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Die ITC Berkeley Old Style wurde von Tony Stan für die International Typeface Corporation geschaffen. Ihre Gestaltung basiert auf einer von Frederic Goudy 1938 entworfenen Exklusivschrift für die University of California. Diese war auch die Vorlage für die FB Californian, die David Berlow 1990 herausbrachte. Berlows Variante bewahrt aber deutlich mehr Details der Ursprungsschrift, während die Berkeley Old Style eine freiere, etwas glattere und plakativere Interpretation des Originals ist. Ins Au

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Schriftgestalter:
- 1983
- 6.427 Aufrufe
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Die ITC Barcelona von Ed Benguiat erschien 1981 als Fotosatzschrift über die International Typeface Corporation. Zur Familie gehören vier Strichstärken mit Kursiven, die heute auch digital verfügbar sind.

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Schriftgestalter:
- 1981
- 1.065 Aufrufe
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Die Isar ist eine lichte, dekorative Schrift in einem Schnitt von Ivan Boldižar. Die Schrift erschien um 1980 als Fotosatzschrift über Linotype. Digital erhältlich als Isar CAT von Catfonts mit hinzugefügten kyrillischen und griechischen Zeichen.

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Schriftgestalter:
- 1980
- 830 Aufrufe
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Die Impuls von Paul Zimmermann wurde ab 1954 bei Typoart als Bleisatzschrift von 12 bis 72 Punkt angeboten. Die unverbundene Schreibschrift verfügte über Varianten bei den Versalien und einige Schwungbuchstaben in den Minuskeln. Digitalisierungen gibt es von Bitstream und RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1954
- 4.310 Aufrufe
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Die Icone ist eine der weniger bekannten Schriften von Adrian Frutiger. Die Schrift erschien 1980 als Fotosatzschrift über Linotype. Charakteristisches Merkmal des Entwurfs ist die starke Kehlung der Stämme. Zur Familie zählen vier Strichstärken mit Kursiven sowie ein lichter Schnitt. Die Icone ist heute in erweiterten lateinischen Belegung mit Kapitälchen über Linotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 854 Aufrufe
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Die Humboldt-Fraktur von Hiero Rhode erschien ab 1938 bei der D. Stempel AG in zwei Strichstärken (mager und halbfett). Für den mageren Schnitt gab es auch Zierversalien. Professionelle Digitalisierungen gibt es von Gerhard Helzel und Delbanco, kostenlose von Dieter Steffmann und Peter Wiegel.

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Schriftgestalter:
- 1938
- 1.455 Aufrufe
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Die Hoyer-Schönschrift ist eine Schreibschrift von Hanns Thaddäus Hoyer und erschien Ende der 1930er-Jahre bei der D. Stempel AG in einem Schnitt. Eine Digitalisierung in westeuropäischer Belegung gibt es als Hoyer Script von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1939
- 882 Aufrufe
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Die Hobo von Morris Fuller Benton erschien Anfang des 20. Jahrhunderts bei American Type Founders. Die markante Schrift zeichnet sich durch die völlige Vermeidung von gerade Stämmen und horizontalen Strichen aus. Es waren zunächst zwei Strichstärken angeboten. Die Schrift wurde jedoch in der Folge vielfach adaptiert und erweitert und ist auch heute von verschiedenen Anbietern (z. B. Linotype, Bitstream, URW und Tilde) erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1910
- 1.013 Aufrufe
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Die Herold von Hermann Hoffmann erschien ab 1901 als Herold Reklameschrift, Herold schmal, Herold fett und Herold Kontur bei Berthold. Erhältliche Digitalisierungen: ParaType: fett und Reklameschrift Berthold: Reklameschrift HiH Retrofonts: Reklameschrift astype: Heraut (Reklameschrift + Ornamente)

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Schriftgestalter:
- 1901
- 8.957 Aufrufe
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Die Helga-Antiqua von Friedrich Wilhelm Kleukens erschien ab 1912 bei der D. Stempel AG und wurde in der Folge um eine Kursive und einen halbfetten Schnitt ergänzt. Außerdem waren passender Schmuck und Initialen erhältlich. Alle drei Schnitte wurden von Gerhard Helzel digitalisiert.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 803 Aufrufe
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Die Haiduk-Antiqua wurde vom österreich-ungarischer Grafiker August Hajduk entworfen und erschien ab 1909 bei der Bauerschen Gießerei. Die Schrift wurde später um einen kursiven und einen halbfetten Schnitt ergänzt. Ebenfalls erhältlich waren zugehörige Vignetten und Einfassungen. Die Schrift verfügt bei den Versalien über zahlreiche Varianten und die eher unüblichen Ligaturen SP und ST.

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Schriftgestalter:
- 1909
- 2.436 Aufrufe
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Die Hölzl-Mediaeval, benannt nach ihrem Gestalter Emil Hölzl, erschien 1913 bei der D. Stempel AG in einem mageren und einem kursiven Schnitt. Ein halbfetter Schnitt wurde 1914 nachgelegt. Passend dazu gab es den Hölzl-Schmuck und mehrere Garnituren verzierter Initialen. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1913
- 1.071 Aufrufe
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Die GT Ultra von Noël Leu verbindet Antiqua und Grotesk in einer Familie. Die »Standard«-Familie ist die Grotesk mit Anleihen bei serifenlosen englischen Schriften wie Gill Sans und Johnston. Die »Median« fügt kantige Serifen hinzu und die »Fine«-Familie ist eine Antiqua mit hohem Kontrast. Alle drei Familien bestehen aus fünf Strichstärken mit Kursiven und einem zusätzlichen Ultra-Schnitt ohne Kursive.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 1.498 Aufrufe
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Die Graphik von F.H. Ernst Schneidler erschien in den 1930er-Jahren zunächst bei der Schriftgießerei Otto Weisert und nach der Übernahme der Gießerei bei der Bauerschen Gießerei. Letztere beschreibt die Schrift als »eine Pinselschrift ohne Anschlüsse und Überhänge. Bei der geschickter Ausnutzung des Kegels wurde ein sehr lebendiges und wirkungsvolles Schriftbild erzielt.« Eine digitale Interpretation gibt es als Graphis von Elser+Flake.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 871 Aufrufe
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Graphik ist eine schlichte und rationale Serifenlose, welche eine Mischung aus klassizistischer Grotesk und geometrischer Sans darstellt. Ursprünglich für Christian Schwartz’s eigenes Corporate Design gestaltet, wurde sie später für Magazine wie Wallpaper* und T, dem New York Times Style Magazine, erweitert. Graphik gibt es in neun Strichstärken zuzüglich Kursivschnitten und mittlerweile auch in neun Weiten.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 13.799 Aufrufe
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Die Goudy Heavyface erschien 1925 by Lanston Monotype und nach der äußerst erfolgreichen Cooper Black (1922) in ähnlichem Stil. Es gab einen normale, einen kursiven und einen schmalen Schnitt, die später auch in den Fotosatz übernommen. Digitale Versionen sind heute von verschiedenen Anbietern verfügbar (P22, Linotype, URW, LTC, Scangraphic, Tilde, Bitstream), meist jedoch nicht mit allen Schnitten und Zeichen des Bleisatz-Originals.

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Schriftgestalter:
- 1925
- 431 Aufrufe
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Die Gotische Antiqua von Friedrich Wilhelm Kleukens erschien in den 1910er-Jahren bei der Schriftgießerei D. Stempel AG. Die Schrift in einem Schnitt verbindet Elemente verschiedener Schriftgattungen: Im Buchstabenskelett dominieren Antiqua-Formen. Die Strichführung enthält Elemente gebrochener Schriften. Und für einige Großbuchstaben waren alternative Unzialformen erhältlich. Zusätzlich erhältlich waren Initialen. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1916
- 1.183 Aufrufe
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Die Gotenburg von Friedrich Heinrichsen erschien ab 1935 bei D. Stempel. Sie verfügt über drei Strichstärken (mager, halbfett, fett) und zwei Garnituren. Die Garnitur A hat verzierte Großbuchstaben, die Garnitur B einfache. Eine kostenlose Digitalisierung in zwei Schnitten gibt es von Dieter Steffmann. Kommerzielle Schnitte gibt es von Gerhard Helzel.

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Schriftgestalter:
- 1935
- 9.670 Aufrufe
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Die Gladiola ist eine unverbundene, aufrechte Schreibschrift von Martin Wilke und erschien 1936 bei der D. Stempel AG in einem Schnitt. Aus einem Original-Muster: Schöne Formen, die Eindruck machen, ein elegant beschwingter Schriftzug von neuem Reiz und weltmännischer Haltung, anmutig und großzügig in der Linienführung: Das ist Gladiola, die schöne Handschrift für geschmackvolle Werbung und feine Familien-Drucksachen. Eine moderne Adaption ist die Miss Demeanor von Typadelic, die sich jedo

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Schriftgestalter:
- 1936
- 760 Aufrufe
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Die Gladiator von Hans Möhring erschien 1930 bei der Schriftguss KG in Dresden. Der Anbieter pries die Gladiator als eine Schrift an, »die mit eigenartig kraftvollem Ausdruck flüssigste Lesbarkeit verbindet. Gladiator ist aufs vielseitigste anwendbar und immer von äußerster Werbewirkung!«

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Schriftgestalter:
- 1940
- 909 Aufrufe
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Die Glaß-Antiqua von Franz Paul Glaß erschien ab 1912 bei der Hamburger Schriftgießerei Genzsch & Heyse. Zu den ursprünglich erhältlichen Schnitten zählten die Glaß-Antiqua, Kursiv, Halbfett, Fett und eine schraffierte Version. Eine kommerzielle, etwas rauer gehaltene Digitalisierung der Antiqua einschließlich Initialen und Ornamenten gibt es von Gert Wiescher. Eine kostenlose Open-Source-Variante der Antiqua gibt es von Denis Masharov über Google Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 10.552 Aufrufe
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Die Germroth-Schrift (auch Germroth Deutsch) ist eine schlichte Gotisch, benannt nach ihrem Gestalter Georg Germroth. Die Schrift erschien 1935 in einem Schnitt beim Ludwig & Mayer. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1935
- 834 Aufrufe
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Die Gando Ronde Script von Hans-Jürg Hunziker basiert auf Arbeiten von Nicholas Gando aus dem 18. Jahrhundert und wurde 1970 als Fotosatzschrift in einem Schnitt herausgegeben. Eine digitale Version ist als French 111 von Bitstream erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1970
- 866 Aufrufe
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Die Futura 100 ist eine Neubearbeitung der Futura durch Type Together in Zusammenarbeit mit Bauer Types. Die Familie ist auf eine internationale Anwendung ausgelegt und und kommt bereits in der ersten Veröffentlichung mit einer Unterstützung von 12 Schriftsystemen: lateinisch, armenisch, kyrillisch, georgisch, griechisch, hebräisch, khmerisch, laotisch, pan-afrikanisch-lateinisch, thailändisch, arabisch und birmanisch. Weitere 11 Schriftsysteme sind darüber hinaus bereits in Arbeit.

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Schriftgestalter:
- 2025
- 1.698 Aufrufe
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Die Fundamental Grotesk erschien ab 1938 bei der Schriftgießerei Ludwig Wagner in Leipzig. Nach der Eingliederung der Gießerei in den Volkseigenen Betrieb Typoart fand die Schrift auch weite Verbreitung als Satzschrift in der DDR. Aktuelle Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1938
- 18.405 Aufrufe
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Die Freundschafts-Antiqua bzw. auch Chinesische Antiqua wurde vom chinesischen Kalligrafen Li Yü Bing-nan während seines Studiums an der HGB entworfen. Ziel war eine Antiqua-Schrift, die im Satz mit chinesischen Zeichen kombinierbar war. Stilistisch ist die Schrift eine kalligrafisch-humanistische Antiqua, die sich mit offenen Formen und großzügiger Laufweite für Fließtext-Anwendungen eignet. Die Schrift wurde bei Typoart testweise geschnitten und gegossen und kam in der Folge auch zum Einsatz,

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Schriftgestalter:
- 1960
- 145 Aufrufe
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Die Forum I und II sind zwei Schriften, die als Ableger zu Georg Trumps Schadow-Familie entstanden. »Die klaren und schlanken Formen ergeben vornehme, einprägsame Wortbilder und lassen sich zu jeder Grundschrift, besonders zur Grotesk, als Schmuckform vorteilhaft verwenden«, schrieb der Gestalter über seine Schrift. Eine Digitalisierung gibt es vom Label ARTypes.

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Schriftgestalter:
- 1948
- 4.574 Aufrufe
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Die Folkwang-Schrift von Hermann Schardt wurde Ende der 1940er-Jahre entwickelt, während Schardt die Folkwang Werkkunstschule in Essen leitete. Die Schrift erschien schließlich in den 1950er-Jahren über die Klingspor-Gießerei in drei Schnitten (mager, kursiv, halbfett). Eine Digitalisierung und Erweiterung gibt es von Patrick Griffin als P22 Folkwang Pro. Es gibt jedoch nur den mageren Schnitt.

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Schriftgestalter:
- 1955
- 962 Aufrufe
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Moderne Schreibdruckschriften erleben ab Ende der 1920er-Jahre einen Aufschwung. Sie imitieren weniger stark die schreibmeisterliche Schönschrift historischer Vorbilder, sondern zeigen einen modernen, geradezu flüchtigen Schreibstil. Ein typischer Vertreter dieser Gattung ist die 1938 erschiene Diskus. Noch weiter gehen die ebenfalls in den 1930er-Jahren erschienenen Schriften Swing Bold (Monotype) und die hier präsentierte Flott von W.S. Gillies. Ungewöhnlich ist, dass sie nahezu ohne Stri

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Schriftgestalter:
- 1934
- 5.204 Aufrufe
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Die Fleischmann-Antiqua ist ein Neuschnitt von Georg Belwe auf Basis der Fleischmann-Antiqua-Schriften aus dem 18. Jahrhundert. Die Schrift erschien in den 1920er-Jahren bei der Leipziger Gießerei Ludwig Wagner in drei Schnitten: mager, kursiv und halbfett. In der DDR war die Schrift über Typoart weiter erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1927
- 1.663 Aufrufe
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Die Flash von Edwin W. Shaar erschien ab 1939 bei Lanston Monotype und verfügt über zwei Strichstärken. Es erschienen zahlreiche Adaptionen für den Foto- und Digitalsatz. Der fettere Schnitt wurde und wird auch einzeln als »Okay« angeboten. Unter dem Namen Flash gibt es Digitalisierungen von zum Beispiel Linotype, URW und Scangraphic.

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Schriftgestalter:
- 1939
- 817 Aufrufe
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FDI Wunder ist eine Digitalisierung und Erweiterung der Laudahn-Kanzlei auf Basis der Original-Bleisatzlettern. Die Schrift ist in zwei Versionen in westeuropäischer Zeichenbelegung erhältlich: FDI Wunder A basiert auf den Originallettern, während Version B alternative Buchstabenformen im Stile von Antiqua-Schriften enthält.

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Schriftgestalter:
- 2023
- 1.417 Aufrufe
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Die Esther ist eine unverbundene Schreibschrift und erschien 1913 bei der Gießerei C.F. Rühl in Leipzig. Aus dem zugehörigen Schriftmusterheft: »Ständig bemüht, dem Buchdrucker mit künstlerischen, den Bedürfnissen der Praxis angepaßten Neuheiten aufzuwarten, habe ich in meiner vorliegend bemusterten ›Esther‹ eine Type geschaffen, die in der flotten kalligraphischen Schönheit der Einzelformen, wie in der eleganten vornehmen Gesamtwirkung den reinen Schreibschriften nicht nur nichts nachsteht, son

- 1913
- 931 Aufrufe
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Die Erler-Versalien ist eine Schrift von Herbert Thannhaeuser und wurde 1952 erstmals bei Typoart gegossen. Benannt ist die Schrift nach Otto Erler. Eine Digitalisierung hat Andreas Seidel 2004 unter dem Namen Missale Incana veröffentlicht. 2015 erschien eine weitere Version von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1952
- 10.710 Aufrufe
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Die Erbar-Grotesk von Jakob Erbar erschien ab 1926 bei Ludwig & Mayer in Frankfurt am Main. Die Schrift gilt als ein direkter Vorläufer der deutlich bekannter gewordenen Futura. Erbar war gelernter Schriftsetzer und von 1919 bis 1935 Lehrer für Schrift und Typografie an den Kölner Werkkunstschulen. Mit geometrischen Schriftentwürfen experimentierte er nach eigenen Angaben bereits seit 1914. Die verschiedenen Varianten der Erbar-Grotesk erschienen zwischen 1926 und 1929. Ein Besonderheit

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Schriftgestalter:
- 1926
- 14.579 Aufrufe
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Die Energos ist eine verbundene Schreibschrift von Arno Drescher, die 1932 bei der Schriftguß AG erschien. Teil des Angebotes waren auch Schwünge und Markierungen, die wie die Schrift auf eine werbliche Anwendung abzielten. Ein ähnlicher, aber leichterer Schnitt erschien 1933 unter dem eigenständigen Namen Appell. Eine Digitalisierung der Energos gibt es von Ralph Unger als Energia Pro.

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Schriftgestalter:
- 1932
- 2.412 Aufrufe
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Die Elan ist eine verbundene, informelle Schreibschrift von Hans Möhring und erschien 1937 bei der D. Stempel AG im Fahrwasser erfolgreicher Werbeschreibschriften wie der Signal der H. Berthold AG. Die Grundschrift ist halbfett. Eine zarte Version wurde später nachgelegt. Digitalisierungen gibt es als Stempel Elan (von Frank Grießhammer) und Gmuender Elan Pro (von RMU Fonts).

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Schriftgestalter:
- 1936
- 1.327 Aufrufe
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Die Ehmcke-Schwabacher von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1914 in einem mageren und 1915 in einem halbfetten Schnitt bei der D. Stempel AG. Zusätzlich erhältlich waren zugehörige Initialen. Digitalisierungen gibt es von Gerhard Helzel und Delbanco Frakturschriften.

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Schriftgestalter:
- 1914
- 1.078 Aufrufe
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Die Ehmcke-Rustika von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1914 bei der Schriftgießerei D. Stempel AG in einem Schnitt. Passend dazu erhältlich waren auch Initialen und Ornamente. Eine moderne Adaption ist die Rustic von Dan Reynolds in fünf Strichstärken.

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Schriftgestalter:
- 1914
- 1.028 Aufrufe
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Die Ehmcke-Fraktur von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1912 zunächst als Hausschrift der Offizin Drugulin in Leipzig. Ab 1919 wurde die Schrift dann über die D. Stempel AG angeboten und mit einem halbfetten Schnitt und Initialen weiter ausgebaut. Eine Digitalisierung des mageren Schnitts gibt es von Gerhard Helzel. Von den Initialen gib es eine kostenlose Digitalisierung von Dieter Steffmann.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 953 Aufrufe
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Diese Schrift wurde von Hermann Ihlenburg entworfen und in den 1890er-Jahren als Houghton über MacKellar, Smiths & Jordan (später American Type Founders) verkauft. In Deutschland erschien die Schrift als Edison über Bauer und Co. (später Berthold). Die Schrift erschien außerdem als Kosmos bei Trennert und Markoni bei Theinhardt. Die Schrift ist aber insbesondere unter dem Namen Edison bekannt, der auch von den verfügbaren Digitalisierungen durch Spiece Graphics (Edison Swirl SG) and Hi

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Schriftgestalter:
- 1894
- 522 Aufrufe
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Die Dom Casual erschien Anfang der 1950er-Jahre bei American Type Founders. Grundlage war ein Set von Alphabeten von Peter Dom, die 1950 über einen Katalog von Photo Lettering Inc. gezeigt wurden. Die Schrift wurde zu vier Schnitten ausgebaut: zwei Strichstärken und schräggestellte Versionen als »Diagonal«. Es entstanden zahlreiche Adaptionen über verschiedene Satztechniken hinweg: Lettergieterij Amsterdam/Mecanormal (als Polka), Letraset, Bitstream, Scangraphic, E+F, URW und Adobe.

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Schriftgestalter:
- 1952
- 1.438 Aufrufe
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Die Diskus von Martin Wilke erschien 1938 (in halbfett 1939) bei der D. Stempel AG. Schreibschriften erfreuten sich in den 1930er-Jahren wieder wachsender Beliebtheit und die Diskus folgt stilistisch der kurz zuvor in den USA erschienen Coronet in ihrem energisch-beschwingten, kontrastreichen Duktus.

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Schriftgestalter:
- 1938
- 8.032 Aufrufe
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Die Diotima von Gudrun Zapf von Hesse wurde Ende der 1940er-Jahre entwickelt bzw. geschnitten und erschien Anfang der 1950er-Jahre als Handsatzschrift bei der D. Stempel AG. Eine Digitalisierung ist über Linotype erhältlich. Alternativ steht auch eine Neubearbeitung durch Gudrun Zapf-von Hesse und Akira Kobayashi als Diotima Classic in acht Schnitten zur Verfügung.

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Schriftgestalter:
- 1951
- 1.204 Aufrufe
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Die Diethelm-Antiqua wurde Ende der 1940er Jahre von Walter Diethelm entworfen. Sie ist ein wenig bekannter Zeitgenosse der Palatino von Hermann Zapf. Wie letztere ist auch die Diethelm-Antiqua eine großzügig breit laufende Werksatz-Antiqua, die sich auf traditionelle Renaissance-Vorbilder stützt. Ein Schriftmuster von Stempel schreibt zur Schrift: »Ihre hervorragende Verwendungsbreite für die Satzaufgaben unserer Zeit verdankt sie der gediegenen Zeichnung, bei der die vielfältigen Erfordernisse

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Schriftgestalter:
- 1950
- 7.837 Aufrufe
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Die Schlanke ist eine schmallaufende statische Antiqua-Schrift von Walter Höhnisch und erschien Ende der 1930er-Jahre bei der Gießerei Ludwig & Mayer. Die Familie verfügte über die Schnitte mager, kursiv, halbfett und fett. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1938
- 987 Aufrufe
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Die Diamant von Johannes Lehmann erschien 1937 bei der Schriftguß KG. Die Schrift verfügt ausschließlich über Versalien. Eine Digitalisierung von RMU Fonts erschien 2015 unter dem Namen Plastica in zwei Versionen. Die Pro-Version enthält neben einer lateinischen Belegung auch Kyrillisch und Griechisch.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 3.238 Aufrufe
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Die Kartenschrift Diadem erschien 1912 bei der Leipziger Gießerei C.F. Rühl. Die Schrift von Georg Schiller verbindet Elemente von gebrochenen Schriften und Antiqua-Schriften in einem Entwurf.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 984 Aufrufe
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Die Deutsche Werkschrift erschien 1934 in zwei Garnituren (mager/halbfett) als Ergänzung zur erfolgreichen Deutschen Anzeigenschrift von Rudolf Koch. Für den abweichenden Einsatz als Fließtextschrift erhielten die beiden Garnituren jedoch den abweichenden und besser passenden Namen Deutsche Werkschrift. Digitalisierungen sind heute bei Gerhard Helzel und Delbanco-Frakturschriften erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 3.837 Aufrufe
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Im Jahr 1919 gab es Gespräche zwischen dem Ullstein-Verlag und Rudolf Koch zur Schaffung einer zeitgemäßen und gut leserlichen Frakturschrift für die Vossische Zeitung. Es konnte dabei jedoch keine Einigkeit erzielt werden. Die Entwürfe wurden später im Auftrag der D. Stempel AG vervollkommnet und erschienen dort 1923 als Deutsche Anzeigenschrift in breit, schmal und eng. 1934 wurde noch einmal eine schmalhalbfette Garnitur nachgelegt und die Familie um zwei Garnituren für Mengentexte erweitert,

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Schriftgestalter:
- 1923
- 4.510 Aufrufe