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14 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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  2. Ralf Herrmann ·
    Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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  3. Ralf Herrmann ·
    Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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  4. Ralf Herrmann ·
    Buchdruck-Schriftfamilien mit Versal-Eszett, die im 20. Jahrhundert produziert wurden.  1. Kleukens-Antiqua, 1910, Bauersche Gießerei 2. Belwe-Antiqua, 1913, Schelter & Giesecke 3. Dolmen und Zierdolmen, 1922, Schelter & Giesecke 4. Ehmcke-Antiqua, 1908, Flinsch 5. Feder-Grotesk, 1909, Ludwig & Mayer 6. (Kartenschrift) Gnom und verzierte Varianten (Perkeo, Kolibri, Tauperle), 1914, Schelter & Giesecke 7. Journ
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  5. Ralf Herrmann ·
    Versalziffern entsprechen im Gegensatz zu den Mediävalziffern in ihrer Größe den Versalien der Schrift. Die Breite des Schriftkegels ist in der Regel der Breite der Ziffer angepasst. Man spricht daher von proportionalen Ziffern. Für den Einsatz in Tabellen sind gegebenenfalls spezielle Tabellensatzziffern verfügbar, bei denen die Dickte aller Ziffern exakt gleich ist. Sind die verschiedenen Ziffernarten auf verschiedene Schriftschnitte verteilt, erkennt man die Versalziffern an dem Zu
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  6. Ralf Herrmann ·
    Der Vorsatz eines Buchs (auch Vorsatzblatt oder Vorsatzpapier) verbindet den Buchblock vorne und hinten mit dem Buchdeckel. Der Vorsatz besteht aus einem mittig gefalzten Doppelblatt, dessen Hälften Anpappblatt bzw. fliegendes Blatt genannt werden. 
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  7. Ralf Herrmann ·
    Die Vorbreite ist der Abstand bzw. Raum vom Rand des Buchstabenkegels bis zur sichtbaren Buchstabenform. 
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  8. Ralf Herrmann ·
    Die Klassifikation des französischen Schriftstellers und Typografen Maximilien Vox stammt aus den 1950er-Jahren und wurde später durch den typografischen Verband Association Typographique Internationale (ATypI) übernommen und weiter verbreitet. In Großbritannien hat die Klassifikation Normstatus (British Standards Classification of Typefaces: BS 2961:1967). Wie bei der DIN-Schriftklassifikationsnorm in Deutschland sind die hier gewählten Begriffe in der englisch und französisch sprechenden Fachw
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  9. Ralf Herrmann ·
    Vignetten sind in der Typografie größere Zierstücke. Der Begriff leitet sich vom französischen vigne (»Weinrebe«) ab. Frühe Vignetten zeigten zum Beispiel Blätter und Ranken und waren als Holz- oder Kupferstich angefertigt. Schriftgießereien boten Vignetten auch in Blei an. Typische Anwendungsgebiete waren die Titelvignette (auf der Titelseite eines Buches) sowie die Schluss-Vignette, die auf dekorative Weise das Ende von Abschnitten und Kapiteln anzeigte. 
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  10. Ralf Herrmann ·
    Vorderschnitt heißt die Seite des Buchblocks, die beim fertigen Buch dem Buchrücken gegenüberliegt. 
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  11. Ralf Herrmann ·
    Die Dateiendung .vfb steht für Dateien des Fonteditors FontLab Studio.
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  12. Ralf Herrmann ·
    Variable Fonts sind OpenType-Fonts, bei denen bestimmte gestalterische Eigenschaften (wie zum Beispiel Strichstärke, Weite, Neigung) auf Seiten der Schriftnutzer gesteuert werden können. Die variablen Eigenschaften sind entlang sogenannter Gestaltungsachsen definiert. Sowohl sprunghafte als auch nahtlose Wechsel mit automatischer Interpolation sind möglich. Ein variabler Font enthält mindestens eine solche Achsen, oft jedoch auch mehrere. Durch variable Fonts lassen sich ganze Schriftfamilien in
    • 3.489 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Vakatseiten sind absichtlich leergelassene Seiten. Bei Drucksachen haben sie meist drucktechnische Gründe. Da mehrere Seiten (z.B. 4, 8, 16 usw.) auf einen Bogen gedruckt werden, bleiben gegebenenfalls Seiten am Ende der Drucksache frei. 
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  14. Ralf Herrmann ·
    Wird beim Ablegen von Schrift nicht sorgfältig gearbeitet, können Zwiebelfische entstehen. Setzkästen mit vielen Zwiebelfischen werden als »verfischt« bezeichnet. 
    • 2.380 Aufrufe

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