14 Fachbegriffe in dieser Kategorie
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Die Klassifikation des französischen Schriftstellers und Typografen Maximilien Vox stammt aus den 1950er-Jahren und wurde später durch den typografischen Verband Association Typographique Internationale (ATypI) übernommen und weiter verbreitet. In Großbritannien hat die Klassifikation Normstatus (British Standards Classification of Typefaces: BS 2961:1967). Wie bei der DIN-Schriftklassifikationsnorm in Deutschland sind die hier gewählten Begriffe in der englisch und französisch sprechenden Fachw
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Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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Buchdruck-Schriftfamilien mit Versal-Eszett, die im 20. Jahrhundert produziert wurden. 1. Kleukens-Antiqua, 1910, Bauersche Gießerei 2. Belwe-Antiqua, 1913, Schelter & Giesecke 3. Dolmen und Zierdolmen, 1922, Schelter & Giesecke 4. Ehmcke-Antiqua, 1908, Flinsch 5. Feder-Grotesk, 1909, Ludwig & Mayer 6. (Kartenschrift) Gnom und verzierte Varianten (Perkeo, Kolibri, Tauperle), 1914, Schelter & Giesecke 7. Journ
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Wird beim Ablegen von Schrift nicht sorgfältig gearbeitet, können Zwiebelfische entstehen. Setzkästen mit vielen Zwiebelfischen werden als »verfischt« bezeichnet.
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Vakatseiten sind absichtlich leergelassene Seiten. Bei Drucksachen haben sie meist drucktechnische Gründe. Da mehrere Seiten (z.B. 4, 8, 16 usw.) auf einen Bogen gedruckt werden, bleiben gegebenenfalls Seiten am Ende der Drucksache frei.
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Variable Fonts sind OpenType-Fonts, bei denen bestimmte gestalterische Eigenschaften (wie zum Beispiel Strichstärke, Weite, Neigung) auf Seiten der Schriftnutzer gesteuert werden können. Die variablen Eigenschaften sind entlang sogenannter Gestaltungsachsen definiert. Sowohl sprunghafte als auch nahtlose Wechsel mit automatischer Interpolation sind möglich. Ein variabler Font enthält mindestens eine solche Achsen, oft jedoch auch mehrere. Durch variable Fonts lassen sich ganze Schriftfamilien in
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Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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Vorderschnitt heißt die Seite des Buchblocks, die beim fertigen Buch dem Buchrücken gegenüberliegt.
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Der Vorsatz eines Buchs (auch Vorsatzblatt oder Vorsatzpapier) verbindet den Buchblock vorne und hinten mit dem Buchdeckel. Der Vorsatz besteht aus einem mittig gefalzten Doppelblatt, dessen Hälften Anpappblatt bzw. fliegendes Blatt genannt werden.
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Vignetten sind in der Typografie größere Zierstücke. Der Begriff leitet sich vom französischen vigne (»Weinrebe«) ab. Frühe Vignetten zeigten zum Beispiel Blätter und Ranken und waren als Holz- oder Kupferstich angefertigt. Schriftgießereien boten Vignetten auch in Blei an. Typische Anwendungsgebiete waren die Titelvignette (auf der Titelseite eines Buches) sowie die Schluss-Vignette, die auf dekorative Weise das Ende von Abschnitten und Kapiteln anzeigte.
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Die Vorbreite ist der Abstand bzw. Raum vom Rand des Buchstabenkegels bis zur sichtbaren Buchstabenform.
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Die Dateiendung .vfb steht für Dateien des Fonteditors FontLab Studio.
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Versalziffern entsprechen im Gegensatz zu den Mediävalziffern in ihrer Größe den Versalien der Schrift. Die Breite des Schriftkegels ist in der Regel der Breite der Ziffer angepasst. Man spricht daher von proportionalen Ziffern. Für den Einsatz in Tabellen sind gegebenenfalls spezielle Tabellensatzziffern verfügbar, bei denen die Dickte aller Ziffern exakt gleich ist. Sind die verschiedenen Ziffernarten auf verschiedene Schriftschnitte verteilt, erkennt man die Versalziffern an dem Zu
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Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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Oft aufgerufene Begriffe
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Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
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Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
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Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
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Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
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Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
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Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
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Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
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Typo-Wiki-Index
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