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Typografie-Bücher, Zeitschriften, Schriftmuster

Über 100 Werke vorgestellt und rezensiert von Typografie.info-Mitgliedern

141 Titel

  1. Ralf Herrmann ·
    Bei dem Buch Schrift wirkt! von Jim Williams handelt sich um die deutsche Lizenzausgabe des englischen Buches »Type Matters!«. Im Klappentext heißt es: »You cannot not communicate – das gilt nicht nur für die mündliche, sondern auch für die schriftliche Kommunikation. Schrift wirkt. Besser, man weiß wie! Mit der Befreiung der Schrift vom Blei ist nicht nur viel frischer Wind ins Typedesign gekommen, sondern auch Expertenwissen verloren gegangen. Hier kommt der charmante Einstieg in die Welt
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  2. Martin Z. Schröder ·
    Welche Schrift passt wozu, was passt, was wirkt, was stört, wo kommen all die Schriften her und welche elementaren Fehler kann ich vermeiden? Das sind die Fragen, die sich längst nicht mehr nur Hersteller, Grafikdesigner und Typografen stellen. Hans Peter Willberg stellt deshalb einen Wegweiser durch den Schriftendschungel für Anfänger, Einsteiger und Semiprofis auf, der Augen öffnet, Zusammenhänge klar und das Leben mit den Typen einfach macht. Dabei setzt er keine Kenntnisse voraus, zielt nich
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  3. Martin Z. Schröder ·
    Die erste Begegnung mit einem Buch geht fast immer über den Umschlag. Es gibt die Liebe auf den ersten Blick und im besten Fall hält der Inhalt, was der Umschlag verspricht. Es gibt Kunden, die wegen eines Buches im Fenster die Buchhandlung betreten - und mit Buch verlassen. Es gibt die vertanen Chancen: hervorragende Bücher mit Umschlägen, die ihre Zielgruppe nicht ansprechen. Es gibt Verlage, die mehrere Umschlagvarianten von den Lesern beurteilen lassen und solche, die der Qual der Wahl mit m
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  4. Martin Z. Schröder ·
    Sobald es um Ästhetik geht, also um nicht exakt abwägbare Dinge, gibt es unterschiedliche Haltungen. Auch in der Typografie äußerten sich Schriftgestalter immer wieder unterschiedlich zur Eignung verschiedener Schriften, über den optimalen Satzspiegel, die Verwendung schmückender Elemente etc. Hans Rudolf Bosshard gibt dazu einige historische Beispiele von Bodoni und Bertuch zu Morris und Morison, um auf den sogenannten "Typografiestreit der Moderne" zwischen Jan Tschichold und Max Bill zu komme
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  5. Ralf Herrmann ·
    Der Fächer aus dem Schmidt-Verlag gibt einen mehrsprachigen Mustertext in Lesegröße wieder. Einzelne Wörter sind kursiv oder fett ausgezeichnet. Das Musterwort »kongif&cetera« ist größer abgedruckt. Sodann folgen die Hauptbuchstaben (A bis Z und a bis z sowie ß, œ, fi, fl), Mediävalziffern – soweit vorhanden –, die Standardziffern und folgende Glyphen: ( . , – ; : ! ? – ) $ † ¶ # § / [ * ‚ ’ „ ” “ » « ] ™. Weiterhin werden diese Informationen gegeben: Schriftschöpfer; Jahr des Erscheinens der
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  6. Gast Schnitzel ·
    »TINTENTANZ ist kalligrafischer Ausdruckstanz, ist Jazz für die Hand, die schreibt.«* Erstmalig wird hier das Konzept der Schriftkurse von Hans-Jürgen Willuhn , das Generationen von Studierenden der FH Potsdam begeisterte, in Buchform vorgestellt. Es geht dabei nicht um das exakte Nachahmen von historischen Alphabeten, wie man es aus vielen anderen Büchern zum Thema Kalligrafie kennt; vielmehr wollen die Autoren Mut machen mit der eigenen Handschrift zu spielen und auch das Unperfekte zuzulassen
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  7. Gast Schnitzel ·
    »Sign Painters« gibt interessante Einblicke in die nordamerikanische Signpainter-Szene. Es werden 24 Künstler bzw. Ateliers mit recht kurzen Texten aber reichlich Bildern vorgestellt. Man findet eindrucksvolle Fotos von den Werkstätten und den Malern bei der Arbeit aber natürlich auch unzählige Arbeitsproben. Im Anhang gibt es noch ein paar ›blueprints‹ mit Tipps zu Gestaltungsstilen, Buchstaben und Werkzeugen. Besonders beeindruckend ist auch die Tatsache, dass sowohl der Titel als au
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  8. Gast Schnitzel ·
    Auf faszinierende Weise setzt die renommierte Schriftkünstlerin Denise Lach fotografische Sujets aus der Natur in Schriftbilder um. Die Natur ist eine überaus reiche, nie versiegende Quelle der Inspiration. Sie lädt uns ein, genau hinzusehen, um unser Auge zu schulen und unsere Beobachtungsgabe zu vertiefen. Beim Gestalten mit Schrift vereinen sich wie bei der Naturbetrachtung das Meditative und das sinnliche Erleben. Wichtiger als die Lesbarkeit der Schrift ist der Autorin dabei die freie schöp
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    • 4.990 Aufrufe
  9. Pachulke ·
    Das Buch ist eine Neufassung des 1929 erschienenen gleichnamigen Werks von Paul Grunow. Knapp faßt es die satztechnischen Besonderheiten von 37 Sprachen zusammen, geordnet nach Alphabet bzw. spezifischen Akzentbuchstaben, Aussprache, Abkürzungen, Interpunktion, Daten, Fußnoten, Maß- und anderen Einheiten, Zeitangaben, Silbentrennung, Auszeichnungsgebräuchen und dergleichen. Es existiert keine aktuelle Auflage, antiquarische Exemplare sind rar. Obwohl einzelne Angaben, wie zum Beispiel über
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  10. Ralf Herrmann ·
    Auch bei uns im Forum von Typografie.info ist es eine immer wieder vorkommende Frage: »Suche Schrift, die einer bestimmten Design-Epoche entspricht«. Da helfen die üblichen Schriftmusterbücher und Online-Shops kaum weiter, denn es erfordert schon eine ganze Menge typografischer Erfahrung, die typischen Schrift-Vertreter verschiedener Stilepochen zu benennen. Retrofonts springt nun genau in diese Bresche. Auf über 600 Seiten werden über 400 Schriften – geordnet nach Stilepoche – vorgestellt. Dabe
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  11. Ralf Herrmann ·
    New Vintage Type zeigt über dreihundert Anwendungsbeispiele aus der heutigen Zeit, wie zum Beispiel Poster, Buchumschläge, CD-Hüllen, Flaschenetiketten und sonstige Verpackungen. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie Stile vergangener Epochen für ihr Design nutzen. Zu den Beispielen wird jeweils angegeben, wer sie für welchen Kunden entworfen hat und welche Schriften genutzt wurden. Rezension Retro ist wieder in – auch in der Typografie. In ihrem Buch tragen Steve Heller und Gail Anderso
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  12. Ralf Herrmann ·
    Letterlap ist ein zweiteiliges Werk, bestehend aus einem Leseheft und einer Schriftmustersammlung in Faltblattform. In dem 64-seitigen Leseheft verschafft der Autor Jan Wenzel zunächst einen kurzen Einblick in die Kulturgeschichte des Stickens, um anschließend auf die Gestaltung von Buchstaben und Ziffern, mit Hilfe der Stick-Technik, ausführlicher einzugehen. Auf sieben A1-Faltblättern sind insgesamt sechzig Stick-Schriftmuster abgebildet, welche von Janine Thaler recherchiert und für
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  13. Martin Z. Schröder ·
    Drei Auflagen lang etablierte sich Lesetypographie als unverzichtbarer Leitfaden für Dozenten, Studierende und Praktiker, und wir hätten uns darauf ausruhen können. Aber das würde nicht zu uns passen. Der Grundgedanke der Lesetypo, Gestaltung mit den Augen des Lesers zu sehen und sich vor dem Gestalten mit den Lesearten zu beschäftigen, ist leider immer noch für viele vollkommen neu. Die typografischen Anregungen, Regeln, Lektionen der Lesetypo basieren auf der Analyse von Spitzenleistungen der
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  14. Martin Z. Schröder ·
    Jan Tschichold (1902-1974) war zweifellos einer der herausragendsten und einflussreichsten Grafiker und Typografen des 20. Jahrhunderts: Ein Meister der traditionellen typographischen Praxis, insbesondere der Buch- und Lesetypographie. Eingebettet in die Avantgarde seiner Zeit, geprägt durch das Bauhaus und die De-Stijl-Bewegung, bemüht sich Jan Tschichold Mitte der 20er Jahre um eine 'neue Typografie'. Seine Überlegungen inspirieren Typografen und Designer rund um die Welt bis heute. In der Nac
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  15. Gast Schnitzel ·
    ›Handgeschrieben Schriften‹ ist ein Reprint eines Heftes, das 1905 als Teil einer Schriftenreihe zu Typografie erschien. Als Flohmarktfundstück gelang es in den Hermann-Schmidt-Verlag und geriet in Vergessenheit. Zum Glück wurde es beim Aufräumen von Karin und Bertram Schmidt-Friderichs wieder entdeckt und neu verlegt. Auf den 64 engbeschriebenen Seiten werden diverse Schriften vorgestellt, die mit kurzen Reimmerksätzen erläutert werden. »Den freien Raum, – gemeint sind Lücken, – muß m
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  16. Martin Z. Schröder ·
    Eine illustrierte Geschichte der Typografie, die alle technischen und künstlerischen Verfahren des Druckwesens erschöpfend behandelt. Rezension Wie man alte Bücher neu macht. von Martin Z. Schröder Der Historiker Hans-Jürgen Wolf hat es zu einem gewissen Ruf gebracht. Soeben erschien seine „Geschichte der Typographie“ als erster Band eines „vierbändigen Kompendiums zur Geschichte des graphischen Gewerbes“. Hans-Jürgen Wolf ist einer der fleißigsten Geschichtsforscher überhaup
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  17. Ralf Herrmann ·
    Rezension Freude an der Schrift Judith Schalansky engagiert sich für »Fraktur mon Amour« von Martin Z. Schröder Auf den ersten Blick wirkt es verrückt, eine Sammlung fast aller gebrochenen Schriften zu publizieren, die gegenwärtig für den Einsatz im Computer bereit stehen. Wer braucht so was? Über 300 Schriften werden gezeigt, 137 davon liegen dem Buch auf einer CD als Fonts für den Computer bei. Auf den zweiten Blick stellt sich solch ein Werk als fast zwingende Folge des st
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  18. Martin Z. Schröder ·
    Kaum ein anderes Medium kostet seine Benutzer, Leser und Entwerfer so viel Nerven und Zeit wie Formulare. Ob Rechnungs-, Antrags- oder Bestellformular: Mit viel Aufwand werden in Ämtern und Unternehmen täglich tausende Formulare erstellt, bearbeitet, weggeschickt und abgeheftet. Und trotz viel Mühe von den Kunden kaum verstanden und nur halb ausgefüllt. Formulare prägen das Erscheinungsbild von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen – leider oft nachhaltig negativ. »Formulare gestalten«
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  19. Martin Z. Schröder ·
    Typografie ist für Sie ein Buch mit sieben Siegeln, die Auswahl der passenden Schrift treffen Sie rein intuitiv, und Formatieren ist ein Glücksspiel? Hans Peter Willberg, Gestalter unzähliger unter den "schönsten deutschen Büchern und in anderen Wettbewerben ausgezeichneter Bücher und Typografieprofessor stellt mit Erste Hilfe in Typografie einen Ratgeber für Gestaltung mit Schrift vor, der step by step in die Welt der Typografie einführt. Didaktisch und anschaulich analysiert er die Stand- und
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  20. Martin Z. Schröder ·
    Wie jede Schrift hat auch die Schwabacher ihre Geschichte. Der bekannte Typograph Philipp Luidl erzählt sie mit vielen Bildbeispielen bis hin zu dem Tag, an dem Hitler die Schwabacher Judenlettern 1941 verbot (und warum!) Rezension Eine zackige Kehrtwendung. Paßt die Fraktur zu Frauenschönheit und Männerkraft? Philipp Luidl geht der sogenannten Schwabacher Judenletter nach von Martin Z. Schröder Warum haben wir länger als andere europäische Völker die Fraktur als Normschrift
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  21. Martin Z. Schröder ·
    Die Liebe zum Detail—Friedrich Forssman und Ralf de Jong legen ein Lexikon der Mikrotypographie vor Die Schriftsetzerei mit der Bleiletter ist fast ausgestorben. Unter allen Handwerken war ihre Geschichte kurz, sie begann um 1440 mit Gutenbergs Erfindung und lief aus seit 1970 mit der Einführung des Fotosatzes. In den achtziger Jahren wurden die letzten Bleisetzer ausgebildet, die wenigsten von ihnen haben in diesem Beruf jemals praktiziert. Sie wechselten in die Verlagsbranche, wurden Hers
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  22. Ralf Herrmann ·
    Der neue Schriftfächer zeigt auf einer Blattseite charakteristische Buchstaben der betreffenden Schrift. Die Besonderheiten werden hervorgehoben und benannt. Anhand dieser Buchstabenfolge werden gleichzeitig die horizontalen Größenverhältnisse der Schrift vermessen. Weiterhin werden die Hauptbuchstaben (A bis Z und a bis z), die Ziffern und einige Satzzeichen abgebildet. Letzlich werden folgende Informationen gelistet: Schriftentwerfer; Jahr des Erscheinens der Schrift; Schriftname im Schriftmen
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  23. Joshua K. ·
    Die ursprünglich in Nordfrankreich entstandenen gotischen Lettern waren weit verbreitet; durch die Beliebtheit der »deutschen« Schrift während der Zeit des Nationalsozialismus wird die Fraktur seither nur noch selten verwendet – und oft auch in einschlägigem Kontext. Dieses Buch stellt ein Bemühen um die Rehabilitierung der Fraktur dar, indem es auf die Ästhetik dieser Schrift und die in ihr liegenden gestalterischen Möglichkeiten abzielt, jenseits von ideologischen Vorbehalten. Es führt in die
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  24. Martin Z. Schröder ·
    Ein Buch, in dem man spazieren geht durch 600 Jahre Schriftkultur und in dem man - auf fast spielerische Weise - wahrnimmt, welch kostbares Erbe uns die Meister der Schriftkunst hinterlassen haben. Auf großzügig gestalteten Doppelseiten werden 99 Schriftgestalter vorgestellt, von den kühnen Stempelschneidern aus Gutenbergs Zeiten über die Meister der Renaissance, des Barock und des Klassizismus bis zu den Erneuerern der Schriftkunst am Ende des 19. Jahrhunderts, die zusammen mit den großen Schri
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  25. Martin Z. Schröder ·
    Der Verlag sagt: 180 Exemplare des bedeutendsten Buchs des Abenlandes – Illuminierte Handschriften des Mittelalters, eine der ersten Blockbuch-Ausgaben der Biblia Pauperum, Inkunabeln, darunter zwei komplette Pergamentexemplare der 48zeiligen Bibel von Fust & Schöffer, Bibeln des 16. und 17. Jahrhunderts mit Holzschnitten und Kupferstichen, Prachtausgaben des 18. und 19. Jahrhunderts, monumentale Ausgaben des 20. Jahrhunderts. Rezension Das Buch des Buches der Bücher Der Antiq
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  26. StefanB ·
    Jaroslav Andel beleuchtet in seinem Buch die Entwicklung der Avantgarde-Typografie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Über diverse Vorläufer und Pioniere des typografischen Experiments im 18. und 19. Jahrhundert, spannt er einen Bogen zu den typografischen Arbeiten der Kubisten, Expressionisten, Futuristen, Dadaisten, Konstruktivisten, De Stijl, Vertretern der Neuen Typografie, u.a. Parallel werden die wechselseitigen Einflüsse und Beziehungen zwischen der experimentellen Typografie und der bildend
    • 2.628 Aufrufe
  27. Gast Schnitzel ·
    Applied Calligraphy and Graphic Design gibt einen Einblick in die moderne angewandte Kalligrafie. Sortiert nach Einsatzbereichen und Medien werden hier erstklassige Beispiele in den unterschiedlichsten Stilen vorgestellt. Die Bandbreite reicht von klassischer und expressiver Kalligrafie bis zeichnerisch ausgefeilter oder flüchtiger Beschriftung. Zu den gezeigten Künstlern gehören u. a. Massimo Polello, Monica Dengo und Luca Barcelona. Die Kategorien sind: Grafik, Logos, Werbung, Grußkarten,
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  28. Gast Schnitzel ·
    So nüchtern der Titel klingt, so bescheiden schreibt Hermann Zapf hier über sein Leben und Schaffen. In dem Buch geht es eben nicht nur um die Darstellung der historischen Abfolge von Drucktechniken, vielmehr ist es eine interessante und äußerst lesenswerte Autobiografie eines der größten Kalligrafen, Buchgestalter und Typedesigner des 20. Jahrhunderts. Der Leser erfährt von seinen Anfängen als Retuscheur, seinem Einsatz als Kartenzeichner im Zweiten Weltkrieg bis zu der Entwicklung seiner neust
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  29. Martin Z. Schröder ·
    »Das internationale Schriftschaffen nach 1950 wurde massgeblich geprägt vom Schweizer Adrian Frutiger. Sein Schriftprogramm Univers und die zum ISO-Standard erklärte maschinenlesbare Schrift OCR-B sind Meilensteine wie auch die zur Frutiger weiterentwickelte Schrift der Pariser Flughäfen ein Qualitätsstandard für Signalisationsschriften. Mit den Corporate Types prägte er Firmenauftritte wie jenen der japanischen Kosmetiklinie Shiseido. Insgesamt entstanden rund 50 Schriften, darunter Ondine, Mér
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  30. Ralf Herrmann ·
    Der niederländische Künstler Niels (Shoe) Meulman hat mit Calligraffiti seinen ganz eigenen Stil geschaffen. Wie das Kunstwort vermuten lässt, verbindet er die Formprinzipien klassischer Kalligrafie mit den Stilmitteln der Graffiti-Szene: tropfende Farben, verschlungene Buchstabenformen und schnelle Pinselstriche, die aussehen, als wären sie mit einer Spraydose in Eile auf eine Häuserwand aufgebracht worden. Das durchgängig schwarz-weiße Buch — teilweise mit Spotlack veredelt — ist eine Retrospe
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  31. Ralf Herrmann ·
    Die Typografie-Bücher aus dem »Niggli Verlag« sind nicht selten Abschlussarbeiten von Hochschulen. Einerseits ist es natürlich löblich, dass der Verlag Werke einer breiten Masse zugänglich macht, die sonst womöglich unbesehen in Universitätsarchiven verstauben würden. Andererseits macht ein erfolgreicher Abschluss nicht jede Arbeit gleichsam zu einem empfehlenswerten Buch. Als Beispiel sei hier das im letzten Jahr im gleichen Verlag erschienene Buch Bleiwüste genannt, das wohl offenbar ohne jegl
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  32. Ralf Herrmann ·
    An der Fachhochschule Mainz ist das Buch Read + Play von Jean Ulysses Voelker und Peter Glaab erschienen. Der Untertitel Einführung in die Typografie ist durchaus korrekt, weckt aber vielleicht falsche Erwartungen. Denn dieses Buch unterscheidet sich deutlich von anderen Einführungen in dieses Thema. Man findet kein Wort von korrekten typografischen Anführungszeichen und auch Bilder der Arbeiten von Tschichold, Carson und Co. sucht man vergebens. Das Buch ist vielmehr eine akademischer Text
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