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Fundstücke aus dem Designbereich


Kathrinvdm

Empfohlene Beiträge

ThierryM

ich habe den eindruck, dass die karte, die er zeigt, auf dem sehr schlechten scan einer anderen karte basiert, auf den eine automatische texterkennung losgelassen wurde. die fehler (die tatsächlich jemandem hätten auffallen müssen) sind alles typische ocr-probleme, zum beispiel: ›belogen lassani‹ = ›belegen lassen!‹, ›Hahnclieri‹ = ›Hähnchen‹, ›Maerosirüclke‹ = ›Meeresfrüchte‹ oder ›richIg und rechizellig‹ = ›richtig und rechtzeitig‹. vermutlich war das original auch schon nicht komplett fehlerfrei, aber zumindest besser lesbar als das gezeigte exemplar. die pizzeria gibt es übrigens nicht mehr. da ist jetzt eine andere.

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catfonts

Hmm? Pizzeria Americana in fetter Fraktur empfinde ich dann aber auch als "überaus passend" :hammer:  Wo diese Schrift doch so überaus italienisch und amerikanisch zugleich ist.

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Kathrinvdm

Ich kann’s kaum glauben, dass das ein echter Grabstein ist.  :shock:

Vielleicht war einer der Verblichenen der Erfinder dieses Blindtextes? 

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Wrzlprmft

Vielleicht war einer der Verblichenen der Erfinder dieses Blindtextes?

 

prokrastinationsfeierabend: celedonio könnte ein philippinischer nachname sein. «the quick brown fox» (jumps over the lazy pig) war – laut dieser website – eine 1980 ebenda veröffentlichte filmkomödie … celedonio c. könnte also ein halt doch nicht ganz unsterblicher filmfan gewesen sein. oder so.

Zumindest der Text zur Quelle steht diesen Vermutungen entgegen.

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CRudolph

Ob typografisch ein Verbrechen oder nicht: ich persönlich kann mich an diesen Titelseiten einfach nicht satt sehen!

 

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Das mußte einfach mal raus! :party::ilovetype::bandit:

 

Sind übrigens alle vier (1, 2, 3, 4) mit extrem düsteren Inhalten. Da soll noch mal einer sagen heute handele alles nur von Mord und Totschlag!

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catfonts

Nun, die Sache mit der typografischen Straftat bmuss man einfach aus der Zeit heraus betrachten, und da war es einfach blich so, egal ob euine Anzeige, oder gar das Titelblatt eines wisseenschaftlichen Buchs, man hat da einfach total unbefangen mit den Schriftarten gesipelt, und dann alles Verschnörkelt, bis der Stichel glühte.

Das sah in Architektur, oder selbst im Maschinenbau ja nicht anders aus. Selbst Fabrikhallen hatten verschörkelte Zierelemente.

 

Rein vom Handwerklichen ziehe ich meinen Hut, egal ob da jetzt die Druckplatte derart in Kupfer oder bei großauflagen in Stahl gestochen wurde, oder ob solches als Monogramm auf 96 Besteckteilen prangte, schließlich ist das alles in größter Präzision, die am PC nachzubauen schon immens Arbeit ist ja alles von Hand grestochen worden, wqöhrend man sich heute bei 5 ziemlich schlichten Buchstaben eines Firmenlogos auf die Suche nach einem Font macht, anstatt die schnell zu zeichnen.

 

Ich glaube, so manch einer der damaligen Kupferstecher würde heute ungläubug den Kopf schtteln, über das, was wir heute so veranstalten, und darin oft ein größeres typo-Verbrechen sehen, wie heute oft mit Schriften umgegangen wird.

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Kathrinvdm

Heutzutage würde man solche Schmankerl wohl nicht mehr als Deckblätter für Noten fertigen – sondern als Schriftmusterbögen.  ;-)

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catfonts

Die haben den Weinberg wohl zu gut gedüngt?

 

Aber ich kann mich gut erinnern, als ich in meiner Kindheit mit meinen Eltern eine REise durch das Weinland am Rhein gemacht habe, war es in den Orten noch üblich, dass die Abwässer des Ortes in offenen Rinnen durch die Straßen flossen. Da hatte man letztgenannte Duftnote stets in der Nase.

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bertel

Gefällt mir :-) Erinnert mich an die knackigen Salate, bei denen ich das erste n vergessen hatte. Aber der gesamte Text auf dem Etikett ist meiner unbedeutenden Meinung nach für den Arsch, da passt’s wieder. "Kokette Würze" … "glockenklar in der Struktur" … wusste nicht, dass man Wein auch rauchen kann.

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catfonts

Im allgemeinen kann man aber ohnehin davon ausgehen: Je mehr schmalziges Bla Bla  auf dem Etikett, um so eher ist der Inhalt der Buddel billige Plörre. Also hätte icvh den Fehler kaum mitbekommen, da schon bei den esten Worten die Flasche wieder im Regal stehen würde.

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Þorsten

Supi! Dann kann ich beim nächsten Weinkauf ja beruhigt zum billigsten Merlot greifen – wenn die alle gleich schmecken. :baeh:

SCNR   :aschehaupt:  Ich weiß natürlich, was du eigentlich meinst.

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catfonts

Das muss nicht immer falsch sein. Es liegt zwar schon einige Zeit zurüch, als im TV verschiedene Weine verdeckt vekostet wurden (von zufälligen Passanten wie von Profi Sommeliers, und da schnuitt dann überraschenmderweise  ein preiswerter Discounter-Wein besser ab, als eine 30€ Sorte vom speziellen Weinhandel.

 

Allerdings ist das wohl eher ein Glüchsfall gewesen, und veallgemeinern kann man dies nie.

 

Ein Erlebnis dazu, dass allerdings viele Jahre zurück liegt:

 

Ich musste in den ganz frühen 1980er Jahren zu einer Firma, die in einem Hinterhaus in der Langen Reihe in Hamburg St. Georg ihen Laden hatte. In Vorderhaus gab es eine Weinhandliung, die offene Weine aus großen Glasballons verkaufte, als oiginal Landwein zu rund 5 Mark der Liter, wenn ich mich recht erinnere. Als ich dann von meinem Einkasuf wieder die Firma im Hinterhaus verließ, blickte ich zufällig auf den offen stehenden Müllcontainer und wunderte mich doch sehr, denn der war bis oben gefüllt mit leeren Tetrapacks vom Aldi-Billigwein Winzerschoppen, der ja ein Verschnitt verschiedener EG-Weine war. Aber bestimmt schmeckte der "authentische Landwein" den Kunden um einiges besser, das das Gebräu aus dem Tetrapack bei Aldi gekauft …

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Þorsten

Das muss nicht immer falsch sein.

Aber leider auch nur selten richtig. Preis korreliert halt nur sehr schwach mit Qualität. Das pennsylvanische Weinvertriebskombinat (in diesem Bundesland der unbegrenzten Möglichkeiten darf man nicht lokal produzierten Wein tatsächlich nur vom Staatsmonopolisten kaufen!) bekam vor ein paar Jahren einen neuen Chefeinkäufer. Seitdem hat sich das Preis-Leistungs-Verhältnis von ummöglich zu für amerikanische Verhältnisse hervorragend entwickelt – wenn man die subtile Kennzeichnung des Chefs für preiswerten Gute kennt.

 

Selbst Sommeliers scheitern daran, mit verbundenen Augen überhaupt einen Rot- von einem Weißwein unterscheiden zu können.

Aber nur, weil sich jeder Depp Sommelier nennen darf. Allerdings stimmt es schon, dass sich der Preis sehr teurer Weine nicht durch Blindtest-verifizierbare Merkmale rechtfertigen lässt. Der Weinprofessor der Landesuniversität New Jerseys demonstriert immer wieder gern, wie er mit einem sorgfältig ausgewählten $25-Wein $1000+-Weine schlägt.

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catfonts

Aber generell schmeckt den meisten der teure Wein besser (wenn ihnen der Preis bekannt ist) Selbst wenn der Inhalt des Glases eifentlich aus der gleichen Flasche stammt. Aber wehe, mann bietet dann noch ein drittes glas aus der wirklich 100+ €-Flasche mit den Worten: "So, zum vergleich mal ein Glas aus sen Tetrapack" an...

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<p>Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold</p>
<p>Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold</p>
<p>Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold</p>
<p>Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold</p>
<p>Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold</p>
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