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Trennung bei Geschlechtern und so weiter

Empfohlene Beiträge

Gast bertel
… Wer Pusch liest, ist klar im Vorteil. …

Oder eben nicht, wie diese Diskussion dich lehren könnte. :trost:

… Natürlich heißt es der NATO-Partner Türkei und nicht die NATO-Partner Türkei. Da beißt nicht mal in Leipzig die Maus den Faden ab.

Natürlich nicht, es muss deiner Logik zufolge „die NATO-Partnerin Türkei“ heißen.

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Pachulke
man/frau

Bist Du eigentlich Muttersprachler? Wenn nicht: Glückwunsch zum insgesamt recht ordentlichen Spracherwerb. Wenn doch: Mangelhaftes Sprachempfinden. Also: »Man« ist nicht zwangsläufig mit »Mann« verbunden, demzufolge ist es ziemlich verfehlt, es durch Beistellung von »frau« zu feminisieren; »man« ist ebenso geschlechtsneutral wie z. B. »jemand« — oder schreibst Du auch »jemand/jefraud« (und warum würde mich das jetzt nicht wundern)?

Tja, leider danebengetippt - "man" kommt ebenso von "Mann" im ursprünglichen Sinne, wie auch "Mensch" eigentlich nur "Mann" heißt. Daher ist die parallele Schreibung von "man/frau" schon in Ordnung. Wer Pusch liest, ist klar im Vorteil.

Erstens: Ehe man Pusch liest, sollte man erstmal die Beiträge lesen, auf die man zu antworten gedenkt. Ich hatte mich bewußt sehr vorsichtig (siehe oben) ausgedrückt, um den etymologischen Zusammenhang zwischen Mann und man zwar nicht zu leugnen, aber doch deutlich zu machen, daß daraus keine zwingende Bedeutungsverbindung abzuleiten ist. Fakt ist: »Man« ist im heutigen Sprachgebrauch geschlechtsneutral wie »jemand« oder »niemand«, wer man/frau schreibt, muß auch jemand/jefraud schreiben bzw. niemand/niefraud. Alles andere ist inconsequent.

Mit der Erwähnung der etymologischen Verbindung von Mann und Mensch bestätigst Du übrigens nur, was ich oben schon anhand der Chromosomen erklärt hatte: Die weibliche Erscheinungsform des Menschen ist Bestandteil der männlichen; nichts anderes bildet der Sprachgebrauch ab, wenn er im grammatisch männlichen Plural alle einschließt.

Deine Argumentation zu Ende gedacht, stimmt mich aber doch bedenklich: Da Mann Mensch bedeutet und man von Mann abgeleitet ist, Du es aber ablehnst, Frauen unter »man« zu subsummieren, kann das eigentlich nur bedeuten, daß Du ihnen das Menschsein absprichst. Bist Du am Ende hier in der Runde der schlimmste Chauvi? Da ferner Mensch/Mann/man auch auf die indogermanische Wurzel man (denken) zurückgführt wird, die den Menschen also als denkendes Wesen klassifiziert, bedeutet Deine Weigerung am Ende gar, daß Du Frauen nicht als denkende Wesen ansiehst? Da sind selbst die Leipziger schon weiter, die Frauen eine gewisse Denkfähigkeit im allgemeinen nicht absprechen.

Einerseits dürfen sie die KurdInnen im Nordirak als PartnerInnen für den Versuch eines stabilen Iraks nicht verlieren, andererseits sollen die Beziehungen zum NATO-Partner Türkei nicht belastet werden.

Wieso jetzt nicht »NATO-PartnerIn Türkei«? :?

Mit Deiner provokanten Frage hast Du Dir leider selbst ein Bein gestellt, denn das "grüne" Binnen-I wird immer dann verwendet, wenn sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder einer Gruppe gemeint sind. … Daher war Deine Provokation leider ein Schuss in den Ofen.

Hättest Du so zitiert:

Wieso jetzt nicht »die Beziehungen zur NATO-Partnerin Türkei«?

wäre das etwas ganz anderes - weil ohne Binnen-I - gewesen.

Außer Dir hatten eigentlich alle das Binnen-I als ironische Volte verstanden. Und wenn man anfangen muß, Ironie zu erklären, verliert sie ihren Reiz. Also: Wenn ich irgendwo ein Binnen-I benutze, kann das nur ironisch gemeint sein, da ich solche Sprachverhunzung prinzipiell ablehne.

Wäre es deiner Meinung nach, Ulf, dann nicht auch sinnvoll die weibliche und männliche Trennung der Geschlechter gleich ganz abzuschaffen? So rein aus Gründen der Gleichberechtigung?

Meinst Du jetzt auf sprachlicher Ebene? Damit hätte ich kein Problem, da ich diese Differenzierung nicht wirklich brauche.

Da ist die Katze also aus dem Sack. Dem »Genderisten« geht es schon längst nicht mehr um Gleichberechtigung oder Gleichstellung, ihm geht es um das planieren jeglicher Unterscheidbarkeit, um die Schaffung des neuen, androgynen Menschen.

Und hier noch eine gewagte These: political correctness ist sich selbst (und im schlimmsten Fall auch noch Anderen) das Denken verbieten! und auch das manifestiert sich in unserer Sprache.

Das ist keine gewagte These, sondern Denkverbote sind geradezu das konstituierende Moment der »political correctness«. Und die mit Abstand schädlichsten »politisch Korrekten« sind die Gender-Mainstreaming-Funktionäre.

Wie sind wir in diesen unfruchtbaren Zirkel hineingeraten? – An dieser Stelle muß man auf die Ideologie der ›politischen Korrektheit‹ zu sprechen kommen, die uns mit sanftem, aber, wenn es denn sein muß, auch sehr unsanftem Nachdruck dazu veranlassen will, die Realität, wenn schon nicht anders zu sehen, so doch wenigstens anders zu beschreiben, als wir das bisher getan haben. So müßte man in dem bekannten Märchen von Andersen den Kindern geradezu verbieten zu sagen, der Kaiser sei nackt. Es wäre höchst inkorrekt, ihn derart zu kränken und zu blamieren. Korrekt verhalten sich die Höflinge und die erwachsenen Untertanen, die so tun, als ob sie es nicht sähen. Das nämlich ist der Grundgedanke der politischen Korrektheit: So tun, als ob nichts wäre, auch, oder gerade, wenn etwas ist. Die Richtigkeit einer Aussage schützt sie nicht davor, inkriminiert zu werden; und Wahrheit ist im Diskurs der politischen Korrektheit kein zentraler Wert. Von Bedeutung ist allein das Kränkungspotential einer Feststellung, und damit geht es gar nicht mehr um objektive, es geht allein noch um subjektive Tatbestände …

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Frakturfreak

Ich glaube gehört zu haben, dass selbst "die Welt" mit dem Mann zusammhängt. Kommt glaub ich von dem alten Wort Wer (vgl. lat. vir)=Mann, wie in Werwolf.

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UlfDunkel

@Leipzig et al.

Wie ich leider immer wieder feststelle, is es ist recht müßig, Gender-Diskussionen mit verbockten Männlein zu führen. In etwa so laufen Nichtraucherschutz-Debatten mit Rauchern ab, oder Naturschutz-Debatten mit Jägern.

Sei's drum.

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Gast njr

Werter Ulf

Als bisher stiller Mitleser frage ich mich nun lesbar, ob du nun die Jägerinnen und Jäger oder die Naturbeschützenden vertreten würdest und ferner: rauchst du?

Grüße, wieder leiser werdend,

Norbert II

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UlfDunkel

Wertes Hirschgeweih. ;-)

Ich dachte, mein letzter Text sei unmissverständlich gewesen - so kann man sich irren. Zum Thema "Unsinn der Jagd" gibt es genügend einschlägige Webseiten, z.B. http://www.abschaffung-der-jagd.de. Naturschutz geht uns alle an. Das Rauchen habe ich zum Glück schon vor ca. 15 Jahren aufgegeben und schäme mich heute, was ich meinen Kindern und sonstigen Mitmenschen mit meiner Qualmerei damals angetan habe.

Soviel zum Coming Out. :-)

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CRudolph
Zum Thema "Unsinn der Jagd" gibt es genügend einschlägige Webseiten, z.B. http://www.abschaffung-der-jagd.de.

Das scheitert schon daran, daß die Definition, was mit »Jagd« denn eigentlich überhaupt gemeint ist, fehlt, denn es gibt natürlich auch sehr gute Gründe, die für die Jagd (Populationserhaltung, Pflanzenschutz etc.) sprechen. Aber wie Ulf selber gesagt hat: Sei’s drum. Mich interessiert diese Diskussion schließlich eigentlich nicht die Bohne! Meiner persönlichen Erfahrung nach schreien, wenn es z.B. ums Essen geht, die Vegetarier immer am lautesten und kommen dann aber hinterher gar nicht. :wink:

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Buchdrucker
@Leipzig et al.

Wie ich leider immer wieder feststelle, is es ist recht müßig, Gender-Diskussionen mit verbockten Männlein zu führen. In etwa so laufen Nichtraucherschutz-Debatten mit Rauchern ab, oder Naturschutz-Debatten mit Jägern.

Sei's drum.

Sprechen wir hier von kleinen gruenen Maennlein?

Das hat jetzt zwar nichts mit Maennlein und Weiblein zu tun, aber hast Du Dir schon mal ueberlegt, wie ein Wald ohne fachgerechte Jagd aussehen wuerde? Beziehungsweise hast Du so einen Wald schon mal gesehen?

Die Zeiten, in denen der Wildbestand auf natuerlichem Weg reguliert wurde, sind halt schon ein paar Jahre vorbei.

Gruesse

Hans

P.S.: Irgendwie erinnert mich das jetzt an ein Lied von Reinhard May: "... Annabell, ach Annabell ..." :P

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Pachulke
… schäme mich heute, was ich meinen Kindern und sonstigen Mitmenschen mit meiner Qualmerei damals angetan habe.

Das ist sehr sympathisch. Wirklich. Vielleicht ist Hoffnung, daß Du Dich in weiteren 15 Jahren auch schämst, was Du Deiner Sprache angetan hast.

P.S.: Irgendwie erinnert mich das jetzt an ein Lied von Reinhard May: "... Annabell, ach Annabell ..." :P

P.P.S.: Mehr noch an

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Übrigens: Als Linkshänder finde ich es eine Frechheit, dass in der deutschen Sprache »links« linkisch und falsch bedeutet, »rechts« dagegen gut und richtig. Ich fordere, dass diese Ungerechtigkeit aufgehört und alle entsprechenden Wörter in gleichberechtigte Formen umgewandelt werden! Schluss mit dem Rechtssystem, ich fordere die Schreibung »Links- und Rechtssystem«. Genauso natürlich »link- und rechtfertigen«, und nicht zu vergessen die »Link- und Rechtschreibung«! Jawoll! :!:

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UlfDunkel
Übrigens: Als Linkshänder finde ich es eine Frechheit, dass in der deutschen Sprache »links« linkisch und falsch bedeutet, »rechts« dagegen gut und richtig.

Tja, Ralf - als Vergleich zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Sprache geht Dein Linkshänder-Beispiel leider daneben, weil es hierbei um die "Unterdrückung einer Minderheit" geht. :gimmifive:

(Wir) Linkshänder machen nur 1/3 der Bevölkerung weltweit aus, Frauen hingegen ca. 52 %.

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Pachulke
Als Linkshänder finde ich es eine Frechheit …

Das geht doch völlig an der Realität vorbei. Zumindest ist es überholt. Durch den einseitigen »Kampf gegen Rechts« haben wir längst den Punkt der Positiven Diskriminierung erreicht und nun sind es die Rechtshänder, die diskriminiert werden. Ich fordere einen anständigen paritätischen »Kampf gegen Links«. :rockon:

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Cajon

„Die Linken wollen mehr Rechte, die Rechte weniger Linke“ :lol:

Ich finde Gendermainstreaming einfach sprachlich unschön und handwerklich unpraktisch. Und wenn’s sein muss, dann schreib ich alles aus. Das wird sich auch nicht ändern. (<- Punkt. Bin wieder weg und werde mich nicht in ermüdende Diskussionen verwickeln lassen.)

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TobiasMüller

Ich würde vorschlagen, dass sich Linkshänder einfach linkfertigen und Rechtshänder rechtfertigen, dann wird sich auch zu zwei Dritteln gerechtfertigt und zu einem Drittel gelinkfertigt, was ich durch aus gerecht finde, mein Vater fände es sicher gelink. Dann bleibt nur wieder das Problem der gemischten Gruppen zu lösen ...

Gruß! Tobi

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UlfDunkel

@Pachulke: Na, bei Deinen Elaboraten auf kerngesund.eu wundert mich dann ja mal gar nichts mehr, oh Ewiggestriger. Zahlt Dir die Atomindustrie dafür wenigstens tüchtig?

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Pachulke
… oh Ewiggestriger.

Ewigvorgestriger bitte. Soviel Zeit muß sein. :!:

Aber ich wußte, daß Du Dich drüber freuen würdest.

… Atomindustrie …

Warum wundert mich das jetzt nicht, daß Du gegen Kernkraft bist? Wahrscheinlich glaubst Du auch noch, daß menschlich verursachter CO?-Ausstoß einen Einfluß auf das Klima hat. Musterachtundsechziger. :schonklar:

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Buchdrucker

@Pachulke:

Bitte fang jetzt nicht wieder damit an, dass ich mich nach meinem Ableben nicht kompostieren oder verbrennen lassen darf, weil ich sonst ein Umweltschaedling waere :shock::hammer:

Gruesse

Hans

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UlfDunkel
Ach Ulf, komm mal aus dem Keller und lach mal wieder. Bitte. :D

Hey, Bertel. Mir geht's prima. Pachulke hat wie jeder andere Mensch in Deutschland das Recht, sich selbst lächerlich zu machen. Der braucht noch nicht mal anderer Leute Hilfe dazu. Da bekommt der Begriff "Reaktionär" gleich 'ne ganz neue Bedeutung. ;-)

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