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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1644 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Reporter von Carlos Winkow ist eine stilisierte Pinselschrift, die 1938 bei der Schriftgießerei Johannes Wagner erschien. Die ursprüngliche Version enthielt noch feine Linien innerhalb der Buchstabenformen. Die später erschienene Reporter No. 2 verzichtete darauf.  Die ursprüngliche Version gibt es als Digitalisierung bei Catfonts. Die Reporter No. 2 ist über Linotype erhältlich. 
    • 17.968 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Masqualero von Jim Ford ist ein kontraststarke und scharf geschnittene Antiqua mit betonten Tropfenserifen. Die Familie verfügt über sechs Strichstärken mit Kursiven. Zusätzlich erhältlich sind ein Schablonenschnitt und der dekorative lichte Groove-Schnitt. Zum OpenType-Vorrat gehören Kapitälchen, Ligaturen, Alternativglyphen und acht Ziffernsets. Die Schriftfamilie besitzt einen erweiterten lateinischen Ausbau. 
    • 3.735 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Candida wurde von Jakob Erbar entworfen und erschien im Jahr 1936 bei Ludwig & Mayer. Ursprünglich gab es nur zwei Schnitte: mager und halbfett. Die Familie wurde über jedoch bis in die 1950er-Jahre weiter ausgebaut. Es folgten die Schnitte kursiv, Werkschrift, schmalhalbfett, schmalmager, fett, fett kursiv. In einer Anzeige aus dem Jahr 1941 beschreibt die Gießerei die Schrift folgendermaßen: »Die Candida ist das Ergebnis reiflicher Überlegungen und Studien des verstorbenen Künstle
    • 3.790 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Agora von Albert Boton erschien 1990 bei der Berliner Berthold AG. Die Schriftfamilie mit abgerundeten Dreiecksserifen verfügt über vier Strichstärken mit Kursiven. Die Schrift wurde auch als »Memo« bei AGFA veröffentlicht. Beide Versionen gehören mittlerweile zu Monotype. 
    • 1.062 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Herold von Hermann Hoffmann erschien ab 1901 als Herold Reklameschrift, Herold schmal, Herold fett und Herold Kontur bei Berthold. Erhältliche Digitalisierungen: ParaType: fett und Reklameschrift Berthold: Reklameschrift HiH Retrofonts: Reklameschrift astype: Heraut (Reklameschrift + Ornamente)
    • 8.959 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Karlgeorg Hoefer gestaltete einen Schriftentwurf, den er im Original mit dem Pinsel in schwarz und grau anlegte. Da im Blei- und Fotosatz der Zeit jedoch keine mehrfarbigen Schriften möglich waren, wurden die grauen Flächen des Originalentwurfs als Schraffur geschnitten. 2007 legte P22/IHOF eine ausgebaute Digitalisierung in 6 Schnitten vor. Eine Variante kombiniert Flächen und Schraffur in einem Schnitt. Über die Schnitte A, B und C kann man die Schrift allerdings auch durch Überlagerung z
    • 6.311 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Sunday Clarendon von Henrik Kubel ist eine schmal laufende Slab-Serif-Schriftfamilie für den Einsatz in Schaugrößen, etwa im Bereich im Editorial Design. Die Schrift ist in sieben Strichstärken-Abstufungen mit zugehörigen Kursiven erhältlich. Zum Zeichenumfang in einfacher lateinischer Ausführung gehören Versal- und Mediävalziffern. 
    • 2.799 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Baltica basiert auf der Candida von Jakob Erbar. Sie wurde in den 1950ern von der russischen Staatsgießerei Полиграфмаш übernommen. In den 1980ern enstand dort eine Digitalisierung in drei Schnitten durch Alexander Tarbeev. Die später durch Manvel Shmavonyan erweiterte Familie ist seit 2008 über ParaType verfügbar und verfügt nun über drei Strichstärken mit Kursiven sowie zwei schmale Schnitte. Wie bei ParaType üblich umfasst der Zeichenvorrat sowohl Lateinisch als Kyrillisch. 
    • 2.188 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Evo des Schweizer Designers Marco Ganz erschien 1994 zunächst bei Berthold und später unter dem Namen Veto bei Linotype. Die Familie verfügt über vier Strichstärken mit Kursiven.  Eine weitere Neubarbeitung ist die Veto Sans, die schmale Schnitte enthält. 
    • 886 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Lotto ist eine schwungvolle Pinselschrift von Herbert Thannhaeuser und erschien ursprünglich 1955 bei Typoart. 2009 kam eine Digitalisierung von CanadaType heraus.
    • 11.514 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Veto Sans von Marco Ganz ist eine 2019 erschienene Neubearbeitung der ursprünglich 1994 erschienenen Evo (Berthold) bzw. Veto (Linotype). Die neue Version verfügt über vier Strichstärken mit Kursiven in zwei Weiten (normal und schmal). 
    • 878 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Interstate ist eine Schriftart von Tobias Frere-Jones, deren Gestaltung auf der Schrift der amerikanischen Verkehrsschilder der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beruht. Bis in die 1940er-Jahre war der Schrifteinsatz auf US-amerikanischen Verkehrsschildern noch recht unterschiedlich. Während der Zeit des Zweiten Weltkrieges entwickelte die Public Roads Administration (heute »Federal Highway Administration«) eine Schriftfamilie in verschiedenen Weiten speziell für die Straße
    • 18.300 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Die Kurier ist eine unverbundene Schreibschrift von Herbert Thannhaeuser und erschien ursprünglich 1939 bei Schelter & Giesecke. Später hatte sie Typoart im Programm. 2004 kam unter dem Namen Puma eine Digitalisierung von CanadaType heraus. Eine weitere Digitalisierung gibt es als Neue Kurier von RMU Fonts.
    • 10.134 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Column Typeface ist ein dekoratives Versal-Alphabet mit 3D-Effekt. Alternativ zur einfarbigen 3D-Variante sind auch drei Einzelschnitte verfügbar, um Fläche, Schattierung und Dekor separat einzufärben. Die Schnitte enthalten nur 100 Zeichen mit den 26 lateinischen Grundbuchstaben. 
    • 2.148 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Marko ist ein klassizistisches Versal-Alphabet und erschien ursprünglich bei der der Gießerei Brüder Butter in Dresden als Hausschnitt ohne Angabe eines Gestalters. Nachdem das Unternehmen in VEB Typoart aufging wurde die Marko auch dort weiterhin angeboten. Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 2.418 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Berliner Grotesk von Erik Spiekermann basiert auf Schnitten der ursprünglich Anfang des 20. Jahrhunderts bei Berthold erschienenen Block-Serie. Die Neubearbeitung verfügt über drei Strichstärken und in der digitalen Version über 446 Glyphen mit einer erweiterten lateinischen Belegung. 
    • 2.189 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    »Nicht so glatt« wie die Veröffentlichungen der Zeit sollte sie sein. Und sie sollte den hohen Anforderungen für Korrespondenztexte gerecht werden – also auch bei Drucken auf den niedrig auflösenden Laserdruckern ein robustes, gut leserliches Schriftbild erzeugen. Dies waren die Ideen für Erik Spiekermann bei der Gestaltung der Officina-Familie. Einflüsse für die Serif kamen von der Letter Gothic und der Courier, die serifenlose Version nimmt Anleihen bei Spiekermanns (damals noch unveröffentlic
    • 6.612 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Pinselschrift Polo wurde um 1960 von Carl Rudolph Pohl für Typoart geschaffen. Digitalisierungen der Schrift gibt es unter dem Originalnamen von Profonts sowie als Paola von »astype«. Beide Versionen sind mit über 500 Glyphen recht gut ausgebaut.
    • 8.145 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Meister-Antiqua wurde von Herbert Thannhaeuser entworfen und erschien ab 1952 bei Typoart. Die Familie verfügte über die Schnitte mager, kursiv und halbfett. Eine Digitalisierung in allen drei Schnitten ist heute von RMU Fonts verfügbar. 
    • 3.588 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Berthold Baskerville Book ist eine Neubearbeitung der Baskerville-Antiqua durch Günter Gerhard Lange für die H. Berthold AG. Die Schriftfamilie erschien 1980 in den Schnitten normal, halbfett, kursiv und in einem Kapitälchenschnitt. In der heute verfügbaren digitalen Version sind die Kapitälchen in den Normalschnitt integriert und die Familie wurde um einen Schnitt halbfett kursiv ergänzt.  
    • 1.011 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    »Nicht so glatt« wie die Veröffentlichungen der Zeit sollte sie sein. Und sie sollte den hohen Anforderungen für Korrespondenztexte gerecht werden – also auch bei Drucken auf den niedrig auflösenden Laserdruckern ein robustes, gut leserliches Schriftbild erzeugen. Dies waren die Ideen für Erik Spiekermann bei der Gestaltung der Officina-Familie. Einflüsse für die Serif kamen von der Letter Gothic und der Courier, die serifenlose Version nimmt Anleihen bei Spiekermanns (damals noch unveröffentlic
    • 12.697 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die unverbundene Pinselschreibschrift Stentor von Heinz Schumann erschien 1964 beim DDR-Schrifthersteller Typoart. Es gibt zahlreiche Digitalisierungen der Schrift: unter dem Originalnamen bei URW++, Scangraphic und Elsner+Flake sowie als Rosalia von preussType und Tyton Pro von RMU Fonts.
    • 13.954 Aufrufe
  23. Carlito Palm ·
    Die Mesquite von Joy Redick erschien 1988 als Teil der Serie »Adobe Wood Type«. Die Schrift ist ein reines Versalalphabet und heute als einzelner OpenType-Font mit 260 Glyphen erhältlich.
    • 5.365 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Primus-Antiqua erschien 1950 im VEB Typoart als Hausschnitt ohne Angabe eines Gestalters. Die Familie verfügte ursprünglich über die Schnitte mager, kursiv und halbfett. In den 1980er-Jahren wurde die Schrift von Karl-Heinz Lange für den Fotosatz umgearbeitet und ausgebaut. Es kamen hier schmale Schnitte speziell für Überschriften hinzu. Eine Digitalisierung ist über Elsner+Flake verfügbar. 
    • 1950
    • 2.869 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die AG Buch (bzw. international »AG Book«) ist eine Umarbeitung der Akzidenz Grotesk durch Günter Gerhard Lange aus den 1960er-Jahren. Im Ergebnis wird das Schriftbild näher an die Gestaltung der Helvetica herangeführt, wobei Details wie die schrägen Strichenden erhalten bleiben.  Die heute verfügbare, digitale Version ist in drei Weiten mit bis zu sechs Strichstärken verfügbar und enthält eine erweiterte lateinische sowie eine kyrillisch und monotonische griechische Belegung. 
    • 2.458 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Kursivschrift war neben der Römisch und der Venus eine typische Schriftart für die Beschriftung von Kartenmaterial. Zur möglichst klaren Unterscheidung verschiedener Kategorien auch bei einfarbigen Drucken verfügt die Schrift neben unterschiedlichen Strichstärken auch über verschiedene Neigungen.
    • 7.065 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Present von Friedrich Karl Sallwey erschien 1974 als letzte Handsatz-Schrift bei der D. Stempel AG. Die Schrift besitzt einen beschwingten Pinselduktus, der insbesondere bei den Versalien an asiatische Kalligrafie erinnert. Die Popularität der Schrift führte später zu einem – für eine dekorative Pinselschrift – recht umfangreichen Ausbau in drei Strichstärken und zwei Weiten, die heute über Linotype erhältlich sind.
    • 7.507 Aufrufe
  28. Carlito Palm ·
    Die Pinto von Georg Herold-Wildfellner kombiniert verschiedene Schriftstile zu einer dekorativen Schriftsippe in Lettering-Optik. Die Stile beinhalten schmale serifenlose, slab-serif-, serif- und Western-Style-Schnitte. Zusätzlich gibt es Ebenenfonts zur farbigen Ausgestaltung und über 100 Symbole (Ecken, Banner, Bänder etc.). Mit OpenType-fähigen Programmen können die Glyphen automatisch mit Alternativzeichen ausgetauscht werden, um die handgezeichnete Optik zu unterstützen.
    • 3.185 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die AG Book Rounded ergänzt die AG Book um eine abgerundete Variante. Wie in der Ausgangsfamilie gibt es sechs Strichstärken mit Kursiven, jedoch nur eine Weite. In den über 1000 Glyphen pro Schnitt stecken eine erweiterte lateinische Belegung (mit Kapitälchen) sowie kyrillische und monotonische griechische Zeichen. 
    • 1.840 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Römisch war neben der Kursivschrift und der Venus eine typische Schriftart für die Beschriftung von Kartenmaterial. Zur möglichst klaren Unterscheidung verschiedener Kategorien auch bei einfarbigen Drucken verfügt die Schrift über verschiedene Neigungen.
    • 7.691 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Parmigiano von Jonathan Pierini und Riccardo Olocco ist eine umfassende digitale Neuinterpretation der klassizistischen Antiqua von Giambattista Bodoni. Die Familie ist in vier optischen Größen (Piccolo, Caption, Text, Headline) mit je 12 Schnitten (6 Strichstärken zuzüglich Kursive) ausgebaut. Zusätzlich erhältlich ist auch eine Sans-Version in 8 Schnitten.
    • 4.198 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Diese von Paul Sinkwitz entworfene Schrift erschien 1950 als reines Versal-Alphabet. Die Schrift ist so gestaltet, dass die Buchstaben mit den Kleinbuchstaben der Sinkwitz-Gotisch kombiniert werden können. Diese Mischung ist digitalisiert als Sinkwitz Bastard erhältlich. 
    • 2.823 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Poppl-Laudatio von Friedrich Poppl erschien 1982 bei der Berliner H. Berthold AG. Der Hersteller beschreibt die Schrift in einer Probe so: »Das Alphabet ist in der Grundproportion vorzugsweise dem Hochoval und Rechteck verpflichtet. Dank gut proportionierter Mittel-, Ober und Unterlänger ergibt sich ein klares, offenen Schriftbild; unproblematisch selbst in den kleinsten Größen. Ob großformatig im Headlinebereich, oder als Bodytext in fülligen Textmengen auftretend, die Laudatio hat eine unv
    • 1.357 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Saphir bzw. Sapphire ist eine dekorative Versalschrift von Hermann Zapf. Die darin enthaltenen Ziffern waren ursprünglich (detailreicher als in der Digitalisierung) auch unter der Bezeichnung »Festliche Ziffern« von D. Stempel erhältlich.
    • 5.723 Aufrufe
  35. Kathrinvdm ·
    Mexikos größte Buchhandelskette heißt Gandhi. Ihr Werbespruch lautet sinngemäß »Wir bringen Sie zum Lesen«. Teil einer großen Gandhi-Werbekampagne im Jahr 2012, die dieses Ziel einmal mehr verfolgte, sind die Schriften Gandhi Sans und Gandhi Serif, die das Unternehmen seit ihrer Veröffentlichung gratis anbietet, um den Mexikanern (Mexico hat eine hohe Analphabetismusquote) das Lesen zu erleichtern. Eine große x-Höhe, weite Öffnungen in den Buchstaben für gute Leserlichkeit, ein gutes Drucke
    • 7.264 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Orient-Antiqua erschien ab 1914 bei der Schriftgießerei C.E. Weber in Stuttgart. Der Ausbau auf drei Strichstärken erfolgte bis spätestens 1917. Eine Besonderheit sind die Großbuchstaben-Ligaturen für CH, CK, ST und TZ.  Der magere Schnitt wurde als WF Orient-Antiqua digitalisiert. 
    • 1914
    • 3.362 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die FF Routes von Hans Reichel ist eine Symbolschriftfamilie, mit der sich einfaches Kartenmaterial »eintippen« lässt. Die Zeichen haben alle die gleichen Breite und passen somit auch in verschiedenen Zeilen immer perfekt zusammen. Die Schrift enthält in der A-Reihe Straßen und Kreuzungen (FF Routes One), Brücken und Tunnel (FF Routes Two), Autobahnen (FF Routes Three) und Sonderzeichen (FF Routes Four). Über die zugehörigen Schriftschnitte der B-Reihe können passende Hintergrund-Farben für
    • 3.707 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Kompakt ist eine kräftig geschnittene Display-Schrift von Hermann Zapf, die 1954 bei D. Stempel erschien.
    • 5.115 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Laudahn-Kanzlei von Heinrich Laudahn erschien 1913 bei der Bauerschen Gießerei. Eine Besonderheit bilden die ausladenden Schwungbuchstaben für die Versalien K, R, L und T, die ab 12 Punkt aufwärts zum Zeichensatz gehörten und nur mit entsprechenden Kleinbuchstaben auf kleinerem Kegel kombiniert werden können.  Die Schrift ist digital als FDI Wunder erhältlich. 
    • 2.883 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Concorde von Günter Gerhard Lange wurde in den 1960er-Jahren in Zusammenarbeit mit Harris-Intertype für Fließtextanwendungen entwickelt. In den 1970er-Jahren erschien zusätzlich die schmaler laufende Concorde Nova in vier Varianten: normal, Kapitälchen, kursiv und halbfett. Bei der heute verfügbaren, digitalen Version sind die Kapitälchen in den Normalschnitt integriert. 
    • 1.299 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Carta ist ein Piktogramm-Font von Lynne Garell, der Symbole speziell für die Beschriftung von (nordamerikanischen) Karten enthält.
    • 3.975 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Boton Pro, benannt nach ihrem Designer Albert Boton, erschien ab 1986 bei der H. Berthold AG. Die Slab-Serif-Schriftfamilie besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven und verfügt über einen erweiterten lateinischen Zeichensatz mit Kapitälchen. 
    • 1.070 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Für das Firefox OS von Mozilla entstand in Zusammenarbeit von Erik Spiekermann und Carois Type Design die Fira Sans (ursprünglich Feura Sans). Die Fira Sans basiert auf der FF Meta, die zeitweise als Hausschrift von Mozilla eingesetzt wurde. Die Schriftfamilie steht unter Apache-Lizenz und kann kostenfrei geladen und benutzt werden.
    • 47.123 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Sanelma ist eine Pinselschrift des finnischen Schriftgestalters Mika Melvas. Sie ist vom amerikanischen Schildermaler-Stil und den Beschriftungen von Hot-Rod-Fahrzeugen inspiriert. Mit den 1.200 Glyphen lassen sich variantenreiche Schriftzüge mit Alternativzeichen und Schwungbuchstaben erstellen.
    • 3.883 Aufrufe
  45. Dieter Stockert ·
    Die Astaire Pro ist eine Neuinterpretation von Rudolf Kochs Altschrift (Koch-Antiqua). Der amerikanische Grafik-Designer und Autor David Bergsland hat die x-Höhe vergrößert, die Konturen nach seinen Vorstellungen angepasst, um die Schrift moderner und besser lesbar zu machen, sowie Kapitälchen, Mediävalziffern, hoch- und tiefgestellte Ziffern sowie einige Ligaturen hinzugefügt. Ein Versal-Eszett ist allerdings nicht vorhanden. Die Schrift liegt in vier Schnitten vor: Regular, Bold sowie die ents
    • 2.657 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Cosmos von Gustav Jaeger erschien 1982 bei der Berliner H. Berthold AG. Charakteristisches Merkmal der Groteskfamilie ist die Verjüngung der An- und Abstriche im Vergleich zur Stammbreite. Ein Schriftmuster beschreibt die Schrift folgendermaßen: »Hier entfaltet sich die lineare Qualität des Sans-Serif-Schriftbildes in neuer, eigentümlicher Weise. Das Satzbild wirkt straff, männlich herb und ungemein klar. Im Tenor verhalten, doch spannungsreich in der Einzelform, ist hier eine interessante A
    • 1.092 Aufrufe
  47. boernie ·
    Konservative amerikanische Drucker witterten Anfang der 1920er-Jahre eine »black menace« (schwarze Bedrohung), als der Grafiker Oswald Bruce Cooper seine Schrift Cooper Black bei Barnhart Bros. & Spindler in Chicago veröffentlichte. Ungeachtet dieses Urteils entwickelte sich die Cooper Black zu einem Kassenschlager. Besonders in der Werbung erfreute sich diese Schrift zunehmender Beliebtheit. Ob in Zeitungsinseraten oder auf Plakaten, immer häufiger tauchte Coopers Entwurf auf. 1924 nimmt si
    • 10.931 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Breitkopf-Fraktur wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von Johann Gottlob Immanuel Breitkopf geschaffen und zählt zu den meistverwendeten Frakturschriften ihrer Zeit. Dies wiederholte sich 150 Jahre später, nachdem die Schrift Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt und von verschiedenen Gießereien (Klingspor, Berthold, Ludwig & Mayer, Stempel, Ludwig Wagner) neu aufgelegt wurde. »Die Breitkopf ist jene Schrift, die der allgemeinen Vorstellung von einer Fraktur am nächsten kommt.« schrieb A
    • 11.325 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die H. Berthold AG entwickelte mit Günter Gerhard Lange in den 1970er-Jahren eine Bearbeitung der Walbaum-Antiqua für den Fotosatz. Da Fotosatzschriften beliebig skalierbar sind, wurden drei Varianten mit passenden Schriftgrößen-Bereichen entwickelt: Die Original-Berthold-Antiqua basierend auf 48-Punkt-Bleisatzschriften; die Walbaum-Standard-Serie für kleine Schriftgrade; und die Walbaum Buch auf Basis eines 16-Punkt-Schnittes der Walbaum-Antiqua in Blei.  Die Walbau
    • 1.283 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift Anne Bonny von Melle Diete basiert auf dem Gestaltungsprinzip klassizistischer Antiquas, setzt dieses allerdings in einer beschwingten und verspielten Art um, insbesondere in den Schwungbuchstaben und Alternativzeichen. Die Familie ist in sieben Strichtstärken in aufrechten und kursiven Schnitten ausgebaut.
    • 6.320 Aufrufe

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