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Fundstücke aus dem Designbereich

Hervorgehobene Antworten

Mein Fotoprofessor fragte sich immer, warum alle Studenten glauben, dass Bildbearbeitung bzw. -verfälschung erst durch Photoshop gängig war. Vorher war es genauso üblich – nur eben handwerklich komplizierter und aufwendiger.

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Quelle

Das erinert mich an meine Dunkelkammer, wo ixg auch Abgewedelt, Nachbelichtet, mit Papier und Planfilm der unterschiedlichsten Gradationen bis hin zum Lith-Film,m mikt dem ich mir Masken fabriziert habe und auch mit Doppelbelichtungen von unterschiedlichen Negativen so alles mögliche herum experimentiert habe. Da habe ich daqnn eigentlich die späterte digitale Bildbearbeitung erlernt. Diese Analog-Technik war extrem hilfreich beim Verständnis dessen, was mit an Begrioffenb in der Bildbearbeitung dann unter kam. Aber eine Fotomontage ohne schnippeln allein in der Dunkelkamer, das war schon tricky...

 

Trotzdem hats saumäßig Spaß gemacht, und ich bedaure oft, das ich das Vergrößerungsgerät und all das Zubehör nicht mehr habe.

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Als relativ neuer Schmalspurkanut*, fand ich das ja irgendwie entzückend.

Quelle

 

* Jetzt hätte ich es beim nochmal drüberlesen fast zu den Kniffeligen Wörtern™ übernehmen wollen ...

Wow, das ist ja schick! 

Ich als Nicht-Sportlerin hätte das ja mit Illustrator und Photoshop gemacht ;-)

Ich hatte da mal einen Job mit solchen Kurven als Bodenbeklebung durch ein ganzes Bürohaus – anbei nur ein kleiner Ausschnitt.

 

 

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Sehr schön diese Kurven :)

Liebe Andrea, könntest du mir eine kurze Erläuterung zum prozedere schreiben? Wie bekommt man das in Illustrator gestaltet ohne wahnsinnig zu werden?

Ich glaube, der, der das verkleben musste hat noch mehr geflucht, oder ..?  :shock:

In Freehand nannte man das Überblenden. Man hat zwei Kurven oder Linien vorgeben und Freehand hat die Zwischenschritte erzeugt. Wieviele Zwischenschritte konnte man definieren … 

In Freehand nannte man das Überblenden. Man hat zwei Kurven oder Linien vorgeben und Freehand hat die Zwischenschritte erzeugt. Wieviele Zwischenschritte konnte man definieren … 

Danke!

Das entsprechende Werkzeug in Illustrator dürfte das Angleichen-Werkzeug sein.

Jedenfalls hat es mit diesem funktioniert :nicken:

Genau richtig, in Illustrator mit dem Angleichen-Werkzeug. 2 Kurven ziehen und dann angleichen. Allerdings ziemliches gefrickel, da es sich jedes mal, sobald man einen Ankerpunkt verschiebt oder eine Kurvenrichtung ändert, sich 10 Meter weiter hinten auch ändert..

Und das ganze auf Architekturplänen in 1:100 eingebaut, die eben auch nicht immer komplett stimmen oder eben später ein Heizkörper an einer Stelle ist, an der er auf dem Plan noch nicht eingezeichnet war. (Ja, ich denke, der der das geklebt hat hat sehr geflucht. Aber gute Arbeit geleistet, zumindest auf den Fotos die ich habe.)

Ich habe da so eine wunderbare Kundin, die immer auf so schöne Ideen kommt: ein Bürohaus davor haben wir 1m breite Typobänder, pink auf weiß, durch 5 Geschosse gezogen, quer über Böden, Säulen, Wände und Decken. Kommunikation im Raum im wahrsten Sinne des Begriffes ;-)

wirklich cool :-)

 

wurde das auf weiße Folie gedruckt oder wurde das geplottet? Über ein wenig Info zur Produktion würde ich mich sehr freuen  :biglove:

Das waren gesamt ca 1100 laufende Meter Boden- und ca 300 qm Wandbeklebung.

Beides gedruckt direkt auf die entsprechenden Folien. Die Kreise dann noch mit Konturschnitt.

Schwierig war für mich, die genauen Winkel der Kurven festzulegen, damit später auch alles an den richtigen Stellen geschnitten und geklebt wurde. Ich habe das Layout direkt auf dem Architekturplan angelegt und die Bänder dann mit Farbcodes belegt, damit nichts verloren geht und die Werbetechniker später nicht den Überblick verlieren. Anbei ein Screenshot eines Teiles des Layouts.

Die schwarzen Linien zeigen immer, wo geschnitten werden musste.

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Nach der Layoutfreigabe habe ich dann die Bänder mit den zu schneidenden Linien rauskopiert, und in jeweils 50 cm lange und 1 cm hohe Streifen verteilt (Maßstab 1:100).

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Die Druckerei hat immer 5 m lange Bänder gedruckt. Dies sind in der RZ die roten Linien. Die schwarzen Linien zeigen an, wo geschnitten werden musste, damit die Bänder passend um die Kurven gehen oder an die Kreise andocken konnten.

Toll, vielen Dank! 

besten dank fürs zeigen!

Endlich eine großartige Erfindung:

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Ich frage mich wirklich, wie ich es geschafft habe ohne geschlechtsspezifisches Werkzeug Schreiben zu lernen.

Die Männer-Variante gibt’s ja schon länger:

 

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  • Ersteller

Ach was wird uns in der Zukunft fehlen, wenn all dieser schöne Schnickschnack unter Strafandrohung verboten sein wird …  :-(

 

An schlechten Tagen könnte man zu der Auffassung gelangen, dass die Welt immer verkniffener und humorloser wird. Dann hilft nur, sofort im Typoforum vorbeizuschneien und mit Euch ein wenig Unfug zu treiben.  :gimmifive:

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