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Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
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Ralf Herrmann

Langes s in heutigen Texten in gebrochener Schrift – notwendig, möglich oder unsinnig?

Empfohlene Beiträge

guest_12

Kathrin bringt es wie so oft auf charmante Weise auf den Punkt. 

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Kathrinvdm

Oh, danke!   :bow:

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Ralf Herrmann

Unter dieser Beschilderung hatten wir unser Weihnachtsessen dieses Jahr. Freuen sich da die ſ-Freunde? ;-)

 

m2h4x.jpg

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catfonts

Nö, nicht so wirklich, wenn ich "daſ" da sehe... :hammer:

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Pachulke

Das schlimmste ist ohnehin der (auch noch völlig unnötige) Stolperer im Versmaß. Insgesamt natürlich (Illustration, Orthographie, Typographie, Reimkunst) auch wieder stimmig.

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austerlitz

Innerhalb der verschwindend seltenen heutigen Frakturtexte tendiert der Gebrauch des langen ſ meiner Meinung nach jedoch nicht gegen Null.

Ich vermute, wir sprechen da einfach von unterschiedlichen Anwendungen. Vielleicht kannst du ja mal Beispiele für die Anwendungen bringen, die du mit diesem Satz meinst.

Nein, wir sprechen nicht von unterschiedlichen Anwendungen, sondern wir drehen uns im Kreis. Du sagst immer wieder das Gleiche, und so mag ich halt meine Argumente nicht immer wieder neu formulieren, sondern antworte halt auch das Gleiche (vgl. Langes s in heutigen Texten in gebrochener Schrift – notwendig, möglich oder unsinnig? #132, Langes s in heutigen Texten in gebrochener Schrift – notwendig, möglich oder unsinnig? #179).

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catfonts

Ich persönlich würde es so zusammenfassen:

 

Wer in einem modernen Umfeld allein des grafischen Stils wegen eine Frakturschrift einsetzt, und hier der besseren allgemeinen Lesbarkeit wegen auch eine Schrift wählt, welche die Buchstaben k und x in der dem Antiqua-Skelett angepassten Form besitzt, kann, so er mag, auf das ſ verzichten, möchte er es aber verwenden, sollte ver sich an die alten Regeln auch halten, und ſ eben nie ans Wortende setzen.

 

Wer jedoch ein möglichst historisches, oder zumindest historisierendes Schriftbild anstrebt, und daher eine Frakturschrift verwendet, bei welcher das k wie ein t mit Rucksack, und das x wie ein r mit Schwanz wirkt, sollte auch das ſ nach den zuletzt gegen Ende des 20. Jahrhunderts im Duden genannten Regeln einsetzen. Hier kann dann auch an Stelle des ß die Kombination ſs - auch als Ligatur verwendet werden. sſ kann es aber nur an einer Wortfuge geben, z.B. Reichsſtraße

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Ralf Herrmann

Nein, wir sprechen nicht von unterschiedlichen Anwendungen, sondern wir drehen uns im Kreis. Du sagst immer wieder das Gleiche, und so mag ich halt meine Argumente nicht immer wieder neu formulieren, sondern antworte halt auch das Gleiche (vgl. Langes s in heutigen Texten in gebrochener Schrift – notwendig, möglich oder unsinnig? #132, Langes s in heutigen Texten in gebrochener Schrift – notwendig, möglich oder unsinnig? #179).

Ich fragte aber nicht nach Argumenten, sondern nach Beispielen. Die finde ich auch in den verlinkten Beiträgen nicht. 

 

 

Ich persönlich würde es so zusammenfassen:

 

Wer in einem modernen Umfeld allein des grafischen Stils wegen eine Frakturschrift einsetzt, und hier der besseren allgemeinen Lesbarkeit wegen auch eine Schrift wählt, welche die Buchstaben k und x in der dem Antiqua-Skelett angepassten Form besitzt, kann, so er mag, auf das ſ verzichten, möchte er es aber verwenden, sollte ver sich an die alten Regeln auch halten, und ſ eben nie ans Wortende setzen.

 

Wer jedoch ein möglichst historisches, oder zumindest historisierendes Schriftbild anstrebt, und daher eine Frakturschrift verwendet, bei welcher das k wie ein t mit Rucksack, und das x wie ein r mit Schwanz wirkt, sollte auch das ſ nach den zuletzt gegen Ende des 20. Jahrhunderts im Duden genannten Regeln einsetzen. Hier kann dann auch an Stelle des ß die Kombination ſs - auch als Ligatur verwendet werden. sſ kann es aber nur an einer Wortfuge geben, z.B. Reichsſtraße

 

 

Jepp, mein Reden. Aber allein in den Raum zu stellen, dass etwas anderes als deine Variante zwei möglich oder gar »richtig« oder »empfehlenswert« wäre, löst dann halt immer wieder die gleichen Diskussionen aus. 

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austerlitz

 

Nein, wir sprechen nicht von unterschiedlichen Anwendungen, sondern wir drehen uns im Kreis. Du sagst immer wieder das Gleiche, und so mag ich halt meine Argumente nicht immer wieder neu formulieren, sondern antworte halt auch das Gleiche (vgl. Langes s in heutigen Texten in gebrochener Schrift – notwendig, möglich oder unsinnig? #132, Langes s in heutigen Texten in gebrochener Schrift – notwendig, möglich oder unsinnig? #179).

Ich fragte aber nicht nach Argumenten, sondern nach Beispielen. Die finde ich auch in den verlinkten Beiträgen nicht.

 

Ich halte den im verlinkten Beitrag genannten Duden für das beste Beispiel. Eine repräsentative Auswertung von heutigen Frakturtexten ist mir nicht bekannt. Ich kenne nur rein impressionistische Sammlungen wie etwa unter langes s – Wikipedia, die natürlich nicht aussagekräftig sind. Unbestreitbar ist wohl einzig, dass die Fraktur heutzutage nur äußerst selten verwendet wird.

 

Mein persönlicher Eindruck (selbstverständlich nicht repräsentativ, sondern beruhend auf eigenen Beobachtungen von Schildern, Logos, Internetseiten usw. usw. sowie auf impressionistischen Sammlungen) ist der, dass die Fraktur oft als eine bloße Schriftart (font) verwendet wird, aber dass auch eine Verwendung als Schrift (script) mit eigenen typografischen Regeln vorkommt, vgl. langes s in heutigen Texten in gebrochener Schrift – notwendig, möglich oder unsinnig? #132.

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Þorsten

die Fraktur [wird] oft als eine bloße Schriftart (font) verwendet, [aber auch als] als Schrift (script) mit eigenen typografischen Regeln

Klar, das ist offensichtlich. Der Gestalter der Plakate des Berliner Volksbühne sieht sich sicherlich im ersteren Camp, und die Leute vom BfdS sehen sich garantiert im zweiten.

 

Das bestätigt doch aber nur die These, dass es unsinnig ist, hier irgendwelche Regeln aufstellen zu wollen. Der Typograf entscheidet von Fall zu Fall. Fertig. :-?

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