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Verkehrsschriften-Wiki-Artikel


RobertMichael

Empfohlene Beiträge

In Ungarn gesehen:

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Ein Umleitungsschild in Budapest (»Auffahrt zur Elisabethbrücke gesperrt«). Am interessantesten ist wohl die Unterscheidung zwischen langen und kurzen Vokalen, z.B. in »hídi«.

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Diese Schilder stehen an den Grenzen und dort, wo mautpflichtige Straßen beginnen. Auch hier sieht man die Unterscheidung zwischen langen und kurzen Vokalen in »kötelez?«.

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2x »Republik«, oben traditionell, unten in »EU-isch«.

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Ebenfalls von der Grenze. Die Geschwindigkeitsangaben 50, 70, 80 sind Standard auch auf »normalen« Verkehrsschildern, 90, 110 und 130 wurden manuell nachgebessert.

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Serifen auf dem Schild der grenzüberschreitenden »Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria«.

(Ich hatte diese Schilder ursprünglich wg. meines Interesses an den besonderen Strichformen bei ungarischen langen Vokalen fotografiert. Mehr zu dem Thema...)

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  • 3 Wochen später...

die „Tern“ im richtigen leben. für alle interessierten: hier mein erstes foto der eben erst eingeführten neuen europäischen verkehrsschrift. österreich darf vorreiter spielen, ein paar exemplare habe ich auch schon auf autobahnen bemerkt, konnte aber (natürlich) nicht fotografieren.

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hier jetzt ein beispiel aus unserem ort in der nähe von wien: ein hinweisschild zur neugebauten S1. oben die tern, unten noch die alte, sonst überall anzutreffende österreichische variante der engschrift.

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Danke für das Bild! :D

Gerne mehr! Dann kann ich wieder einen neuen Artikel für meine Serie schreiben: http://opentype.info/blog/category/traffic-typefaces/

P.S. Die TERN ist keine neue »europäische Verkehrsschrift« – sie ist nur auf die Verwendung in Europa ausgelegt. Dem Einsatz in Österreich stehe ich etwas kritisch gegenüber. Man kann an den Schildern einiges verbessern, aber die SCHRIFT war nun wahrlich nicht das größte Problem.

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  • 11 Monate später...

ein paar eindrücke aus istanbul:

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ralf, falls du die bilder komplett und in hoher auflösung benötigst, gib bescheid.

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Oh, hier kann ich die Südafrika-Vertreter ja auch reinstellen!

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ein paar eindrücke aus istanbul

Ach, die sind ja fast alle aus der Altstadt ... Sehnsuchtsseufz ...

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Harem ist ein Viertel im Stadtteil Üsküdar. Im Harem war ich trotzdem, sehr beeindruckend — leider waren die Haremsdamen, die Eunuchen und der Sultan nicht da ;-)

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  • 4 Jahre später...

Und ich hole den Strang dann mal aus der Versenkung, denn ein netter Mensch hat mir eine Kopie eines TGL-Standards zukommen lassen, genauer gesagt zwei der TGL 12096/01 (Anlagen des Straßenverkehrs, Leiteinrichtungen, Verkehrszeichen von 1878 und 1987.

 

Hierin befindet sich unter Punkt 8 die Abbildung der in der DDR verwendeten Schriftart. Auf den ersten Blick ist es die Gill Sans Bold Condensed, jedoch ist die Schrift als Verkehrsschrift in einigen kleineren Deteils angepasst:

 

Die Ziffer  1 hat einen Haken bekommen, um nicht  mit dem I verwechselt zu werden.

der Schrägstrich / ist nach unten verlängert,

das ß hat eine anderem rundere Form,

die Umlaut-Punkte sind deutlich fetter,

der Querbalken des f ist leicht nach rechts verschoben und verlängert.

 

tgl-12096-1-feb-1987.pdf

tgl-12096-1-nov-1978.pdf

 

Hier der direkte Vergleich, rechts die TGL-Schrift, links Gill Sans

 

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  • 3 Jahre später...

Ist zwar schon ein paar Monate her, aber ich habe es jetzt erst mitbekommen: Die 🇺‍🇸 Federal Highway Administration macht die Kehrtwende und erlaubt die Clearview jetzt doch wieder als US-weite Wegweiserschrift. Prima!

 

https://www.equipmentworld.com/font-designed-for-easier-readability-on-roadway-signs-is-reinstated-two-years-after-fhwa-prohibited-it/

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<p>Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold</p>
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