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Typografische Fundstücke


Pachulke

Empfohlene Beiträge

… Falls es immer noch nicht funktioniert …

Nein, funktioniert tatsächlich immer noch nicht. Danke für den anderen Link. Man beachte den Preisabstand zwischen Trabant und Porsche und die Preisgleichheit von Opel und Maybach. Was machen die eigentlich, wenn Maybach jetzt eingestellt wird? Und Vierzig Mark für’n Jägerschnitzel? :bandit:

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Was machen die eigentlich, wenn Maybach jetzt eingestellt wird?

Vermutlich gar nichts, siehe »Trabant« und »Wartburg«.:lol: An der Wurst-Autozuordnung stimmt aber so einiges nicht. Zur Bratwurst — deren wohl berühmteste Inkarnation aus Thüringen kommt — hätte der Eisenacher Wartburg schon mal viel besser gepasst.

Und Vierzig Mark für’n Jägerschnitzel? :bandit:

Ich hoffe mal, dass es sich bei dem Gericht nicht um die DDR-Variante¹ handelt, sondern um ein »echtes« Schnitzel mit einer evtl. pilzigen Sauce. Die Preise in dem Laden sind aber so oder so nicht von schlechten Eltern.

__________________

Fußnoten für Wessis, Österreicher, Schweizer und andere Ausländer ;-)

¹ Jägerschnitzel à la DDR: panierte Jagdwurst

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Ich habe kürzlich ein „Fundstück“ gesehen, das ich Euch (leider!) nicht zeigen kann; ich berichte trotzdem davon …

Ein Commilitone von mir brachte letzte Woche eine Hochzeitszeitung für eine demnächst heiratende Verwandte (ich glaub es war seine Schwester) mit, die er uns stolz zeigte (die Zeitung, nicht die Schwester).

Schlimm sah das Machwerk aus, schlimm. Textblöcke und Bilder waren anscheinend grob mit der Maus ausgerichtet. Als Schriften kamen (ohne durchschaubare Logik der Verteilung) hauptsächlich Arial und Verdana zum Einsatz, daneben aber auch so einige andere alte Bekannte. Statt Anführungszeichen bloß Schreibmaschinen-Striche, statt Halbgeviert- bloß Bindestriche, usw. usw.

Klar, is eigentlich nix besonderes: solche Augenweiden sehen wir schließlich fast täglich. Das vorliegende Heft wurde jedoch von allen Seiten bestaunt und bewundert: Das sehe ja toll aus! Wie eine echte Zeitschrift! Der bewußte Commilitone erklärte schießlich, seine Cousine arbeite bei nem Verlag und habe deshalb ein Design-Programm für 30.000 Euro (ja, er sagte: dreißigtausend Euro!) und könne somit natürlich voll die geilen Layouts machen.

Ich wußte nicht: Soll ich lachen oder weinen?

:shock:

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  • 3 Wochen später...
  • 3 Monate später...

:neid: Ich muss im kommenden Jahr, wenn de Tage wieder länger und das Wetter schön ist mal sehen, ob ich hier in der Nähe nicht eine altmodische Druckerei finde, die mich mal schnuppern lässt :D Nichts gegen InDesign und Co, wirklich nicht, aber ich finde es toll, wenn Sachen von Hand gemacht werden :D Ich habe zumindest schon Bücher selbst geheftet und gebunden :cheer:

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  • 5 Wochen später...
Cool schon. Bleibt nur die Frage welcher davon am bequemsten ist.

Das ist Kunst. Die muß per definitionem unbequem sein.

Ich tendiere ja zu b oder d.

Man muß schon das ganze Alphabet dastehen haben, einige Buchstaben am besten mehrfach. Dann kann man auch mit der Sitzordnung subtile Botschaften ausdrücken.

Bei g und s hat man dauernd was im Rücken …

Das ist die Halswirbelstütze. :!:

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… Dann kann man auch mit der Sitzordnung subtile Botschaften ausdrücken.

Oh super, das eröffnet ganz neue Möglichkeiten!

Unerwünschter Besuch bekommt ein »i« … :wink:

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Aber von diesen Stühlen will man doch mehr haben, nicht weniger … :wink:

Meh ... Ich hab da Schwierigkeiten Buchstaben zu erkennen, geschweige denn Stühle ... nudgenudge.gif

Wenns schon Novelty sein muss, dann lieber einen von den beiden:

9bc1s2.jpg

2cmvxia.jpg

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Wenns schon Novelty sein muss, dann lieber einen von den beiden:

9bc1s2.jpg

2cmvxia.jpg

Der Minimalist*

Wenn ich sitze, will ich nicht

sitzen, wie mein Sitz-Fleisch möchte,

sondern wie mein Sitz-Geist sich,

säße er, den Stuhl sich flöchte.

Der jedoch bedarf nicht viel,

schätzt am Stuhl allein den Stil,

überläßt den Zweck des Möbels

ohne Grimm der Gier des Pöbels.

Edith hat ein Sternchen zu einer Fußnote ergänzt.

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<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
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