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Typografische Fundstücke

Hervorgehobene Antworten

Das erinnert mich an des Spielchen in meiner Studienzeit mit den damaligen Camel-Packungen. (Mit den aktuellen geht's nicht mehr)

Zuerst die eine Seite gezeigt. Siehst Du da den Panther und die nackte Frau? *such* Ah, da! *freu*

Dann die andere Seite. Und wo steht hier das Fahrrad? *such* *such* *such* *verzweifelt* Ne, wo?

Na hinter der Mauer

Ungeachtet des Inhalts ist dies doch ein schönes Beispiel dafür, wie man es besser nicht machen sollte: Aussitzen statt gestalten (oder Gestalter machen lassen).

 

 

nyaaz7.png

Ich frage mich was dieses falsch geschriebene Substantiv bei 7. soll.

Außerdem fehlt ein ẞ bei 4., und das sollten sie eigentlich können, denn dies verwendet die SPD ja auch auf den Plakaten der Direktkanditatin in meinem Nachbarwahlkreis.

Jetzt wo du es sagst, ich hab erstmal auf das typografische geschaut.

Das hört sich ja nach Einführung einer Frauenherrschaft an, die Frauen zahlen die gleichen Löhne und die SPD bekommt Männer, was sie immer sie auch mit ihnen will.

Ich frage mich was dieses falsch geschriebene Substantiv bei 7. soll.

Du meinst die fehlende Durchkoppelung?

Kann es sein, dass die Gänsefüßchen da als "Klammer" gedacht sind, die sozusagen von der Notwendigkeit des Durchkoppelns entbinden sollen? Wäre das ein typographisch legitimes Ansinnen?

„Bezahlbares Wohnen“-Gesetz ist etwas sperrig (besser wäre wohl Gesetz für bezahlbares Wohnen), aber völlig legitim. Das ist keine Frage der Typografie, sondern der Grammatik. 

 

Ich gehe ob solcher Schreibweisen auch davon aus, dass dieses Bild durchaus professionell lektoriert und gesetzt und nicht von irgendjemand mal eben gebastelt wurde. Der Versalsatz ist hier freilich nicht angemessen. 

„Bezahlbares Wohnen“-Gesetz ist etwas sperrig (besser wäre wohl Gesetz für bezahlbares Wohnen), aber völlig legitim. Das ist keine Frage der Typografie, sondern der Grammatik.

Grammatikalisch ist es völlig legitim, aber die Anführungszeichen sind unnötig, da hier ja wirklich bezahlbares Wohnen angestrebt wird und nicht die Bezeichnung verhöhnt werden soll.

Orthografisch steht hier ein Leerzeichen innerhalb eines Wortes, was gegen ein Grundparadigma der Rechtschreibung verstößt, auch wenn es meines Wissens so nicht in den Rechtschreibregeln erwähnt wird. Der konkrete Fall ist nicht durch die Rechtschreibregeln abgedeckt, wie schon das Nutzen von Anführungszeichen in einer Komposition überhaupt.

Der Versalsatz ist hier freilich nicht angemessen. 

Kann man den Font für den miesen Grauwert verantwortlich machen oder den Setzer, der dem Font nicht genug Luft zum Atmen gönnte? Ich empfinde das N irgendwie als geradezu fleckig im Satzfluß.

Kann man den Font für den miesen Grauwert verantwortlich machen oder den Setzer, der dem Font nicht genug Luft zum Atmen gönnte? Ich empfinde das N irgendwie als geradezu fleckig im Satzfluß.

Ich vermute, dass das Hinting hierfür verantwortlich ist und das Problem verschwunden wäre, wenn man das ganze 10 % größer oder kleiner gepixelt hätte (was natürlich dem hierfür Verantwortlichen hätte auffallen können).

Der Versalsatz ist hier freilich nicht angemessen

 

... zumal man vermuten darf, dass die deutlich schlechtere Lesbarkeit gegenüber normaler Schreibung hier ja gar nicht gewünscht ist – oder etwa doch?

In Word schreiben und dann ein Bildschirmfoto in Paint weiterverarbeiten so erstellt man heute professionelle Anzeigen …

 

bOpo6JTl.jpg

 

Ich verstehe nich’, wie sowas passieren kann, wenn die sich um ihre Anzeigen so kümmern, wie um Füße würde ich da nicht anrufen …

Ich verstehe nich’, wie sowas passieren kann,

Als PDF abgespeichert und dann "Verdammt! Warum ist die schöne Unterstreichung weg?" ;-)

Aso :-) Rechtschreibkorrektur als Gestaltungsmittel – jetzt macht’s Sinn :hammer:

Auch wenn der Name und die Gestaltung insgesamt eher seltsam ist, der Apostroph ist zur Abwechslung mal richtig – ersetzt er doch das „e“ aus „Bumsen“. Oder nicht?

Auch wenn der Name und die Gestaltung insgesamt eher seltsam ist, der Apostroph ist zur Abwechslung mal richtig – ersetzt er doch das „e“ aus „Bumsen“. Oder nicht?

 

Doch. 

 

Als um die Jahrhundertwende die Bierfässer noch mit der Kutsche angeliefert wurden und über den schiefen - bis heute noch erhaltenen Bretterboden - herein rollten, konnte nur der Tresen sie stoppen, als sie dort „anbumsten“.

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