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Schrift-Kombi für Projektarbeit im Bereich der Geschichtswissenschaften

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller
vor 21 Minuten schrieb CLMNZ:

bei Swisstypefaces kann man weiter verwenden

 

sowieso finde ich deren Haltung gut – man kann sich einen Demofont einfach downloaden und testen

 

und Webfonts usw. gehören auch zum Paket

Finde ich auch sehr gut, schade nur, dass die nix für mich passendes im Angebot haben :/

Eine solche Unternehmenspolitik würde ich gerne unterstützen...:-D

Du willst nicht von der Kombi lassen, oder? ;-) 

 

Also vom Skelett her mag die zwar schon irgendwie mit der Baskerville harmonieren, aber ich kann mit der John und ihren teilweise abgerundeten Strichenden nichts anfangen. Die wirkt absolut unausgegoren auf mich. Herr Strom gehört zu den experimentierfreudigen Schriftgestaltern – das geht halt auch nicht immer gut (finde ich zumindest).

 

Wenn Du die Harmonie suchst, dann probiere besser mal die kostenfrei verfügbare Fira Sans. Ich persönlich würde bei der Baskerville aber lieber auf Kontrast setzen und mal geometrische Fonts wie die Avenir (im Mac OS integriert) testen. Der nüchterne Gegenpart tut diesem Thema glaube ich ganz gut.

 

 

Aber wie hier schon mehrfach erwähnt wurde: Schriftkombination erfordert Fingerspitzengefühl. Vielleicht hebst Du Dir das für später auf, bevor Du Dich verzettelst. 

Avenir zur Baskerville – wie einfallsreich :-o

Ach ne, hatte ich ja auch schon vorgeschlagen ... ;-):gimmifive::hammer:

… und ich hatte bereits kundgetan, wie originell ich diese Kombi finde und habe hier bewusst ein »wie« eingebaut.:tuschel::zzzz::baeh:;-) 

Aber manchmal muss man halt auch mal an einem Strang ziehen. :roll: :gimmifive:

vor 49 Minuten schrieb R::bert:

Wenn Du die Harmonie suchst, …

Könnte man natürlich – wie ebenfalls bereits vorgeschlagen – auch einfacher und ausgereifter haben:

 

oder

mit

 

 

bzw.

 

oder

mit

Oder ähnlich. Und das für 6,50 € im Monat pro Schnitt. :hammer::-|:huhu:

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass es gut wäre, noch einmal einen Schritt zurückzutreten. Ich hatte es am Anfang so verstanden, dass es im Grunde gar keine typografischen Vorgaben von Seiten der Uni gibt. Unter dieser Voraussetzung fand ich es gut, sich über die Gestaltung Gedanken zu machen, eine schöne Schrift zu suchen usw. Wie sich jetzt herausstellt (vielleicht hab ich's vorher auch nur überlesen), gibt es aber doch einige Vorgaben: Schriftgröße, Zeilenabstand, Seitenränder. Unter DIESER Voraussetzung würde ich raten, einfach die Times New Roman (oder vielleicht noch die Minion, wenn sie denn über Adobe-Programme schon auf dem Rechner ist) zu nehmen, sich keinerlei Gedanken über die typografische Grundgestaltung zu machen (weil man die ja ohnehin nicht umsetzen kann) und die Zeit am Ende lieber in die Detailtypografie zu stecken (z.B. in die Silbentrennung). Alles andere ist vergebliche Liebesmüh. Was nützt die schönste Schrift, wenn man sie in ein liebloses Uni-Layout einbauen muss.

 

Wenn Dein typografisches Interesse weit über die konkrete Arbeit hinausgeht, kannst Du natürlich immer noch an den Kauf eines Schriftpakets denken und selbst ein schönes Layout gestalten (das dann eben nur nicht abgegeben werden kann). Aber ich bin mir nicht mehr sicher, ob all die detaillierten Erwägungen zu Schriftwahl usw. besonders nützlich sind.

Auf jeden Fall solltest du herausbekommen, wie wichtig es ist die Vorgaben einzuhalten. Manche geben solche Vorgaben, damit die Studenten nicht allzu abstruse Sachen vorlegen – 14pt Comic Sans z. B. – und da kann man dann ja viellicht nach Absprache von abweichen. Oder ob, der entsprechende Professor im Sinne der Neutralität und Gleichberechtigung, oder welchen Gründen auch immer, mehr oder weniger ähnliche Arbeiten sehen. Dann sollte man es auf jeden Fall einhalten, so man denn Wert auf eine Erfolgreiche Prüfung legt.
12pt mit 150% Zeilenabstand scheint mir beides zu üppig als dass es schön werden könnte ...

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb Schnitzel:

Avenir zur Baskerville – wie einfallsreich :-o

Ach ne, hatte ich ja auch schon vorgeschlagen ... ;-):gimmifive::hammer:

Ich habe eine Liste mit Kombis:!: nur dein Name ist nicht vermerkt:lol:Sorrey :P

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb R::bert:

Könnte man natürlich – wie ebenfalls bereits vorgeschlagen – auch einfacher und ausgereifter haben:

 

oder

mit

 

 

bzw.

 

oder

mit

Oder ähnlich. Und das für 6,50 € im Monat pro Schnitt. :hammer::-|:huhu:

Sieht auch schick aus ;-) über Mann und Frau Eaves denke ich auch noch nach.

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb Liuscorne:

Ich hatte es am Anfang so verstanden, dass es im Grunde gar keine typografischen Vorgaben von Seiten der Uni gibt. Unter dieser Voraussetzung fand ich es gut, sich über die Gestaltung Gedanken zu machen, eine schöne Schrift zu suchen usw. Wie sich jetzt herausstellt (vielleicht hab ich's vorher auch nur überlesen), gibt es aber doch einige Vorgaben: Schriftgröße, Zeilenabstand, Seitenränder. Unter DIESER Voraussetzung würde ich raten, einfach die Times New Roman (oder vielleicht noch die Minion, wenn sie denn über Adobe-Programme schon auf dem Rechner ist) zu nehmen, sich keinerlei Gedanken über die typografische Grundgestaltung zu machen (weil man die ja ohnehin nicht umsetzen kann) und die Zeit am Ende lieber in die Detailtypografie zu stecken (z.B. in die Silbentrennung). Alles andere ist vergebliche Liebesmüh. Was nützt die schönste Schrift, wenn man sie in ein liebloses Uni-Layout einbauen muss.

 

Wenn Dein typografisches Interesse weit über die konkrete Arbeit hinausgeht, kannst Du natürlich immer noch an den Kauf eines Schriftpakets denken und selbst ein schönes Layout gestalten (das dann eben nur nicht abgegeben werden kann). Aber ich bin mir nicht mehr sicher, ob all die detaillierten Erwägungen zu Schriftwahl usw. besonders nützlich sind.

Mir war nicht bewusst, dass Schriftgröße und Zeilenabstand so sehr in Auswahl der Schriftart hineinspielen... vielleicht kann man an den Vorgaben was rütteln, wenn man was gut begründet vorlegt. Es gibt eben diese 2% Menschen, die sich übermäßig Gedanken über Layout machen und für die ist das standart Uni-Layout absolut unzufriedenstellend. Guter Inhalt muss einfach auch angemessen präsentiert werden...

  • Ersteller
vor einer Stunde schrieb Schnitzel:

Auf jeden Fall solltest du herausbekommen, wie wichtig es ist die Vorgaben einzuhalten. Manche geben solche Vorgaben, damit die Studenten nicht allzu abstruse Sachen vorlegen – 14pt Comic Sans z. B. – und da kann man dann ja viellicht nach Absprache von abweichen. Oder ob, der entsprechende Professor im Sinne der Neutralität und Gleichberechtigung, oder welchen Gründen auch immer, mehr oder weniger ähnliche Arbeiten sehen. Dann sollte man es auf jeden Fall einhalten, so man denn Wert auf eine Erfolgreiche Prüfung legt.
12pt mit 150% Zeilenabstand scheint mir beides zu üppig als dass es schön werden könnte ...

Genau das ist der Punkt: wenn man Ahnung hat (oder zumindest dazu bereit ist ein wenig Zeit in eine gelunger Typografie zu stecken) sollte man von den (bescheuerten) Vorgaben abweichen dürfen!

  • Ersteller

Für den Fall, dass ich die Vorgaben für mich abändern kann:

 

Was würde man konkret ändern? (Schriftgröße, Zeilenabstand)

Kann man die Mr & Mrs Eaves Schriften testen?

Ich würde sie gerne mit der Original Baskerville von Stormtype vergleichen, ansonsten nehme ich einfach letztere und das passt dann.

Kannst Du genauso über Fontstand machen, wie bei der Storm-Baskerville.

Und wenn es die werden soll, Du aber dann trotzdem noch unbedingt kombinieren möchtest, wäre eine der Mr-Eaves-Versionen als Partner ja auch immer noch eine Option. :-) 

  • Ersteller
vor 41 Minuten schrieb R::bert:

Kannst Du genauso über Fontstand machen, wie bei der Storm-Baskerville.

Und wenn es die werden soll, Du aber dann trotzdem noch unbedingt kombinieren möchtest, wäre eine der Mr-Eaves-Versionen als Partner ja auch immer noch eine Option. :-) 

Du meinst jetzt Baskerville mit Mr Eaves?8-)

In den Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeiten, die ich bisher für Studenten gesetzt habe, wurden die Vorlagen nie eingehalten und es gab noch nie ein Problem deswegen. Meist merken die Dozenten ja nicht einmal, dass keine Times verwendet worden ist und sie sind hochzufrieden, wenn sie keine Textwüste vor sich haben. Sie haben nur den Eindruck, dass die Arbeit gut aussieht.

In Word ist die Basis für den Zeilenabstand fontintern geregelt. Aus diesem Grund sollten die fontinternen Angaben auch in allen Schnitten einer Schriftfamilie dieselben sein. Sonst kann es nämlich passieren, dass sich der Abstand zwischen zwei Zeilen vergrößert, nur weil ein Wort in einer der Zeilen fett oder kursiv ausgezeichnet wurde.  Das führt also zu uneinheitlichen Zeilenabständen. Den Zeilenabstand über einen Faktor zu regeln, macht nicht wirklich Sinn. Die fontinternen Angaben für den vertikalen Abstand könnten z. B. so gesetzt werden, dass der Faktor 1 schon zu groß wäre.

 

Und was die Mrs. Eaves angeht: Die hat schon ein(e) sehr spezielle(s) Zurichtung/Kerning. Das kann eigentlich nur historische Gründe haben. Mag sein, dass das irgendwie zu ihrem Charme beiträgt. Aber harmonisch ist was anderes. Für mich ist das deswegen entweder eine Deko-Schrift oder eine Schrift, die ich vor dem Einsatz kernen bzw. zurichten würde (was nicht als Empfehlung zu verstehen ist).

 

Im Übrigen bringe ich die Mrs. Eaves (bzw. Baskervilles) eher mit Alice in Wonderland zusammen als mit einer Projektarbeit über den Völkermord an den Roma und Sinti in deutscher Sprache. Irgendwie war ich davon ausgegangen, dass die Arbeit auf Deutsch verfasst werden soll. Stimmt das eigentlich?

vor 6 Stunden schrieb CLMNZ:

Du darfst aber erst mitreden wenn du dir so einen Buchständer in den Garten stellst.

Klingt beinahe so, als hieltest du einen Buchständer für ein überflüssiges Accessoire. :-)

 

Ich bekomme aber bei Büchern wie der Detailtypografie beim Lesen Schmerzen im Nacken, wenn sie flach auf dem Schreibtisch liegen. Ich wüßte gerade bei solchen Büchern einen großformatigen Ebook-Reader zu schätzen.

  • Ersteller
vor 9 Stunden schrieb Dieter Stockert:

In den Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeiten, die ich bisher für Studenten gesetzt habe, wurden die Vorlagen nie eingehalten und es gab noch nie ein Problem deswegen. Meist merken die Dozenten ja nicht einmal, dass keine Times verwendet worden ist und sie sind hochzufrieden, wenn sie keine Textwüste vor sich haben. Sie haben nur den Eindruck, dass die Arbeit gut aussieht.

Das wäre auch eine Möglichkeit.

Ich glaube die sind da auch nicht extrem streng, wenn Sie etwas merken sollten, solange der Eindruck vom Schriftbild positiv ist.

  • Ersteller
vor 12 Stunden schrieb Arno Enslin:

In Word ist die Basis für den Zeilenabstand fontintern geregelt. Aus diesem Grund sollten die fontinternen Angaben auch in allen Schnitten einer Schriftfamilie dieselben sein. Sonst kann es nämlich passieren, dass sich der Abstand zwischen zwei Zeilen vergrößert, nur weil ein Wort in einer der Zeilen fett oder kursiv ausgezeichnet wurde.  Das führt also zu uneinheitlichen Zeilenabständen.

(...)

 

Und was die Mrs. Eaves angeht: Die hat schon ein(e) sehr spezielle(s) Zurichtung/Kerning. Das kann eigentlich nur historische Gründe haben. Mag sein, dass das irgendwie zu ihrem Charme beiträgt. Aber harmonisch ist was anderes. 

(...)

 

Im Übrigen bringe ich die Mrs. Eaves (bzw. Baskervilles) eher mit Alice in Wonderland zusammen als mit einer Projektarbeit über den Völkermord an den Roma und Sinti in deutscher Sprache. Irgendwie war ich davon ausgegangen, dass die Arbeit auf Deutsch verfasst werden soll. Stimmt das eigentlich?

Moment... das heißt man könnte die Arbeit einem Zeilenstand von 1.4 formatieren und die kleineren Lücken mit den fontinternen Angaben der Schrift begründen?:-o

 

Eigentlich fühle ich mich mehr zur Baskerville hingezogen, vom Schriftbild her. Mit der Preisdifferenz fange ich gar nicht erst an.

Wobei man die Schriften ja für die Woche mieten könnte, in der man die Arbeit formatiert (und dann als PDF abspeichert).

 

Jap, die Arbeit wird auf Deutsch verfasst!

  • Ersteller

Damit das jetzt hier mal zum Ende kommt:lol::

Mrs Eaves gefällt mir nicht gut, ich bleibe bei der Baskerville Original (von Storm).

Den ganzen Baskerville Pro 10 Satz bekomme ich durch den Studenten-Rabatt für 160,7€, den Baskerville Pro 10 Satz und den Baskerville Pro 120 Satz (+Baskerville Ornaments) bekomme ich durch das Angebot un dden Rabatt für 169,1€.

(Beides leider durch die 19% VAT im Durchschnitt 31€ teurer als auf der Website angegeben)

Letztere Variante kaufe ich dann wahrscheinlich.

Für die Kapitelüberschriften nehme ich entweder eine der Display-Schriften (120er) oder eine kostenlose Sans (Avenir, Gill, Montserrat, Mark etc.)

Widersprüche?8-):twisted:

vor 46 Minuten schrieb CLMNZ:

wo gibts die Avenir, Gill oder Mark kostenlos ?

Avenir und Gill Sans sind im Mac OS. Wo es die FF(?) Mark for free gibt, ist mir allerdings auch unklar.

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