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Trennung bei Geschlechtern und so weiter

Hervorgehobene Antworten

… Fräulein Pachulke …

Die männliche Entsprechung zu »Fräulein« wäre meines Wissens »Junker«. Trifft aber auch nicht, da ich nicht unverheiratet bin.

Und für Dich heißt sie m.E. immer noch Prof. Dr. Pusch. Ob sie verheiratet ist oder nicht, spielt anscheinend für Dich eine Rolle.

Sicher. Das sagt doch mehr über einen Menschen aus als ein academischer Grad.

Und der Sinnzusammenhang wird natürlich durch verkürzte Zitate ohne Quellenangabe auch nicht besser.

Nein. Schlechter aber in diesem Falle auch nicht. Ich bin durchaus in der Lage, so zu citieren, daß der Sinn sich erschließt bzw. nicht entstellt wird. Ich wollte allerdings Frl. Prof. Dr. Pusch nicht durch einen Link begünstigen. Ich weiß auch nicht, warum Du so aufgebracht bist. Ist es so schlimm, nicht unbedingt gekeult werden zu wollen?

… Fräulein Pachulke …

Die männliche Entsprechung zu »Fräulein« wäre meines Wissens »Junker«. Trifft aber auch nicht, da ich nicht unverheiratet bin.

Ich wollte keine männliche Entsprechung für Dich, sondern Dich als Frau ansprechen. Du bist doch dafür, dass alle Frauen männlich angesprochen werden sollen, also heul' nicht.

Ist es so schlimm, nicht unbedingt gekeult werden zu wollen?

Ich bin weder aufgebracht noch würde ich von ihr gekeult werden. Wenn Du Dich von ihrem Text angesprochen gefühlt hast, ist's ja gut.

So, jetzt gehe ich in den Garten, die Weidenhütte beschneiden. Das Zeugs sprießt ja in diesem Frühling, kaum zu glauben ...

Was schlägst Du denn als Leseprogramm vor?

»Alle Menschen werden Schwestern« (Wieso eigentlich nicht MenschInnen?)

»Sonja: Eine Melancholie für Fortgeschrittene«

oder lieber die Neuerscheinung »Berühmte Frauenpaare«?

Ich hatte diese Frage von Dir leider vorher überlesen, daher antworte ich jetzt erst darauf. Ich selbst habe von ihr gelesen und halte diese Titel auch für wirklich lesenswert:

* Das Deutsche als Männersprache: Aufsätze und Glossen zur feministischen Linguistik, Suhrkamp-Verlag, Frankfurt am Main 1984. ISBN 3-518-11217-1

* Die Frau ist nicht der Rede wert: Aufsätze, Reden und Glossen. Suhrkamp-Verlag, Frankfurt am Main 1999. ISBN 3-518-39421-5

* Kontrastive Untersuchungen zum italienischen gerundio: Instrumental- und Modalsätze und das Problem der Individuierung von Ereignissen [Habilitationsschrift Konstanz 1978]. Max Niemeyer Verlag, Tübingen, 1980.

Wenn Du "Die Frau ist nicht der Rede wert" schon gelesen hättest, hättest Du die in "Alle Menschen werden Schwestern" versteckte gender-linguistische Botschaft verstanden. Du musst wissen, dass die Wörter "Mann" und "Mensch" sprachethymologisch dasselbe bedeuten, nämlich Mann. Daher brauchen alle Menschen nicht Menschinnen zu werden, weil sie dann Männinnen wären. Zudem spielt es natürlich auf die Ode an die Freude an, in der kernige Junx noch kernig gesungen haben: "Alle Menschen werden Brüder", was sie sprachethymologisch ja eh schon sind: "Alle Männer werden Brüder" ist für Sprachfeministinnen natürlich belanglos. Daher bleibt als eine gute Möglichkeit der Änderung, zu formulieren: "Alle Menschen werden Schwestern".

Und dazu fällt mir wieder dieser spaßige Fachmagazin-Titel "Die Schwester, der Pfleger" ein ... Aber das ist eine andere Geschichte, auch wenn sie hier gut hineinpassen würde.

Die Weidenhütte wartet.

… Die Weidenhütte wartet.

:huhu:

So, jetzt gehe ich in den Garten, die Weidenhütte beschneiden. Das Zeugs sprießt ja in diesem Frühling, kaum zu glauben ...

Hihihi ... Pachulke, du darfst nicht zu dick auftragen, sonst wird die Rolle unglaubwürdig ... Is auch so lustig genug, da musste nich jedes Klischee mitnehmen.

Gruß! Tobi

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