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Typografische Fundstücke

Hervorgehobene Antworten

  • 2 Wochen später...

Der Auftritt von Marder + Partner ist das Ergebnis einer tiefgreifenden, nachhaltigen Umarbeitung des bisherigen Erscheinungsbild des Berliner Unternehmens. Das modernisierte Corporate Design stammt aus der Feder der mehrfach ausgezeichneten Agentur Tesa & Krepp. Ein Bestandteil des neuen CD ist die Hausschrift, die sich auf der Höhe der Zeit präsentiert: ein Colorfont mit vielen Alternativglyphen.

Japan, 2018. (Die Kalligrafie ist schwarz auf weiß.)

 

Ich war erst irritiert, aber man schreibt dort das Datum umgekehrt: Jahr. Monat. Tag. 

Edit: Datum korrigiert. 

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Schön, wie sie extra »Zero« neben die Null schreiben – nicht, dass man das für Zen-Fett-»Milk« hielte …

vor 3 Minuten schrieb Norbert P:

Schön, wie sie extra »Zero« neben die Null schreiben

Gemutmaßt, gewusst oder kannst du japanisch? Wäre mir gar nicht aufgefallen …

Katakana und Hiragana kann ich immer noch ganz gut lesen, Kanji lese ich notgedrungen immer »chinesisch« im Kopf, da das letzte Mal, dass ich Japanisch können musste, 27 Jahre her ist.

Was soll man dazu sagen? Außer vielleicht: »Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur.«

vor 1 Stunde schrieb Thomas Kunz:

Was soll man dazu sagen? Außer vielleicht: »Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur.«

Gute Antwort!

Ich steh jetzt etwas auf dem Schlauch. Geht es darum, dass man beim flüchtigen Lesen Ejaku… (wie in Ejakulat oder Ejakulieren) statt EJaktuell aufschnappt?

Es geht tatsächlich um das ejaktualisieren – es hätte auch in die Schwierige-Wörter-Ecke gepasst. Es hätte auch zu den Designer-Fundstücken gepasst.  
Ich habe jetzt von Lesetheorie nicht viel Ahnung, aber zumindest meinem Hirn liegt es näher, Buchstabenansammlungen als Wörter zu interpretieren, als der farblich kodierten Trennung Beachtung zu schenken. Wenn ich da kein Sonderling bin, fehlt da ein trennender Abstand. Zusätzlich zum Farbunterschied.  Aber vielleicht irre ich auch und ich bin tatsächlich komisch bei der Verarbeitung von Glyphen. 
Aber die Zeitschrift richtet sich an eine ganz andere Generation, vielleicht ist es auch nur mein alter, versauter Denkapparat. Und die Kenntnis von Vokabeln ex und iac*

Lach – ein typografischer Rohrschachtest! ;-)

 

Aber im Ernst: Ich empfinde das auch als Freudsche Fehlleistung. Und im kirchlichen Kontext irgendwie gleich doppelt … Ich meine übrigens mich zu erinnern, dass wir das Wort/Thema hier im Forum vor langer Zeit schon mal am Wickel hatten, kann das sein?

Rorschachtest — Auf Messen hat meine Kollegin die Broschüren mit dem Aufdruck ANSICHTSEXEMPLAR immer so übereinander geschoben, dass nur die drei Buchstaben SEX zu lesen und die anderen verdeckt waren. Sie war der Meinung, dass dieser kleine Trick mehr Besucher anlocken würde.

vor 13 Stunden schrieb Kathrinvdm:

Ich empfinde das auch als Freudsche Fehlleistung.

So tief in die Psyche der Menschen denke ich muss man da gar nicht einsteigen. “EJaktuell" hat sich im Hirn nicht abgespeichert (wenn man das Magazin noch nie zu Gesicht bekommen hat) also liest man wohl erstmal das was dem am nächsten kommt (bis man ob innerer Widerspüche nochmal genauer hinschaut).

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