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Typografische Fundstücke

Hervorgehobene Antworten

vor 16 Minuten schrieb Microboy:

:schonklar:

Ich hatte ehrlich gesagt auch meine Mühe damit. Ist ja auch nicht gleich das Erste, was einen zu Weihnachten einfällt. 😬

Ich gar nicht. Und das obwohl ich bei gebrochenen Schriften nicht in Übung bin ... Aber gestürzt wie auf dem Bild ließt es sich natürlich schlechter.

vor 4 Stunden schrieb Diwarnai:

Werden die Weihnachtsgurken nicht im Baum versteckt und wer sie als erstes entdeckt, bekommt ein zusätzliches Geschenk?

jepp. die sogenante Weihnachtsgurke gibts bei uns auch jedes Jahr im Baum.


Ich musste auch kurz überlegen konnte es dann aber gleich entziffern. Hübsch! Bei "Warm Wishes" habe ich länger gebraucht.

Bearbeitet ( von RobertMichael)

vor 2 Stunden schrieb Microboy:

Cheer Up! :schonklar:

Ja nun, zu blöd zum Lesen bin ich auch nicht – erschlossen hat sich mir das wohl schon. Ich wollte nur andeuten, dass die Buchstabengestaltung etwas gewöhnungsbedürftig ist. Gerade das U, das wie ein Fraktur-A daher kommt ...

 

vor 19 Stunden schrieb Tobias L:

Gerade das U, das wie ein Fraktur-A daher kommt ...

Ich finde das »geschwungene« U jetzt nicht so untypisch wie es dein Beispiel nahelegt ...

 

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Ich finde die typografische Umsetzung der Karten sehr stimmig und es ist aus meiner Sicht auch nicht dramatisch wenn man sich die Texte »erarbeiten« muss. Es ist ja kein Busfahrplan und Weihnachten hat man »hoffentlich« auch etwas Zeit ...

 

:cheer:

 

vor 56 Minuten schrieb Microboy:

Ich finde das »geschwungene« U jetzt nicht so untypisch wie es dein Beispiel nahelegt ...

Das sind auch beides gute Beispiele, wie sich das U vom A unterscheidet: der Schwung kommt von rechts bzw. oben – bei der Gurke kommt er von unten/links wie bei allen gezeigten A-Formen ;-)

vor 58 Minuten schrieb Microboy:

Ich finde die typografische Umsetzung der Karten sehr stimmig und es ist aus meiner Sicht auch nicht dramatisch wenn man sich die Texte »erarbeiten« muss. Es ist ja kein Busfahrplan

Dem will ich auch gar nicht widersprechen – ich finde die auch toll, auch wenn mich das A irritiert :nicken:

Am 21.12.2022 um 09:51 schrieb RobertMichael:

jepp. die sogenante Weihnachtsgurke gibts bei uns auch jedes Jahr im Baum.

Zur Weihnachtsgurke wird hier in Amerika kolportiert, daß nach "alter deutscher Tradition" dasjenige Kind ein extra Geschenk bekommt, welches die Gurke zuerst im Baum entdeckt. Das war mir neu, und deshalb schlug ich es nach. Die häufigste Entstehungsgeschichte besagt, daß ein Geschäftsmann im 19ten Jahrhundert Glasornamente aus Deutschland importiert hat, und sich die Gurken sich als Ladenhüter herausstellten. Er erfand flugs diese niedliche "Tradition", und seitdem darf die Gurke im Weihnachtsbaum nicht fehlen. 

Vielleicht ist aber auch diese Geschichte frei erfunden :-?

Wir haben auch so'n Ding im Treppenhaus, ist aber seit Jahren nicht aktualisiert worden … das kam ins Haus, als der letzte Eigentümer überall im Gebäude nachträglich Stuck anbringen ließ (3. Rokoko, Gründerzeit, Jugendstil und Baumarktbarock).

vor 52 Minuten schrieb Andrea Preiss:

Ich habe es vor Augen

Ich leider auch – immer wenn ich aus dem Schlafzimmerfenster gucke.

vor 20 Stunden schrieb Mueck:

Zumauern

Ich hab mir so'n modernes Konzept zugelegt, das heißt »Vorhänge«, wenn ich das richtig erinnere.

vor 3 Stunden schrieb Norbert P:

»Vorhänge«

... sind aber nie so perfekt licht- und sichtdicht wie eine gut verputzte Steinmauer! ;-)

 

... oder halt ein guter Rollladen ... ;-)

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Ich bin gerade über die Zimula gestolpert – neben einer Version mit Inktraps bietet sie auch eine Variante mit Inkspots! In Thin sieht das wirklich hübsch aus ...

 

:cheer:

 

Mich verstört vor allem die KA-Ligatur … naja, eigentlich der inkonsistente Einsatz der Verbindungen mit dem Versal-A durch die »Karl-Marx-Stadt« Zeile hindurch.

vor 1 Stunde schrieb Norbert P:

Ob man sich die »echte« Ligatur nicht leisten konnte und improvisieren musste?

Die spezielleren Ligaturen durften vielleicht nicht in den Ostblock exportiert werden.

 

:-P

Fielen unter die bekannten Avantgarde-Sanktionen, hmm, hmm … ist doch die Avantgarde, oder? Könnte aber auch nach Vorbild handgezeichnet sein, und die originale KA-Kombination erschien zu mutig und wurde deshalb etwas abgemildert, da zu stark gekreuzt?!

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Schreiben noch älter als bisher gedacht!

 

Zitat

[...] Homo sapiens groups drew, painted and engraved non-figurative signs from at least ~42,000 bp and figurative images (notably animals) from at least 37,000 bp [...] we suggest how three of the most frequently occurring signs—the line <|>, the dot <•>, and the <Y>—functioned as units of communication. [...] in close association with images of animals the line <|> and dot <•> constitute numbers [...] the <Y> sign, one of the most frequently occurring signs in Palaeolithic non-figurative art, has the meaning <To Give Birth>. [...]

 

Quelle: https://www.cambridge.org/core/journals/cambridge-archaeological-journal/article/an-upper-palaeolithic-protowriting-system-and-phenological-calendar/6F2AD8A705888F2226FE857840B4FE19

Am 6.1.2023 um 20:10 schrieb Phoibos:

Man kann noch weitere Schlüsse ziehen. Wenn das <Y> für Geburt – aus eins werden zwei – steht, so sind der Ausgangszustand unten und das Resultat oben platziert, d.h. eine Orientierung alt-neu = unten-oben. Das Neuhinzugekommene überlagert das Alte. Diese grundlegenden Denkprozesse sind dann damals wie heute gleich im Gehirn organisiert.

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