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Bernd Möllenstädt kam 1967 zu Berthold und leitete mit Günter Gerhard Lange das Schriftenatelier. Seine langjährige Erfahrung aus dieser Arbeit ließ er später in seinen ersten eigenständigen Schriftentwurf einfließen: die 1984 erschienene Formata. Sie ist eine markante Groteskschrift, die in größeren Graden insbesondere durch die gekehlten Stämme auffällt. Und so wurde die Schrift in der Folge auch gern als Display-Schrift für Unternehmen eingesetzt – etwa bei der Allianz oder bei Škoda.

Ursprünglich erschien die Formata in vier Strichstärken (jeweils mit Kursiven). 1988 kamen Condensed-Schnitte und Outline-Versionen hinzu. 1993 wurde die Signata-Familie nachgelegt – eine Schrift, die das gleiche Skelett der Formata trägt, jedoch mit deutlichem Strichstärkenkontrast ausgeführt ist.

Berthold-Schriftmusterheft zur Formata

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