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Typografische Fundstücke

Hervorgehobene Antworten

Großartig! Halbwüchsiger gebratener Pfau und zum Nachtisch eine Pomeranzenbowle … Herz, was willst du mehr  :biglove: Gefüllte Krebsnasen vielleicht … hach.

Na wenn das mal nicht eine wunderbare Anregung für die Fortsetzung Eurer feinen LCB-Reihe ist. Ich sag nur »Version Drei«.

;-) ;-) ;-)

Darauf einen Whip! Oder doch lieber Hoppelpoppel? Hihi.

Das ist doch furchtbar gesetzt, oder!?
Es sieht schön aus, aber lesefreundlich ist was anderes. Der geringe Zeilenabstand mit den recht deutlichen Gießbächen ...

Ich glaube die schlagenden Argumente sind eher inhaltlicher Natur. Und das von Frau Holle persönlich! ;-) Gibt’s da auch Eisküchlein? Ach nee – Scheehuhn! :D Hihi!

Danke für die nette Erheiterung!

Das ist doch furchtbar gesetzt, oder!?

Es sieht schön aus, aber lesefreundlich ist was anderes. Der geringe Zeilenabstand mit den recht deutlichen Gießbächen ...

Ich bitte Dich! Das ist ein wunderbares Beispiel für die Überlegenheit der gebrochenen Schriften für die deutsche Sprache! Gießbäche, pfff, das gehört schließlich von der Etsch bis an den Belt, von der Maas bis an die Memel dazu! *humptatata*

 

 

scnr :D

@R::bert und Schnitzel: Stimmt – es ging mir primär um den Inhalt, der Satz könnte wirklich schöner sein! Die Rezepte, das Sittengemälde, die wunderschön-verschraubten altmodischen Formulierungen, aber auch die Tatsache, dass Autorin Davidis eine echte Marketing-Koryphäe war, die in ihren Werken ausgesprochen geschicktes Product Placement betrieb, finde ich ausgesprochen bemerkenswert. Ich muss noch mal schauen, ob ich Seiten fotografiert habe, auf denen letzteres deutlich wird.  :-)

 

@Phoibos: Ja, genau! ;-)  Außerdem haben wir hier doch schon viel zu lange kein Lang-s mehr zu Gesicht bekommen …

Na wenn das mal nicht eine wunderbare Anregung für die Fortsetzung Eurer feinen LCB-Reihe ist. Ich sag nur »Version Drei«.

 Du wirst lachen – darüber haben wir bereits nachgedacht! Das Thema eignet sich allerdings vielleicht besser für skurrile Illustrationen als für eine fotografische Umsetzung. Denk nur mal an die Zutatenbeschaffung …  :-o  :cry:  :-|

Habt ihr keine Streichelzoo in der Nähe wo’s Pfaue gibt und irgendwo im Umland finden sich sicher auch frische Landpomeranzen ;-)

Bären, Fischotter, Dachs, Bieberschwänze, »Renntier« – nee nee, Gitti hat zu recht angemerkt, dass keine von uns eine Pfanne besitzt, in die ein ganzer Fischotter reinpasst. Und überhaupt … die sind lebendig doch viel unterhaltsamer!

 

Wir haben übrigens (zusätzlich zu meinen Schnappschüssen) das komplette Buch Seite für Seite professionell abfotografiert. Ich kann Euch also demnächst vermutlich noch ein paar Kostproben liefern.  :-)

  • Ersteller

Habt ihr keine Streichelzoo in der Nähe wo’s Pfaue gibt und irgendwo im Umland finden sich sicher auch frische Landpomeranzen ;-)

 

Aber die Problembären machen sich so rar in letzter Zeit.

@Kathrin:

Na Ihr braucht ja auch nicht gleich das komplette Büchlein zu übernehmen. Aber so ein Ochsenmaul-Salat wäre sicher interessant anzusehen. ;-)

Wäre jedenfalls schade, wenn Euer Product Placement nächstes Jahr in die Pfanne fiele.

 Aber so ein Ochsenmaul-Salat wäre sicher interessant anzusehen. ;-)

 

... und zu essen! Ochsenmaulsalat ist eine Delikatesse. :tuschel:

Das ist doch furchtbar gesetzt, oder!? Es sieht schön aus, aber lesefreundlich ist was anderes. Der geringe Zeilenabstand mit den recht deutlichen Gießbächen ...

 

Das wird der Zeit geschuldet sein. Früher™ waren Bücher längst nicht so erschwinglich wie heute, da wurde aus ökonomischen Gründen zuweilen ein wenig enger gesetzt, um Papier zu sparen.

Ach ja, was mir auch aufgefallen ist: In dem Buch sind die Fließtexte teilweise in unterschiedlichen Schriftgrößen gedruckt worden. Der Sinn dahinter hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Sobald ich die »ordentlichen« Fotografien des Buches vorliegen habe, suche ich mal ein Beispiel raus und zeige es Euch. 

Von der Küche nun zu den Wohnräumen :-)

 

die hatten wir schon mal hier und wenn die preise nicht so exorbitant hoch wären hätten wir die sicher auch schon alle in der wohnung stehen. bin gespannt wann ikea die teile nachproduzieren lässt.

Etwas ganz anderes (ich hoffe das läßt sich problemlos auch in Deutschland ansehen):

 

In diesem vierminütigen Beitrag über »Mallard«, die schnellste Dampflokomotive der Welt, sind vorallem am Ende (3:40 z.B.), die wunderschön gemalten Buchstaben der Schriftzüge im Detail zu sehen.

 

Grüße,

 

Christian

Oh, ich dachte eben, ein Film über Eisenbahnen *schnarch* ...
... aber nee, das sind doch sehr schöne Bilder, danke  :-P

Das wird der Zeit geschuldet sein. Früher™ waren Bücher längst nicht so erschwinglich wie heute, da wurde aus ökonomischen Gründen zuweilen ein wenig enger gesetzt, um Papier zu sparen.

Es gab auch damals gut gestaltete Bücher zu kleinem Preis. Man denke an die Bücher aus dem Diederichs-Verlag, dem Georg-Müller-Verlag in München und den Insel-Verlag, für die viele namhafte Typografen wie Ehmcke, Renner, Poeschel und Weiß arbeiteten. Insbesondere die Insel-Bücherei trug entschieden zur Geschmacksbildung breiter Bevölkerungsschichten bei. Schlecht gestaltete bzw. gesetzte Bücher gab es damals wie heute; aber wie heißt es so schön: Gute Typografie ist nicht teurer als schlechte. Das hat mit ökonomischen Gründen nur wenig zu tun.

Die Typografie nicht – aber wenn es um Platz geht, dann wurde/wird dann häufig doch gespart. Mehr Seiten, um mehr Weißraum und Platz für schöne Gestaltung zu schaffen, kosten dann eben doch. Und bei 500 eng beschriebenen Seiten wäre es ja mit einer Handvoll mehr Seiten vermutlich nicht getan …

Zu diesem Zweck hätte der Setzer die Schrift ruhig einen Punkt kleiner setzen können. Das hätte zum einen bedeutet, dass die Seitenzahl etwas korrigiert wird und die Leserlichkeit deutlich zunimmt. Gerade bei einem Kochbuch, das ohnehin nicht in einem Rutsch gelesen wird, kann man das meines Erachtens umsetzen.

Ich will ja gar nicht bestreiten, dass ökonomische Zwänge mitunter zu mangelhafter Typografie geführt haben. Aber diverse Kulturverlage haben seinerzeit bewiesen, dass diese Einschränkungen (und viele weitere Faktoren) nicht zwangsweise zu schlechten Ergebnissen führen mussten.

… dass diese Einschränkungen (und viele weitere Faktoren) nicht zwangsweise zu schlechten Ergebnissen führen mussten.

 

Das "zwangsweise" hat auch niemand behauptet, ich habe von "zuweilen" gesprochen. 

Oh, ich dachte eben, ein Film über Eisenbahnen *schnarch* ...

... aber nee, das sind doch sehr schöne Bilder, danke  :-P

:gimmifive:

Fand ich eben auch!

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