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Schaftstiefelgrotesk?


Flosemann

Empfohlene Beiträge

Bei der Jessen-Schrift war das Ziel eine ausgesprochene Bibel-Schrift zu schaffen, die hieß ja auch während der Entstehungszeit Bibel-Schrift.

Diese wurde ja auch nie als Schaftstiefelgrotesk bezeichnet.

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Also, die "National" kann ich überhaupt nicht gut lesen, da flimmert's so, dass mir die Augen wehtun. Das Gleiche gilt für "Kraft durch Freude" ...1400_b50f3749a1a911c321f681ed3ee34d65_1.jpg

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... Das Gleiche gilt für "Kraft durch Freude"

da stimm ich dir zu.

trotzdem finde ich die national lesbarer als eine schwabacher.

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... Das Gleiche gilt für "Kraft durch Freude"

da stimm ich dir zu.

trotzdem finde ich die national lesbarer als eine schwabacher.

Ich glaube, das ist reine Gewohnheit.

Aus heutiger Sicht müßte doch eigentlich eine Schrift wie die Element leicht und gut lesbar sein, kommt sie doch viel näher an die Grotesken heran.

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Nö. Schwabacher geht besser, zumal für mich.

Aber es gibt auch schöne Ferienplakate (off topic, sozusagen):

1400_plakat_sellin_idyll_1.jpg

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... Das Gleiche gilt für "Kraft durch Freude"

da stimm ich dir zu.

trotzdem finde ich die national lesbarer als eine schwabacher.

Ich glaube, das ist reine Gewohnheit.

Aus heutiger Sicht müßte doch eigentlich eine Schrift wie die Element leicht und gut lesbar sein, kommt sie doch viel näher an die Grotesken heran.

Das seh ich auch so. Nach dem ich einige Zeit viel ganze Bücher in gebrochenen Schriften gelesen hab, habe ich keine schwierigkeiten damit.

Sagt mal, beim Plakat »Reichbahn-Auskunftei für Güterverkehr« ist bei »Eisenbahn-Transporte

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Aber es gibt auch schöne Ferienplakate (off topic, sozusagen):

1400_plakat_sellin_idyll_1.jpg

Aber eine viel langweiligere Schrift. Die Ostsee und Ostpreußenplakaten finde ich allerdings auch sehr schön.

Gruß

Thomas

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Florians Beispiel ist doch aus Sicht eines Lesers, der die Gebrochenen als den Standard empfindet, durchaus schlüssig. Die Grotesk wird als Auszeichnungsschrift verwendet.

Nachfolgend ein Beispiel aus dem Anfang der 20er Jahre.

Georg

Quelle:

Das Gesicht der Demokratie

Ein Bilderwerk zur Geschichte der deutschen Nachkriegszeit

Verlag von Breitkopf & Härtel, Leipzig, 1931

Mit einem Vorwort von Friedrich Georg Jünger

1012_1_119.jpg

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Was anderes, wenn wir schon beim Thema sind,

ist das bei Euch auch so, dass man beim Lesen dieser Beiträge, die Seite weit rechts über den Bildschirm geht und man scrollen muss?

Jemand hatte bspw. einen ellenlangen Link eingestellt, dieser wurde überhaupt nicht umbrochen!

Gruß

Thomas

Bei manchen Seiten habe ich das Problem auch. Aber nicht bei allen Seiten zu einem Thema. Es scheint mei mir auch nichts mit der Länge der Links zu tun zu haben.

Flosemann

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Bei Spiegel online gesehen:

1713_0102089045900_1.jpg

Gruß

FlorianG

das thema wurde bereits im fontblog mal angesprochen:

952_heil_gegenrechts_490_1.jpg

http://www.fontblog.de/typografische-nuss

http://www.fontblog.de/fraktur-ist-auch ... zi-schrift

ich glaube herr heil will aufgrund seines namens etwas vorbeugen.

dies mit einem morphing von »nazi fraktur« bis hin zur »spd-schrift«

zu verbildlichen ist natürlich ein hohn, dass heißt also die npd formiert mehr und mehr zur spd?

selbst das ’spd-umbra’ beweisst dies, es ist diesmal sehr braun geworden und wenn ich mir dann noch die farbkombination der webseite anschaue …

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ich glaube herr heil will aufgrund seines namens etwas vorbeugen.

Harharhar, wohl wahr. Du meine Güte! Ich dachte, dass sei ein selbst zusammengestoppeltes Plakat einer alternativen Klezmer-Band o. ä. – aber dass dies eine ›offizielle‹ Kampagne ist: peinlich…

dies mit einem morphing von »nazi fraktur« bis hin zur »spd-schrift« zu verbildlichen ist natürlich ein hohn, dass heißt also die npd formiert mehr und mehr zur spd?

Sehr treffend bemerkt!! Welch Eigentor…

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sehe gerade das sich die spd von ihrem umbra/beige/ocker/kackbraun

verabschiedet hat und nun ein optimistischen blauen verlauf einsetzt.

8)

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Bei Spiegel online gesehen:

1713_0102089045900_1.jpg

Gruß

FlorianG

... Die Grotesk wird als Auszeichnungsschrift verwendet. ...
Die Auszeichnugsschrift ist doch die Fette Fraktur. Die Grotesk steht darunter?

Zur Überbreite bei manchen Seiten:

Bei manchen Seiten habe ich das Problem auch. Aber nicht bei allen Seiten zu einem Thema. Es scheint mei mir auch nichts mit der Länge der Links zu tun zu haben.
Ich vermute jetzt, es tritt nur dann auf,wenn jemand ein Bild mit URL einstellt,

welches über die Tabellengröße der Antwortseite herausgeht.

Auf dieser Seite ist es ja „noch“nicht, da kein solches „breites“ URL-Bild eingestellt wurde.

Gruß

Thomas

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Ich möchte darum bitten, daß sich die Diskussion ausschließlich um die typographischen Themen dreht und nicht irgendwelche parteipolitischen, undemokratischen Äußerungen schon wieder denselben Mist auslösen, den wir gerade hinter und haben.

Alternativ diskutieren wir es aus.

Dann aber werde auch ich meinen Standpunkt nennen.

Georg

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NOCH ist es typografisch. es geht um das morphing der schrift.

von fraktur zur spd-hausschrift. und darunter im punkigen-trash-

stempel-stil ein hinweis das man den nazis null toleranz gibt.

wieso macht man das plakat braun, obwohl es doch von der SPD

kommt? wäre ein blau (oder ein umbra, als es noch die aktuelle

hausfarbe war) nicht viel besser? angenommen ich würde keine

werbung für schokolade machen wollen, würde ich dann schokolade

auf einem plakat abbilden?

das plakat ist einfach nur ein billger veriss der »nazifraktur«

klischee pur, dumm und unüberlegt.

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Bei Spiegel online gesehen:

1713_0102089045900_1.jpg

Gruß

FlorianG

... Die Grotesk wird als Auszeichnungsschrift verwendet. ...
Die Auszeichnugsschrift ist doch die Fette Fraktur. Die Grotesk steht darunter?

Ich schrieb doch:

Aus früherer Sicht wäre die Fraktur die Normale und die Groteske die Auszeichnung:

1012_1_131.jpg

So gesehen, ist die Schriftwahl doch durchaus passend.

Gruß

Thomas

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ich glaube herr heil will aufgrund seines namens etwas vorbeugen.
Harharhar, wohl wahr. Du meine Güte! Ich dachte, dass sei ein selbst zusammengestoppeltes Plakat einer alternativen Klezmer-Band o. ä. – aber dass dies eine ›offizielle‹ Kampagne ist: peinlich…
dies mit einem morphing von »nazi fraktur« bis hin zur »spd-schrift« zu verbildlichen ist natürlich ein hohn, dass heißt also die npd formiert mehr und mehr zur spd?

Sehr treffend bemerkt!! Welch Eigentor…

... und nicht irgendwelche parteipolitischen, undemokratischen Äußerungen ...

Wo siehst Du da irgendwelche parteipolitschen, undemokratischen Äußerungen? Da ginge es doch um das Eigentor, in der gestalterischen Umsetzung?

Gruß

Thomas

PS: Da sieht man wieder die Besetzung von Begriffen. Heil Cäsar haben schon die Römer benutzt.

Natürlich hatte ich auch wie Robert Michael schon assoziiert! Gut, dass der Mann in der SPD ist und seinen Namen nicht umgeändert hat.

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Ja und zwar nur weil die ausgezeichnete Schrift kleiner dargestellt ist, als die Normalschrift. Aber Auszeichnung heißt ja nicht automatisch groß.

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Ja und zwar nur weil die ausgezeichnete Schrift kleiner dargestellt ist, als die Normalschrift. Aber Auszeichnung heißt ja nicht automatisch groß.

Ich hatte dieses von mir gezeigte Muster erst vor kurzem auf Flickr gefunden. Zusammen mit anderen Aufrufen aus der November-Revolution 1918 vom Spartakus und gegen den Spartakus etc. Da ist erstaunlich oft die Grotesk als Hervorhebung genutzt worden. So bin ich überhaupt erst drauf gekommen, daß man bei solchen historischen oder historisch angelehnten Plakaten die Sichtweise ändern muß. Dahingehend, daß man halt von der Fraktur als der gebräuchlichen Schrift ausgeht. So macht der Wortursprung "Grotesk" auch wieder Sinn.

Gruß

Georg

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Wenn wir schon beim Thema sind, hier ein Beispiel

mit Deutsch-Kurrent als Normalschrift und unsere jetzt benutzte Latein-Antiqua als Auszeichnung.

Aus dem Gemeindegedenkbuch von Stašov (Dittersbach), Böhmen. Begonnen 1924.

304_kirschnerpelze_1.jpg

...bürgknöpfe.

Kirschner Pelze.

Die alten Leute haben braune

Kürschnerpelze getragen. Die

hiesigen Schaffelle wurden

von den Kürschnern gekauft

und für Männer u. Frauen

die sogenannten Kürschner-

pelze verfertigt. Sie hatten

einen eigenen Schnitt,

waren enganliegend

und hatten keinen Aufschlag.

(siehe Zeichnung.)

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