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Exportqualität von PNG- und JPG-Dateien aus aus Affinity Designer und Publisher

Zur besten Antwort springen Gelöst von Ralf Herrmann,

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Kein Grund zu streiten. 

Kantenglättung ist auch ein Stück weit Geschmackssache und eine Frage der Gewöhnung. Und eben auch, wie schon richtig gesagt vom konkreten Anzeigegerät abhängig. Solange wir nicht alle auf den gleichen Monitor schauen, wird es schwierig, die Ergebnisse, die man nicht sieht, zu beurteilen. 

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Phoibos

Entschuldigt bitte, mir ist vorhin der Nerv gerissen.

Dinge, die ich beachten würde:

Für die geräteseitige Problemlösung:
Falls Du unter Windows unterwegs bist, schaue doch bitte nach, ob Deine Treiber alle aktuell sind (speziell Bildschirm und Graphikkarte ).
Schaue nach, ob Du die Bildschirmauflösung "empfohlen" hast (das ist die native Auflösung Deines Displays).
Schaue nach, ob Dein Display ordentlich erkannt wurde (Modellname).
Führe die Cleartype-Textoptimierung oder gleich dieses Tool hier: https://github.com/bp2008/BetterClearTypeTuner, das lässt Dich auch ausprobieren, ob Du mit RGB oder BGR bessere Ergebnisse erzielst, wenn Du die Pixelmatrix Deines Bildschirms nicht kennst.

Für die programmseitige Problemlösung:
Schau Dir die Einstellungen in Affinity an, wie die Daten angezeigt werden, in den Programmen, aber auch pro Dokument.
Achte darauf, ausreichend Speicher dem Programm zuzuteilen und auf der Graphikkarte freizuhaben.

Ist das Programm auf dem aktuellem Patch-STand?

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Phoibos
vor 7 Minuten schrieb Typedesigner:

Verkleinerung

Hast Du Dir schon einmal die Vergrößerung eines kurvigen Verlaufes angeschaut? So sieht bei mir ein Teil des O in IrfanView bei 2400% aus einem PNG aus Designer exportiert aus:

O.jpg

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Phoibos

Ich habe diese extreme Vergrößerung gewählt, um zu sehen, ob in der dem Bild an sich eklige Stufen drin sind. Wenn Du magst, kannst Du Deine Beobachtungen der Unterschiede zwischen Adobe und Affinity auch in dieser Vergrößerung nachvollziehen? Wenn nicht, ist es definitiv kein datei/programmbasiertes Phänomen.

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Typedesigner
vor 15 Minuten schrieb Phoibos:

Entschuldigt bitte, mir ist vorhin der Nerv gerissen.

Dinge, die ich beachten würde:

Für die geräteseitige Problemlösung:
Falls Du unter Windows unterwegs bist, schaue doch bitte nach, ob Deine Treiber alle aktuell sind (speziell Bildschirm und Graphikkarte ).
Schaue nach, ob Du die Bildschirmauflösung "empfohlen" hast (das ist die native Auflösung Deines Displays).
Schaue nach, ob Dein Display ordentlich erkannt wurde (Modellname).
Führe die Cleartype-Textoptimierung oder gleich dieses Tool hier: https://github.com/bp2008/BetterClearTypeTuner, das lässt Dich auch ausprobieren, ob Du mit RGB oder BGR bessere Ergebnisse erzielst, wenn Du die Pixelmatrix Deines Bildschirms nicht kennst.

Für die programmseitige Problemlösung:
Schau Dir die Einstellungen in Affinity an, wie die Daten angezeigt werden, in den Programmen, aber auch pro Dokument.
Achte darauf, ausreichend Speicher dem Programm zuzuteilen und auf der Graphikkarte freizuhaben.

Ist das Programm auf dem aktuellem Patch-STand?

Alle meine Treiber sind immer auf dem neuesten Stand. Ich habe die neueste Hardware. Derzeit gibt es im englischsprachigen Forum eine Diskussion darüber, ob Affinity nicht weiterentwickelt wird.

https://forum.affinity.serif.com/index.php?/topic/164667-is-affinity-dead/

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Phoibos

Und ich habe bei der geräteseitigen Problemlösung ganz vergessen, dass sowohl die Graphikkarte, als auch der Monitor interpolieren und damit interferieren können. Grad bei den HighDPI-Displays (Retina für Apple-Nutzer) sind betriebssystemisch Skalierungseffekte am Werke, damit man überhaupt noch was auf dem Display sehen kann 🙂

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Typedesigner
vor 6 Minuten schrieb Phoibos:

Und ich habe bei der geräteseitigen Problemlösung ganz vergessen, dass sowohl die Graphikkarte, als auch der Monitor interpolieren und damit interferieren können. Grad bei den HighDPI-Displays (Retina für Apple-Nutzer) sind betriebssystemisch Skalierungseffekte am Werke, damit man überhaupt noch was auf dem Display sehen kann 🙂

Ich habe Windows 11.

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Phoibos
vor 4 Minuten schrieb Typedesigner:

ob Affinity nicht weiterentwickelt wird.

Hehe, das kommt immer mal wieder auf. Ich denke, die Antwort, sie arbeiteten an einem Major-Release wird schon richtig sein, denn es gibt eine Menge Features, auf die die Nutzer*innen warten (Fußnoten in Publisher!!!). Dass die 2.0 naht, war für mich in dem Moment klar, in dem sie ihre Programme für 50% Preisnachlass "verschleuderten" bzw. eine lange Corona-Demozeit ermöglichten.

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Diwarnai
vor 28 Minuten schrieb Typedesigner:

Wenn mein Monitor nicht perfekt kalibriert wäre, würde ich den Unterschied kaum bemerken.

Eine Kalibrierung wirkt sich auf Farbe und Kontrast aus, aber nicht auf die Schärfe. Die Schärfe kann immer nur individuell so eingestellt werden, dass sie einem gefällt. Ein kalibrierter Monitor ist also mitnichten ein Garant für eine gute Darstellung gerenderter Bilder. Gerade die Schärfeeinstellungen sind immer wieder Ursache für unscharfe, zackige, pixelige Ränder. Ich würde also zunächst bei den Monitoreinstellungen anfangen …

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Phoibos
Gerade eben schrieb Typedesigner:

Ich habe Windows 11.

Auch Windows skaliert munter vor sich hin. Außerdem kommt noch das Gemurkse mit den unterschiedlichen Renderern (falls das die richtige Bezeichnung ist, ich meine GDI, GDI+, WPF, dann die verschiedenen DirectX-Geschmäcker, OpenCL, Vulkan, ... ) hinzu, etwas, was Apple meines Wissens mal gut im Griff (Cairo und Metal war mein letzter Stand) hat.

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Phoibos
vor 2 Minuten schrieb Diwarnai:

Ein kalibrierter Monitor ist also mitnichten ein Garant für eine gute Darstellung gerenderter Bilder.

Danke, ich meinte weiter oben mit Kalibrierung für die eigenen Augen auch den Cleartype-Tuner bzw, verwandte Programme.
Siehe für den Spaß auch: https://blog.typekit.com/2010/10/15/type-rendering-operating-systems/

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Sebastian Nagel

Ich steig da nich tmehr ganz durch in der Diskussion, aber: ist das nicht ein "Irrweg" mit dem Subpixel-Rendering der Ausgabegeräte?

 

Es geht ja darum, dass die fertig gerasterten (in ein Pixelbild umgewandelten) Ergebnisse von Affinity, Affinity-mal-10-und-dann-kleinskaliert, und Adobe nicht die gleiche Qualität haben sollen.

 

D.h. wenn wir mal 3 PNGs, die am Ende nach dem Rastern und ggf. skalieren gleich groß sind (in Pixelzahlen) bei 100% Darstellungsgröße* nebeneinander betrachten, und die sehen unterschiedlich aus, dann liegt es nicht am Display, sondern an den erzeugten Bildern.

Die eventuell nicht ans Display angepasste Subpixel-Anordung würde da alle 3 Ergebnisse gleich betreffen (außer wir haben eine farbige Kanteglättung wie damals cleartype, aber das hab ich jetzt noch nicht gesehen in den Testbildern und wäre auch sehr ungewöhnlich).

 

* (also Deckungsgleichheit von Bild-Pixeln und Display-Pixeln, d.h. Zoomstufe 100% im Anzeigeprogramm *und* in der ppi-Skalierung des Betriebssystems, da auf jeden Fall 100, 200 oder 300%, vorsichtshalber nichts dazwischen, damit wir keine Rundungseffekte haben)

 

Und wie gesagt: es wäre völlig erwartbar, wenn hier der Affinity-Export und der Adobe-Export voneinander abweichen, da nicht die gleiche Rastermethode verwendet werden kann, die von Adobe hat nur Adobe zur Verfügung. Und es ist auch nicht überraschend, wenn das 10-fach größer exportierte, und dann mit einer anderen Kantenglättungsmethode wieder auf 1-fache Größe verkleinert wird, wiederum anders aussieht (und vermutlich eben auch glatter, wenn die ursprüngliche Rasterung nicht so supertoll ist; durch das runterskalieren im Bildbearbeitungsprogramm wird das "dumm aber gut" geglättet, ohne sich um Vektoren, Hinting etc. zu kümmern).

 

----

 

Ob Affinity weiterentwickelt wird oder nicht ... ich habe halt den Eindruck, dass derzeit viele jetzt endlich gerne einen echten Ersatz für Adobe-Programme hätten, aber wenn man umsteigt, kommt man in den Nuancen drauf, dass das halt entweder einfach anders ist oder noch nicht soweit ist, oder Adobe halt doch das eine oder andere einfach richtig macht oder einen Technologievorsprung hat den auch ein innovativer neuer Hersteller der alte Zöpfe abschneidet nicht einfach aufholen kann.

 

Dann fragt man in einem Forum nach, dort trifft man auf weiteren Frust und Halbwissen von anderen Usern, und einen Hersteller der halt eben nicht Adobe ist, aber plötzlich die Adobe-Kundschaft mit ihren 30 Jahre alten Erwartungshaltungen vor sich hat, und entscheiden muss was Priorität hat, was aus Kapazitätsgründen auch später kann, was gar nicht geht weil die technische Basis eine ganz andere ist, was gar nicht mehr kommen sollte weil komplett alter Sch... und eigentlich gar kein Standard sondern nur gewohnte aber schlechte Praxis eines Monopolisten (die ganzen Forderungen nach "funktionierendem EPS", was selbst bei Adobe längst kein EPS mehr ist sondern ein gedopter Mutant in alten Kleidern).

 

Und dann hat man als User schnell das Gefühl, dass da nichts vorwärts geht und die eigenen Wünsche nicht umgesetzt werden, und bei Adobe kann man so weiterarbeiten wie man es gewohnt war, und wendet sich wieder ab.

 

In diesem Fall: Adobe kann halt besser Kurven rastern als Affinity ... wenn das ein Kriterium ist, muss man leider zu Adobe gehen oder Umwege machen.

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Diwarnai
vor 3 Minuten schrieb Sebastian Nagel:

Ich steig da nicht mehr ganz durch in der Diskussion, aber: ist das nicht ein "Irrweg" mit dem Subpixel-Rendering der Ausgabegeräte?

Es ist kein Irrweg, sondern nur eine von mehreren Stellschrauben. Dass unterschiedliche Render-Engines unterschiedliche Ergebnisse erzeugen, ist dabei klar. Ob das eine nun besser oder schlechter ist, ist an dieser Stelle unerheblich.

 

Wenn allgemein die Qualität oder Schärfe bemängelt wird, aber die Einstellungen des Monitors und des Betriebssystems gar nicht bekannt sind, kann keine sinnvolle Bewertung des Renderverfahrens getroffen werden, zumal die Ergebnisse an anderen Monitoren keine schlechte Qualität haben. Auch ein von Adobe vermeintlich besser gerendertes Bild kann am Monitor des TE nicht gut aussehen, wenn dessen Einstellungen, gerade die der Schärfe, nicht stimmen.

 

Ein vergrößertes Rendern einer kleinen Schriftgröße mit nachträglichem Verkleinern kann auch zu keinem besseren Ergebnis führen, wenn die Betrachtungsgröße der Ausgangsgröße entspricht. Die Kanten würden zu hart und damit pixelig erscheinen.

 

Mir scheint, dass hier die Ergebnisse gar nicht vergleichbar sind. Die Aussage "Die Konturen sind einfach nicht so glatt, wie sie sein sollten." macht mich am meisten stutzig, da eine gut gerenderte Kontur gar nicht glatt sein soll (technisch "glatt" kann ein Monitor nicht darstellen), sondern vielmehr ein vernünftiges Subpixel-Rendering aufweisen muss (ClearType vs. Subpixel-Anti-Aliasing vs. herkömmlichem Anti-Aliasing). Dabei kommt zum Tragen, dass durch diese Darstellungsoptionen eine Schrift anders dargestellt werden muss als ein gerendertes Pixelbild, das Antialiasing bezieht sich ja nur aufs Rendern von Vektordaten für den Monitor.

 

Um ein Ergebnis unabhängig von Affinity oder Adobe zu erhalten, müssten einfach Vektordaten verwendet werden.

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Phoibos
vor 28 Minuten schrieb Sebastian Nagel:

Irrweg

Nein, ich denke nicht. Wir wissen nicht, welchen Renderer zum Anzeigen von Kurven Adobe benutzt, ich traue denen ohne weiteres zu, einen eigenen zu nutzen. Affinity hingegen wird einen Renderer der Betriebssystems nutzten, und da ist bei Windows schnell das große Raten angesagt, denn in Windows gibt es unzählige, wie oben angeführt, Möglichkeiten, Bilder dem Auge zu präsentieren.
Zum einen all die Software, die dritte Software nutzen kann (Freetype beispielsweise). Dann wie diese Software die an das Betriebssystem weiterreicht (diverse Directgeschmäcker, GDI, GDI+, WPF, verschiedene Open-Geschmäcker, Vulkan, Wrapper von X nach Y), dann die Weitergabe an die Graphikkarte, dann wie der Treiber diese dann für sich in die Rechenwerke übersetzt (wenn GDI nur mit DirectWrite redet, dieses aber nur mit DirectX 9 arbeiten mag, dann muss der Intel-Treiber das zu DirectX 12 wrappen, damit die internen Rechenwerke damit umgehen können). Dann kommen wir zur erst zum sichtbaren Bild: Wird dieses auf einem Monitor in dessen nativer Auflösung (ein physikalisches RGB-Pixel entspricht einem logischen Pixel) dargestellt? Falls nicht, skaliert die Anwendung oder Windows oder die Graphikkarte oder der Monitor oder eine beliebige Kombination aus allem? Ist die treibermäßig das Bildmaterial auf die physikalischen Gegebenheiten des Monitors vorbereitet (RGB vs BGR, Anordnung der ganzen Module/Elemente/Matrizen/Beleuchtungen/Schaltungslatenzen, ...)?

Die einzige Möglichkeit zu entscheiden, wie sich die verschiedenen Exportbibliotheken, primär die Umrechnung von Vektor zu Pixel, denn die Datei basiert schließlich eh auf der libpng, verhalten, ist das Überprüfen von Pixel-Dateien generiert aus einer identischen Vektorvorlage in extremer Vergrößerung.

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Phoibos

Und wo ich all das grad geschrieben habe, wird mir schlagartig klar, warum Apple so beliebt bei Designern ist: Die Kombinationsmöglichkeiten, sich die Arbeit zu versauen, sind deutlich kleiner als unter Windows oder gar Linux 🙂

Und noch eine kurze Anmerkung zur Farbkalibrierung von Monitoren, da ich eh schon am technikklugscheißern bin: Die Elektrik unterliegt physikalischen Prozessen (Degradierung der Materialien, Wärme, elektrischen Spannungen), daher ist die Kalibrierung immer nur eine Momentaufnahme (naja, abhängig vom Standort kann das auch schon mal ein geologischer Moment werden), daher würde ich keine Aussage wie "perfekte Kalibrierung" verwenden.

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Sebastian Nagel

ja, aber wäre beim Erzeugen der PNG-Datei während des Rasterns irgendwas mit Subpixeln im Spiel (was ja unter Windows 8, 10 und 11 nicht mal mehr bei der direkten Bildschirmausgabe verwendet wird, umso erstaunlicher wäre es wenn Affinity das für den Export verwendet), würden wir im Ergebnis unweigerlich Farbsäume an den Zeichenrändern sehen.

Die RGB-subpixel sind ja von Natur aus farbig, und wir sehen das nur bei normaler Vergrößerung kaum wodurch das zur Glättung ausgenutzt werden kann (konnte).

Sobald das Ergebnis im PNG aber auch bei Zoom nur noch Graustufen zeigt, sind die Subpixel alle gleich hell (sonst wäre der Pixel nicht grau) und es ist unerheblich ob die Optimierung mit der tatsächlichen RGB-Pixel-Anordnung übereinstimmt oder nicht. 

 

 

So eine Aliasing-Subpixel-Optimierung während der Live-Ausgabe von Schrift auf dem eigenen Bildschirm kann ja Sinn machen - da wird für diesen einen Fall das Bestmögliche rausgeholt. 

 

Aber bei einer Export-Ausgabe mit dem Ziel, eine PNG-Datei auch auf anderen Bildschirmen anzuzeigen, nicht nur auf dem eigenen, mit Subpixel-optimierung zu arbeiten wäre höchst unsinnig und man müsste Affinity in Frage stellen wenn sie sowas machen würden (seh ich aber eben nicht, entweder weil sie wie Adobe was eigenes machen, oder halt die Windows-Ausgabe verwenden, die aber längst nichts mehr mit Subpixel macht, weil sich das mit heutigen Bildschirmen weniger lohnt und gleichzeitig eben die beschriebenen Probleme verursacht wenn was falsch "optimiert" ist). 

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Sebastian Nagel

vielleicht nochmal zum entwirren:

 

Es geht hier ja darum, 3 Schriftzüge, die mit 3 verschiedenen Methoden als Export in ein Pixelbild gewandelt wurden, vergleichend auf 1 Bildschirm anzusehen, und dann zu vergleichen welches "schöner" ist. Wenn alle 3 Bilder Graustufen bzw. monochrom sind (was ich sehe, sind sie das, und alles andere wäre grober Unsinn in einem export-Kontext), kann die Subpixel-Strukur des Ausgabemonitors keinen Einfluss auf die Darstellung haben und keines der drei Bilder "schlechter aussehen lassen" als es wirklich ist.

 

was anderes ist die Darstellung von Vektoren am Bildschirm - da wird natürlich auch gerastert, und unter Umständen je nach Rasterer so, dass es zu genau diesem Bildschirm passt (oder verhunzt, wenn die Konfiguration nicht stimmt). Da kann unter Umständen die subpixel-Anordnung eine Auswirkung haben, und wenn Adobe da "live" kein Subpixel-rendering verwendet, aber Affinity aus welchen Gründen auch immer schon, und die Konfiguration ist falsch, dann wird das Live-Bild bei Affinity auf diesem Monitor unnötig viel schlechted aussehen - nicht wegen Affinity, sondern wegen System, Grafikkarte und Monitor. 

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Phoibos

Die Subpixel sind für die Umrechnung von Vektor zu Raster Wurst, jedoch nicht für die Anzeige der Umrechnungsergebnisses. Was @Diwarnai und ich vermuten, ist (so unterstelle ich mal), dass die Umrechnung nicht das Problem ist, sondern die Anzeige des Ergebnisses.
Daher mein Insistieren auf die Vergrößerung des Ergebnisses, so dass wir die Pixel tatsächlich sehen können jenseits der individuellen Präsentation am Bildschirm. Wenn ich @Typedesigner richtig verstanden habe, ist sein*ihr Problem ja, dass es Qualitätsunterschiede im Rasterisierungsprozess gibt. Um diesen zu verifizieren oder falsifizieren, müssen wir die Anzeige als Unsicherheitsfaktor ausschließen. Daher habe ich den Vorschlag mit der extremen Vergrößerung der exportierten PNG gemacht und ein Beispiel hochgeladen, da wir dann die Arbeit des Rasterizers sehen, ohne dass Subpixelrendering eine Rolle spielt, denn der Zeitpunkt, an dem die schlechtere Qualität bemerkt wird, ist dann, wenn Subpixelrendering extrem relevant wird.

Das ganze Technikgerede sollte von meiner Seite aus verdeutlichen, dass zumindest ich mit der Fehlerbeschreibung schlicht gar nichts anfangen kann, da viel zu viele Faktoren durcheinander gewürfelt werden. Da wird von Anzeige des Bildes gesprochen, vom Rendern im Programm, von dem Ergebnis in einem gerasterten Bild (nb: die Anzeige von Vektoren ist immer gerastert weil Physik)...
Sollten wir hier je zu einem Punkt kommen wollen, an dem wir die Ausgangsfrage, ob Affinity oder Adobe besser rastert (ich würde auf Adobe setzen, weil die einen extremen Technik-/Forschungs-/Standardisierungsvorsprung haben), müssten wir die tatsächlich gerasterten Bilder, dh. die PNG von der gleichen Vektorvorlage, jeder für sich lokal anschauen in einer Vergrößerung, bei der wir auch die tatsächlichen Pixel betrachten können (s. mein Beispiel).

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Diwarnai

So sehe ich das ebenfalls. Es sind zu viele Stellschrauben, die sich auf das Ergebnis auswirken – ein Ergebnis, das noch nicht mal objektiv ist, weil es die Darstellung an einem Monitor mit unbekannten Einstellungen seitens Monitor und System ist.

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Typedesigner
vor einer Stunde schrieb Phoibos:

Die Subpixel sind für die Umrechnung von Vektor zu Raster Wurst, jedoch nicht für die Anzeige der Umrechnungsergebnisses. Was @Diwarnai und ich vermuten, ist (so unterstelle ich mal), dass die Umrechnung nicht das Problem ist, sondern die Anzeige des Ergebnisses.
Daher mein Insistieren auf die Vergrößerung des Ergebnisses, so dass wir die Pixel tatsächlich sehen können jenseits der individuellen Präsentation am Bildschirm. Wenn ich @Typedesigner richtig verstanden habe, ist sein*ihr Problem ja, dass es Qualitätsunterschiede im Rasterisierungsprozess gibt. Um diesen zu verifizieren oder falsifizieren, müssen wir die Anzeige als Unsicherheitsfaktor ausschließen. Daher habe ich den Vorschlag mit der extremen Vergrößerung der exportierten PNG gemacht und ein Beispiel hochgeladen, da wir dann die Arbeit des Rasterizers sehen, ohne dass Subpixelrendering eine Rolle spielt, denn der Zeitpunkt, an dem die schlechtere Qualität bemerkt wird, ist dann, wenn Subpixelrendering extrem relevant wird.

Das ganze Technikgerede sollte von meiner Seite aus verdeutlichen, dass zumindest ich mit der Fehlerbeschreibung schlicht gar nichts anfangen kann, da viel zu viele Faktoren durcheinander gewürfelt werden. Da wird von Anzeige des Bildes gesprochen, vom Rendern im Programm, von dem Ergebnis in einem gerasterten Bild (nb: die Anzeige von Vektoren ist immer gerastert weil Physik)...
Sollten wir hier je zu einem Punkt kommen wollen, an dem wir die Ausgangsfrage, ob Affinity oder Adobe besser rastert (ich würde auf Adobe setzen, weil die einen extremen Technik-/Forschungs-/Standardisierungsvorsprung haben), müssten wir die tatsächlich gerasterten Bilder, dh. die PNG von der gleichen Vektorvorlage, jeder für sich lokal anschauen in einer Vergrößerung, bei der wir auch die tatsächlichen Pixel betrachten können (s. mein Beispiel).

Wenn du die Möglichkeit hast, versuche einfach, etwas Typografisches aus Affinity Designer und aus Adobe Photoshop oder Illustrator zu exportieren. Dann können wir vergleichen. Die Typografie und die Schrittgröße sollten die gleichen sein. Dein Monitor ist optimal eingestellt, so dass es darüber keine Diskussion geben wird. Wie gesagt, meiner Meinung nach sind die Konturen der exportierten Typografie aus Affinity Designer nicht so glatt. Dies gilt vor allem für die Konturen runder Buchstaben, d. h. O, D, P, e, usw. 

 

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Phoibos
vor 31 Minuten schrieb Typedesigner:

Wenn du die Möglichkeit hast

Habe ich nicht, da ich keine Adobe-Produkte am Start habe. Du könntest jedoch doch leicht ein exportiertes PNG aus Affinity und eines aus Adobe hier hochladen. Vorzugsweise aus der gleichen Vektorquelle (also EPS, PS, SVG, ...).
 

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Typedesigner
Gerade eben schrieb Phoibos:

Habe ich nicht, da ich keine Adobe-Produkte am Start habe. Du könntest jedoch doch leicht ein exportiertes PNG aus Affinity und eines aus Adobe hier hochladen. Vorzugsweise aus der gleichen Vektorquelle (also EPS, PS, SVG, ...).
 

Wenn du nicht mit Adobe arbeitest, dann mit welcher Software? 

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