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Typografische Fundstücke

Hervorgehobene Antworten

Der/das Apfelmus, die/das E-Mail, ...

 

Die Festlegung trifft das Bundesministerium für Deutsche Schrift und Sprache, äh, achso, nee, das gibt es ja zum Glück nicht. :rockon:

Bei "das Mail" rollen sich bei mir immer die Fußnägel auf.

 

tja, »das mail« ist bei uns in ösiland standard. für uns klingt »die e-mail« wiederum extrem doitsch.

:huhu:

die/das Maß (Bier)

Lass das bloß keinen Bayern hören!  :bandit:

... dürfte schwierig werden: ich gehöre auch zu der Spezies ...

Aber in Bayern umgeht man das geschickt, wenn man "a Maß Bier" bestellt ...  ;-)

Ich finde, wir sollten die þorstelinchensche Reform einführen. Noch vor kurzem hat sie mein Deutsch so nachgesprochen, wie ich es ihr vorgesabbelt habe. Aber seit etwa einer Woche verwendet sie für alles biologisch Weibliche (incl. Mädchen) konsequent  »die«, für alle Dinge oder (für sie) biologisch unbestimmten Wesen »das« (z.B. Baum, Blume) usw. usf. Ich nehme an, dass sie das unbewusst (aber äußerst konsequent!) von den englischen Personalpronomen he, she, it übernommen hat.

Frag sie doch mal bitte, wie sie die geschlechtsneutrale deutsche Anrede in Schriftstücken handhaben würde.  ;-)

Frag sie doch mal bitte, wie sie die geschlechtsneutrale deutsche Anrede in Schriftstücken handhaben würde.  ;-)

  1. Konsequent »Hallo!«
  2. Damit das nicht unhöflich klingt, mit jeder Menge fröhlichem Enthusiasmus kompensieren
  3. In der schriftlichen Kommunikation (meist kommuniziert sie ja verbal und durch Körpersprache) wird das dann eben gestalterisch ausgedrückt, z.B.:
  • freundliche Farben (meist bunt, selten schwarz-weiß)
  • freundliche Schreibwerkzeuge (eher Wachsmalkreide als Kuli)
  • bildhafte Unterstützung der Botschaft (durch Smileys, Aufkleber aller Art, Illustration)
  • Sternen, Herzen, Glitter
  • Zierlinien (damit haben also auch konservative Typografen was in ihrem Arsenal)

… und nach mancher Anfrage hier zu schließen:

> der/die/das Font

 

Wobei es da ja nur eine mögliche Lösung gibt.  :-D

  • bildhafte Unterstützung der Botschaft (durch Smileys, Aufkleber aller Art, Illustration)
  • Sternen, Herzen, Glitter

In der Aufzählung fehlt noch der exzessive Gebrauch der Unfarben Baby-Blau und Baby-Rosa. Das ist dann sowas von 6-jähriges-Mädchen-Klischee ;)

In der Aufzählung fehlt noch der exzessive Gebrauch der Unfarben Baby-Blau und Baby-Rosa. Das ist dann sowas von 6-jähriges-Mädchen-Klischee ;)

Mitnichten. Þorstelinchen steht mehr auf gesättigte Primär- und Sekundärfarben. Deshalb spielt sie auch lieber mit den Jungsversionen von geschlechtsspezifisch gefärbtem Spielzeug – und nicht mit den Mädchenvarianten, die meist in Pastelltönen daher kommen.

Ihr habt mal wieder die Katzenbildchen vergessen! Süße Jungkatzen helfen immer, damit bin ich (tatsächlich!) sogar zum Glücksrad gekommen.

Das wird meine Wochenendbeschäftigung: Wie entferne ich geschätzte 2 Quattrilliarden Katzenaufkleber, die nun mit bertelinchens 11 Jahren nicht mehr en vogue sind, aus dem Zimmer?

Ihr Deutsche seid halt mit allem zu gründlich. Amerikanische Aufkleber (für Kinder) kleben so schwach, dass sie allerspätestens nach ein paar Tagen von allein abfallen. Sehr elternfreundlich! Und die Kleinen kennen meist nichts anderes.

Auch wenn ich mich hier in die Nesseln setze:
Nicht nur Katzenkinder sind süß ...
Flauschiger-Nachwuchs-bei-den-Pinguinen_
:hammer:

Das Theaterstück ist wirklich sehr sehenswert – vorausgesetzt, man mag experimentelles Theater.

 

Aber für die Gestaltung des Begleitheftchens, aus dem das Beispiel stammt,  hätte man doch lieber einen gestandenen Typographen herangezogen ...

 

(Ich weiß, mein Beitrag hätte eher in den Thread mit dem ſ gepasst, aber dort ist mir der Level einiges zu hoch  :tutor::nicken: )

 

Im übrigen sehe ich die Verwendung des ſ in gebrochenen Schriften nicht so eng ... aber ſ am Wortende – nöö ... :neenee:

post-24925-0-35596700-1453632876_thumb.j

Unser gestandener Typograf hat sich ja leider grad, wegen der Serverprobleme hier eine Auszeit genommen, daher musst du mit mir vorlieb nehmen :-)

 

und da fallen mir eben 2 Dinge etwas säuerlich auf: ſ andauernd auch am Wortende, und viel zu eng gesetzt, das ist ja schon weniger als Kompress, wenn ich sehe, wie her die Glyphen ineinander hacken. Hier gehören sringend ein paar Spartien dazwischen.

 

Zunächst meine Frage: Welche Schrift hast du da verwendet?

 

Sollte das zufällig eine von meinen sein, in meiner alten Codierung, dann sollte das s auf dem $ liegebn, und so eben ans Wortende und in die Wortfuge gesetzt werden können, wenn du OpenType-fähige Software (InDesign) verwendest, dann nutze statt dessen die Unifraktur Maguntis, hier regelt dann die Smartfont-Technik das mit dem ſ, und eine weitere, sehr bequeme Variante wäre die Verwendung von Ligafaktur zwischen deinem Satzprogramm und der Tastatureingabe und die Verwendubng der Schriftvariante in UNZ1-Codierung, da sind dann automatisch in den Frakturschriften auch Ligaturen mit drin.

 

Schau dir das mal auf der Seite http://www.ligafaktur.de/Startseite.html an.

 

Ebenso Schriften auch bei mir: http://www.peter-wiegel.de/Fonts/index.html

und die Schriften, die auf der Übersichtsseite das Zeichen fopro_unz.png tragen, sind mit ſ und allen Ligaturen für dieses Programm einsetzbar.

 

Und nebenbei bemerkt, hättest du hierfür ruhig einen eigenen Strang aufmachen können, statt den hier in den OT-Strang zu schieben - aber vielleicht trennt das ja ein Admin hier ab.

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