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Hervorgehobene Antworten

  • 2 Wochen später...

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Mir gefällt ja die London Mammouth und die Initialen der Garamond Royale. Ob ich die Garamond aber wirklich "brauche", kann ich noch nicht sagen.

Was haltet Ihr denn von der?

 

Gruß

schmendrich

vor 2 Stunden schrieb schmendrich:

Was haltet Ihr denn von der?

:biglove:Die lösen einen echten "will haben"-Reflex aus. Aber dann kommt die Ratio (wofür sollte ich die jemals einsetzen? :-?) und der Blick auf den Kontostand...:!:

… und der Blick auf die Schätze, die  man bereits im Schriftenschatzkästlein verwahrt. Wobei – Impulskäufen ist mit Logik nur schwer beizukommen! ;-)

vor 28 Minuten schrieb Kathrinvdm:

…  Impulskäufen ist mit Logik nur schwer beizukommen! ;-)

Wohl wahr.
Die Garamond Royale hat aber schon ein paar neckische Details.
Andererseits ist es schwierig, sie ganz ohne Typespecimen zu bewerten.
 

vor 26 Minuten schrieb R::bert:

… braucht sie jetzt auch nicht mehr kaufen. :hammer::lol:

Aber was ist mit:

 

Brandon Office

Brandon Condensed

Brandon Text

Brandon Text Condensed

Brandon Text Office

Brandon Printed

 

:huhu:

 

 

 

Naja, die Brandon(familie) ist nach meinem Gefühl durch und hat halt auch kein ẞ.
Aber da sie es ja quasi in die Klassiker-Riege geschafft hat, ist es auf der anderen Seite sicher auch kein Fehler sie zu haben, wenn man für den Fall der Fälle gerüstet sein möchte. Wir hatten sie bisher aber nie benötigt. 
 

Trotzdem Danke für den Hinweis! Sind ja noch andere spannende Schriften dabei. 🙂

  • 1 Monat später...

Sehr schöne Schrift, aber um die einzusetzen, müsste ich wohl mal wieder etwas »Erwachseneres« machen ;-)

Hmm, ich verstehe diese Layer-Geschichte nicht?! Was bringt das? Schattenwurf? Dreidimensionalität? Ich verstehe es nicht ... :-?

Und manche Details gefallen mir gar nicht:

So schön der Schwung beim S unten ist und auch das Spielbein beim R und die Verjüngung im l ... das ist alles sehr schön kalligrafisch und sowas mag ich ... dennoch finde ich das S zu unausgeglichen kopflastig, die Serife beim a ist sehr unnatürlich und m. E. viel zu spitz. Das Spielbein beim R bringt den Buchstaben m. E. aus dem Gleichgewicht.

Bei der Kursiven finde ich diesen Strich unterm Stamm vom R lieblos – kalligrafisch kennt man solche Striche, aber das könnte man schöner umsetzen. Hier finde ich die Übergänge im a und e viel zu spitz, genauso wie die Abstriche von a, e und l. Die Knicke hingegen, die man gut beim o sieht finde ich charismatisch und gut. Ich habe das Gefühl die Schrift ist noch nicht ganz fertig gezeichnet – gute Ideen, viel Potenzial  aber m. E. viele (nicht im positiven Sinne) irritierende Details, die die Feinheit und Eleganz stören :-?

Hm, da kann ich dir nicht zustimmen, für mich ist gerade das »zu spitze«, was die Schrift interessant macht. Andernfalls wäre es nur eine weitere »normale« Schrift. Auch die unkonventionellen Layers finde ich sehr reizvoll … Das ist wirklich mal eine frische Schrift, ohne dass es zu abstrakt wird. Vielleicht ist es bei mir aber auch nur so, dass ich die Schrift nicht verstehen, sondern nur sehen will.

Ich kann Schnitzels Kalligrafensicht nachvollziehen und Norberts Blickwinkel, den ich hier in diesem Fall als Illustratorensicht interpretiere, ebenfalls. Für mich überwiegen am Ende aber die von Schnitzel beschriebenen Unausgewogenheiten, die mich auch stören. In mein Schriftenkästchen wird es diese Schrift daher wohl eher nicht schaffen. Stand heute. :-)

Wer sagt denn, dass eine Schrift »ausgewogen« sein muss? Je nach Einsatzzweck sind doch gerade auch Schriften mit Brüchen bzw. Besonderheiten spannend. Es geht ja nicht immer um den optimalen Grauwert.

 

:-?

Wenn Dir die Schrift gefällt, ist doch alles fein. :-)

 

Niemand hat gesagt, dass eine Schrift ausgewogen sein „muss“. Ich sprach auch gar nicht vom Grauwert, sondern bezog mich auf die Formen der einzelnen Zeichen, wie Schnitzel das weiter oben auch getan hat. Ich wollte lediglich meinen persönlichen Eindruck beschreiben. :-)

vor 2 Stunden schrieb Kathrinvdm:

Illustratorensicht

In diesem Fall eher mit dem Auge eines 草書-Liebhabers …

vor 9 Stunden schrieb Norbert P:

Das ist wirklich mal eine frische Schrift,

Also »frisch« sehe ich da bei aller Liebe nicht :-?Und die Andersartigkeit finde ich, wie bei vielen neuen Schriften, etwas aufgesetzt um eben anders zu sein …

 

vor 2 Stunden schrieb Microboy:

Wer sagt denn, dass eine Schrift »ausgewogen« sein muss? Je nach Einsatzzweck sind doch gerade auch Schriften mit Brüchen bzw. Besonderheiten spannend.

Na ja, man sollte schon das Gefühl haben, dass ein Buchstabe stabil steht. Das meine ich mit ausgeglichen. Und ausgewogen – hatte ich nicht erwähnt – sollte eine Schrift ja auch in gewisser Hinsicht sein, damit sie als solche funktioniert. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, wie sowas auf einmal in Frage gestellt wird :-? 

Zitat

Type is a beautiful group of letters, not a group of beautiful letters.

 

vor 9 Stunden schrieb Norbert P:

Vielleicht ist es bei mir aber auch nur so, dass ich die Schrift nicht verstehen, sondern nur sehen will.

Mein alter Foto-Prof würde sagen, das ist »geschmäcklerisch«. Klar kann ich sagen gefällt mir, oder gefällt mir nicht. Ich hatte eben auch versucht meine Sichtweise argumentativ zu untermauern. Auf gewisse Weise interessant fand ich die Layers auch, dennoch sucht mein Auge danach, was diese Verzierungen für einen Sinn haben und fühlen sich dann von vermeintlicher Dreidimensionalität in die Irre geführt. Gerade weil man sonst gewohnt ist, dass Layer für Schatten o. ä. genutzt werden.

vor 9 Stunden schrieb Norbert P:

ist gerade das »zu spitze«, was die Schrift interessant macht.

Das sehe ich auch so. Es ist, glaube ich, eher wie es gezeichnet ist. Ich finde es sieht unfertig aus, als wenn man einen Vektor-Punkt weggezogen hätte, ohne die Handles nachzurichten. 

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