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Signaletica stellt sich der Kritik

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Hallo Marc,

ich frage mich die ganze Zeit, ob es wirklich der richtige Weg ist über das Forum ein solch komplexes Projekt besprechen und optimieren zu wollen. Nach meinem Eindruck würde ich Dir zunächst ein Schriftstudium empfehlen und wenn überhaupt erst im Rahmen einer Abschlussarbeit die Entwicklung der Signaletica wieder aufnehmen. Ich glaube, alles andere wird Krampf – für alle Beteiligten.

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Sorry, ich dachte an die Versalien – und hätte es auch so explizit schreiben sollen!

Ah OK,

dann hast Du vollkommen Recht. Natürlich sollte der Schriftsatz schon noch stimmig sein. Buchstaben, die sich allerdings sehr ähnlich sind, sollten natürlich eine möglichst hohe Unterscheidbarkeit haben.

Hier gilt es einen Konsens beider Ansätze zu finden. Es bringt ja auch nichts, wenn man die Schrift gut ertasten, und dafür nicht mehr lesen kann.

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… ich frage mich die ganze Zeit, ob es wirklich der richtige Weg ist über das Forum ein solch komplexes Projekt besprechen und optimieren zu wollen.…

äh, wo den sonst, wenn nicht hier? Mehr geballte Schriftkompetenz der alten Hasen hier wirst du nirgends bekommen.

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d und b sowie p und q unterscheiden sich ja abgesehen davon, dass sie nicht für den taktilen Einsatz in Frage kommen, sehr von einander.

Wenn abseits vom taktilen Einsatz die Schrift auch mit Gemeinem bei stark Sehgeschädigten zum Einsatz kommen könnte, dann sollte man ein evtl. stark eingeschränktes Sichtfeld einkalkulieren, wo evtl. nicht klar ist, ob man das Blatt gerade richtig herum hält und man ein "qu" am Wortanfang oder ein "nb" am Wortende vor sich hat ...

Da helfen dann aber vermutlich nur so Sachen, wie wir sie bei der Erkennbarkeit von Buchstaben unter dem Thema Fonts für Analphabeten oder so ähnlich schon mal diskutiert haben (eindeutige schräge Serifen etc., bei einer serifenlosen wären das dann evtl. einfach nur oben/unten angeschrägte Enden der senkrechten Striche)

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… Hier gilt es einen Konsens beider Ansätze zu finden. Es bringt ja auch nichts, wenn man die Schrift gut ertasten, und dafür nicht mehr lesen kann.

Mein Ansatz wäre, das Augenmerk eher auf den Tastsinn zu lenken als auf die Lesbarkeit. Die Schrift wird doch in der Regel nur dort zum Einsatz kommen, wo viele Menschen mit Sehbehinderung zusammenkommen.

Daraus folgernd stelle ich mir die Frage, ob es da überhaupt sinnvoll ist, eine eierlegende Wollmilchsau entwickeln zu wollen, die eben beide Ansprüche gut bedienen kann? Oder wäre es nicht zielführender, für die doch unterschiedlichen Aufgaben auch unterschiedliche Schriften einzusetzen?

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(eindeutige schräge Serifen etc., bei einer serifenlosen wären das dann evtl. einfach nur oben/unten angeschrägte Enden der senkrechten Striche)

Das wäre auch eine Überlegung wert. Eigentlich soll die Schrift für Leitsysteme optimiert sein. Da gibt es das Problem nicht, dass sie falsch herum gehalten wird. Wenn man jetzt abe vielleicht einen Info-Flyer zum Leitsystem bereitstellt, dann kommt Deine Überlegung wieder ins Spiel.

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äh, wo den sonst, wenn nicht hier? Mehr geballte Schriftkompetenz der alten Hasen hier wirst du nirgends bekommen.

stimmt, trotzdem wäre ein schriftstudium hilfreicher, bzw. ein praktikum bei einem typedesigner.

wenn wir hier jetzt jede kleinigkeit des fonts diskutieren wollen ufert das etwas aus. hilfestellungen gern,

aber hier fehlt es ja teilweise schon an grundlegenden typowissen. (siehe: spiegelung n zu u).

ich schließe mich der meinung von r::bert an.

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Das wäre auch eine Überlegung wert. Eigentlich soll die Schrift für Leitsysteme optimiert sein. Da gibt es das Problem nicht, dass sie falsch herum gehalten wird. Wenn man jetzt abe vielleicht einen Info-Flyer zum Leitsystem bereitstellt, dann kommt Deine Überlegung wieder ins Spiel.

du weisst aber schon das ein leitsystem für menschen die keine sehbehinderung haben

und ein leitsystem für leute mit sehbehinderung zwei völlig unterschiedliche anforderungen benötigt.

so ein font kann ja wenn überhaupt nur unterstützend wirken, ich würde ihn niemals anstelle eines

'echten leitsystem fonts' (siehe: wayfinding sans) ersetzten der generell erstmal für leute ohne sehbehinderung

ausgelegt ist.

gff. sind reine geometrische formen dann auch besser, siehe das beispiel von bertl.

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Mein Ansatz wäre, das Augenmerk eher auf den Tastsinn zu lenken als auf die Lesbarkeit. Die Schrift wird doch in der Regel nur dort zum Einsatz kommen, wo viele Menschen mit Sehbehinderung zusammenkommen.

Daraus folgernd stelle ich mir die Frage, ob es da überhaupt sinnvoll ist, eine eierlegende Wollmilchsau entwickeln zu wollen, die eben beide Ansprüche gut bedienen kann? Oder wäre es nicht zielführender, für die doch unterschiedlichen Aufgaben auch unterschiedliche Schriften einzusetzen?

Nein, so ist es ja eben nicht. Wie ich anfangs erwähnt habe, ist der Einsatz taktiler Informationen in Leitsystemen öffentlich zugänglicher Gebäude gesetzliche Pflicht. §4 BGG

Da die Brailleschrift nur ein sehr geringer Teil der Blinden beherrscht und erlehrnen kann, arbeitet man zusätzlich mit erhabenen Buchstaben. Diese befinden sich etwa in Lichtschalterhöhe in Versalien auf den Informationsträgern. Für Sehende wird normale Schwarzschrift in Mischform (bessere Lesbarkeit) eingesetzt.

Hier setzt mein Gedanke an.

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gff. sind reine geometrische formen dann auch besser, siehe das beispiel von bertl.

Dies würde den Schwierigkeitsgrad auch um ein Vielfaches senken und die Forumsdiskussion um einiges erleichtern.

Aber wäre es dann wirklich noch nötig das Rad noch mal neu zu erfinden? Ich könnte mir vorstellen, das es da schon die ein oder andere brauchbare Schrift gibt, die Marc helfen könnte.

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stimmt, trotzdem wäre ein schriftstudium hilfreicher, bzw. ein praktikum bei einem typedesigner.

Ich glaube eher, dass beides zusammen am sinnvollsten wäre. Wenn bei solchen Fragen bewusst auf eine solches Forum verzichtet werden soll, kann Ralf hier wenn Sinnlosigkeit zusperren.

… hilfestellungen gern, aber hier fehlt es ja teilweise schon an grundlegenden typowissen. (siehe: spiegelung n zu u).

Ist das allgemeine Typowissen – auch wenn hier sehr viel davon vorhanden ist – im speziellen Fall einer taktilen Schrift überhaupt anwendbar? Sind optische und taktile Stukturen gleichsetzbar? Ich bezweifle das.

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Gibt es ja eben nicht. Wie man hier an der Diskussion gut erkennen kann, ist es ein föllig neuer Ansatz. Der Gedanke der Barrierefreiheit ist neu und somit eröffnet sich ein neues unergründetes Gebiet. Die DIN-Richtlinien sind auch in keinster Weise ausgearbeite, sondern nur Schnellschüsse, die getätigt werden, um überhaut etwas zu haben.

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… Hier setzt mein Gedanke an.

Das kann ich verstehen, finde den Ansatz aber trotzdem nicht optimal.

so ein font kann ja wenn überhaupt nur unterstützend wirken, ich würde ihn niemals anstelle eines 'echten leitsystem fonts' (siehe: wayfinding sans) ersetzten der generell erstmal für leute ohne sehbehinderung ausgelegt ist.

So sehe ich das eben auch. Darum meine Frage nach dem Sinn einer eierlegenden Wollmilchsau.

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hier fehlt es ja teilweise schon an grundlegenden typowissen. (siehe: spiegelung n zu u).

Lieber Robert,

Du würdest mir sehr Helfen, wenn Du mir das Problem an der Spiegelung erklären würdest.

Mich hier nur auf das Desiderat hinzuweisen bringt mich nicht weiter.

Sebastian beispielsweise hat mir super Tips gegeben, mit denen ich etwas anfangen kann. Wenn Du die Meinung vertrittst, dass hier nur Vollprofis wie Du ihre Arbeiten präsentieren sollten und typedesigninteressierte Anfänger wie ich das nicht tun sollten finde ich es sehr schade.

Nach meiner Meinung ist ein solches Forum doch gerade dafür da. Sonst müsste man vielleicht einen Einstellungstest für User entwickeln und wer den nicht besteht bekommt auch nicht das Recht mitzureden.

Grundsätzlich bin ich für jede Hilfe dankbar! Ich werde mich auch nicht davon abbringen lassen meine Idee weiter zu verfolgen. Wer mir dabei helfen möchte, bekommt meinen herzlichsten Dank.

Wer mir nicht helfen möchte, muss es doch auch nicht.

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