen einfach sein Vorhaben über Bord werfen und – nur die jeweilige Zeile – zentrieren, man kann alles zentrieren oder man zieht es durch (und hat dann Zahlen ohne Abstand zur Linie der Tabelle links und/oder rechts). Nun ist es so, daß ich mittlerweile zum zentrieren von allem tendiere. 🤣🤣🤣

 

Ich finde das Thema aber so interessant, daß ich es mal hier diskutieren möchte.

 

Vielen Dank im Voraus

 

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Screenshot 2022-01-29 154200.jpeg

Screenshot 2022-01-29 154257.jpeg

Einfacher und übersichtlicher wäre es der Tabelle einen Tabellenkopf zu gönnen und x- und y-Achse zu tauschen, so dass die entsprechenden Werte-Kategorien (mm, kA, m/min etc.) nicht nebeneinander, sondern untereinander erscheinen – also so ungefähr.

 

Einzelblech-

dicke s (mm)

0,40

0,80

0,88

1,25

1,60

2,00

 

daneben dann die anderen Kolumnen entsprechend (gegliedert werden kann dann jeweils optimal für die einzelnen Kategorien, also am Dezimaltrenner oder zentriert, oder bündig).

Der Weißraum links ist ja sowieso verschenkt, und die Zeilen im Tabellenkopf müssen ja auch nicht unbedingt horizontal stehen, um den Raum zwischen den Kolumnen zu reduzieren.

 

Ansonsten alles zentrieren, scheint mir auch die beste Lösung …

 

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