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Typografische Fundstücke

Hervorgehobene Antworten

Da sollte eigentlich "Aunt" und nicht "Cunt" oder "Gunt*" stehen :-)

 

*A protruding sack of fat which extends from the lower abdomen to the upper genital area (gut+cunt=gunt).

Ach das ist ein A … das hätte ich im leben nicht erkannt.

 

Kapitälchen mag ich, aber Versalchen sind komisch :-P

Da steht übrigens schon ein (zumindest in Amerika) gängiges Schreibschrift-A. In der cursive handwriting genannten verbundenen Schreibschrift sieht die Grundform des A (in Amerika) immer so aus, auch wenn die Kontur idealerweise geschlossen(er) ist. So wird es (in Schulen, die das noch anbieten) gelehrt:

248c382597761542aa0f87bf8d16aef3.jpg

Aber in weiter entwickelten Erwachsenenschriften ist es nicht unüblich, das A offener zu schreiben, z.B. etwa so:

stock-vector-cursive-alphabet-capital-le

 

Auf der unglücklich gestalteten Karte stünde allerdings, selbst wenn das zu sehr geöffnete A als C gelesen wird, schlimmstenfalls Cwnt. :tutor:  Keine Ahnung, ob das etwa für Waliser auch anstößig klingen könnte.

  • Ersteller
Auf der unglücklich gestalteten Karte stünde allerdings, selbst wenn das zu sehr geöffnete A als C gelesen wird, schlimmstenfalls Cwnt. :tutor:

 

Formal richtig, da man aber nicht die Bogen abzählt, sondern das Auge intuitiv und schnell Wortbilder erfaßt, werden die meisten hier entweder ein Aunt oder eben ein Cunt sehen.

Musste ich erst mal recherchieren, aber "RAPE" seh ich da beim besten Willen nicht. Gerade bei zwei identischen Buchstaben direkt aufeinanderfolgend …

Interessant – ich hab’s direkt beim ersten Lesen so gelesen … so unterschiedlich ist die Wahrnehmung. Ich fürchte, das könnte aber schlicht daran liegen, dass »rape« ein geläufigeres Wort ist als »aape« (zumal Affe, also Ape, ja auch eigentlich anders geschrieben wird). 

da … das Auge intuitiv und schnell Wortbilder erfaßt, werden die meisten hier …

Klar. Ist mir ja auch so gegangen.

 

ich hab’s direkt beim ersten Lesen so gelesen

Ich auch. :-?

Hör bloß auf! Heike & Stefans Avatar erzeugt bei mir jedes mal eine Dissonanz: ‚Gender-fluid? Cross-dresser?‘ :-? ‚Ach, Heike wollte sich wohl nicht fotografieren lassen‘ kommt immer erst danach. Soweit hat Lann Hornscheidt mich schon!

Ist ja auch ein typisches Problem der ÖPNV-Fahrgastinformationssysteme. Hab grad kein Foto aus der UBB, aber in der Google-Suche habe ich exemplarisch dies hier gefunden:

 

1397487531534bf7ab4e05c.jpg

Na da würde ich das ja notfalls noch einsehen, aber auf so nem Halteschild ist man ja flexibler, als auf so nem Dot-Matrix-Display … zumal das auch echt unsauber aufgeklebt ist …

Fertiggardine

Es sieht ein wenig aus, als wenn eine La-Ola-Welle durch das Wort rollt. Das ist doch mal echte Typografie!  :nicken:

Es sieht ein wenig aus, als wenn eine La-Ola-Welle durch das Wort rollt. Das ist doch mal echte Typografie!  :nicken:

 

Vielleicht soll es auch die Wellen in den Gardinen visualisieren und so Lust auf den Kauf machen …  :-?

Ich bin aber auch verwundert, dass selbst Fenster heute dem Modediktat unterliegen  :neenee:

heute? Das war doch schon immer so, wenn ich so meine Fotoalben durchblättere und sehe, welch Stoffmuster da als Vorhangstoff verwendet wurden.

  • Ersteller

Es sieht ein wenig aus, als wenn eine La-Ola-Welle durch das Wort rollt. Das ist doch mal echte Typografie!  :nicken:

 

»Erlebnistypographie«.

Ist ja auch ein typisches Problem der ÖPNV-Fahrgastinformationssysteme.

Ich sehe aber auch genug Matrixaneigen, eigentlich bei den allermeisten, die zumindest ansatzweise Unterlängen machen, auch wenn die nicht immer weit genug runter reichen, dass bspw. beim g der Hauptkringel bei der schlichteren Version auf der Grundlinie steht.

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