Typografie-Bücher, Zeitschriften, Schriftmuster
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»Ottmar Mergenthaler ist schon im Kindesalter ein begabter Tüftler, doch er wächst vor etwa 150 Jahren in einer politisch und wirtschaftlich unruhigen Zeit auf. Nicht jede Familie kann es sich leisten, seine Kinder auf eine höhere Schule zu schicken und so bleibt auch ihm der Wunsch verwehrt, Maschinenbau zu studieren. Trotz der widrigen Umstände absolviert Mergenthaler eine Ausbildung zum Uhrmacher und beschließt, Deutschland schließlich den Rücken zu kehren. Als junger Mann wandert er nach
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Julia Meer stellt in dieser design- und kulturwissenschaftliche Arbeit die bisherige Rezeptionsgeschichte des »Mythos Neue Typographie« in Frage und arbeitet zugleich die frühe Professionalisierung des Grafik-Designs auf. Die bisherige Darstellung der Entwicklung der modernen Typografie ist stark an den Aussagen und Arbeiten der künstlerischen Avantgarde der 1920er Jahre orientiert. Thesen und Rezeption wurden von den Protagonisten oft unkritisch übernommen. Durch eine systematische Auswer
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Typografie.info-Mitglied Norbert Pautner legt mit seinem Handlettering-Buch eine Beispielsammlung von Lettering-Alphabeten vor. Im Gegensatz zu anderen Büchern zum Thema (wie Lust auf Lettering oder Handbuch Handlettering) werden hier weniger die Grundlagen des Letterings vermittelt. Die diesbezügliche Einleitung nimmt nur vier Seiten in Anspruch. Den wesentlichen Inhalt des Buches bilden stattdessen die 33 Alphabetvorlagen. Pro Doppelseite wird rechts das Alphabet gezeigt und links werden Hinte
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Antonia Cornelius studierte Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg. Als Abschlussarbeit ihres Bachelor-of-Arts-Studiums entstand 2015 im Bereich Typedesign bei Prof. Jovica Veljović das Buch »Schrift lesbar gestalten. Ein Leitfaden für Textschriften«. 2017 erschien dieses Werk in einer überarbeiteten Fassung mit dem Titel »Buchstaben im Kopf – Was Kreative über das Lesen wissen sollten, um Leselust zu gestalten« beim Verlag Hermann Schmidt. Die 180 Seiten, die durchgehen
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Mit dem Handbuch Handlettering erschien im Schweizer Haupt Verlag ein weiteres Buch zum Trendthema Lettering. Die Autorin Chris Campe ist ausgebildete Buchhändlerin und hat Kommunikationsdesign (in Hamburg und Paris) und Kulturwissenschaften (in Chicago) studiert. Seit 2014 hat sie sich mit ihrem Büro All Things Letters auf Schrift und Typografie spezialisiert. Ihr Wissen zum Thema und ihre arbeitstechnische Herangehensweise werden im vorliegenden, 160-seitigen Buch dargeboten.
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Die Novum war ein Fachmagazin, das sich den Themenschwerpunkten Grafik- und Kommunikationsdesign widmete. Das am Ende in München beim »Stiebner Verlag« erschienene Magazin geht auf das seit 1924 in Berlin herausgegebene Heft »Gebrauchsgraphik« zurück. In Deutschland trugen vor allem die Veröffentlichungen des Vereins der Plakatfreunde unter dem Namen »Das Plakat«, zum Aufstieg der Designpresse bei. Von 1910 bis zu seiner Schließung 1922 veröffentlichte der Verein ein vierzehntägig erscheine
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Das Unternehmen Heintze & Blanckertz wurde im Jahr 1849 von Rudolf Heintze und Heinrich Blanckertz gegründet und machte sich mit der Entwicklung und Herstellung von Schreibfedern schnell einen Namen. Da es bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts keine Füllfederhalter oder Kugelschreiber gab, entwickelte sich die Firma rasant. Heinrichs Sohn Rudolf Blanckertz führte die Geschäfte später fort und eröffnete 1926 ein Schriftmuseum in Berlin. Begleitend zur Federproduktion und den Mu
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Das »Journal für Buchdruckerkunst, Schriftgießerei und die verwandten Fächer« war eine Fachzeitschrift, die zwischen 1834 und 1919 erschien. Der Herausgeber, Drucker und Verleger war zu Beginn Johann Heinrich Meyer aus Braunschweig. Er stammte aus einer alten Buchdruckerfamilie, die bereits seit 1610 in Lemgo tätig gewesen war. Sein Ururgroßvater Heinrich Wilhelm Meyer war 1707 nach Braunschweig gezogen und hatte dort eine Druckerei übernommen. Unter der Leitung seiner Mutter trat Johann He
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Das Journal für Druckgeschichte ist ein Fachmagazin, das vom Internationalen Arbeitskreis für Druck- und Mediengeschichte e.V. herausgegeben wird. Es soll laut Eigenaussage »Forschungen aus dem Gebiet des Druckens einem interessierten Publikum zugänglich machen«. Als eigenständige Publikation erschien das Journal für Druckgeschichte zwischen 1988 und 1993 in fünf Ausgaben. Seit 1995 wird es als »Journal für Druckgeschichte Neue Folge« der Fachzeitschrift »Deutscher Drucker« beigeheftet.
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Der Antiqua-Fraktur-Streit spitze sich bekanntlich insbesondere gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu. Er schwelte aber über mehrere Jahrhunderte und flammte auch zur Zeit der Weimarer Klassik schon einmal kräftig auf. Über diese Phase des Antiqua-Fraktur-Streites berichtet dieses Buch von Christina Killius. Im Mittelpunkt des ersten Teils der Arbeit steht neben einem Abriss der Geschichte der beiden Schriftstile auch eine Analyse der geistesgeschichtlichen Hintergründe und
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Schon im 16. Jahrhundert bildete sich im deutschsprachigen Raum ein paralleles Auftreten zweier Schriftstile der lateinischen Schrift heraus: Antiqua und gebrochene Schrift. Aus dieser Zweischriftigkeit entwickelte sich frühzeitig eine Auseinandersetzung um die Frage, welche der beiden Schriftformen für deutschsprachige Texte zu verwenden sei. Seinen Höhepunkt erreichte der Streit im ausgehenden 19. Jahrhundert und hielt bis zur De-facto-Abschaffung der gebrochenen Schriften als Verkehrsschrift
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Sie markiert den Aufbruch in eine neue Gestaltung in den wilden Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts. Von Frankfurt aus eroberte sie die Welt, beeinflusste das Bauhaus und wurde zu einer der beliebtesten Schriften ever. Sie beflügelte die aufkommende Werbegrafik in Europa und den USA und wurde die Schrift des Wirtschaftswunders der Sechzigerjahre. Sie war als erste Schrift auf dem Mond. Banknoten trugen ihre Ziffern und Zeichen und sie kündigte James Bond im Diamantenfieber an. Erst stand sie fü
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In ihren fünf Jahren als international tätige Lettering-Künstlerin hat es die aus Buenos Aires stammende und heute in Berlin lebende Martina Flor bereits zu einem beachtlichen Ruf gebracht. Neben der Fertigung ihren Auftragsarbeiten vermittelt sie ihre Kenntnisse auch in Workshops und nun einem eigenen Buch, das im Verlag Hermann Schmidt Mainz erschienen ist. In »Lust auf Lettering« gibt Martina Flor Einblick in ihre Arbeitsweise und vermittelt Fachwissen rund um Schrift, Kalli
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Das vorliegende Buch entstand unter dem Originaltitel »Das typografische Werk Hermann Zapfs« als Dissertation von Nikolaus Julius Weichselbaumer an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Untersucht wurden die Fragestellungen, wie Zapf sich als Gestalter etablierte und welche sozialen, ökonomischen und technologischen Entstehungsumstände dabei einflossen. Der gut 400 Seiten starke Hauptteil des Buches beantwortet diese Fragen in einer kulturwissenschaftlich ausgearbeiteten Werkbio
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Aus dem Einführungstext: Mit diesem Buche überreichen wir der Fachwelt eine neue Haupt-Probe unserer Erzeugnisse. Die zahlreichen Neuschöpfungen der leisten Jahre sowie der beträchtliche Zuwachs, den unsere Gießerei durch den Bestand der von uns erworbenen bedeutenden Leipziger Gießerei A. Numrich & Co. erhielt, legten uns von vornherein die Notwendigkeit auf, von der seitherigen Anordnung und Ausstattung unserer Haupt-Proben Abstand zu nehmen. Wir haben bei der vorliegenden Probe die g
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Jason Santa Maria ist ein in New York arbeitender Grafik- und Webdesigner. Er arbeitet derzeit für Vox Media, ist aber auch bekannt für die Gründung von Projekten wie Typedia oder A Book Apart. Letzteres ist ein Verlag, der sich speziell an Webdesigner richtet. Dort erschien auch sein Buch »On Web Typography«, dass nun in deutscher Lizenzausgabe vom dpunkt.verlag herausgegeben wurde. Der Hauptteil des Buches erklärt auf circa 130 Seiten die Grundlagen der Webtypografie und gliedert sich in
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Rezension von Martin Z. Schröder Noch vor zwanzig Jahren gab es in jedem größeren Verlag nicht nur eine ganze Abteilung für die Buchentwürfe, sondern auch einen Künstlerischen Leiter, der für einen möglichst hohen Entwurfsstandard und besonders schöne Bücher sorgte. Mancher trug einen langen weißen Seidenschal, damit man ihn gleich erkannte. Heute sind nicht nur die Seidenschalträger verschwunden, es gibt in den Verlagen gleich gar niemanden mehr, dessen Arbeit ausschließlich darin besteht,
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Klappentext: Kleine Drucksachen gehören zu den Accessoires des gesellschaftlichen Lebens. Sie verleihen bedeutenden Ereignissen Glanz. Wie man Schriften beurteilt und auswählt, passende Farben und das richtige Papier findet, wird in diesem Buch anschaulich beschrieben. Es enthält Entwürfe und Formulierungen für Geburts- und Todesanzeigen sowie Hochzeitseinladungen und plädiert ernsthaft wie unterhaltsam für konventionelle Handwerklichkeit. Verlag: »You never get a second chance to make a fi
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Die Lätzchen umgebunden! Denn zwischen Essen und Lesen besteht kein erwähnenswerter Unterschied. Auch die typografische Küche bedient Hungrige und Naschkatzen, Gourmets und Zwangsernährte, Allesvertilger und Wenigstens-Probierer. Und auch die typografischen Rezepte lassen oft zu wünschen übrig: Darüber fällt der typografische Koch sofort her. Und geht anschließend mit gewetztem Tranchiermesser auf Streifzug durch Medien, Werbung und Sprachgebrauch. Also stochert der typografische Koch in li
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»Vom Buch auf die Straße. Große Schrift von 1600 bis 1920« war der Titel einer Ausstellung im Druckkunst-Museum Leipzig im Jahr 2014. Unter der Leitung von Julia Blume, Pierre Pané-Farré und Prof. Fred Smeijers (der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig) recherchierten Studenten der Fachklasse Type-Design nach bildlichen Zeugnissen, die die visuelle Kraft und den Facettenreichtum von Schrift von 1600 bis 1920 darlegen. Die Ausstellung umfasste Plakate, Postkarten, Drucksachen und Fotografi
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Heinrich Friedrich Gottlob Flinsch (1802–1865) erwarb 1859 in Frankfurt die Dresslersche Gießerei. 1864 wird sein Sohn Heinrich Karl Ferdinand Gottlob Flinsch (1839–1921) Teilhaber und später alleiniger Inhaber. Ab 1868 tritt der Betrieb als Schriftgießerei Flinsch auf. Die Gießerei wird in der Folge sehr erfolgreich, beschäftigt zeitweise 250 Angestellte und besaß eine Filiale in St. Petersburg sowie Agenturen in Athen, Barcelona, Budapest, Bukarest, Florenz, Genf, Kopenhagen, Lissabon und Lond
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Thesen zur Typografie erschien 2014 im Verlag Hermann Schmidt Mainz. Es ist eine deutsche Ausgabe des 2013 erschienenen Hanging by a Serif von John D. Berry. Das circa 12 × 18 Zentimeter große fadengebundene Heft präsentiert Zitate Berrys, die sich mit Typografie und Design beschäftigen. Den in Janson-Antiqua gesetzten Texten werden große Serifen-Darstellungen verschiedenen Schriften als Gestaltungselement der Doppelseiten gegenübergestellt. Zitate wie »Klare Kommunikation setzt klares Denken vo
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Scripts ist ein weiteres Sammelwerk von Steven Heller, in dem typografische Anwendungsbeispiele zu einem Thema zusammengetragen werden. Wie bei Shadow Type arbeitete Heller bei diesem Buch mit Luise Fili zusammen. In »Scripts« werden Schreibschriften und Schreibschriftenanwendungen von Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts präsentiert. Die Zusammenstellung erfolgt nach den Land der Anwendung bzw. der Herkunft der Schriften: Großbritannien, Italien, Frankreich, Deutschlan
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Das Ende des 19. Jahrhunderts von David Stempel gegründete Unternehmen wurde zu einer der bedeutendsten Schriftgießereien des 20. Jahrhunderts. 1925 gab das mittlerweile als Aktiengesellschaft firmierende Unternehmen eine circa 1500 Seiten starke Hauptprobe heraus. Sie ist eine der umfangreichsten Schriftproben überhaupt und ein einmaliges Spiegelbild der Typografie der Zeit. Neben häufig eingesetzten Bleisatz-Schriften zeigt die Probe auch die Einfassungen, Vignetten, Linien, Spezialziffern, Mu
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Eine undatierte Schriftprobe der Leipziger Gießerei Schelter & Giesecke, die vermutlich aus den 1930er-Jahren stammt. Inhaltsverzeichnis Erster Teil: Frakturschriften … Seite 1–40 Zweiter Teil: Antiquaschriften … Seite 41–148 Dritter Teil: Groteskschriften … Seite 149–192 Vierter Teil: Karten- und Reklameschriften … Seite 193–240 Alt-Latein … 44 Antiqua 16 … 41 Antiqua 17 … 42 Aurora … 194 Baustein-Grotes
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Siebzig Jahre nach de Reichskristallnacht ist es immer noch eine Gratwanderung, ein Buch zur Corporate Identity der Nationalsozialisten zu machen. In sachlicher Distanz setzt sich Andreas Koop seit Jahren mit der Gestaltung der Macht und dem Erscheinungsbild des Nationalsozialismus im Speziellen auseinander. In NSCI dokumentiert er nüchtern eine der best durchdeklinierten CIs: Von den gesellschaftlichen Trends und dem Boden für Blut und Boden , über die Sprache bis zum Logodesign. Von den Medien
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Das Buch Fotosatzschriften kann als ein Nachfolger des Buches »Typoart Typenkunst« angesehen werden. Während letzteres das Schriftschaffen in der DDR Anfang der 1970er-Jahre beschrieb, widmet sich das Buch Fotosatzschriften der Technik und den DDR-Schriften Ende der 1980er-Jahre. Die ersten 50 Seiten des Hardcover-Buches widmen sich der Technik des Fotosatzes und wie mit ihm bei Typoart Schriften entworfen wurden. Auch die gestalterischen Aspekte des Schriftentwurfs und -ausbaus werden dabe
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Im Meisterbuch deutscher Schrift zeigt Kurt Siebert anhand von Bildtafeln über 64 Seiten die Entwicklung der gebrochenen Schriften. Den Anfang machen Nachbildungen alter gotischer Handschriften. Anschließend folgen gebrochene Druckschriften. Es folgen Abbildungen aus Schreibmeisterbüchern, wie denen von Johann Neudörffer der Ältere. Den Abschluss bilden Abbildungen von Anwendungsbeispielen gebrochener Schrift, z.B. in Inschriften. Das Buch erschien vermutlich Anfang der 1930er-Jahre.
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Genzsch & Heyse geht auf ein bereits 1833 durch Johann August Genzsch gegründetes Unternehmen zurück, in das Johann Georg Heyse später als Teilhaber einsteigt. Mit der Übernahme der Lampe’schen Gießerei gelangen viele Schriften des 16. bis 18. Jahrhunderts in die Schriftbibliothek. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft erfolgt 1913. Im Jahre 1930 wird die Mehrheit der Aktien durch die Bauersche Gießerei, die H. Berthold AG und D. Stempel AG erworben. 1963 wird die Firma liquidi
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Vor 100 Jahren im Bleisatz waren Schriftproduktion und Vertrieb noch so teuer, dass sich die Bestseller unter den Schriften meist nur bei den großen, finanzstarken Schriftgießereien fanden. Mit der Digitalisierung der Schrift und offenen, weltweit zugänglichen Vertriebsplattformen wie MyFonts können heute aber auch schriftgestalterische »Einzelkämpfer« in kurzer Zeit Bekanntheit erlangen. Vor einigen Jahren war etwa der Niederländer Jos Buivenga einer der ersten der neuen »MyFonts-Stars«. Ein Sc
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Erik Spiekermann ist der wohl bekannteste deutschsprachige Typograf. Nach einem schaffensreichen Arbeitsleben zieht er sich nun gerade Schritt für Schritt aus dem Alltagsgeschäft zurück. Die von ihm maßgeblich mitbegründete gelb-schwarze Schriftenwelt der FontFont-Bibliothek und des FontShop-Versandhandels trat er kürzlich zur Überraschung vieler an Monotype ab. Dafür kehrt Erik nun wieder zu seinem Wurzeln als Drucker zurück und ist häufig in seiner neuen Hochdruck-Werkstatt p98a zu finden. Es
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»Die Auseinandersetzung mit den klassischen Schriften gehört zu den Grundlagen der Kalligrafie und ist in vielerlei Hinsicht hilfreich. Anfängern vermittelt das Erlernen eines Alphabets das Gefühl für Formen und Proportionen einer Schrift und schult den Blick für Qualität. Für geübte Kalligrafen ist die immer wieder neue Interpretation bekannter Schriften sehr reizvoll und spannend. Außerdem hilft das Studium des formalen Charakters der verschiedenen Schriften bei der Entwicklung eigener Alphabe
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