Zu Inhalt springen

Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1643 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Kristall-Grotesk erschien 1936 bei der Norddeutschen Schriftgießerei in Berlin. Wie andere Groteskschriften der Zeit, nimmt die Schrift im Fahrwasser der Neuen Typographie geometrische Gestaltungsprinzipien auf, ohne diese jedoch allzu streng umzusetzen. Die Schrift war in mehreren Strichstärken, als normale und enge Version sowie in einem lichten Versalschnitt verfügbar.  Umfangreich ausgebaute Digitalisierung gibt es von Elsner + Flake als Kristall Grotesk und  Kristall Now. 
    • 1936
    • 2.014 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die (Kreideschrift) Gong von Carlos Winkow erschien 1945 bei der Norddeutschen Schriftgießerei, die später Johannes Wagner heißt. Die auffällige Kreide-Effekt erstreckt sich gleichmäßig über alle Bleisatz-Größen, wächst also in der Größe nicht mit. Auch Linien und Unterstreichungen mit dem gleichen Effekt waren erhältlich.   Eine Digitalisierung als Bad Gong gibt es von Peter Wiegel.
    • 2.836 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Hermes erschien ab 1911 als »moderne Reklame-Schrift« bei der Schriftgießerei Wilhelm Woellmer in Berlin. Komplettiert wurde die Familie in der Folge mit einer schmalhalbfetten, einer engen und einer schraffierten Version. Die Schrift war später auch im Programm der Gießerei Schriftguß KG bzw. AG in Dresden.  Digitale Adaptionen existieren als Hermes Maia (Matthew Butterick) und Hermes (ParaType). 
    • 1911
    • 1.788 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Flamingo ist eine Werbeschrift von Louis Oppenheim und erschien Ende der 1920er-Jahre in einer skelettartigen und einer lichten Form. Aus einer Einzelprobe der Berthold AG: »Mit diesen eleganten, grazilen Schriften können ganz besonders vornehme, eigenartige Drucke von delikater und künstlerischer, stahlstichartiger Wirkung geschaffen werden«.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1.498 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Elementar ist eine Versalschrift, die 1927 bei der Norddeutschen Schriftgießerei in Berlin erschien. Die Schrift wurde als Umsetzung des »neuen Formwillens« der Neuen Typographie vermarktet. Zusätzlich wurden auch geometrische Elementar-Figuren angeboten. Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1.533 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Caprice ist eine unverbundene Schreibschrift von Martin Wilke. Sie erschien 1938 in einem Bleisatz-Schnitt bei der Berliner H. Berthold AG. Eine digitale Version mit westeuropäischer Belegung ist heute über Monotype verfügbar. 
    • 1.437 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die (Zirkularschrift) Korso von F. Schweimanns erschien um 1913 bei der Schriftgießerei D. Stempel AG in einem Schnitt. Passende Zierversalien, Ornamente und Vignetten waren ebenfalls erhältlich. Für die Intertype gab es später eine Variante unter dem Namen Camera.  Eine digitale Version von Coen Hofmann ist unter dem Namen Marli erhältlich. 
    • 974 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Zentenar-Fraktur wurde anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Bauerschen Gießerei 1937 von Ernst Schneidler entworfen. Der Name ist entsprechend vom lateinischen »centum« (hundert) abgeleitet. Albert Kapr bezeichnete sie als »wahrscheinlich … die schönste aller Frakturschriften«. »Es ist die Frucht unendlich vieler kalligrafischer Versuche und langer Jahrzehnte Erfahrungen. Hier gibt es keinen Punkt und keinen Strich, der nicht ästhetisch verantwortet werden könnte. Gerade die kompli
    • 9.606 Aufrufe
  9. Hans Schumacher ·
    Die Wilke ist eine nach ihrem Gestalter Martin Wilke benannte Barock-Antiqua, 1988 herausgegeben von Linotype für den Fotosatz. In drei Schnitten mit Kursiven veröffentlicht, benannte Wilke die frührömische Capitalis Quadrata, die Kalligraphie des Book of Kells, Schriften Jan van de Veldes und die Caslon-Antiqua als Einflüsse. Bei der Erstellung seiner letzten veröffentlichten Schrift setzte Martin Wilke auf organische Elemente für eine ›Schrift ohne Kühle und Strenge‹. Die Wilke hat eine l
    • 1.025 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Wilhelm Klingspor Gotisch von Rudolf Koch erschien 1925 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach. Sie ist nach der kräftigen Maximilian (Entwurf 1913–14) Kochs zweite gotische Schrift, die nun deutlich edler und schlanker erscheint. Die Klingspor Gotisch geht auf einen 1918 von Koch geschriebenen Text zurück (siehe Abbildung). Karl Klingspor regte an, daraus eine Satzschrift zu entwickeln. Von 1920 bis 1926 wurde daran gearbeitet – ein vergleichsweise langer Zeitraum für einen einzelnen
    • 32.775 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Wieynck-Kursiv von Heinrich Wieynck erschien 1911 bei der Bauerschen Gießerei. Ebenfalls verfügbar waren zugehörigen Initialen und Wieynk-Schmuck. Bekannt ist die Schrift auch unter dem international benutzten Namen Phyllis.  Digitalisierungen gibt es von Linotype, Monotype, Elsner+Flake, URW und Scangraphic. 
    • 5.966 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die kräftige Wieynck-Gotisch von Heinrich Wieynck erschien ab 1926 bei der Dresdner Schriftguß AG. Eine dekorative lichte Garnitur wurde 1930 ergänzt. Eine Digitalisierung beider Schnitte wurde 2017 von RMU Fonts veröffentlicht. Die Fonts verfügen über eine westeuropäische Belegung und enthalten ein langes s und die deutschen Fraktursatz-Ligaturen. 
    • 4.449 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Die Wettin von Heinz Keune erschien 1902 bei Schelter & Giesecke.
    • 1902
    • 8.181 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Grundlage für die Rundgotisch von Emil Rudolf Weiß bildeten Alphabete des Augsberger Druckers Erhard Ratdolt. Dieser hatte eine Zeit lang in Venedig gearbeitet und war dort mit den für den südeuropäischen Raum typischen rundgotischen Schriften in Berührung gekommen. Erste Entwürfe zur Schrift entstanden bereits 1915, doch sie erschien erst in den 1930er-Jahren. Digitalisierungen sind heute über URW++, Elsner+Flake sowie Linotype erhältlich. Linotype bietet neben der Standard-Version auc
    • 6.501 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Weiß-Gotisch von Emil Rudolf Weiß erschien 1936 bei der Bauerschen Gießerei. Albert Kapr nennt sie »eine kühle und intelligente Form, die sich in das technische Zeitalter einordnen will. Trotzdem bleibt die Weiß-Gotisch eine Schrift, die überdauert«. Eine Besonderheit ist, dass sie mit zwei Versal-Sätzen erhältlich war. In einem Schriftmuster von Bauer heißt es dazu: Das Gitterwerk einer gotiſchen Schrift muß ſich knisſternd recken und ſtrecken, es muß von einer Spannung erfüllt ſe
    • 10.105 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Von 1908 bis 1913 arbeitete Emil Rudolf Weiß an seiner ersten Satzschrift: der Weiß-Fraktur. Sie wurde zunächst (1909–1911) exklusiv für die Drucke der Tempel-Klassiker-Reihe des Tempel-Verlages verwendet und fand so auf Anhieb weite Verbreitung. 1913 erschien sie dann bei der Bauerschen Gießerei. Später kamen weitere Schnitte (einschließlich einer Kursiven) hinzu. Julius Rodenberg schreibt 1935 über die Weiß-Fraktur: »Das besondere, man könnte sagen, das Selbstverständliche an ihr ist, daß
    • 9.205 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Anfang des 20. Jahrhunderts sind viele Schriften im deutschen Raum künstlerisch geprägt. Die Schriften von Koch, Ehmcke, Behrens und anderen suchen nach individuellem persönlichen Ausdruck im Schriftentwurf. So zeigen sich Feder und Pinsel als Schreibwerkzeug wieder deutlich stärker in den Entwürfen. Die Weiß Antiqua ist in dieser Hinsicht etwas zurückgenommen, aber gerade deshalb auch als vielseitig einsetzbare Leseschrift tauglich. Besonderheiten weist die Schrift aber dennoch auf, etwa d
    • 12.831 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Waltraute wurde von Julius Edmund Robert Nitsche entworfen und erschien 1916 bei der Schriftgießerei Julius Klinkhardt. Nach der Übernahme der Gießerei war die Schrift später bei der H. Berthold AG im Programm. Die Schrift erschien in nur einem Schnitt von 6 bis 48 Punkt. Optional erhältlich waren Zierbuchstaben.  Eine Digitalisierung erschien 2019 unter dem Namen Pavillon Gotisch. 
    • 2.858 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Wallau soll von einem Blatt einer italienischen Missale aus dem 14. Jahrhundert inspiriert sein, das in der Werkstatt Rudolf Kochs hing. Die Erstellung dieser rundgotischen Schrift zog sich mehrere Jahre hin. 1930 erschien sie bei Gebr. Klingspor. Bis 1935 wurde die Schrift auf vier Schnitte ausgebaut. Benannt ist die Schrift nach Heinrich Wallau, einem Buchdrucker aus Mainz. Er schrieb 1885: »Der Zug des Schreibrohres ist der aller Schriftform innewohnende und wesentlich mitbestimmende
    • 10.919 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Versailles ist eine Antiqua-Familie von Adrian Frutiger und erschien in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift über Linotype. Die Schriftfamilie besteht aus vier Strichstärken mit zugehörigen Kursiven.  Die Schriftfamilie ist heute digital in einer erweiterten Pro-Version über Linotype verfügbar, jedoch im Gegensatz zu Fotosatzversion nur noch mit einem Ziffernsatz. 
    • 1.107 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Veltro ist eine italienische Werbeschreibschrift in zwei Strichstärken und wurde Anfang der 1930er-Jahre unter der Leitung von Giulio da Milano bei Nebiolo entwickelt. Das Design folgt den kurz zuvor in Deutschland erschienenen Schriften Energos (Schriftguß) und Signal (Berthold). Insbesondere die Kleinbuchstaben der fetten Veltro sind stark an die Signal angelehnt. Die Großbuchstaben zeigen dagegen deutlichere Eigenheiten.  Eine Digitalisierung beider Strichstärken gibt es unter dem Na
    • 971 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Univia Pro ist eine serifenlose Schriftfamilie von Olivier Gourvat und erschien 2015 über dessen Label Mostardesign Type Foundry. Die Familie verfügt über neun Strichstärken mit Kursiven. Die Schnitte besitze eine erweiterte lateinische und kyrillische Belegung. 
    • 951 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Typoart Didot ist ein Neuschnitt der Didot-Schriften nach Zeichnungen von Herbert Thannhaeuser. Die Schrift erschien 1958 als Bleisatzfamilie in drei Schnitten: mager, kursiv und halbfett. 
    • 1.461 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Trump-Mediäval gehört zu den bedeutendsten Schriftschöpfungen des deutschen Schriftgestalters Georg Trump. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Frakturschriften im Zuge des Normalschrifterlasses nicht mehr gefragt und die Lücke füllten in den 1950er-Jahren neue Antiqua-Typen deutscher Schriftgestalter – etwa die allseits bekannte Palatino, aber auch die heute etwas in Vergessenheit geratene Trump-Mediäval, die 4 Jahre nach der Palatino bei C.E. Weber erschien. Wie die Palatino musste sich
    • 12.412 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Trump-Gravur von Georg Trump erschien 1960 bei C.E. Weber, Stuttgart. Die Schrift ist ein reines Versalalphabet und basiert auf den Großbuchstaben der Trump-Mediäval, die jedoch als lichte und schattierte Version ausgeführt sind.  Digitalisierungen gibt es als Gravur-AR (ARTypes) und Gmünder Gravur (RMU Fonts). 
    • 1.855 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Trump Deutsch ist eine gebrochene Schrift von Georg Trump und erschien in den Jahren 1936 (fetter Schnitt) und 1937 (magerer Schnitt) bei der H. Berthold AG. Albert Kapr beschreibt die Trump Deutsch in seinem Fraktur-Buch folgendermaßen: »Lebendig und modern wuchs diese Gotisch aus der Feder ihres Entwerfers Georg Trump. Das unentwegte Suchen nach neuen Formen, das Ausspielen von Gegensätzen und das spannungvolle Einbeziehen der weißen Binnenformen in die schwarzen Strichfiguren läßt ei
    • 6.760 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Trennert-Antiqua von Friedrich Bauer erschien 1926 in mager und kursiv und wurde in der Folge auf sechs Schnitte (mager, kursiv, halbfett, fett, schmalhalbfett und kursiv fett) ausgebaut.  Eine Digitalisierung über Forgotten Shapes wurde angekündigt, ist aber bislang nicht erschienen. 
    • 1.420 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Der US-amerikanischen Designers Warren Chappell benannte seine Schrift nach dem römischen Kaiser Trajan. Chappell wählte diesen Namen, da die Großbuchstaben seines Designs durch die Inschriften inspiriert wurden, die an der Trajansäule in Rom entdeckt wurden. Die Kleinbuchstaben zeigen dagegen den handgeschrieben wirkenden Breitfeder-Charakter früher Renaissance-Antiqua-Schriften.  Die Trajanus entstand in Zusammenarbeit mit der D. Stempel AG und erschien 1939 in einem aufrechten und einem
    • 3.978 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Tiemann-Antiqua erschien ab 1923 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach. Die Schrift besitzt auf den ersten Blick Skelett und Duktus einer klassizistischen Schrift, ist in den Details aber weniger streng ausgearbeitet. Wie andere deutsche »Künstlerschriften« aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts besitzt die Schrift in den Details viele stilistische Eigenheiten – etwa die abgerundeten Stammausläufe an b und d oder die kopflastigen Proportionen des g. Julius Rodenberg bezeichn
    • 14.657 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Thomas-Schrift wurde von Friedel Thomas gestaltet, erschien jedoch erst nach ihrem Tod bei Typoart. Die Schrift wurde ausschließlich in Lesegraden von 8 bis 12 Punkt geschnitten. Ein zusätzliches, aber reines Versal-Alphabet mit Varianten erschien zeitgleich unter dem Namen Thomas-Versalien und war in 16 bis 24 Punkt verfügbar.  Digitalisierungen gibt es als Thomasschrift von RMU Fonts und von Coen Hofmann (Thomas Schrift/Thomas Versalien) über URW. 
    • 3.406 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Thannhaeuser-Schrift benannt nach ihrem Gestalter Herbert Thannhaeuser erschien  in der mageren Version 1929 bei der Schriftguß AG. Eine Kursive und eine halbfette Version folgten einige Jahre später. Nach dem Aufgehen der Schriftguss KG im VEB Typoart wurde die Schrift dort weiter vertrieben.  Eine Digitalisierung gibt es heute von RMU Fonts unter dem Namen Neue Thannhaeuser. 
    • 6.933 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Teutonia der Gießerei Heinrich Hoffmeister erschien 1903 in einem mageren und einem fetten Schnitt. Als sogenannte neudeutsche Schrift verbindet der Entwurf Elemente von gebrochenen und runden (Antiqua) Schriften. Nach der Übernahme der Gießerei durch die D. Stempel AG wurde die Schrift dort weiter angeboten.  Eine dekorative Variante ist die »Schneekönigin«.  
    • 1903
    • 652 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Technotyp von Herbert Thannhaeuser erschien ab 1948 zunächst bei der Leipziger Schriftgießerei Schelter & Giesecke und später im Volkseigenen Betrieb Typoart. Digitalisierungen: Technotyp von Coen Hofmann (2011) über URW++ in 11 Schnitten Eurotech Pro von Ralph M. Unger (2011) über sein Label RMU Fonts mit kyrillischem Sprachausbau
    • 9.711 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Schablonenschrift Tea Chest von Robert Harling erschien in den 1930er-Jahren bei Stephenson Blake als reines Versalalphabet.  Digital ist die Schrift heute unter anderem über Linotype verfügbar. 
    • 1.037 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Tannenberg ist eine schlichte Gotisch, entworfen vom Grafiker Erich Meyer für die D. Stempel AG. Sie erschien in fünf Schnitten (normal, halbfett, fett, schmal und licht) zwischen 1933 und 1935. Wie vergleichbare Entwürfe der Zeit (Potsdam, Gotenburg, National, Element) baut diese gebrochene Schrift auf gotischen Gestaltungsprinzipien auf, vermeidet jedoch jegliche Dekoration und ist eher streng und ohne jegliche Rundungen ausgeführt. Benannt wurde die Schrift nach der Schlacht bei Tann
    • 30.078 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Tango von Colin Brignall ist eine Antiqua mit abgerundeten Strichen und Schwungbuchstaben-Versalien. Letztere stehen nicht auf der Grundlinie sondern richten sich nach den Unterlängen der Kleinbuchstaben aus. Die Schrift erschien in den 1970er-Jahren über Letraset und als Fotosatzschrift.  Digitale Versionen gibt es heute zum Beispiel von ITC, Bitstream und Tilde. 
    • 1.044 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Symphonie (später Stradivarius genannt) von Imre Reiner erschien 1938 bei der Bauerschen Gießerei. »Eine aus kalligraphischen Elementen komponierte Schrift von reicher, musikalischer Bewegtheit« heißt es im Schriftmuster. Die Schrift kombiniert schwungvolle kalligrafische Großbuchstaben mit eher strengen, schrägliegenden Kleinbuchstaben. Letztere haben ebenfalls Schreibschriftcharakter sind jedoch unverbunden und fallen durch ihre überdurchschnittlich großen Oberlängen auf. Eine Digital
    • 6.741 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Super Grotesk erschien ab 1930 bei der Schriftguß KG (Dresden) und folgt damit direkt der Futura von Paul Renner, die einen vergleichbaren gestalterischen Ansatz verfolgt. Weite Anwendung fand sie vor allem im Schriftsatz in der DDR. Die Super Grotesk ist heute in verschiedenen Adaptionen verfügbar: Drescher Grotesk (Bitstream) FF Super Grotesk PTL Superla Typoart Supergrotesk (Elsner+Flake)
    • 9.804 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Stymie von Morris Fuller Benton erschien 1931 bei American Type Founders. Später wurden von Sol Hess weitere Schnitte für Lanston Monotype hinzugefügt. Die Schrift geht auf die gleichen Schnitte wie die Rockwell zurück und ähnelt ihr daher auch. Digitalisierungen gibt es von URW++, Linotype, Bitstream, Elsner+Flake sowie von Scangraphic.
    • 4.162 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Stylo ist eine verbundene Werbeschreibschrift des französischen Herstellers Fonderie Typographique Française und erschien in den 1930er-Jahren.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 412 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Stop ist ein markantes, futuristisches Versalalphabet in Schablonen-Optik. Die Schrift von Aldo Novarese erschien um 1970/71 noch als späte Bleisatzschrift, wurde aber in der Folge vor allem als Abreibeschrift und Fotosatzschrift viel eingesetzt.  Digitale Versionen gibt es zum Beispiel von Linotype, Mecanorma und URW (erweitert auf fünf Schnitte mit Kapitälchen und lichten Versionen). 
    • 727 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die unverbundene Pinselschreibschrift Stentor von Heinz Schumann erschien 1964 beim DDR-Schrifthersteller Typoart. Es gibt zahlreiche Digitalisierungen der Schrift: unter dem Originalnamen bei URW++, Scangraphic und Elsner+Flake sowie als Rosalia von preussType und Tyton Pro von RMU Fonts.
    • 13.953 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Schneidler-Mediäval erschien ursprünglich in den 1930er-Jahren in nur einem Schnitt. Anfang der 1980er-Jahre wurde der Entwurf bei der D. Stempel AG umfangreich ausgebaut und nun unter dem Namen Stempel Schneidler vermarktet.  Digitalisierungen mit bis zu fünf Strichstärken inkl. Kursiven sind zum Beispiel von Bitstream und URW erhältlich. Letztere hat einen größeren Zeichenvorrat. 
    • 582 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Stempel Garamond ist eine Interpretation der Schriften Claude Garamonds, die auf Schriftmuster der Gießerei Egenolff-Berner zurückgehen und in den 1920er- und 1930er-Jahren bei D. Stempel erschien.
    • 1925
    • 14.049 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Stahl von Hans Kühne verfügt über einen Breitfeder-Duktus wie eine Antiqua, verzichtet dabei jedoch auf Serifen. Die 1939 bei Klingspor erschienene Schriftfamilie war im Bleisatz in den Schnitten mager, kursiv, fett und schmalhalbfett verfügbar. Empfehlenswerte Digitalisierungen sind derzeit nicht verfügbar.
    • 264 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die dekorative, unverbundene Kursiv Splendor von Wilhelm Berg erschien ab 1930 bei der Dresdner Schriftguß AG. Sie wurde in mager, halbfett und fett angeboten. Nachdem die ostdeutschen Gießereien nach dem zweiten Weltkrieg im volkseigenen Betrieb Typoart aufgegangen waren, wurde die Splendor eine beliebte Akzidenzschrift in der DDR. Ralph M. Unger bietet heute Digitalisierung in zwei Strichstärken als Splendor bzw. Splendor Pro an. Sie enthalten auch die ursprünglichen Ligaturen (tz, ch, ck
    • 7.118 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Souverän ist eine unverbundene Schreibschrift von Albert Auspurg. Der 1913 bei Genzsch & Heyse erschienene Entwurf verbindet gestalterische Eigenschaften von Antiqua- und Frakturschriften. 
    • 842 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Eine ursprünglich in den 1970er-Jahren für den Fotosatz erschienene Umsetzung der bekannten Souvenir als Groteskversion. Die Schriftfamilie behält die charakteristischen geschwungenen Striche der Souvenir, nimmt die Serifen aber deutlich zurück. Die Schrift erschien in vier Strichstärken, größtenteils mit Kursiven sowie verschiedenen Effektvarianten (u. a. Open, Embossed, Shaded).  Eine digitale Version in sieben Schnitten gibt es von URW. 
    • 736 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Der elegante englische Schreibschrift-Stil mit seinem betonten Spitzfeder-Schwellzug wurde im 17. und 18. Jahrhunderts von verschiedenen Schreibmeistern weiterentwickelt. Zu den bekanntesten zählen George Bickham, George Shelley und George Snell. Die Handschrift des letzteren diente Matthew Carter in den 1960er-Jahren als Vorbild für die Entwicklung der Snell Roundhand für den Fotosatz. Entsprechend der Beschränkungen der Satztechnik der Zeit erscheint die Schrift zwar verspielt und filigran, ab
    • 13.354 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Skizze ist eine unverbundene Schreibschrift von Walter Höhnisch und erschien in den 1930er-Jahren bei Ludwig & Mayer mit zugehörigen Schwungbuchstaben. Schriftguss in Dresden bot die Schrift später unter dem Namen Diva an.  Eine Digitalisierung gibt es als RMU Skizze von RMU Fonts. 
    • 1.417 Aufrufe

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.