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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1643 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Portada von Veronika Burian and José Scaglione wurde speziell für Lesetexte auf Bildschirmen konzipiert. Es stehen eine Display-Variante in sechs Strichstärken sowie eine Text-Version in vier Strichstärken zur Verfügung. Passend zum Bildschirmeinsatz gibt es einen zusätzlichen Piktogramm-Font mit typischen Symbolen für den Einsatz auf Websites. Die Piktogramme lassen sich einfach über ihren Namen eintippen (Twitter, Lock, Camera …) und über die OpenType-Stilsätze 1 und 2 wahlweise in gefüllt
    • 3.373 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Koloss von Jakob Erbar erschien 1923 bei Ludwig & Mayer. Der Entwurf mit deutlichen Art-Deco-Einflüssen kann stilistisch als extrafetter Schnitt von Erbars Feder-Kursiv angesehen werden,  erschien aber mit eigenem Namen.  Digitale Schriften auf Basis der Koloss sind von Monotype, Elsner + Flake und Castle Type erhältlich. 
    • 3.650 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Degular von James Edmondson erschien 2020 über dessen Label Oh no Type. Charakteristisch für die Groteskfamilie sind die besonders tiefen Einschnitte wo Rundungen auf Stämme treffen. Die Familie kommt in drei optischen Größen und sieben Strichstärken als aufrechte und kursive Schnitte. 
    • 2.573 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Univia Pro ist eine serifenlose Schriftfamilie von Olivier Gourvat und erschien 2015 über dessen Label Mostardesign Type Foundry. Die Familie verfügt über neun Strichstärken mit Kursiven. Die Schnitte besitze eine erweiterte lateinische und kyrillische Belegung. 
    • 951 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Trajan Sans Pro von Robert Slimbach ist die serifenlose Version der Trajan Pro 3. Sie verfügt über 6 Strichstärken und einen Zeichenausbau mit lateinischen, griechischen und kyrillischen Glyphen.
    • 7.338 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Minister ist eine schwungvolle französische Renaissance-Antiqua, die von Carl Albert Fahrenwaldt geschaffen wurde und 1929 bei Schriftguss in Dresden erschien. Die Schriftfamilie ist heute von verschiedenen Anbietern (z.B. URW++, Linotype, Scangraphic) in bis zu 8 Schnitten erhältlich. Für die Bleisatz-Version waren ursprünglich auch ausladende Initialbuchstaben verfügbar.
    • 5.677 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Trebuchet ist eine Windows-Systemschrift, die 1996 von Vincent Connare entworfen wurde und Teil von Microsofts Schriftenpaket »Core Fonts for the Web« war. Der Name ist von der gleichnamigen mittelalterlichen Eroberungswaffe inspiriert. Die Schrift ist in vier Schnitten (normal, kursiv, fett, fett-kursiv) erhältlich. 2010 erfolgte ein Ausbau der Schrift mit neu hinzugekommen OpenType-Funktionen und einer neuen Black-Strichstärke in aufrecht und kursiv.
    • 9.520 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die XXII CoolScript ist eine Schreibschrift in einem Schnitt von Doubletwo Studios. In den gut 1000 Zeichen stecken jedoch unzählige OpenType-Alternativbuchstaben für ein Schriftbild im Lettering-Stil. 
    • 3.054 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Change wurde von Alessio Leonardi ursprünglich im Auftrag der Agentur Fuenfwerken für die Kampagne »Be Berlin« entwickelt. Später erfolgte eine Erweiterung der Familie für die Veröffnentlichung bei Fontwerk. Die Schriftfamilie ist in elf Strichstärken mit Kursiven erhältlich. Wahlweise stehen auch zwei variable Fonts zur Verfügung. Neben einer lateinischen Zeichenbelegung unterstützt die Change auch griechisch und kyrillisch. 
    • 1.156 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Deutsch-Signal von Walter Wege ist eine Erweiterung der Signal-Familie um einen Schnitt im Stil einer Kurrent-Werbeschreibschrift der Zeit. Die Original-Unterlagen zeigen zunächst den Namen Sturm-Signal. Die Schrift erschien letztlich jedoch 1934 als Deutsch-Signal. 
    • 933 Aufrufe
  11. Kathrinvdm ·
    Fontsmith schreibt: »Truman is an engaging type. A strong corporate design built on a sturdy skeleton. A human, rational and spirited design.« Formate: OpenType, TrueType for Mac and PC Designer: Jason Smith, Fernando Mello Unterstützte Sprachen: 39 Verfügbare Schnitte: light, light italic, regular, regular italic, bold, bold italic
    • 4.582 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Mit der Versal-Schrift Ademo führt Andreas Seidel zwei Entwürfe von Carl Albert Fahrenwaldt zusammen, die ursprünglich in den 1930er-Jahren bei Schriftguss in Dresden erschienen: die Minister Symbol und die Prominent. Die Neuauflage von 2011 enthält über 400 Glyphen und ist als Ebenenfont in 14 Schnitten angelegt, sodass sich diese Schrift variantenreich farbig setzen lässt.
    • 6.525 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Morten Rostgaard Olsen, Ole Søndergaard  und Henrik Birkvig entwickelten die FP Kobenhavn für das Erscheinungsbilder der Stadt Kopenhagen. Die eher breit laufende Schrift ist als Groteskschrift einzuordnen, besitzt jedoch einige einzelne Serifen. Ein typisch dänisches, abgeschnittenes g ohne merkliche Unterlänge ist als OpenType-Variante enthalten. Zusätzlich zu den fünf Strichstärken (+ Kursiven) gibt es eine Piktogramm-Font mit Motiven aus der Stadt Kopenhagen. 
    • 3.564 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die humanistische Groteskschrift Niko von LudwigType wurde ursprünglich für Zeitungen entworfen und eine robuste Darstellung unter schlechten Druckbedingungen und Einsätze wie schmale Spalten standen somit im Vordergrund. Die Familie besitzt 54 Schriftschnitte und eignet sich gleichermaßen für Druck- und Bildschirmanwendungen. 
    • 2.965 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Ika von Jörg Hemker erschien 2020 bei Fontwerk. Die Schriftfamilie verbindet Elemente von humanistischen und geometrisch-konstruierten Groteskschriften. Die Ika ist in neun Strichstärken mit Kursiven erhältlich. Außerdem gibt es die Ika Compact in drei Schnitten (condensed, narrow, normal). 
    • 1.192 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Playpen Sans ist eine informelle, unverbundene Schreibschrift von Veronika Burian, Laura Meseguer und José Scaglione Die Schrift erschien 2023 über Type Together. Die aufrechten Schnitte sind in acht Strichstärken bzw. als ein variabler Font nutzbar. Die Schrift verfügt über zahlreiche Buchstabenvarianten, die durch einen automatischen Wechsel den handgeschriebenen Charakter unterstützen. Die Playpen Sans verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung und zusätzliche Piktogramme. 
    • 912 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Während um 1800 auf dem europäischen Festland die Schriften von Didot und Bodoni das Bild der klassizistischen Antiqua prägten, gab es Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland eine neue Entwicklung, die über hundert Jahre als »Scotch (Roman)« das Schriftbild im anglo-amerikanischen dominierte. Der Stil wird vor allem dem Schriftschneider Richard Austin und seiner Arbeit für die schottischen Gießereien von William Miller und Alexander Wilson zugeschrieben. Ein Druck aus dem Jahr 1869
    • 10.441 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Erler-Versalien ist eine Schrift von Herbert Thannhaeuser und wurde 1952 erstmals bei Typoart gegossen. Benannt ist die Schrift nach Otto Erler. Eine Digitalisierung hat Andreas Seidel 2004 unter dem Namen Missale Incana veröffentlicht. 2015 erschien eine weitere Version von RMU Fonts.
    • 10.710 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Wingdings ist eine Systemschrift von Microsoft, die ausschließlich Piktogramme enthält. Die Symbole wurden ursprünglich von Bigelow und Holmes um 1990 als Teil der Lucida-Sippe entworfen und waren auf die drei Fonts Lucida Icons, Lucida Arrows und Lucida Stars verteilt. Microsoft ließ sich die Piktogramme lizenzieren und machte sie unter der Bezeichnung Wingdings zu einer Serie von Systemfonts ab Windows 3.1. Die Zeichen lassen sich in der Regel über die QWERTY-Tastatur eingeben, jedoch bot das
    • 25.214 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Fairwater ist eine Schriftsippe von Laura Worthington bestehend aus 11 Schnitten. Die Sippe gliedert sich in folgende Untergruppen: eine nahezu monolineare Schreibschrift in drei Strichstärken; ein dekoratives Versal-Alphabet (Fairwater Serif) in vier Varianten (Open, Deco, Sailor, Solid); ein serifenloses Versal-Alphabet in drei Strichstärken sowie einen Font mit Linienelementen. 
    • 4.775 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Waltraute wurde von Julius Edmund Robert Nitsche entworfen und erschien 1916 bei der Schriftgießerei Julius Klinkhardt. Nach der Übernahme der Gießerei war die Schrift später bei der H. Berthold AG im Programm. Die Schrift erschien in nur einem Schnitt von 6 bis 48 Punkt. Optional erhältlich waren Zierbuchstaben.  Eine Digitalisierung erschien 2019 unter dem Namen Pavillon Gotisch. 
    • 2.858 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die McQueen von Loris Olivier, Noheul Lee und Katja Schimmel ist eine Grotesk-Sippe in zwei Stilen: die McQueen Grotesk und die McQueen Display mit tief eingeschnittenen Tintenfallen. Beide Varianten sind in jeweils 10 Strichstärken mit Kursiven oder als variable Fonts erhältlich. 
    • 1.390 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Playwrite ist ein kostenlos nutzbares System zur Darstellung von Schulausgangsschriften. Es ist so ausgelegt, dass regionale Varianten von bereits über 40 Ländern generiert werden können. Darüber hinaus können verschiedene Komplexitätsstufen gewählt werden (zum Beispiel freistehend oder verbunden, Druckschrift oder Kursivform, einfach oder mit zusätzlichen Schwüngen dekoriert). Eine Linierung kann ebenfalls zugeschaltet werden. 
    • 1.411 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Serifenlose Druckschriften finden sich bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, etwa bei der englischen Schriftgießerei von Vincent Figgins. Die Zeichnungen waren jedoch reine Großbuchstaben-Alphabete und gerieten zunächst wieder in Vergessenheit, bis sie schließlich im 20. Jahrhundert ihren Durchbruch erlebten. Die Figgins Sans von Nick Shinn nimmt jedoch ganz bewusst Bezug auf die frühen serifenlosen Formen. Die Großbuchstaben orientieren sich eng an Figgins Originalen. Hinzu kamen die Kleinbuchst
    • 4.023 Aufrufe
  25. Silluze ·
    Die Schrift Seebad des Schweizer Grafikers Silvan Kaeser erschien 2003 bei Linotype. Der Name kommt von Beschilderungen entlang des Genfer Sees, die für die Entwicklung der Schrift als Inspiration dienten. Angewendet wird die Schrift zum Beispiel als Display-Schrift bei der Straßenbahn in Bordeaux.
    • 2.731 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Webdings ist Systemfont von Microsoft und enthält circa 220 Piktogramme. Der Font erschien 1997 mit dem Internet Explorer 4.0 und der Schrift-Kollektion »Core Fonts for the Web«. Der Font sollte die Darstellung skalierbarer Symbole auf Webseiten verbessern. Dem stand jedoch entgegen, dass die Zeichen nicht vollständig im Unicode abgebildet waren und auch eine Webfont-Einbettung Ende der 1990er-Jahre mangels breiter Browser-Unterstützung eher unüblich war. Erst 2014 wurden die Webdings-Zeichen in
    • 1997
    • 13.325 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Retina ist die zweite große Schriftveröffentlichung aus dem Hause Frere-Jones nach Aus von Hoefler & Frere-Jones. Die Retina ist eine eher unscheinbare humanistische Serifenlose, die eher durch ihren großen Ausbau und die Sonderschnitte für kleine Grade bzw. schlechte Darstellungsbedingungen besticht.  Die Standard-Version ist in sieben aufrechten und kursiven Schnitten in drei Weiten erhältlich. Die MicroPlus-Version ist in fünf aufrechten und kursiven Schnitten in drei Weiten erhältli
    • 4.316 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Lo-Schrift erschien ab 1914 in mehreren Schnitten bei der H. Berthold AG. Der Entwurf stammt von Lois Oppenheim, dessen Initialen auch im Namen der Schrift stecken. In den 1980-er-Jahren wurde die Schrift für den Fotosatz weiter ausgebaut. 
    • 3.416 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Nice ist eine umfangreich ausgebaute Antiqua-Familie von Jan Fromm und erschien 2022 bei Fontwerk. Die Schrift gliedert sich in vier optische Größen: Micro (6 bis 9pt), die Text (9 bis 16pt), Headline (bis etwa 48pt) und Poster für noch größere Anwendungen. Alle vier optischen Größen sind in jeweils sieben Strichstärken mit Kursiven erhältlich, zusammen also 56 Schnitte. Alternativ können auch variable Fonts eingesetzt werden. 
    • 1.587 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Americana von Richard Isbell erschien 1966 bei American Type Founders und war damit eine der letzten ATF-Bleisatzschriften. Die Schriftfamilie bestand ursprünglich aus drei Strichstärken und einem kursiven Schnitt.  Es entstanden später zahlreiche Adaptionen für den Foto- und Digitalsatz, teilweise auch mit weiteren Schnitten wie schmalfett und Outline. 
    • 758 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Hypatia von Alexandria war eine griechische spätantike Mathematikerin, Astronomin und Philosophin. Nach ihr benannte Thomas Phinney seine 2010 erschiene Schrift Hypatia. (Die Schrift war ursprünglich in den aufrechten Schnitten nur für Kunden der Creative Suite 3 verfügbar. Frei verkäuflich wurde sie erst drei Jahre später mit der von Paul D. Hunt entwickelten Kursiven.) Die Schriftfamilie mischt mathematische Genauigkeit mit humanistischen Prinzipien. Während die Großbuchstaben sowie Klein
    • 9.083 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Im Laufe des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der klassizistische Stil der Typografie und Buchgestaltung. Wichtige Zentren bezogen auf die Schriftentwürfe waren dabei vor allem Frankreich (Fournier, Didot) und Italien (Bodoni). Der deutschsprachige Raum spielte in der Entwicklung keine Rolle, da man hierzulande nach wie vor traditionell in gebrochenen Schriften (insbesondere Fraktur) druckte. Unter den Gelehrten und höheren gesellschaftlichen Schichten stand die französische Kultur jedoch hoch
    • 16.195 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die SNV (auch VSS genannt) ist eine normierte, konstruiert wirkende Groteskschrift, die zur Beschilderung der Schweizer Straßenschilder entwickelt wurde. Die Abkürzungen gehen auf die beteiligten Organisationen Schweizerische Normen-Vereinigung (SNV) und Vereinigung Schweizerischer Strassenfachleute (VSS) zurück. Die Schrift kam zuerst in der Schweiz zum Einsatz, wird dort aber seit 2003 sukzessive durch die Astra Frutiger abgelöst. Andere Länder haben das Design jedoch übernommen und setze
    • 9.795 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die 2016 erschiene Neue Kabel basiert aus Rudolfs Kochs Schrift aus den 1920er-Jahren. Der Designer Marc Schütz beschreibt die Entstehung folgendermaßen: »Der Jahresbericht der Hochschule für Gestaltung in Offenbach 2013 sollte wegen Kochs Verbindung zur Schule mit der Kabel gestaltet werden. Leider zeigte sich bei den ersten Layout-Tests, dass aus verschiedenen Gründen weder die Linotype Kabel noch die ITC Kabel für das Buchprojekt geeignet waren. Beide haben einen begrenzten Zeichensatz, keine
    • 7.506 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Lo-Type ist der Name der erweiterten Fotosatz-Umsetzung der ursprünglich von Lois Oppenheim entwickelten Lo-Schrift. Eine Digitalisierung von Berthold Types Limited ist heute über Monotype verfügbar. 
    • 3.269 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Nikolai ist eine ausdrucksstarke Antiqua-Familie von Franziska Weitgruber. Ausgangspunkt für die Entwicklung war ein fetter Schnitt der Nebiolo Jenson. Die Schrift wurde jedoch nicht digitalisiert, sondern zu einer eigenständigen Schaugrößenschrift weiterentwickelt. Die Familie ist in vier Strichstärken und drei Weiten (jeweils mit Kursiven) erhältlich. 
    • 1.012 Aufrufe
  37. Viertelgeviert ·
    Die Grundidee für die Schrift entstand ursprünglich bei einem Plakatentwurf für eine Tanzperformance, die sich mit indigenen Völkern beschäftigte. Dies war der Ausgangspunkt für eine typografische Auseinandersetzung mit Sichtbarkeit, Codierung und Systematik. Stärker als eine direkte historische Rekonstruktion indigener Schriftsysteme stand die visuelle Logik im Mittelpunkt: Viele Schriftsysteme Südamerikas weisen modulare Prinzipien, regelmäßige Anordnungen und gitterartige Strukturen auf. Dies
    • 721 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Trim Poster ist ein Teil der Trim-Schriftfamilie und wurde speziell für die Gestaltung von Überschriften mit geringem Zeilenabstand entworfen. In Sprachen mit diakritischen Zeichen ergeben sich dann Kollisionen, die bei der Trim Poster durch eingezogene, mit dem Grundbuchstaben verschmolzene Akzentzeichen vermieden werden.
    • 4.051 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Das traditionsreiche Druckhaus Joh. Enschedé in Haarlem stellte Ende der 1970er-Jahre auf den Fotosatz um. Dazu war zunächst geplant, Jan van Krimpens Bleisatzschrift Romanée für das neue System zu adaptieren. Bram de Does riet jedoch davon ab, weil sich die Bleisatzschnitte je nach Schriftgröße gestalterisch stark unterschieden und dies im Fotosatz kaum akzeptabel abbildbar gewesen wäre. Enschedé überzeugte dies und man beauftragte de Does daher damit, eine eigene Buchschrift speziell für den F
    • 7.258 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Kepler ist eine Antiqua-Großfamilie von Robert Slimbach. Sie ist nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannt. Gestalterisch steht die Schrift zwischen humanistischer Barock-Antiqua und klassizistischer Antiqua. Die Schattenachse ist nahezu senkrecht wie bei klassizistischen Schriften, jedoch wirkt die Strichführung weniger steif und konstruiert. Die Kepler zeichnet sich durch einen überdurchschnittlich umfangreichen Ausbau der Schnitte aus. Ursprünglich ist dieser auf das heut
    • 10.275 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Arbeit an der Mala begann 2013 während Barbara Bigosińskas Schriftgstaltungsstudium in Den Haag und in den folgenden Jahren ausgebaut. Die Schrift erschien schließlich 2016 über Bold Monday. Sie verfügt über 32 Schnitte, die sich auch drei Weiten aufteilen. In den jeweils 733 Glyphen mit lateinischer Belegung stecken Kapitälchen, die üblichen OpenType-Ziffernsets und zwei Schwungbuchstaben-Sets. 
    • 3.307 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Jasmin ist ein Hausschnitt ohne Gestalterangabe der Schriftguß AG, ehemals Brüder Butter. Die zarte Frakturschrift erschien 1929 in einem Schnitt. 
    • 1929
    • 4.120 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Caslon Antique erschien Ende des 19. Jahrhunderts bei der US-amerikanischen Gießerei Barnhart Brothers & Spindler, zunächst noch unter dem Namen Fifteenth Century. Erhältlich waren ein aufrechter und ein kursiver Schnitt mit betont rauer Umrisslinie.  Die Schrift wurde später auch in den Foto- und Digitalsatz übernommen und ist heute von verschiedenen Anbietern erhältlich, meist jedoch nur mit dem aufrechten Schnitt. 
    • 989 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Remo Stencil von Thomas Thiemich ist Teil von OurTypes Stencil-Fontserie aus dem Jahr 2012, zu der auch Greco Stencil und Orly Stencil gehören.
    • 4.681 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Nicolas Jenson (*1420–1480) stammt aus der Gemeinde Sommevoire im Nordosten Frankreichs. Er absolvierte eine Lehre zum Goldschmied in der königlichen Münzstätte in Paris und wurde später Münzmeister der Stadt Tours. Bei Gutenberg in Mainz schaute er sich später die damals neue, revolutionäre Kunst des Drucks mit beweglichen Lettern ab. Ab 1468 ist sein Wirken als Drucker, Verleger und Schriftschneider in Venedig belegt. In den 1470er-Jahren erscheinen die ersten Werke in seiner Antiqua. Sie werd
    • 12.877 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Utopia ist eine Antiqua-Schrift von Robert Slimbach und erschien 1989 bei Adobe. Die Schrift ist in sechs Strichstärken und vier optischen Größen ausgebaut. Der Zeichenumfang der OpenType-Versionen beträgt 621 Glyphen. In den USA war die Utopia Gegenstand eines richtungweisenden Rechtsstreits. Im Fall Adobe gegen SSI wurde die Schutzwürdigkeit digitaler Schriften erstmals gerichtlich verhandelt. Der Fall hatte zum Ergebnis, dass in den USA Fonts als Software, nicht jedoch als gestalteri
    • 11.661 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die verspielte Schreibschrift Wink entstand als Zusammenarbeit von Joluvian und Ale Paul. In den 922 Glyphen stecken zahlreiche neben den lateinischen Standardzeichen auch zahlreiche Schwungbuchstabenformen. Zusätzlich erhätlich ist ein unverbundenes Versal-Alphabet sowie ein Ornamentfont mit circa 70 Linienelementen. 
    • 3.454 Aufrufe
  48. FSdesign ·
    Die Slab-Serif-Schrift Segno des Schweizer Designers Filippo Salmina erschien 2018. Alle zehn Schnitte besitzen eine Schrägstellung, wodurch die Schriftfamilie einen eher informellen Charakter erhält. Dies wird durch auch die Großbuchstaben unterstützt, die zumindest teilweise wie Schwungbuchstaben ausgeführt sind. 
    • 2.188 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die West ist eine geometrische Grotesk von Daniel Perraudin und erschien 2021 bei Fontwerk. Die Familie besteht aus neun Strichstärken (Hairline bis Black) mit Kursiven. Alternativ stehen auch variable Fonts zur Verfügung. 
    • 1.136 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Ehrhardt ist Monotypes Bearbeitung der vor allem als Janson bekannt gewordenen Barock-Antiqua, hier jedoch benannt nach der Ehrhardtsche Gießerei in Leipzig. Die Schrift wurde bei Monotype in England entwickelt und erschien Ende den 1930er-Jahre. Zum Ausbau gehörten schlussendlich zwei Strichstärken mit Kursiven. Die Ehrhardt wurde später in den Foto- und Digitalsatz übernommen und wird heute in einer Pro-Version mit erweiterter lateinischer Belegung, Kapitälchen und mehreren Ziffernsets ang
    • 1938
    • 542 Aufrufe

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