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Im Jahr 1919 gab es Gespräche zwischen dem Ullstein-Verlag und Rudolf Koch zur Schaffung einer zeitgemäßen und gut leserlichen Frakturschrift für die Vossische Zeitung. Es konnte dabei jedoch keine Einigkeit erzielt werden. Die Entwürfe wurden später im Auftrag der D. Stempel AG vervollkommnet und erschienen dort 1923 als Deutsche Anzeigenschrift in breit, schmal und eng. 1934 wurde noch einmal eine schmalhalbfette Garnitur nachgelegt und die Familie um zwei Garnituren für Mengentexte erweitert,

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Schriftgestalter:
- 1923
- 4.510 Aufrufe
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Die Catich Color ist eine Umsetzung der Schreibvorlagen von Edward Catich, der in seinem Buch »The Origin of the Serif« die Entstehung der römischen Capitalis-Schriften aus der Schreibung mit dem Pinsel ableitete. Diese Schreibvorlagen wurden in farbige Schriften in mehreren Varianten überführt, die die die einzelnen Schreibzüge zeigen: Es gibt drei Grundschnitte: farbig, Graustufen und gefüllt. Per OpenType umschaltbar sind für alle drei Varianten eine Umriss-Darstellung und ein Raster im Hinte

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Schriftgestalter:
- 2026
- 370 Aufrufe
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Die Grundidee von Urby ist, einen markanten Charakter mit technischer Funktionalität zu kombinieren. Die verschiedenen Strichstärken teilen sich identische Zeichenbreiten, so dass der Schriftschnitt geändert werden kann ohne sich um einen veränderten Textumbruch kümmern zu müssen. Extrem offenen Strichenden (wie in a, e oder s) und organische Kanten (v, x) geben Urbys geometrischer Konstruktion und reduzierten Formen (t, f, 4) einen leicht verspielten Touch. Der gut ausgebaute Zeichensatz unters

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Schriftgestalter:
- 2016
- 2.670 Aufrufe
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Die Deutsche Werkschrift erschien 1934 in zwei Garnituren (mager/halbfett) als Ergänzung zur erfolgreichen Deutschen Anzeigenschrift von Rudolf Koch. Für den abweichenden Einsatz als Fließtextschrift erhielten die beiden Garnituren jedoch den abweichenden und besser passenden Namen Deutsche Werkschrift. Digitalisierungen sind heute bei Gerhard Helzel und Delbanco-Frakturschriften erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 3.837 Aufrufe
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Die KTF Roman ist ein Versalalphabet im Stile einer römischen Monumentalschrift. Grundlage bildeten Beschilderung der U-Bahn in Kiew aus den 1960er-Jahren. Die 2026 veröffentlichte Neubearbeitung von Yevgeniy Anfalov und Anna Kovalenko verfügt über die Varianten Roman, Outline, Shadow, BlackWhite und eine mehrfarbige Variante (Color).

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Schriftgestalter:
- 2026
- 296 Aufrufe
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Die Aureus Unziale wurde 1994 von Philip Bouwsma entworfen. Sie besticht durch expressiv und souverän geformte Glyphen (was man nicht von allen erhältlichen Unzialfonts behaupten kann). Sie weist einen »barock« ausgeprägten Fettfeinkontrast und flache, scharf geschnittene Serifen auf. Vielen dynamischen Details – z.B. bei Unterlängen – ist das Gespür für die Schreibfeder anzumerken. Die Aureus Unziale ist als Unicase-Schrift angelegt, d.h. Klein- und Großbuchstabenposition sind mit der gleichen

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Schriftgestalter:
- 1994
- 4.215 Aufrufe
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Arpona ist eine Schrift mit Dreiecks-Serifen von Felix Braden. Die Schrift ist in Teilen inspiriert von den in Stein gemeißelten Buchstaben der römischen Antiqua. Die Familie hat 18 Schnitte, von Thin bis Black, inklusive entsprechender Kursiven. Jeder Schnitt umfasst 590 Glyphen, und unterstützt alle west-, ost- und mitteleuropäischen Sprachen, darunter vier verschiedene Zahlensätze und viele Währungszeichen.

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Schriftgestalter:
- 2020
- 2.641 Aufrufe
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Die Stahl von Hans Kühne verfügt über einen Breitfeder-Duktus wie eine Antiqua, verzichtet dabei jedoch auf Serifen. Die 1939 bei Klingspor erschienene Schriftfamilie war im Bleisatz in den Schnitten mager, kursiv, fett und schmalhalbfett verfügbar. Empfehlenswerte Digitalisierungen sind derzeit nicht verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1939
- 264 Aufrufe
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Die statische Grotesk Corporate S (Sans) ist Mitglied der Sippe Corporate ASE, welche außerdem eine Antiqua (Corporate A) und eine Egyptienne (Corporate E) enthält. Weidemanns Schriftfamilie wurde als Corporate-Font die Basis für das Daimler-Benz-Erscheinungsbild. Die Corporate S gibt es in sechs Strichstärken und erweiterter Sprachabdeckung (kyrillisch und griechisch).

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Schriftgestalter:
- 1990
- 15.369 Aufrufe
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Die Walhalla ist eine Unzialschrift von Ludwig Übele aus dem Jahr 2008. Sie hat einen mäßigen Fettfeinkontrast und eine gedrungene, kraftvolle Anmutung. Besonderheit der Walhalla ist die Paarung der zwei Fonts: eine Serifenversion und eine dazu passende Serifenlose. Das dürfte im Feld aktuell erhältlicher Unzialschriften ein Alleinstellungsmerkmal sein. Die Walhalla folgt dem Unicase-Prinzip (keine speziellen Versalglyphen). Versal ausgeformt sind jedoch die Glyphen von b, d, h (nur in der San

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Schriftgestalter:
- 2008
- 4.288 Aufrufe
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Kisba ist eine Serifenschrift, die sich durch einen großen Strichstärkenkontrast sowie einem Formenkontrast auszeichnet. Spitze Dreiecksserifen sowie weiche Tropfenserifen prägen das Bild der Schrift. Kisba beinhaltet knapp 600 Zeichen und besteht aus sieben verschiedenen Strichstärken in zwei optischen Größen.

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Schriftgestalter:
- 2019
- 2.122 Aufrufe
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Die Schriftfamilie Coin von Sergej Lebedev umfasst 36 Einzelschriften sowie 4 variable Fonts. Der Zeichensatz umfasst rund 650 Zeichen inklusive zahlreicher Währungssymbole, darunter auch das Bitcoin-Zeichen. Ergänzt wird die Familie durch vielfältige OpenType-Funktionen und alternative Glyphenformen.

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Schriftgestalter:
- 2024
- 306 Aufrufe
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Die YeahScript von Doubletwo Studios aus Hamburg ist eine Pinselschreibschrift im Letteringstil. Die Schrift verfügt über zahllose Alternativzeichen und kommt so auf über 700 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.718 Aufrufe
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Die Schrift Munc von Sumner Stone ist Teil der Magma-Schriftsippe, deren unzialen Part sie bildet. Stone hat sie als ausgewogen proportionierte Serifenlose mit typisch unzialen Buchstabenformen, subtilen dynamischen Betonungen und markanten Details entworfen. Sie ist in 4 Schnitten erhältlich. – Achtung: keine Akzente für slawische und baltische Sprachen, kein ß/ẞ. Das Eurozeichen liegt auf der Position 00A4 des ¤-Zeichens.

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Schriftgestalter:
- 2005
- 3.239 Aufrufe
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In den 1960er-Jahren wurde Gert Wunderlich beauftragt, eine Schriftvorlage zu überarbeiten, die Lektor-Antiqua hieß und vermutlich von Herbert Thannhaeuser stammte. Die entstandenen Schnitte wurden jedoch nicht veröffentlicht und erst mit den neuen Möglichkeiten des Fotosatzes in den 1980er-Jahren erneut bearbeitet. Dieses Mal kam jedoch die Wende und das Ende von Typoart dazwischen. Zwischen 2015 und 2017 wurde das Design schließlich im dritten Anlauf von Reymund Schröder in Abstimmung mit Gert

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Schriftgestalter:
- 2017
- 322 Aufrufe
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Die Monoline-Schreibschrift Flirt Script von Neil Summerour erschien 2014 bei seinem Label Positype. Die Schrift ist in zwei Strichstärken verfügbar: der Normalversion und einer noch feineren Display-Version. Beide Schnitte verfügbar über stolze 2700 Glyphen. Die unzähligen kontextbedingten Alternativzeichen ermöglichen so einen möglichst natürlichen Handschrifteindruck.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 5.306 Aufrufe
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Ceanannas ist eine irische Unzialschrift, die Michael Everson nach dem Vorbild von Schriften des berühmten Book of Kells gestaltet hat. Sie weist einen rundlichen Duktus und stark ausgeprägten Fettfein-Kontrast auf. Neben den Akzenten für alle wichtigen europäischen Sprachen enthält sie auch die für die traditionelle irische Orthographie benötigten 9 Lenis-Konsonanten (mit Punkt) und das tironische ⁊-Zeichen (»und«), das in irischen Texten richtigerweise anstelle des & gebraucht wird. Mich

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Schriftgestalter:
- 1993
- 2.230 Aufrufe
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Die Elementar ist eine Versalschrift, die 1927 bei der Norddeutschen Schriftgießerei in Berlin erschien. Die Schrift wurde als Umsetzung des »neuen Formwillens« der Neuen Typographie vermarktet. Zusätzlich wurden auch geometrische Elementar-Figuren angeboten. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1927
- 1.533 Aufrufe
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Die Puffery von Nick Shinn ist eine gebrochene Schrift im Stil einer »Old English«. Neben den entsprechenden, traditionellen Buchstabenformen enthält die Schrift jedoch als Standardbuchstabensatz Hybridformen, die sich trotz der enthaltenen Brechung an die Buchstabenskelette der Antiqua anlehnen. Entsprechend ist dann auch eine moderne und internationale Anwendung möglich, die Versalsatz laut Schriftgestalter ausdrücklich einschließt.

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Schriftgestalter:
- 2o26
- 270 Aufrufe
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Mina ist eine monolineare Schreibschrift des Berliner Schriftenlabels Resistenza. Die Schrift besteht aus 15 Schnitten, die jedoch alle auf einem Entwurf beruhen. Es gibt 9 verschiedene Strichstärken, 4 Wechselzug-Varianten (»Calligraphic«) sowie zwei schraffierte Schnitte. Der Zeichenumfang beträgt 454 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 14.375 Aufrufe
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Die Ardagh ist eine irische Art-Deco-Schrift von Andreas Stötzner. Ihr Design basiert auf der Arthur Sans, ihre Strichstärken und Proportionen entsprechen der Arthur Sans Medium. Es sind nur die Majuskel-Positionen belegt. Für die traditionelle irische Rechtschreibung sind die lenierten Konsonanten sowie auch das tironische Et-Zeichen vorhanden.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 3.484 Aufrufe
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Allrounder Monument ist eine Versalienschrift, inspiriert durch Inschriften an Säulen, Monumenten und Gebäuden im antiken Rom. Allrounder Monument ist Teil der Allrounder Collection von Moritz Kleinsorge, deren Ziel das einfache Kombinieren von verschiedenen Schriften ist. Die drei Schnitte Book, Regular und Medium der Allrounder Monument können mit den entsprechenden Schnitten der Allrounder Grotesk kombiniert werden, da sie über dieselben vertikalen Metriken und denselben Grauwert verfüg

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Schriftgestalter:
- 2020
- 3.959 Aufrufe
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Die Akzent Noir ist eine Digitalisierung der schmalen Deutschen Schrift (1913) von Rudolf Koch einschließlich der Original-Schwungbuchstaben und Ligaturen. Der Zeichensatz umfasst eine westeuropäische Belegung nach MacRoman/Win 1252.

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Schriftgestalter:
- 2026
- 175 Aufrufe
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Hooptie Script ist eine Retro-Schrift in Stile der Logos amerikanischer Autobeschriftungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

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Schriftgestalter:
- 2011
- 6.844 Aufrufe
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Die Rachele ist eine Schreibschrift von Resistenza mit 739 Glyphen pro Schnitt. Die Schrift ist in 40 Varianten erhältlich, wobei sich dabei nicht der Entwurf ändert, sondern vielmehr die Breite, die Strichstärke sowie die Stärke des Wechselzuges.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.955 Aufrufe
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Die Bravo ist ein aufrechte, unverbundene Pinselschreibschrift, die vom schweizerischen Grafiker Emil Alfred Neukomm entworfen wurde und 1945 bei der Haas’schen Schriftgießerei erschien. Eine Digitalisierung in zwei Varianten gibt es vom US-amerikanischen Label ARTypes.

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Schriftgestalter:
- 1945
- 8.182 Aufrufe
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Die Hibernica von Andreas Stötzner ist eine geometrische Serifenlose in irischer Ausprägung, d.h. mit den für die irische Schrift typischen, besonderen Buchstabenformen, jedoch im Duktus einer modernen Sans und nicht orientiert an historischen Schriften. Das Design der Hibernica beruht auf dem der Schriftfamilie Lapidaria. Es stehen 3 Schnitte (Leicht, Regular, Halbfett) zur Verfügung, jedoch keine Kursiv. Jeder der drei Schnitte ist sowohl in einer Minuskel-Majuskel- als auch in einer Mediuskel

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.552 Aufrufe
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Die Freundschafts-Antiqua bzw. auch Chinesische Antiqua wurde vom chinesischen Kalligrafen Li Yü Bing-nan während seines Studiums an der HGB entworfen. Ziel war eine Antiqua-Schrift, die im Satz mit chinesischen Zeichen kombinierbar war. Stilistisch ist die Schrift eine kalligrafisch-humanistische Antiqua, die sich mit offenen Formen und großzügiger Laufweite für Fließtext-Anwendungen eignet. Die Schrift wurde bei Typoart testweise geschnitten und gegossen und kam in der Folge auch zum Einsatz,

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Schriftgestalter:
- 1960
- 145 Aufrufe
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Die Schriftfamilie Andron Irish ist die irische Version von Andreas Stötzners weitreichend ausgebauter Andron-Suite. Hier sind die Besonderheiten irischer Buchstabenformen auf der Basis eines klassischen Renaissance-Antiqua-Stiles realisiert worden. Die Familie umfasst auch Kursiv, Halbfett sowie einen Kapitälchenfont und einen Mediuskelfont, der (analog zur Serie Andron MC) unziale Formen und Proportionen aufweist. Die irische Andron ist somit gänzlich in die komplexe Systematik des Andron-Konz

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Schriftgestalter:
- 2015
- 3.667 Aufrufe
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Die Sukoon ist eine dynamische bzw. humanistische Serifenlose. Die Buchstaben M, g, y und j stechen jedoch aus dem Standard-Formenkanon dieser Schriftklasse heraus, aber auch die leicht tiefhängende Taille und das unterschiedliche Verhältnis von großer Ober- und kleiner Unterlänge stellen Besonderheiten dar. Über 400 lateinische, arabische, kyrillische und griechische Sprachen sind enthalten, wobei bereits der Name einen Schwerpunkt auf den arabischen Teil erahnen lässt. Die arabischen Naskh-Pro

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Schriftgestalter:
- 2026
- 103 Aufrufe
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Die LiebeKlara ist eine monolineare Schreibschrift von Ulrike Wilhelm und erschien 2012. Der Einzelschnitt verfügt über 581 Glyphen und bietet pro Grundbuchstabe meist mehrere Schwungbuchstabenvarianten an.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 4.028 Aufrufe
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Die Helion ist eine dekorative, schattierte Versalschrift von Arno Drescher. Sie erschien 1935 bei Schriftguß in Dresden und später auch als Helios bei der Pariser Fonderie Typographique Française. Eine stilistisch ähnliche Schrift ist die ebenfalls 1935 erschienene Neon von C.E. Weber, bei der die Schatten im Gegensatz zur Helion nicht nach rechts, sondern nach links unten zeigen. Zu den international erfolgreichen Vorläufern können die Umbra und die Gill Sans Shadow gezählt werden.

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Schriftgestalter:
- 1935
- 5.376 Aufrufe
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Die Ethlinn ist eine irische Satzschriftfamilie von Paweł Burgiel. Die spezifisch irischen Eigenheiten sind hier im Duktus einer Bodoni-Antiqua mit markantem Fettfein-Kontrast realisiert, und es zeigt sich daß diese Kombination sehr gut funktioniert. Die Familie umfasst die vier Schnitte Leicht, Regular, Halbfett und Fett; dazu gibt es jeweils einen Oblique-Schnitt. Die Ethlinn hat einen prägnanten Auftritt und eignet sich besonders für Überschriften und Titel, für Anzeigen und Magazin-Layouts.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 1.909 Aufrufe
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Glance Slab ist eine dynamische und sportliche Slab Serif. Die Schrift ist durch nicht verbundene Slab-Serifen geprägt. Die von Moritz Kleinsorge entworfene Glance Slab besteht aus acht Strichstärken von Thin bis Black, in Roman und Italic. Jeder Stil ist mit einem Zeichensatz von etwa 730 Glyphen ausgestattet, welcher (schwarz) eingekreiste Ziffern und Pfeile, Ligaturen, eine erweiterte Sprachunterstützung und vieles mehr enthält.

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Schriftgestalter:
- 2020
- 2.142 Aufrufe
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Die Fang ist eine Antiqua-Schrift für Schaugrößenanwendungen in einem aufrechten und einem kursiven Schnitt. Der Zeichenumfang umfasst eine erweiterte lateinische Belegung mit Kapitälchen.

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Schriftgestalter:
- 2022
- 764 Aufrufe
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Line ist eine monolineare Schreibschrift von Göran Söderström und Stefania Malmsten. Die Schrift entstand für den Display-Einsatz beim schwedischen Modemagazin Rodeo. Die Familie verfügt über fünf Strichstärken, wobei alle Haarlinien-Versionen in feiner Abstufung sind. Außerdem verfügt die Schrift über zahlreiche Schwungbuchstaben-Elemente, die sich an Wortanfänge und -enden ansetzen lassen.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 3.760 Aufrufe
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Die Graphique von Hermann Eidenbenz ist eine schmal laufende, schattierte Groteskschrift. Sie erschien als reine Versalschrift 1945 bei der Haas’schen Schriftgießerei. »… in modernstem Geiste auf klassischen Grundlagen entwickelt« schrieb Haas über ihre Schrift. »Sie ist rein und doch kraftvoll, lebhaft und doch monumental.« Digitalisierungen als einzelnen Schnitt gibt es von Profonts und ARTypes. 2014 erschien mit der Graphique Pro Next eine umfassende Neuinterpretation in acht Schnitten.

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Schriftgestalter:
- 1945
- 6.236 Aufrufe
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Die Schmaltzy ist eine moderne gebrochene Schrift von Matthijs Herzberg. Statt der charakteristischen harten Kanten einer gebrochenen Schrift setzt die Schmaltzy durchgängig auf abgerundete Umrisslinien. Die acht Schnitte verbinden Strichstärke und Weite in einem System. Umso größer die Strichstärke, umso weiter auch die Laufweite des Designs. Eine stufenlose Interpolierung ist über die erhältliche variable Schrift möglich.

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Schriftgestalter:
- 2022
- 908 Aufrufe
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Für die Biga erhielt Fritz Richter anlässlich des Ideenwettbewerbes um neue Auszeichnungsschriften 1985 den 2. Preis. Die Biga wurde mit einer zugehörigen Schrift vorgelegt, bei der die Teilung der Grundstriche fehlt. Typoart entschied sich wegen des interessanten Effektes für die vorrangige Einführung der Biga. Die Veröffentlichung erfolgte gemäß verschiedener Sekundärquellen um 1989. Die Schrift wurde über Elsner+Flake in einem Schaugrößenschnitt digital verfügbar gemacht (»TH-Garnitur«).

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Schriftgestalter:
- 1989
- 65 Aufrufe
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Die Showcase ist eine Schriftsippe von Latinotype, die eine Schreibschrift, eine Grotesk in zwei Höhen sowie eine Slab-Serif-Version zusammenführt. Das gemeinsame Gestaltungselement ist die monolineare Ausführung.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 4.482 Aufrufe
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Die Umbra ist eine dekorative, schattierte Versalschrift von Robert Hunter Middleton für die Ludlow Typograph Company. Der Entwurf basiert auf Middletons zuvor erschienener Tempo Light, die als schattierter Schnitt ausgeführt und als Umbra unter eigenständigem Namen abseits der Tempo-Familie veröffentlicht wurde. Digitale Versionen sind heute zum Beispiel von Linotype, Bitstream und URW++ verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1932
- 4.267 Aufrufe
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Die Libido von Matthijs Herzberg ist eine zeitgemäße Neubearbeitung der dekorativen »psychedelischen« Schriften der 1960er-Jahre, insbesondere die Lettering-Arbeiten von Wes Wilson, die sich wiederum auf Jugendstil-Künstler wie Alfred Roller beziehen. Matthijs Herzberg hat diesen Stil als variable Schrift umgesetzt. Eine Designachse variiert die Weite, eine zweite die optische Größe und damit die Grobheit des Entwurfs.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 884 Aufrufe
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Die Business Penmanship von Alejandro Paul gründet sich auf dem Schreibstil für Geschäftsbriefe, der im 19. Jahrhundert von Platt Rogers Spencer populär gemacht wurde. Die moderne Interpretation verzichtet im Gegensatz zu den Originalen jedoch auf jeglichen Wechselzug und ist rein monolinear in zwei Strichstärken ausgeführt. Die 1100 Glyphen pro Schnitt umfassen zahlreiche Ligaturen, Alternativzeichen und Schwungbuchstabenformen.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 3.778 Aufrufe
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Aidos ist eine Schreibmaschinen-Schrift von Alex Rütten. Trotz der Schreibmaschine-Ästhetik sind die Buchstaben in Klassen mit passenden Breiten eingeteilt und die Laufweite daher eher proportional. Die Schrift besitzt scharf geschnittene, dreieckige Serifen, die mit zunehmender Strichstärke an Dynamik und Gewicht gewinnen. Zu den OpenType-Funktionen zählen Tabellenziffern, Ordinalzeichen, hoch- und tiefgestellte Ziffern sowie Brüche. Jeder Font enthält einen erweiterten lateinischen Zeich

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Schriftgestalter:
- 2017
- 1.308 Aufrufe
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Die Behrensschrift von Peter Behrens erschien ab 1901 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach. 1907 kam eine Kursive hinzu. Moderne Interpretationen: URW Behrenschrift RMU Fonts Behrens-Kursiv Solotype Behrens Schrift Ingo Fonts Behrensschrift iF Plus

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Schriftgestalter:
- 1901
- 29.225 Aufrufe
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Die Rolling Pen ist eine monolineare Schreibschrift von Alejandro Paul mit über 1100 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 3.566 Aufrufe
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Die Charter ist eine Antiqua-Schrift von Matthew Carter und wurde 1987 für Bitstream entworfen. Sie besitzt ein barockes Skelett mit kräftigen Serifen. Dies war direkt auf die bestmögliche Wiedergabe auf Laser- und Tintenstrahldruckern der Zeit abgestimmt. Die ungewöhnlich kantigen Linien-Segmente an den Serifen sollten die Umrissformen so einfach wie möglich halten. In der Folge wurde dieser technische Kompromiss aber auch ein interessantes stilistisches Merkmal der Schrift, das auch gern in gr

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Schriftgestalter:
- 1987
- 7.833 Aufrufe
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Rig Shaded ist eine Versalschrift von Jamie Clarke. Die 20 Schnitte lassen sich auf vielfältige Weise zu 3D-Schriftzügen kombinieren. Eine Besonderheit dabei sind die Halbton-Raster für die Schattierungen, die in zwei Stufen (Fine/Course) erhältlich sind.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.746 Aufrufe
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Die Bonkus von Matthijs Herzberg ist eine moderne Umsetzung der geometrischen Schriften der 1970er-Jahre, die sich ihrerseits wieder auf die Schriftexperimente der Bauhaus-Designer beziehen. Die Schrift kommt in sechs Strichstärken mit Kursiven und einer erweiterten lateinischen sowie einer einfachen kyrillischen Belegung.

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Schriftgestalter:
- 2020
- 1.035 Aufrufe
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Die Wanchy von Matthijs Herzberg ist eine Neubearbeitung der Ideen der dekorativen »psychedelischen« Schriften der 1960er- und 1970er-Jahre, die sich ihrerseits wiederum auf Jugendstil-Schriften beziehen. Die Wanchy ist dabei zeitgemäß als variable Schrift umgesetzt und enthält eine Designachse für die optische Größe. Die Zeichenbelegung besteht aus einer erweiterten lateinischen Belegung und 52 Piktogrammen.

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Schriftgestalter:
- 2019
- 837 Aufrufe