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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1643 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Eine Schreibschrift von Theodor Paul Etbauer, erschienen 1934 bei der D. Stempel AG in einem mageren und einen halbfetten Schnitt.  Beide Schnitte sind als Digitalisierung von Gerhard Helzel erhältlich. 
    • 710 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Super-Grotesk von Arno Drescher erschien in den 1930er-Jahren als Antwort der Schriftguss AG auf die populäre Futura der Bauerschen Gießerei. Mit der Übernahme in den Bestand von Typoart nach dem 2. Weltkrieg wurde die Schrift häufig in Drucksachen der DDR eingesetzt. Als Setzmaschinenschrift hieß die Schrift Super-Buchgrotesk. In den 1980er-Jahren wurde die Familie von Karl-Heinz Lange 1984 für den Fotosatz umgearbeitet.
    • 16.229 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Deutsche Schrift (auch Koch-Schrift) als fette Version war Rudolf Kochs Erstlingswerk, das 1910 in der Schriftgießerei Gebr. Klingspor herauskam. Die Schrift erschien auf der Höhe des Antiqua-Fraktur-Streites und lieferte für die Zeit eine Antwort mit durchschlagendem Erfolg. Ein moderner Schnitt, von schwungvoll-kräftiger Kalligrafie geprägt und Buchstabenskeletten, die in der Entwicklung der gebrochenen Schriften weiter zurückreichen und damit näher an der Antiqua stehen. Die Schrift
    • 23.095 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Varna ist eine 2016 erschienene gebrochene Schrift des litauischen Schriftgestalters Eimantas Paškonis, stilistisch angelehnt an Arbeiten des Designers Viktor Antonov. 
    • 4.050 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Ohio-Schrift war eine Übernahme der US-amerikanischen Pabst Oldstyle durch die Dresdner Gießerei Brüder Butter/Schriftguss AG. Die Schriftart wurde um eine deutsche Belegung erweitert und das A bekam oben einen Schwung nach links. Das Handbuch der Schriftarten datiert die Veröffentlichung auf 1912. In Erscheinung tritt die Schrift aber insbesondere in den 1920er-Jahren. Hier kommt dann auch die fette Ohio-Kraft (1922) hinzu. Alle drei Schriften sind heute über Walden Font Co. in einer Digita
    • 4.992 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Ausgangspunkt für die GT Maru waren Beschilderungen aus Japan. Thierry Blancpain entwickelte daraus eine Familie aus 25 Schnitten. Die GT Maru enthält fünf Strichstärken mit Kursiven. In den gleichen Strichstärken ist auch eine Monospaced-Version verfügbar. Hinzu kommt die Mega-Familie in drei Strichstärken mit betonten Tintenfallen. Varianten (wie Umrisslinie und Schatten) sind über OpenType wählbar. Ebenfalls enthalten sind zwei Piktogramm-Fonts mit Emoji in schwarz-weißer oder farbigen Darste
    • 1.602 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Hoyer-Schönschrift ist eine Schreibschrift von Hanns Thaddäus Hoyer und erschien Ende der 1930er-Jahre bei der D. Stempel AG in einem Schnitt.  Eine Digitalisierung in westeuropäischer Belegung gibt es als Hoyer Script von RMU Fonts. 
    • 882 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Diese Schrift bietet lombardische Initialen, die zusammen mit anderen Schriften (z.B. Textura und Rotunda) kombiniert werden können. Die Schrift enthält keinen vollständigen Zeichensatz (inkl. Satzzeichen, Ziffern etc.) und kann somit nicht allein angewendet werden. Alle Initialen sind in drei Varianten verfügbar. Eine flächige Version mit zusätzlicher Umrisslinie liegt auf den Großbuchstaben. Beim Eingeben der Kleinbuchstaben erscheint die rein flächige Variante. Über OpenType kann schließ
    • 3.850 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Auszeichnungsschrift Ohio-Kraft ist eine 1922 veröffentlichte, fette Erweiterung zur Ohio-Schrift. Sie wurde von Paul Eduard Lautenbach für die Schriftguß AG entwickelt und auch über Trennert vertrieben.  Digital ist die Ohio-Kraft heute als Neue Ohio Kraft (2017) über Walden Font Co. verfügbar. Die Ohio von Wiescher Design hat die gleichen Wurzeln, ist jedoch keine originalgetreue Digitalisierung. 
    • 3.397 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Mundus-Antiqua ist eine Schrift von Willy Schwerdtner und erschien 1929 bei der D. Stempel AG. Es waren zwei Strichstärken (mager und halbfett) verfügbar, jedoch keine Kursive. Erhältlich waren jedoch separate Schaugrößen-Versalien.  Digitalisierungen sind nicht bekannt.  Beschreibung aus einen Original-Muster der D. Stempel AG: Die moderne Schrift die einen Fortschritt in der Typographie bedeutet und die die Entwicklung weiterführt. Die Mundus-Antiqua ist die Verwirklichung eines
    • 703 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Fundamental Grotesk erschien ab 1938 bei der Schriftgießerei Ludwig Wagner in Leipzig. Nach der Eingliederung der Gießerei in den Volkseigenen Betrieb Typoart fand die Schrift auch weite Verbreitung als Satzschrift in der DDR. Aktuelle Digitalisierungen sind nicht bekannt.
    • 18.405 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    LiebeGerda ist eine Schreibschrift von Ulrike Rausch mit betont rauem Pinselduktus. Viele Buchstaben verfügen über bis zu drei Varianten, die per OpenType automatisch ausgetauscht werden. Außerdem können über das All Caps Feature weniger schwungvolle Großbuchstaben aktiviert werden. In der Summe kommen die Schnitte so auf über 1200 Glyphen.  Die Familie verfügt über vier unabhängig voneinander gezeichnete Schriftschnitte: normal, kursiv, fett und fett-kursiv. 
    • 5.364 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Grundlage für die GT Cinetype war die Entwicklung einer Schrift für ein Film-Untertitelsystem, bei dem für Buchstabenformen lediglich Linien möglich sind. Zur Familie ausgebaut erschien die Schrift von Mauro Paolozzi und Rafael Koch 2015 als GT Cinetype in sieben Schnitten: drei Strichstärken mit Kursiven und ein Mono-Schnitt. 
    • 1.691 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Mondial von Hans Bohn erschien ab 1936 als der »neue Typ der Klassischen Antiqua« bei der D. Stempel AG. Zur Familie zählen zwei Strichstärken (mager/halbfett) mit Kursiven sowie ein schmalfetter Schnitt mit einer zusätzlichen »Hoch«-Variante mit verlängerten Oberlängen. 1939 wurde als letzte Erweiterung ein fetter Schnitt hinzugefügt.  Eine moderne Interpretation gibt es als Mondial Text und Mondial Display von Revolver Type. 
    • 646 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Technotyp von Herbert Thannhaeuser erschien ab 1948 zunächst bei der Leipziger Schriftgießerei Schelter & Giesecke und später im Volkseigenen Betrieb Typoart. Digitalisierungen: Technotyp von Coen Hofmann (2011) über URW++ in 11 Schnitten Eurotech Pro von Ralph M. Unger (2011) über sein Label RMU Fonts mit kyrillischem Sprachausbau
    • 9.711 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Ausgangspunkt der von Viktor Nübel entwickelten Babette ist der bekannte Schriftzug der Karl-Marx-Buchhandlung an der Berliner Karl-Marx-Allee. Wie der Schriftzug ist auch die Babetta ein reines Versal-Alphabet, jedoch recht üppig ausgebaut. Die Familie verfügt über fünf Strichstärken sowie drei Neon-Schnitte, mit denen sich mehrfarbige Schriftzeilen setzen lassen. Außerdem enthält die Schrift für den Einsatz in Schaugraden Schmuck-Ligaturen und Umlaute mit eingezogenen Punkten.
    • 4.739 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Gladiola ist eine unverbundene, aufrechte Schreibschrift von Martin Wilke und erschien 1936 bei der D. Stempel AG in einem Schnitt. Aus einem Original-Muster: Schöne Formen, die Eindruck machen, ein elegant beschwingter Schriftzug von neuem Reiz und weltmännischer Haltung, anmutig und großzügig in der Linienführung: Das ist Gladiola, die schöne Handschrift für geschmackvolle Werbung und feine Familien-Drucksachen.  Eine moderne Adaption ist die Miss Demeanor von Typadelic, die sich jedo
    • 760 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift LiebeDoris von Ulrike Wilhelm imitiert mit dem Pinsel geschriebene Ladenbeschilderungen und ist von der Arbeit des US-amerikanischen Schildermalers Mike Meyer inspiriert. Der komplette Zeichensatz aller vier Schnitte wurde zunächst handgeschrieben und dann digitalisiert. Mit OpenType-fähiger Software werden die Buchstaben zudem automatisch ausgetauscht, um den Lettering-Eindruck zu unterstützen. Außerdem enthält die Schrift Schwungbuchstaben sowie einige vorgefertigte Begriffe »new/n
    • 3.619 Aufrufe
  19. Viertelgeviert ·
    Die Quitador Sans von Arne Freytag ist die serifenlose Schwester der ursprünglichen Quitador (Slab Serif). Der leicht schablonenhafte Charakter einer technischen Schrift mit humanistischen Einflüssen bleibt in der neuen Sans erhalten.  Die Schrift liegt in sieben Strichstärken von Ultra Light bis Ultra Bold vor, jeweils mit passenden Kursiven. Desweiteren wartet die Schriftfamilie mit zahlreichen Ligaturen und einem erweiterten Sprachausbau in OpenType Pro auf.
    • 2.722 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die kostenlose Schrift »Staatliches« von Brian LaRossa und Erica Carras basiert auf der bekannten Lettering-Arbeit von Herbert Bayer für den Katalog der ersten Bauhaus-Ausstellung 1923. Die verfügbaren Zeichen wurden digitalisiert und zu einer kompletten westeuropäischen Belegung ausgebaut. Hinzu gekommen sind zudem einige Varianten und Ligaturen. 
    • 5.098 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Karten-Augustea ist eine Schrift der H. Berthold AG, die auf deren Augustea-Antiqua beruht, aber speziell auf den Einsatz innerhalb von Kartenmaterial zugeschnitten ist. Die Schrift wurde ab den 1960er-Jahren als Fotosatzschrift in einer Reihe von Kartenschriften (mit Kursivschrift, Römisch, Venus, Venus-Egyptienne) angeboten. 
    • 1964
    • 885 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Cheltemham ist eine der bekanntesten US-amerikanischen Antiqua-Schriftarten. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Bertram Goodhue für die Cheltemham Press in New York entworfen. Sie sollte eine gut lesbare Buchschrift sein, wurde aber später auch häufig als Schaugrößenschrift eingesetzt. Ein auffälliger Charakterzug, der diesem Einsatz Rechnung trug, sind die überdurchschnittlich großen Oberlängen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Design von ATF übernommen und von Morris Fuller Bento
    • 7.732 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Nach seiner Henderson Slab entwickelte Alejandro Paul auch eine passende serifenlose Version. Sie ist nahezu identisch zur Slab-Version ausgebaut und besitzt somit auch vergleichbare Schwung- und Alternativglyphen. Die Schrift steht mit erweiterter lateinischer Belegung in sieben Strichstärken mit Kursiven zur Verfügung. 
    • 2.735 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Teutonia der Gießerei Heinrich Hoffmeister erschien 1903 in einem mageren und einem fetten Schnitt. Als sogenannte neudeutsche Schrift verbindet der Entwurf Elemente von gebrochenen und runden (Antiqua) Schriften. Nach der Übernahme der Gießerei durch die D. Stempel AG wurde die Schrift dort weiter angeboten.  Eine dekorative Variante ist die »Schneekönigin«.  
    • 1903
    • 651 Aufrufe
  25. Gast Schnitzel ·
    Hummingbird ist eine Reminiszenz an alte Handschriften deren Duktus durch die Tinte, Bewegung der Feder und den Tintenfluss beeinflusst wurde. Mit über 1600 Zeichen, geschickt eingesetzten OpenType-Features und einer ausgewogenen Unregelmäßigkeit imitiert die Hummingbird hervorragend diesen Duktus und erzeugt einen warmen, gefühlvollen Eindruck. Neben Ligaturen und Schwunbuchstaben enthält die Schrift auch floral verzierte Buchstaben und Ornamente.
    Gast Schnitzel
    Gast Schnitzel
    • 5.666 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Zina von Théo Guillard ist eine dekorative Serifenschrift, die 2016 über die Indian Type Foundry erschienen ist. Die Schrift liegt lediglich in einem Schnitt mit erweiterter lateinischer Belegung vor. Der Schnitt ist im Stile der klassizistischen Schriften des frühen 19. Jahrhunderts gezeichnet, jedoch mit einer deutlichen Inline-Ausführung. 
    • 2.786 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Schneekönigin der Gießerei Heinrich Hoffmeister in Leipzig ist eine dekorative Variante der Teutonia fett mit visualisierter Schneebedeckung der Buchstaben. Die Schrift erschien Anfang des 20. Jahrhunderts in einem Schnitt. Wie die Teutonia wurde die Schrift später bei der D. Stempel AG angeboten.  Eine Digitalisierung erschien 2024 als WF Schneekönigin über Walden Fonts. Der Schnee kann dabei wahlweise über einen zusätzlichen Ebenenfont eingefärbt werden. 
    • 704 Aufrufe
  28. nilsthomsen ·
    »Jabana« kommt aus dem eritreischen und ist eine traditionelle, nordostafrikanische Kaffeekanne. Die gleichnamige Schrift von Nils Thomsen ist von Menütafeln inspiriert und eignet sich gleichsam auch für einen solchen Einsatz. Der handgeschriebene Charakter wird durch zwei Alternativzeichen pro Buchstabe unterstützt, die sich in OpenType-fähigen Anwendung als kontextbedingte Varianten oder über Stilsätze ansprechen lassen. Außerdem lassen sich Buchstaben und Zahlen (z.B. in Preisangaben) hoch- u
    • 4.258 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Scarlet Wood ist eine Ergänzung zu Jürgen Hubers Scarlet-Familie. Die Scarlet Wood führt drei Schnitte der Scarlet mit betont rauer Innentextur aus. Die erweiterte lateinische Belegung verfügt jeweils über mehr als 600 Glyphen. 
    • 3.030 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Bauer Bodoni ist ein bekannter und erfolgreicher Neuschnitt der klassizistischen Schriften von Giambattista Bodoni. Die Familie erschien ab 1926 bei der Bauerschen Gießerei in Frankfurt/M. und wurde in der Folge weiter ausgebaut. Bis in die 1950er-Jahre bestand die Schrift aus drei Strichstärken (normal, halbfett, fett) mit zugehörigen Kursiven. Im Fotosatz waren auch zwei schmale Schnitte erhältlich.  Alle acht genannten Schnitte sind heute über Linotype mit Kapitälchen und erweiterter
    • 1.946 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Baltasar von ist eine raue Pinselschreibschrift mit zahlreichen Ligaturen und Alternativbuchstaben, um ein möglichst authentisches Schreibschriftbild abzuliefern. Die Kleinbuchstaben liegen zum Beispiel jeweils in drei Ausführungen vor, die per OpenType automatisch gewechselt werden. Die Schrift besitzt eine west-, zentral- und osteuropäische lateinische Belegung. 
    • 5.027 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Darka des mexikanischen Designers Gabriel Martínez Meave ist eine gebrochene Schrift in einem Schnitt und erschien 2019 bei Sudtipos. Die Schrift entstand aus der kalligrafischen Arbeit des Designers und basiert nicht auf historischen Satzschriften. Den breiten und dunklen Kleinbuchstaben sind relativ große, kalligrafisch-verspielte Großbuchstaben beigestellt, die zum Teil auch mit Schwungbuchstabenvarianten erhältlich sind. Die Schrift bietet sich so vor allem für Schauanwendungen an. Auf d
    • 2.694 Aufrufe
  33. Albert-Jan Pool ·
    Die FF DIN Round ist die erste Erweiterung der FF-DIN-Familie aus dem Jahr 2010. Die Schriftsippe besteht mittlerweile aus FF DIN (1995), FF DIN Round (2010), FF DIN Slab (2022) und FF DIN Stencil (2022). Die FF DIN Round verfügt über fünf Strichstärken, die mit denen der übrigen Familienmitglieder übereinstimmen. Neben einem ausgebauten lateinischen Zeichensatz unterstützt sie auch das kyrillische Schriftsystem. Mit dem Stylistic Set bzw. Formatsatz »German Capital Sharp S« (Stylistic Set 13 bz
    • 1.496 Aufrufe
  34. R::bert ·
    Guadalupe ist ein elegant-spielerisches Didot-Revival von Daniel Hernández. Neben der normalen Variante werden zugunsten eines ausdrucksstärkeren Schriftbildes bei der Gota-Version zusätzlich Tropfenserifen eingesetzt. Einige Merkmale: Eine Strichstärke zuzüglich echter Kursive Zwei Varianten (normal und gota) Schwungbuchstaben Zahlreiche Alternativformen Proportionale Versalziffern
    • 3.535 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Poly Sans von Milos Mitrovic ist eine statische Grotesk mit betonten Tintenfallen. Die Schrift gliedert sich in drei Unterfamilien: Standard, Mono und Wide. Alle drei sind in vier Strichstärken mit Kursiven verfügbar. 
    • 1.894 Aufrufe
  36. Albert-Jan Pool ·
    Die Altona von Albert-Jan Pool, Julia Uplegger und Antonia Cornelius geht auf eine Schrift zurück, die in den 1920er und 30er Jahren auf Straßenschildern im damals noch selbstständigen Altona bei Hamburg verwendet wurde. Noch heute sind einige wenige Schilder zu finden, woraus die Idee einer Neuinterpretation entsprang. Die geometrische Antiqua verfügt über fünf Strichstärken (Light—Black), die auch als Variable Font erhältlich sind. Der breit ausgebaute lateinische Zeichensatz verfügt über
    • 995 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Lumin Display ist die Schaugrößen-Familie der Schriftsippe Lumin.
    • 2.344 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Impact ist eine Display-Schrift von Geoffrey Lee, die 1965 bei der englischen Type Foundry Stephenson, Blake & Co erschien. Wie der Name schon andeutet, soll die Schrift besonders eindrucksvoll sein. Die auffälligen, blockartigen Buchstaben in schmaler Weite und großer Strichstärke sind daher auch nur für Schauanwendungen einsetzbar. Bei Stephenson, Blake & Co. gab es auch eine schmaler laufende Version sowie einen lichten Schnitt. Bekannt ist jedoch vor allem der fette Einzelschnitt
    • 11.581 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Arbeit an dieser Schrift begann 2014 als Abschlussarbeit von Nina Stössingers Schriftgestaltungsstudium in Den Haag und erschien schließlich 2016 unter dem Namen Nordvest über Monokrom. Die dominierende Charaktereigenschaft der Schrift ist das umgekehrte Kontrastverhalten: die horizontalen Striche sind im Gegensatz zu den vertikalen betont. Trotz dieser auffälligen Besonderheit ist die Schrift keineswegs nur für Schaugrößen gemacht, sondern die vier Strichstärken (zuzüglich kursiver Schnitte
    • 2.820 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Weltfraktur von Lorenz Reinhard Spitzenpfeil erschien 1910, auf der Höhe des Antiqua-Fraktur-Streites im deutschsprachigen Raum. Spitzenpfeil suchte die Lösung dieses Streites in einem Kompromiss: die Verwendung der Antiqua mit Zeichenvorrat und Satzregeln der Fraktur und der Anpassung der Fraktur an die Lesegewohnheiten der Antiqua. Die so entstandene Weltfraktur sollte, wie der Name sagt, auf der ganzen Welt les- und einsetzbar sein.  Die Weltfraktur erschien in einem normalen und ein
    • 3.844 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Linotype Centennial ist eine Antiqua-Werkschrift von Adrian Frutiger und erschien 1986 zum Jubiläum 100 Jahre Linotype als Fotosatzschrift. Zur Familie gehören vier Strichstärken mit Kursiven.  Die Schrift ist heute in einer Pro-Version mit erweiterter lateinischer Belegung mit Kapitälchen verfügbar. 
    • 936 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Coranto von Gerard Unger basiert auf dessen Schrift Paradox. Mit der Coranto wurde der Entwurf der Paradox speziell für den Einsatz im Zeitungsdruck überarbeitet. Die Schrift wurde dazu robuster geschnitten und bekam eine größere x-Höhe. 2011 brachte Type Together die als OpenType-Version ausgebaute Coranto 2 heraus. Die Textschnitte mit nun knapp 500 Glyphen sind als klassische Viererfamilie in normal, kursiv, fett und fett-kursiv ausgebaut. Daneben gibt es drei Strichstärken als schmal lau
    • 4.071 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Mit der Welt-Fraktur (1910) zeigte sich Lorenz Reinhard Spitzenpfeil experimentierfreudig in der Schaffung einer neudeutschen Schrift, die an die Lesegewohnheiten der Antiqua angepasst war. In der Folge erschien in den 1910er-Jahren mit der Werk-Fraktur eine deutlich traditionellere gebrochene Schrift von ihm für Mengentextanwendungen wie Zeitungen und Bücher. Die Werk-Fraktur wurde in einem normalen und einem halbfetten Schnitt über Ludwig & Mayer angeboten. Die Angaben über die Erstveröffe
    • 3.030 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Appell ist eine verbundene Werbeschreibschrift von Arno Drescher und erschien 1933 über Schriftguss. Die Schrift ist eine leichte Variante zur zuvor erschienenen Energos, bekam jedoch einen eigenen Namen.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 864 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Trotz ihrer 2000-jährigen Geschichten sind die antiken Buchstabenformen der Capitalis Monumentalis weiterhin lebendig und allgegenwärtig. Sie bilden die Basis der lateinischen Großbuchstaben und obwohl sich die Schriftgestaltungsstile ständig ändern und weiterentwickeln, nehmen auch neuere Schriftentwürfe immer wieder auf alten, in Stein gehauenen Monumentalschriften Bezug. Ein Vorzeigeobjekt der antiken Schriftkunst, dass die Zeiten überdauert hat, ist die Inschrift an der Trajan-Säule in
    • 24.190 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Carabelle von Michael Hochleitner erschien 2014 über TypeJockeys Shots. Die Schrift basiert auf der Calipso von Nebiolo (nicht zu verwechseln mit Roger Excoffons Calypso) und wurde als moderne OpenType-Version mit Alternativzeichen für kontextbedingte Ersetzungen adaptiert.
    • 4.040 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Guardian ist eine Schriftsippe, die zwischen 2004 und 2005 als Hausschrift der englischen Zeitung »The Guardian« entstand. Die federführenden Designer waren Christian Schwartz und Paul Barnes. Die Sippe besteht aus fünf Schriftfamilien (Egyptian, Sans, Text Egyptian, Text Sans, Agate) mit insgesamt über 200 Schnitten. Damit bildet die Guardian-Sippe die wohl größte Schriftfamilie, die bislang für eine Zeitung entwickelt wurde.
    • 8.790 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Koloss von Jakob Erbar erschien 1923 bei Ludwig & Mayer. Der Entwurf mit deutlichen Art-Deco-Einflüssen kann stilistisch als extrafetter Schnitt von Erbars Feder-Kursiv angesehen werden,  erschien aber mit eigenem Namen.  Digitale Schriften auf Basis der Koloss sind von Monotype, Elsner + Flake und Castle Type erhältlich. 
    • 3.650 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Univia Pro ist eine serifenlose Schriftfamilie von Olivier Gourvat und erschien 2015 über dessen Label Mostardesign Type Foundry. Die Familie verfügt über neun Strichstärken mit Kursiven. Die Schnitte besitze eine erweiterte lateinische und kyrillische Belegung. 
    • 951 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Minister ist eine schwungvolle französische Renaissance-Antiqua, die von Carl Albert Fahrenwaldt geschaffen wurde und 1929 bei Schriftguss in Dresden erschien. Die Schriftfamilie ist heute von verschiedenen Anbietern (z.B. URW++, Linotype, Scangraphic) in bis zu 8 Schnitten erhältlich. Für die Bleisatz-Version waren ursprünglich auch ausladende Initialbuchstaben verfügbar.
    • 5.677 Aufrufe

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