Zu Inhalt springen

Typografische Fundstücke

Hervorgehobene Antworten

Jetzt geht es etwas durcheinander, aber ich habe noch mal eine Frage zu in Blei gesetzten Büchern, dem oben gezeigten im Speziellen:

 

Das Buch ist ja eine 48. überarbeitete Auflage. Ich habe mich gefragt, ob sich der teilweise kleinere Schriftgrad dadurch erklären ließe, dass der Textinhalt überarbeitet wurde, sich einzelne Textlängen veränderten und mit der Veränderung des Schriftgrades verhindert wurde, dass ein zu langer Text auch die Folgeseiten tangierte und damit eine mehrseitige Bearbeitung notwendig gemacht hätte. Gerade bei so dicht gesetzten Seiten … Oder denke ich da jetzt völlig verkehrt?

  • Ersteller

Das kann schon sein. Im Blei ist es auch denkbar, daß irgendeine Schrift gerade nicht vorhanden war und man halt improvisierte. Man hatte den Stehsatz im Regal, der wurde wenn irgend möglich wiederverwendet, weil man dadurch bares Geld sparte. Wenn jetzt Jahre später dann irgendwelche Ergänzungen kamen und man die damalige Schrift gerade nicht am Lager hatte oder sie vielleicht gar nicht mehr lieferbar war oder man inzwischen von Handsatz auf Linotype umgestellt hatte … da mußte man dann halt abwägen zwischen Qualität, Termin und sonstigen wirtschaftlichen Erwägungen. Und immerhin ist das Buch nur in Bielefeld* verlegt, nicht in Leipzig. :schonklar:

 

* angeblich, jedenfalls.

  • Ersteller

Ist jetzt nicht direkt ein typographisches Fundstück, aber bisher wurde das ja auch recht liberal gehandhabt: Die Metro bietet nur am 6. 7. eine Toshiba-Computertischplatte mit zusätzlicher Datenspeicherfunktion an. Wenn man noch zwölf bis zwanzig Euro drauflegt und sich bei Ikea zwei Lerberg- oder Oddvald-Tischböcke dazukauft, hat man einen trendigen Computertisch mit Zusatznutzen:

Metro.jpg

 

Mit knapp einszwanzig mal achtzig nicht gerade ein großer Tisch, aber für manches Home-Office sicher eine schöne, schlichte Lösung. Man hätte sicher in dem Volumen noch ein bißchen mehr Technik als ein lumpiges Terabyte Speicher unterbringen können, andererseits kann man anderswo sechzig € und mehr auch locker für eine Tischplatte ganz ohne Technik-Schnickschnack hinlegen. Insofern paßt das schon.

Ist übrigens auch blöd beworben: Dadurch, daß da versehentlich »Festplatte« statt »Tischplatte« steht, übersieht man glatt, wenn man nicht auf die Maße achtet, was man da fürs Geld alles geboten bekommt. Echt dumm auch, da passende Tischböcke nicht gleich selbst mit anzubieten.

Heute am Neumarkt in Osnabrück entdeckt und bin mit meinem Drahtesel extra umgekehrt :-)

 

7iBQ1Se.jpg

 

Andere Städte würden vielleicht ein neues Schild kaufen aber wir sind da sparsamer und fertigen nur einen Aufkleber an ;-)

Vielleicht gibt es bei Euch ja auch »Urban Proofreading™«. Nach Urban Knitting und Urban Gardening wäre das doch mal eine famose Idee. Und so nützlich!  ;-)

Da gäbs aber viel zu tun und das nicht nur in Osnabrück … zumindest Anti-Deppen-Appstroph-Aufklebet könnte man in Großpackungen bestellen …

  • Ersteller

…  »Urban Proofreading™«. … eine famose Idee. Und so nützlich!  ;-)

 

 

Guerilla Proofreading™:

 

Moritzburg.jpg

 

:rockon:

Vielleicht gibt es bei Euch ja auch »Urban Proofreading™«. Nach Urban Knitting und Urban Gardening wäre das doch mal eine famose Idee. Und so nützlich!  ;-)

 

Das erinnert mich wieder an die Design Police. Leider scheint das Projekt derzeit auf Eis zu liegen.

Wie wäre es mit einer deutschen Variante?

Buchstabenfiguren zum Drucken und Basteln …

 

alphabet_collage.jpg

 

Auf Digitprop gibt’s PDF-Vorlagen zum runderladen und nachbasteln ;-)

Heute in der Abtei der Hildegard von Bingen gesehen: eine interessante Art, Platz zu sparen.

post-16445-0-68371600-1373747274_thumb.j

hm, klingt wie "oi scholeisa". Was soll uns das sagen?

Könnte es sein, dass die Sprachausgabe bei unterschiedlichen Browsern/Betriebssystemen unterschiedlich ist? Ich höre da eindeutig deutsches... :-)

Erstelle ein Konto, um zu kommentieren

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.