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Jan Mollitor

Dissertation in Chemie

Empfohlene Beiträge

CRudolph

:lol:

Wenn es damit getan wäre, dann wäre das kaum ein Problem. Aber auf meinem derzeitigem System läuft CS3 eben nicht. Da muß noch mehr Speicher her etc. Obwohl, die Welt kostet Speicher ja auch nicht mehr. Ich warte mal einen einen Moment mit guter Laune ab, dann könnte das auch was werden! :wink:

Grüße,

Christian

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Gast njr
Obwohl, die Welt kostet Speicher ja auch nicht mehr.

Das ist die richtige Einstellung! Acht zusätzliche GB RAM haben mein Nümmerli-Könteli um CHF 980 und mir die Arbeit um Einiges erleichtert.

Vielleicht wär' Robin Hood, der Rächer der Bits im Speicher ein weiteres Argument auf deinen Breitengraden ...

Zurück zum Ernst und weiterhin einen schönen Nachmittag,

Norbert

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CRudolph

ACHT GB RAM? Und das sagst Du mir auch noch einfach in's Gesicht? :evil:

Mein Arbeitsrechner erlaubt nicht mehr als 2 GB! Und ein Neuer ist im Moment schon gleich gar nicht drin (obwohl die im Moment ja auch nicht mehr so viel kosten). Sei froh, daß Du weit entfernt bist, sonst käme Robin Hood Dich gleich persönlich besuchen, um solche Über-Rechner den Witwen und Waisen und Akademikern auf der Insel zu vermachen! :wink:

Zurück zum Ernst ist eine gute Idee.

Grüße,

Christian

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Jan Mollitor

Das ich da nicht drauf kam. Natürlich, in der Zeichentabelle finde ich sie. Jedes Zeichen hat dort ein Code. z.B. E+U096 kann ich damit was anfangen, um sie schneller abrufen zu können? Sprich: Gibt es ein Tastenkürzel für die Ligatur?

Gruß Jan

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Gast njr

Habe das entfernt ... da war mir was an die falsche Stelle gerutscht. Entschuldigung!

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CRudolph

Womit arbeitest Du jetzt? OOffice? In Word würde ich das ja schlicht über ein Makro lösen. Das geht doch bestimmt in OOffice auch? Ich habe mich mit Makros in OO bisher nicht auseinander gesetzt.

Ansonsten: In Word kannst Du den Hex-Code im Dokument ausschreiben. Drückst Du hinterher die Tastenkombination Alt + x wird die Kombination links neben der Einfügemarke in das dazugehörige Zeichen konvertiert.

Für OO mußt Du mal suchen, ich habe auf die Schnelle keine Lösung gefunden, das geht aber mit Sicherheit. Generell aber mein Rat: Laß den Unsinn! Darum mußt Du Dich jetzt absolut nicht kümmern! Das ist einer der letzten Schritte, die bei einer solchen Arbeit anstehen! Wenn alles Andere wichtige erledigt ist und Du noch eine halbe Stunde Zeit hast, dann tauscht Du über »Suchen und Ersetzen« in einem Rutsch an den richtigen Stellen die Zeichenkombinationen gegen Ligaturen aus. Es kostet Dich viel Arbeit und Nerven, wenn Du schon jetzt damit anfängst. Versuche es so wie in LaTeX zu handhaben: Kümmere Dich nicht um die Feinheiten, kümmere Dich um den Text. Die Feinheiten kommen ganz am Ende.

Grüße,

Christian

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Jan Mollitor

Genauso mache ich es auch. Ich lese nur neben bei das Buch "Zeichen setzen" von Ralf H. und das sorgt zwangsweise dafür, dass man mal genauer hinsieht. Ich musste jetzt feststellen, dass in der Zeichentabelle ja wirklich viel für die Minion zu finden ist. da ich oft tief- und hochgestellte zahlen verwende, wollte ich mal fragen, welche ich da zu nehmen habe. Die Automatik von OOffice setzt doch einfach verkleinerte Zahlen nach oben oder unten und das ist genauso unschön, wie falsche Kapitälchen. jetzt habe ich dort ne Menge Zahlen gefunden, die bereits hoch oder tiefgestellt sind, doch welche sind die Richtigen?

3020_unbenannt1_3.jpg

Weil wir schon mal bei Ziffern sind. Wann kann ich denn, die ebenfalls in der Zeichentabelle vorhandenen Mediävalziffern nutzen. Muss man das einheitlich machen oder wonach richtet sich das? Ich sehe oft, das gerade Seitenzahlen so gesetzt sind. sollte man diese Mediävalziffern prinzipiell nutzen, wenn vorhanden?

Gruß Jan

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Jan Mollitor

Ich lass euch nicht in Ruhe! :D

Schaut mal, was ich hier entdeckt habe:

3020_unbenannt1_4.jpg

ich würde mich spontan für die zweite Form entscheiden, doch wann verwende ich die andere?

Gruß Jan

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Ralf Herrmann

Das ist eine lang-s-lang-s-Ligatur. Kein f.

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CRudolph

Das mit den Zahlen ist eigentlich ganz einfach. Gerade in Fließtexten ist es ja gerade Ziel guter Typografie, nur zu betonen, was man auch betonen möchte, z.B. durch kursiven Satz, einen fetten Schnitt, Kapitälchen etc. Der restliche Text sollte idealerweise einigermaßen gleichmäßig erscheinen. Das macht sofort deutlich, warum große Wortabstände im Blocksatz ein einzelnen Zeilen so unschön sind: Diese Stellen eine Unregelmäßigkeit im Text da und das Auge wird aktiv abgelenkt und angezogen, obwohl das vom Inhalt her nicht gewollt ist.

Jetzt schau Dir mal Deine beiden Beispiele an und kneife die Augen etwas zusammen, damit es unscharf wird. Dir sollte nach dieser Vorrede auffallen, daß im linken Beispiel hinter der 10 ein Fläche entsteht, die heller erscheint, als der Rest. Dies ist im rechten Beispiel nicht der Fall. Wenn Du jetzt die Strichstärken der 12 im linken Beispiel mit den restlichen Buchstaben vergleichst, stellst Du fest, daß diese zu dünn sind. Ist ja auch logisch, die Strichstärken sind ja in der normalen Größe angeglichen, wenn die Zahlen einfach verkleinert werden, werden sie halt dünner. Dies hat der Gestalter der Minion (Robert Slimbach) ausgeglichen; im rechten Beispiel sind die Strickstärken ausgeglichen.

Das sollte Deine Frage beantworten. 8)

Mediävalziffern gliedern sich vorallem im Fließtext besser ein. Das Prinzip ist ähnlich wie Oben: die »normalen« Zahlen sind wie Großbuchstaben und heben sich damit mehr oder weniger deutlich vom Fließtext ab. Für ein einheitlicheres Textbild sind also Mediävalziffern zu bevorzugen. Aber: Nicht immer ist es gewollt, daß die Ziffern quasi »verschwinden«, wenn es auf die Zahlen nämlich gerade ankommt (Geschäftsberichte) kann es von Vorteil sein, wenn sie auffallen. In den Naturwissenschaften muß man ebenfalls aufpassen, was die Korrekteure angeht: Viele sind Mediävalziffern schlicht nicht gewöhnt. Die stört der Einsatz unter Umständen. Ich würde das mit dem Doktorvater klären, meiner hatte nichts dagegen einzuwenden. Deshalb habe ich im Fließtext Mediävalziffern verwandt, habe allerdings z.B. in »Rezepten« normale Ziffern beibehalten, weil es hier eben gerade auf die Zahlen ankommt.

In jeglicher Form von Tabellen empfinde ich persönlich Mediävalziffern als eher unpassend.

Grüße,

Christian

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Dieter Stockert
Jetzt schau Dir mal Deine beiden Beispiele an und kneife die Augen etwas zusammen, damit es unscharf wird. Dir sollte nach dieser Vorrede auffallen, daß im linken Beispiel hinter der 10 ein Fläche entsteht, die heller erscheint, als der Rest. Dies ist im rechten Beispiel nicht der Fall.

Das finde ich aber lange nicht so störend wie die unmäßig großen Abstände zwischen der 1 und der folgenden Ziffer bei allen hier auftauchenden Zahlen. Warum müssen Ziffern immer unproportional sein?

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Jan Mollitor

Wirklich unschön, zumal die 2 größer zu sein scheint.

Ich habe mal eine Seite aus meiner Arbeit an gehängt und wollte euch fragen, ob die Schriftartenkombination von Grafik, Grafikbeschriftung und Textkörper passt. Das mit den Mediävalziffern finde ich nicht ganz so einfach. Im vorliegenden Beispiel weiss ich nicht, in welcher Form ich sie letztendlich schreiben soll. Zumal es mir fast sicherer erscheint das ganze einheitlich zu machen. Im Text kommen z.B. "17 Jahre" oder 30 bis 40 °C vor, doch welche Zahlen ich verwenden soll, ist mir unklar.

http://rapidshare.com/files/59543685/Enzym2.pdf.html

Gruß Jan

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StephanB

Hallo!

Ich würde es einheitlich machen. In einer naturwissenschaftlichen Arbeit bevorzuge ich Versalziffern. Der Grund liegt darin, dass durch die Verwendung von Versalziffern der Zahlenwert hervorgehoben wird. Und genau das ist es, was mir beim Querlesen von Arbeiten oder Artikeln hilft, schnell den entsprechenden Zahlenwert aufzufinden, der zur Reproduktion eines Experiments oder als Referenzwert nötig ist. Mediävalziffern fügen sich zwar harmonischer in den Fließtext ein, erschweren aber meiner Meinung nach das Querlesen unverhältnismäßig.

Bei gemischter Verwendung von Mediäval- und Versalziffern würde ich alle Zahlenwerte, die Mengen, Bedingungen und Zeiten zur Beschreibung eines Experiments darstellen, mit einer Einheit versehen sind, in Tabellen und Abbildungen verwendet werden und als Referenz dienen können (z.B. Bindungsenrgien, chemische Verschiebungen, Fragmentierungen in der Massenspektrometrie u.ä.) in Versalziffern setzen.

Gerade in der Chemie können Mediävalziffern mit ihren Unterlängen doch mit Indexziffern in Formeln und Gleichungen disharmonieren, was unschön und irritierend wirken kann.

Gruß Stephan

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Dieter Stockert
Ich habe mal eine Seite aus meiner Arbeit an gehängt und wollte euch fragen, ob die Schriftartenkombination von Grafik, Grafikbeschriftung und Textkörper passt.

Ich würde hier wohl auch auf Mediävalziffern verzichten. Und auf jeden Fall scheint es mir nicht stimmig, im Text bei der "Abb. 1" in der Klammer eine Versalziffer zu verwenden und unter der Abbildung dann eine Mediävalziffer. Überhaupt finde ich die Mediävalziffer in so einem Fall nicht gut, da sollte die Ziffer ruhig größer sein, man sucht sie ja.

Ganz allgemein zu Deiner Beispielseite: Sieht schon recht gut aus. Allerdings sollte die Überschrift etwas näher am zugehörigen Text darunter stehen als an der Abbildung (das gilt ja generell für Überschriften, und im konkreten Fall wiegt das besonders schwer, weil man so beim ersten Blick meint, es handle sich um eine Bildunterschrift). Die großen Zeilenabstände sind vermutlich vorgeschrieben, wenn nein, würde ich das ändern. Die Kursivierung von "Candida antarctica" verstehe ich nicht, müßte da "Lipase B" nicht auch noch kursiv sein? Und wo ist eigentlich die Seitenzahl? Unschön sind Trennungen wie "brach-te", da hätte man statt des Bindestrichs noch einen Buchstaben in der Zeile unterbringen können und dann fehlt eigentlich nur noch ein Zeichen, und wegen eines Zeichens ein Wort zu trennen? Freilich ist das hier blöd, weil doch eine große Lücke entsteht, wenn "brach-" nicht mehr in der Zeile ist. In solchen Fällen versuche ich weiter vorne schon etwas herauszuholen ... Schade übrigens, daß die Buchstaben in der Abbildung nicht auch in der Scala Sans gesetzt sind.

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Jan Mollitor

Danke für deinen Einschätzung. Leider habe ich für die Scala Sans nur die Mediävalziffern.

Ansonsten wechsle ich eben zur Myriad, obwohl die Scala Sans schon recht gut passt.

Den Zeilenabstand empfinde ich auch noch als zu groß. Habe ihn aber nur auf 130%, was 1.3 pt entsprechen sollte.

Ich kann die Schriftart innerhalb der Grafik auch in der Scala Sans setzen, doch die Buchstaben der Atome sehen damit nicht so gut aus.

In Sachen Rand würde ich mich gern von euch beraten lassen. Wenn ich die Arbeit später binden lassen möchte, gibts wohl Richtlinien.

Candida antarctica ist der lateinische Name und deshalb kursiv. Wird überall so gemacht. schau mal hier:

http://www.proteinscience.org/cgi/content/full/10/2/329

Seitenzahl kommt noch.

Zu den Formatvorlagen nochmal: Wie stelle ich die in OOffice ein?

Gruß Jan[/i]

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Jan Mollitor

OK, ich glaube das mit den Formatvorlagen hat sich geklärt. Ich habe sowohl den Textkörper als auch die Überschriften zugeordnet und mit Abständen vor und nach dem Absatz versehen. Nun hat letzteres jedoch zur Folge, dass der Text der seiten nicht mehr die gleiche Postion hat. Aufgrund der Abstände vor und nach Überschriften, verschieben sich die Zeilen gegeneinander. Lede ich zwei darauffolgende Seiten übereinander, so sind die Zeilen nicht deckungsgleich. Die Abstände vor und nach Überschritten oder Absätzen müssen eben vielfache der Zeilenabstände sein, doch wie bekomme ich das ordentlich hin?

Ich habe mal in die Promotionsordnung geschaut und bezüglich Form der Dissertation steht das nix konkretes. Nun wollte ich fragen, ob es sinnvoll ist die Arbeit auf A4 zu drucken und binden zu lassen?

Ich habe mal ne Seite auf A5 ausgedrückt, doch da ist dann die 11pt Schrift zu klein. Als Format habe ich im OOffice A4 gewählt, kann die jedoch jederzeit ändern.

Gruß Jan

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Dieter Stockert
Den Zeilenabstand empfinde ich auch noch als zu groß. Habe ihn aber nur auf 130%, was 1.3 pt entsprechen sollte.

Das ist problematisch. Der Zeilenabstand sollte auf einen festen Wert (in Word heißt das, glaube ich, "genau") eingestellt sein. Ansonsten kann es Dir passieren, daß wegen einer hochgestellten Fußnotenziffer oder eines Zeichens in einer anderen Schriftart mitten im Absatz zwei Zeilen einen anderen Abstand haben.

Ich kann die Schriftart innerhalb der Grafik auch in der Scala Sans setzen, doch die Buchstaben der Atome sehen damit nicht so gut aus.

Trotzdem: Ich finde, die Mischung geht nicht, Dann muß eben eine andere Serifenlose her (muß ja sowieso wegen der Mediävalziffern).

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CRudolph

Das ist problematisch. Der Zeilenabstand sollte auf einen festen Wert (in Word heißt das, glaube ich, "genau") eingestellt sein. Ansonsten kann es Dir passieren, daß wegen einer hochgestellten Fußnotenziffer oder eines Zeichens in einer anderen Schriftart mitten im Absatz zwei Zeilen einen anderen Abstand haben.

Das ist aber genau so problematisch, es kann dann naemlich in Word passieren, dass hochgestellte Ziffern einfach abgeschnitten werden. Funktionert auch ganz wunderbar mit eingefuegten Bildern. Ich habe schon oefters erlebt, dass das Benutzern Schweissperlen auf die Stirn getrieben hat.

Nebenbei: Die Bildunterschriften sind aber doch nicht etwa zentriert gesetzt, oder? Sie kleben ausserdem etwas an den Bildern dran. Ich persoenlich halte ehrlich gesagt die Scala nicht fuer die geeignetste kombination mit der Minion, zumindest nicht in dieser Groessenkombination. Hast Du mal die Meta probiert?

Gruesse,

Christian

P.S.: Sch... Englische Tastaturen ... :evil:

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Dieter Stockert
Das ist aber genau so problematisch, es kann dann naemlich in Word passieren, dass hochgestellte Ziffern einfach abgeschnitten werden. Funktionert auch ganz wunderbar mit eingefuegten Bildern. Ich habe schon oefters erlebt, dass das Benutzern Schweissperlen auf die Stirn getrieben hat.

Das sollte nur bei der Bildschirmdarstellung so sein, gedruckt werden die hochgestellten Ziffern nach meiner Erfahrung richtig. Bei Bildern muß man die entsprechende Anzahl von leeren Absätzen erzeugen, damit es klappt.

Was die Registerhaltigkeit angeht, so hat einer der Regulars der Newsgroup microsoft.public.de.word vor einigen Wochen über seine Erfahrungen beim Satz eines Buches berichtet: Obwohl die Abstände vor den Überschriften auf genaue Vielfache des normalen Zeilenabstands eingestellt waren, gab es Abweichungen. Offensichtlich rechnet Word intern einfach zu ungenau um (daher wohl auch die Änderungen im Umbruch, die sich häufig bei einem Wechsel des Druckertreibers ergeben). Es hilft wohl nur, immer mit Zeilenabstand genau und keinen zusätzlichen Werten für Abstand davor und danach zu arbeiten, sondern das mit leeren Absätzen zu bewerkstelligen.

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CRudolph

Hochgestellte Zahlen sollten wohl kein Problem darstellen. Es wird insbesondere dann schwierig, wenn Benutzer Objekte in den Fliesstext verfrachten, die dort nicht hingehoeren, wie entweder Bilder oder auch voluminoese Formeln. Die werden auch im Ausdruck abgeschnitten. Das problem ist oftmals, dass der Benutzer dann nicht mehr weiss, dass er den Zeilenabstand auf "genau" stehen hat. Das kann lustige Nebeneffekte hervorrufen, wenn er z.B. Bilder zwar gesondert einfuegt, allerdings keine extra Formvorlage sondern eben die Formatvorlage "Normal" oder "Fliesstext" oder "was-weiss-denn-ich" benutzt. Alles schon vorgekommen! :twisted:

Aber da wir ja derartigen Objekten eh eine eigene Format- oder Zeichenvorlage vermachen, ist das alles kein Problem. 8)

Ich hoffe nur, dass sich OOffice mit Format- und Zeichenvorlagen robuster verhaelt als Word.

Gruesse,

Christian

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Jan Mollitor

Ich bin gerade dabei das geeignete Format zum einfügen von Grafiken zu suchen. Das eps-Format erscheint mir sehr sinnvoll. Doch leider wird es von OOffice nicht mit samt der Schriftart erkannt. Auch hier wird wiedermal die Schriftart geändert. Die Lösung könnte InDesign sein, hier funktioniert es problemlos: wunderschöne Grafik im Vektorformat.

Wäre es somit nicht sinnvoll den Text in OOficce zu schreiben und später im Indesign mit den Grafiken zu versehen?

Was die Schriftart der Grafiken angeht, so werde ich wohl auf die Myriad umschwenken, denn diese erscheint mir als harmonisch - auch für die Atome eine Strukturformel. Hier ein Beispiel:

3020_calbhydrolysemy_1.jpg

Gruß Jan

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Jan Mollitor

Und schon habe ich wieder etwas gelernt. Im Indesign kann die Vektorgrafik nur so lange korrekt angezeigt werden, solange die Ursprungsgrafik richtig verlinkt ist. D.h. wenn ich eine Grafik einfüge und später die eingefügte Datei (die eps-Grafik) lösche, gehen auch die Inhalte im Indesign-Dokument verloren. Der Druck ins pdf-Format archiviert es dann jedoch unabhängig der ursprünglichen Grafikdatei.

Diese Erkenntnis sollte es mir doch auch ermöglichen die Grafik korrekt ins OOffice einzufügen. Der Fehler liegt nicht beim Chemdraw, sondern beim OOffice, welches die Schriftart einfach ersetzt. Gibt es evtl. einen Ordner, in dem die Grafik zu liegen hat, damit OOffice korrekt drauf zugreifen kann und die richtige Schriftart einfügt?

Gruß Jan

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CRudolph

Generell ist es keine schlechte Idee, die Bilder erst ganz am Ende einzufügen. Allerdings verliert man sehr schnell den Überblick. Ich würde vermutlich niedrig aufgelöste, thumbnail-artige Bilder auch in OOffice einfügen, damit die Struktur immer klar ist. Die Bilder müssen aber, um anständigen Fließtext zu erzeugen, sowieso erst ganz am Ende positioniert werden, um z.B. halbleere Seiten zu vermeiden, wenn die Grafik etwas zu groß für den Rest der Seite ist. LaTeX ist mit der automatischen Positionierung recht gut, in Word funktioniert das eindeutig nicht ordentlich; hier kann man nur sagen: Finger weg! Manuell positionieren und ganz am Ende alles richtig einrichten. Inwieweit OpenOffice das ordentlich kann, weiß ich nicht. Aber wenn die Arbeit später sowieso in InDesign gesetzt wird, dann kann man es auch lassen und erst am Ende den rechten Schliff geben.

Die Myriad ist für »technische« Abbildungen m.E. recht gut geeignet. Ich kann mich mit Deinem Beispiel sehr gut anfreunden. Für längere Texte ist sie mir persönlich zu kühl und zu glatt, ich würde einen kräftigeren Charakter bevorzugen. Aber solange es denn nur die Bildunterschriften sind: Warum nicht?

Du kannst übrigens auch InDesign dazu bringen, Abbildungen im Dokument mit zu speichern, ich weiß nur gerade nicht mehr genau, wie das zu bewerkstelligen ist. Aber ich habe das selbst schon gemacht. Für sonderlich sinnvoll halte ich das allerdings nicht, denn am Ende kommt es sowieso alles in ein pdf. Und solange man an der Arbeit noch im indd-file schraubt, kommen doch immer wieder Änderungen in den Abbildungen hinzu, welche alle explizit wieder eingebunden werden müssen. Sind die files nur verlinkt, macht InDesign automatisch darauf aufmerksam, daß die Zeildatei geändert wurde und fragt Dich, ob Du die Ausgabe aktualisieren möchtest.

Grüße,

Christian

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Jan Mollitor

Jetzt habe ich doch noch herausgefunden, dass die Grafik zwar im OOffice nicht die gewünschte Schriftart enthält, doch nach Umwandlung ins pdf, ist alles wieder 1a. Somit füge ich die Grafiken einfach mal ein, auch wenn sie nicht die gewünschte Formatierung enthalten.

Beim Umwandeln ins pdf, ist mir aufgefallen, dass alles kleiner wird. Die Ränder werden größer die Schriftart kleiner. Woran liegt das denn?

Andere Sache: Wenn ich den Haupttext in 12 pt oder 11 pt setze, gibt es da eine Richtlinie in welcher Größe die Überschriften und Untertitel von Grafiken gesetzt werden sollten?

Gruß Jan

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hey

Beim Umwandeln ins pdf, ist mir aufgefallen, dass alles kleiner wird. Die Ränder werden größer die Schriftart kleiner. Woran liegt das denn?

Das sollte eigentlich nicht so auftauchen, ist mir nie passiert. Falls Du es am Ausdruck geprüft haben solltest, könnte es daran liegen, dass Du »passend verkleinern« statt »keine Anpassung« (sinngemäß, der genaue Wortlaut variiert) gewählt hast.

Andere Sache: Wenn ich den Haupttext in 12 pt oder 11 pt setze, gibt es da eine Richtlinie in welcher Größe die Überschriften und Untertitel von Grafiken gesetzt werden sollten?

Nicht unbedingt, tendenziell aber etwas kleiner. 11 Punkt im Fließtext sind übrigens schon sehr großzügig.

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