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Die Radium von Ludwig & Mayer ist eine Antiqua-Schrift mit deutlichen Jugenstil-Einflüssen. Die Schrift erschien Anfang des 20. Jahrhunderts in zwei Strichstärken. Eine kostenlose Digitalisierung gibt es als Radium FG.

- 1904
- 1.370 Aufrufe
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Overlock ist eine Schriftfamilie des argentinischen Schriftgestalters Dario Manuel Muhafara. Charakteristisch sind der leichte Strichstärkekontrast, ein k mit Schlaufe sowie leicht gebogene Diagonalen, besonders bei v, w, x und y. Wie ähnlich anmutende Schriften, z.B. Capucine und Calcine, eignet sich Overlock sowohl als Displayschrift als auch für kürzere Texte. Die Schrift wurde laut Angabe des Designers durch die Overlock-Nähmaschinentechnik inspiriert. Sieben Schnitte (Aufrechte und ech

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Schriftgestalter:
- 2006
- 5.394 Aufrufe
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In den 1960er-Jahren betreute Georg Salden in werblicher Hinsicht ein Hutsalon in Düsseldorf. Für eine Eröffnungsanzeige schrieb er mit der Breitfeder einen Text, der etwas später Grundlage für seine Schrift Daphne wurde. Das besondere an dieser Schrift, die zunächst bei Berthold für den Titel-Fotosatz erschien: Es gab eine große Anzahl separater Schwünge, die beliebig an die Basisbuchstaben ankopiert werden konnten. Ab 2011 wurde an einer Neuveröffentlichung als OpenType-Schrift gearbeitet, die

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Schriftgestalter:
- 2013
- 3.067 Aufrufe
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Elementarz Pro ist eine verbundene, aufrecht stehende Schreibschrift des polnischen Schriftegestalters Bartek Nowak. Die Gestaltung lehnt sich an die polnische Schulschreibschrift an. Die Elementarz Pro verfügt 1535 Glyphen mit west-, zentral- und osteuropäischer Belegung. Alternativzeichen und über 300 Ligaturen garantieren eine perfekte Verbindung aller Buchstabenkombinationen. Neben dem Grundschnitt gibt es einen weiteren Schnitt Elementarz Caps mit freistehenden Großbuchstaben.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 4.543 Aufrufe
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Die Garalda von Xavier Dupré erschien 2016 bei Type Together. Die Familie im Stile einer französischen Renaissance-Antiqua ist in vier Strichstärken mit Kursiven erhältlich. Die Schnitte verfügen mit über 1000 Glyphen über eine umfangreiche OpenType-Ausstattung mit verschiedenen, Ziffernsets, Kapitälchen, Schwungbuchstaben, Ligaturen und kontextbedingten Varianten.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 1.362 Aufrufe
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Die Augenheil-Antiqua von Richard Ludwig erschien Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Schrift erschien in verschiedenen, mit Buchstaben (A bis D) bezeichneten Weiten, drei Strichstärken, zwei Kursiven und einem zusätzlichen engen Schnitt. In der Summe waren es schlussendlich neun Garnituren.

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Schriftgestalter:
- 1907
- 992 Aufrufe
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Die Sonar Sans ist eine geometrische Serifenlose von Hannes F. Famira. Nach Angaben des Designers versucht sie eine geometrische Anmutung mit humanistischen Zügen früher Groteskschriften zu verbinden. Die Familie ist in sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven ausgebaut.

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Schriftgestalter:
- 2011
- 5.131 Aufrufe
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Die FF Schulschrift ist eine verbundene Schreibschrift von Just van Rossum. Die Schrift lehnt sich im Entwurf an die drei deutschen Schulschrift-Varianten Vereinfachte Ausgangsschrift, Lateinische Ausgangsschrift und Schulausgangsschrift an, die in den Fonts als A, B und C gekennzeichnet sind. Mit den 20 Schnitten hat man zudem die Wahl, diese Schriftstile mit und ohne Lineatur darzustellen.

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Schriftgestalter:
- 1992
- 7.163 Aufrufe
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Historisch gesehen werden Schriften zunächst in kleineren Größen geboren und Schaugrößen-Versionen folgen später. Noes Familie erzählt eine andere Geschichte. Noe Text wurde einige Jahre nach ihrem Display-Begleiter entwickelt. Diese umgekehrte Vorgehensweise forderte Schick Toikka heraus, eine Textschrift zu entwickeln, die im lesbaren Mengensatz funktioniert und gleichzeitig die mutige Persönlichkeit seiner Eltern behält. Dazu wurde dem Haarstrich mehr Gewicht hinzugefügt und Ecken nur so weit

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Schriftgestalter:
- 2015
- 4.778 Aufrufe
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Die Givry von Tom Grace ist eine gebrochene Schrift im handschriftlichen Stil der flämischen Bastarda. Die Schrift ist in einem Stil mit über 800 Glyphen erhältlich. Darin enthalten sind eine erweiterte lateinische Belegung mit vielen Ligaturen, mehreren Ziffernsets, Großbuchstaben-Schwungbuchstaben und einigen Ornamenten.

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Schriftgestalter:
- 2008
- 1.515 Aufrufe
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Die Adobe Kis ist eine Neubearbeitung der Schriften von Nicolas Kis aus dem 17. Jahrhundert durch Robert Slimbach. Das Design verfügt über drei Strichstärken mit Kursiven, die sich über vier optische Größen erstrecken. In der Summe kommt die Familie so auf 24 Schnitte. Alternativ können auch die beiden variablen Fonts verwendet werden. Zum Zeichenvorrat gehört eine erweiterte lateinische Belegung mit mehreren Ziffernsets und Kapitälchen. Ein großes Eszett ist jedoch nicht enthalten.

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Schriftgestalter:
- 2024
- 1.427 Aufrufe
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Die Interpol Sans ist eine serifenlose Schriftfamilie als Teil der Interpol-Sippe von Hannes Famira. Sie wurde speziell für den Einsatz am Bildschirm in geringen Schriftgrößen entworfen. Famira begann die Schriftsippe als Teil seines Studiums an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag.

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Schriftgestalter:
- 1992
- 3.842 Aufrufe
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Die Basisschrift ist eine vom Schweizer Hans Eduard Meier entwickelte aufrechte Schreibschrift. Sie ist so konzipiert, dass die Buchstabenformen zunächst unverbunden gelernt und später allmählich teilweise verbunden werden können. Damit kann in der Schreibausbildung die Trennung von Steinschrift/Blockschrift und der sogenannten Schnürlischrift mit abweichenden Buchstabenskeletten entfallen. Elsner + Flake vertreibt eine kommerzielle Version als »ABC Basisschrift« und daneben zahlreiche weit

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Schriftgestalter:
- 2008
- 8.260 Aufrufe
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Die Centra No. 2 ist eine zeitgenössische Interpretation der modernistisch-geometrischen Serifenlosen, welche auf Textur und Finesse abzielt. Sie enthält geometrische, einstöckige Konstruktionen seiner Kleinbuchstaben a- und g-Formen sowie ein markantes breites M. Als geometrische Sans lässt sie sich durch ihren angenehm ruhigen Rhythmus von Negativ- und Positivraum gut für eine Vielzahl von Anwendungen nutzen. Sie ist mit 8 Strichstärken zuzüglich echten Kursiven ausgestattet und bietet n

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Schriftgestalter:
- 2017
- 4.570 Aufrufe
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Die Signal von Walter Wege erschien 1931 bei der H. Berthold AG in Berlin. Die Schrift ist eine Werbeschrift im Schreibschriftstil. 1932 wurde die leichtere Script-Signal und die fettere und schmaler laufende Block-Signal nachgelegt. 1934 erschien schließlich noch die Deutsch-Signal mit Kurrentbuchstaben. Eine Digitalisierung aller Schnitte erschien 2024 als FDI Lettograph.

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Schriftgestalter:
- 1931
- 3.117 Aufrufe
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Die Ad Lib von Freeman Craw erschien in den 1960er-Jahren bei American Type Founders. Die Schaugrößenschrift spielt mit Umrisslinien, die wie aus Papier ausgeschnitten wirken und benutzt damit einen Lettering-Stil, der zur damaligen Zeit zum Beispiel für Filmtitel und ähnliche Schaugrößenanwendungen im Einsatz war. Dieser handgemacht wirkende Stil wurde auch durch zahlreiche Alternativbuchstaben in der ursprünglichen Veröffentlichung unterstützt. Digitale Versionen ohne die Alternativzeich

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Schriftgestalter:
- 1961
- 1.395 Aufrufe
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Die Interpol Sans ist eine relativ schmal laufende, konstrastarme Antiqua-Schriftfamilie als Teil der Interpol-Sippe von Hannes Famira. Sie wurde speziell für den Einsatz am Bildschirm in geringen Schriftgrößen entworfen. Famira begann die Schriftsippe als Teil seines Studium an der Königlichen Akademie der Bildlenden Künste in Den Haag.

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Schriftgestalter:
- 1992
- 2.849 Aufrufe
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Bei einem Aufenthalt in Paris fiel Jan Gerner die Street-Art-Kunst mit Schablonen auf, die in Frankreich eine gewisse Tradition hat. Darauf aufbauend entwickelte er die Pochoir, die den französischen Namen dieser Technik trägt. Die Schrift ist eine Neuzeichnung der Dolly von Underware als Schablonenschrift und erfolgte mit Einverständnis der niederländischen Foundry. Die Pochoir ist in zwei Schnitten erhältlich: einer »glatten« Schablonenversion sowie einer gesprüht aussehenden Variante. Di

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Schriftgestalter:
- 2006
- 6.519 Aufrufe
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Die Blaktur ist eine gebrochene Schrift von House Industries, die lediglich als ein einzelner Display-Schnitt vorliegt. Ken Barber entwarf sie in Anlehnung an Holzschnitt-Alphabete von Rudolf Koch. Die Schrift erschien 2007 im Rahmen der TYPO Berlin auf einer CD, die auch Musik der »House Band« enthielt. Über einen OpenType-Stilsatz lassen sich bei der Blaktur historische Zeichen wie das lange s zuschalten. Außerdem gibt es einen Stilsatz, der im Stile des so genannten »Heavy Metal Umlaut«

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Schriftgestalter:
- 2007
- 5.310 Aufrufe
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Die PS Fournier von Stéphane Elbaz ist eine Neubearbeitung der Antiqua-Schriften von Pierre Simon Fournier aus dem 18. Jahrhundert. Die PS Fournier verfügt dabei über einen besonders großzügigen Ausbau mit 42 Schnitten. Sieben Strichstärken und drei optische Größen stehen dabei zur Verfügung. Abgerundet wird das Paket mit über 100 Zeichen für Rahmen, Linien und Ornamente.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 4.977 Aufrufe
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Canela Text von Miguel Reyes wurde für den Einsatz unter 20 Punkt optimiert und bringt die Anmut und Charakteristik von Canela – des 2016 entworfenen Schaugrößen-Vorbildes – in längeren Texten zum Ausdruck. Im Gegensatz zum eher begrenzteren Gewichtsumfang, der in vielen Textfonts zu finden ist, bringt die Canela-Text-Familie die gesamte Bandbreite der im Original verfügbaren Gewichte mit. Von thin bis black können so auch bei kleinen Größen die Extreme dargestellt werden. Canela Text enthält di

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Schriftgestalter:
- 2018
- 7.471 Aufrufe
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Die Iskra-Familie von Tom Grace ist im Kern eine serifenlose Schrift. Der Designer spielt jedoch in vielen Details mit den Erwartungen an eine solche Schrift und gestaltet die Details auf ungewöhnliche Weise aus. Die Iskra ist in sieben Strichstärken mit Kursiven erhältlich – wahlweise mit oder ohne kyrillische Belegung.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 1.326 Aufrufe
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Die Amelia von Stanley Davis entstand in den 1960er-Jahren im Rahmen einen Schriftgestaltungswettbewerbes der Visual Graphics Corporation (VGC). Für den Fotosatz waren später auch schattierte und lichte Versionen verfügbar und es gab die Schrift als Abreibebuchstaben. Die Amelia wurde als digitale Schrift vielfach und unter verschiedenen Namen adaptiert. Untem dem Originalnamen gibt es die Schrift zum Beispiel von Bitstream, Linotype und Tilde.

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Schriftgestalter:
- 1965
- 1.052 Aufrufe
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Teil der Jetsam Collection, Holzdruckschrift in 2 Strichstärken.

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Schriftgestalter:
- 2001
- 2.515 Aufrufe
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Dominique Kerber begann die Arbeit an der Schriftfamilie Cast während seiner Ausbildung zum Typografischen Gestalter an der Hochschule der Künste Zürich. Die Schrift ist eine nüchterne Grotesk in Schweizer Tradition und empfiehlt sich in diesem Sinne auch als leserliche Allround-Schrift für verschiedenste Anwendung. Die Cast ist mit sechs Strichstärken (einschließlich Kursiven) und 466 Glyphen (Latin Extended A) recht gut ausgebaut.

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Schriftgestalter:
- 2011
- 3.841 Aufrufe
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Die Eskapade ist eine Schriftfamilie von Alisa Nowak und erschien 2012 bei TypeTogether. Die Familie in vier Schnitten vereint eine humanistische Antiqua mit einer gebrochenen Schrift zu einem geschlossenen System. Die Eskapade besitzt eine erweiterte lateinische Belegung mit über 500 Glyphen. Die bedingten Ligaturen sind dem Stil angepasst. So besitzen die Antiqua-Schnitte Schmuckligaturen für zum Beispiel sp und ct, die Frakturschnitte hingegen haben Ligaturen für ch, ck und tt (jedoch nicht f

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Schriftgestalter:
- 2012
- 2.714 Aufrufe
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Die Scarlet ist eine Schriftfamilie von Jürgen Huber und erschien 2016 zunächst über dessen Label Type Department. Die Familie besteht aus der serifenlosen Scarlet in 12 Schnitten sowie der Scarlet Script in sieben Schnitten. Die aufrechten serifenlosen Schnitte betonen die obere Hälfte der Kleinbuchstaben unterhalb der x-Höhe deutlich und geben der Schrift ein charakterstarkes Aussehen. Laut Designer bestehen hier lose Anlehnungen an Designstile der 1960er-Jahren. Die aufrechten Script-Sch

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Schriftgestalter:
- 2016
- 2.062 Aufrufe
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Die Geschichte der Groteskschriften des 20. Jahrhunderts ist eine Geschichte des allmählich abnehmenden Strichkontrasts. Serifenlose Schriften mit sichtbarem Kontrast waren in den 1920–50er Jahren sehr beliebt, als sie häufig für Werbung, Architekturbeschriftungen und Logos verwendet wurden. Dieser typografische Stil geriet mit der Übernahme der Spätmoderne aus der Mode und tauchte für die nächsten fünfzig Jahre allenfalls im Dienste der Neuheit oder Nostalgie wieder auf. Ursprünglich für d

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Schriftgestalter:
- 2016
- 3.059 Aufrufe
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Die Produktion der Jockey von Type Together wurde von Google für deren Webfont-Projekt unterstützt. Die Gestaltung basiert auf Arbeiten eines unbekannten argentinischen Gestalters, der in den 1930er-Jahren Poster für Pferderennen entwarf. Aus den Großbuchstabenvorlagen wurde dann eine komplette Schrift in zwei Strichstärken entwickelt, die nun kostenlos verfügbar ist.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 1.026 Aufrufe
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Die Antikva Margaret ist eine charakterstarke Antiqua des ungarischen Designers Zoltán Nagy. Der Entwurf wurde bei einem Schriftgestaltungswettbewerb der Visual Graphics Corporation eingereicht und zählte zu den Gewinnern. Die Schrift wurde bis in die 1970er-Jahre weiter ausgebaute und verfügte schlussendlich über vier Strichstärken (light bis black) und einen kursiven Schnitt. Die Schnitte waren über verschiedene Fotosatzanbieter und als Abreibebuchstaben verfügbar. Die Olde Megrat NF von

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Schriftgestalter:
- 1966
- 1.101 Aufrufe
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Die von Paul Renner in den 1920er-Jahren geschaffene Futura gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten Schriften des 20. Jahrhunderts. Zu Beginn dieses Jahrhunderts dominierten im deutschsprachigen Raum noch die gebrochenen Schriften. Am Bauhaus in Weimar und später in Dessau experimentierten Designer wie Herbert Bayer, Josef Albers und Joost Schmidt mit stark vereinfachten Alphabeten, die gänzlich aus geometrischen Grundformen zusammengesetzt sind und teilweise sogar auf Großbuchstaben ve

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Schriftgestalter:
- 1927
- 36.633 Aufrufe
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Die Marat von Ludwig Übele war ursprünglich als Magazin-Schrift angedacht und daraus erklärt sich das charakterstarke Erscheinungsbild mit kantigen Serifen, beschwingter Strichführung und tief eingeschnittenen Tintenfallen. Der gute Ausbau in 6 Strichstärken (zuzügliche eigenständig-kalligrafischer Kursive), vier Ziffernsets und die gute Leserlichkeit und Lesefreundlichkeit der Grundschnitte macht die Familie jedoch vielfältig einsetzbar.

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Schriftgestalter:
- 2008
- 5.352 Aufrufe
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Die Eskapade ist eine Schriftfamilie von Alisa Nowak und erschien 2012 bei TypeTogether. Die Familie in vier Schnitten vereint eine humanistische Antiqua mit einer gebrochenen Schrift zu einem geschlossenen System. Die Eskapade besitzt eine erweiterte lateinische Belegung mit über 500 Glyphen. Die bedingten Ligaturen sind dem Stil angepasst. So besitzen die Antiqua-Schnitte Schmuckligaturen für zum Beispiel sp und ct, die Frakturschnitte hingegen haben Ligaturen für ch, ck und tt (jedoch nicht f

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Schriftgestalter:
- 2012
- 5.616 Aufrufe
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Die Jonesy von Ksenia Belobrova ist eine verbundene Schreibschrift. In den 1153 Glyphen stecken eine lateinische und kyrillische Belegung mit über 700 Alternativformen und Ligaturen, die über das OpenType Feature »Standardligaturen« automatisch angewendet werden. Als Bonus gibt es einen separaten Schnitt mit unverbundenen Großbuchstaben.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 3.074 Aufrufe
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Humanist 777 ist die Bezeichnung der Bitstream-Digitalisierung der Frutiger.

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Schriftgestalter:
- 6.320 Aufrufe
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Mit der Marat Sans erweiterte Ludwig Übele 2012 seine erfolgreiche und mehrfach ausgezeichnete Marat um eine serifenlose Schwester. Beide Familien der Schriftsippe können natürlich miteinander kombiniert werden, unterscheiden sich stilistisch jedoch deutlich. Die Marat Sans ist eigenständig und spürbar statischer gezeichnet. Die Marat Sans verfügt über ganze neun Strichstärken. Die Kapitälchen sind in Einzelschnitte ausgelagert. Zu beachten ist auch, dass sich die schließenden deutschen Anf

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Schriftgestalter:
- 2012
- 3.414 Aufrufe
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Die Hades ist eine zeitgemäße gebrochene Schrift des portugiesischen Designers Dino dos Santos. Sie verfügt mit ihren circa 400 Zeichen in einem Schnitt über einen guten Ausbau der west-, ost- und zentraleuropäischen Latein-Belegungen. Die Zeichen und Ligaturen für traditionellen deutschen Fraktursatz sind in der Hades jedoch nicht enthalten.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 4.288 Aufrufe
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Schweizer Stil kollidiert mit unerwarteter Konstruktion und wackeligem Imperfektionismus amerikanischer Holzlettern des 20. Jahrhunderts – so beschreibt Lucas Sharp seine Widmung für Adrian Frutiger, welcher mit der Univers durch zahlreiche nummerierte Schnitte neue Maßstäbe für die Entwicklung von Schriftfamilien setzte. Mit einer überschwänglichen Persönlichkeit, Tintenfallen und einer unglaublichen Bandbreite an Stimmungen soll die Sharp Grotesk eine amerikanische Perspektive auf das Gen

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Schriftgestalter:
- 2016
- 4.567 Aufrufe
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Die Athenaeum ist eine Antiqua von Alessandro Butti mit kalligrafischem Duktus und erschien in den 1940er Jahren bei der italienischen Gießerei Nebiolo. Zur Familie gehören zwei Strichstärken, eine Kursive und zwei Sets von Initialen. Die Schrift war später auch für den Fotosatz erhältlich und ist heute digital in einer Pro-Version mit erweiterter lateinischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1945
- 680 Aufrufe
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Die Matthew ist eine neue, teilweise spornlose Schrift von Fontsmith-Designer Jason Smith. Sie hat eine freundlich-moderne Anmutung, bietet besondere Details in den Glyphenformen (»unexpected drama«) und ist, nach Beschreibung der Foundry, sehr gut leserlich (legible) und läuft relativ schmal. Fontsmith selber beschreibt die Schrift als »rundum multitalentierte Schrift mit Wohlfühlfaktor«. Die Schrift ist als Open-Type- und True-Type-Schrift erhältlich in acht Schnitten: Light, Li

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Schriftgestalter:
- 2013
- 4.510 Aufrufe
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Gandur ist eine moderne Textura-Adaption des brasilianischen Designers Daniel Sabino. Sie ist insbesondere von den schlichten Gotischen des 20. Jahrhunderts wie der Element inspiriert. Die Schriftfamilie besitzt zwei Varianten mit je drei Strichstärken. Während die Gandur Alte typische Formmerkmale gebrochener Schriften aufnimmt, ist die Gandur New eher den Antiqua-Formen angepasst. Die Gandur Alte verfügt über die nötigen Ligaturen für traditionellen deutschen Fraktursatz. Gandur Alte und

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Schriftgestalter:
- 2014
- 4.274 Aufrufe
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Die Baker Signet des US-amerikanischen Kalligrafen Arthur Baker erschien in den 1960er-Jahren als Fotosatzschrift. Vom Normalschnitt existieren zahlreichen Digitalisierungen (Linotype, Bitstream, Paratype [einschl. kyrillisch], Tilde und Arthur Baker selbst). Eine besonders umfangreiche Digitalisierung in 14 Schnitten gibt es als Sigvar Serial von SoftMaker.

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Schriftgestalter:
- 877 Aufrufe
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Clearview Hwy ist eine Schrift, die speziell für Beschilderung der amerikanischen Verkehrsschilder entwickelt wurde. An der Entwicklung beteiligt waren das Texas Transportation Institute und das Pennsylvania Transportation Institute unter der Aufsicht der amerikanischen Verkehrsbehörde Federal Highway Administration (FHWA). Als Schriftgestalter wirkte James Montalbano maßgeblich am Design und Ausbau der Schriftschnitte mit. Die Schrift wird in immer mehr amerikanischen und kanadischen Bundesstaa

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Schriftgestalter:
- 2004
- 3.597 Aufrufe
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Kai Bernau begann die Arbeit an seiner Lyon-Schriftfamilie während seines Studiums an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag. Sie ist eine moderne Adaption von Entwürfen Robert Granjons aus dem 16. Jahrhundert. Die Lyon Text verfügt über 5 Schnitte und ist auf den Fließtexteinsatz ausgelegt. Zusätzlich gibt es 5 Schnitte der Lyon Display speziell für Schaugrößen. Die Kombination dieser beiden Familien macht die Lyon vielseitig einsetzbar.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 9.198 Aufrufe
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Die Texttile ist eine Versalschrift von Neil Patel, mit der sich durch Überlagerung mehrerer Schnitte ein farbiges Textilmuster darstellen lässt. Nebem dem flächigen Grundschnitt gibt es dazu jeweils zwei flächige oder schraffierte Schnitte mit Quer- oder Längsstreifen.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.265 Aufrufe
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Die Axel, deren Name ähnlich wie Excel ausgesprochen werden will, ist laut Pressemitteilung weniger eine Schrift für den Ästheten, sondern mehr eine Schrift für den Bildschirmarbeiter. Besonderes Augenmerk wurde dem Cleartype-Hinting gewidmet, um eine möglichst gute Darstellung am Bildschirm zu erhalten. Doch auch im Druck zeichnet sich die Axel durch ihren sparsamen Platzverbrauch aus. Die Schrift liegt nur in den Schnitten normal und fett vor, hat aber separate Kapitälchen-Fonts, damit diese A

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Schriftgestalter:
- 2009
- 5.529 Aufrufe
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Die ITC Barcelona von Ed Benguiat erschien 1981 als Fotosatzschrift über die International Typeface Corporation. Zur Familie gehören vier Strichstärken mit Kursiven, die heute auch digital verfügbar sind.

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Schriftgestalter:
- 1981
- 1.066 Aufrufe
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Die FF Signa von Ole Søndergaard erschien im Jahr 2000 bei FSI FontShop International. Ihre Wurzeln hat die Schrift weniger in der klassischen Druck-Typografie, sondern vielmehr in dänischen Schildermaler-Traditionen. Dies zeigt sich zum Beispiel am offenen dreistöckigen g – einem typischen Merkmal dänischer Schriften. Die Schrift wurde schon vor ihrer offiziellen Veröffentlichung als Hausschrift des Dänischen Designzentrums benutzt und diente hier insbesondere als Schrift des Leitsystems.

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Schriftgestalter:
- 2000
- 3.434 Aufrufe
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Die Reklame Stencil entstand im Buero Bauer für die Ausgestaltung der Ausstellung »Kampf um die Stadt, Politik, Kunst und Alltag um 1930« in Wien. Ähnlich wie Renners Futura Black oder Josef Albers’ Kombinationsschrift baut die Reklame Stencil auf einfachen Grundformen wie Kreis, Dreieck und Rechteck auf. 2010 erschien die Schrift als einzelner Schnitt mit westeuropäischer Belegung und 339 Glyphen bei Volcano Type.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 7.148 Aufrufe
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Die KS GrequeX wurde nach dem Vorbild der berühmten Grecs du Roi von Garamond erstellt. Dieser schnitt Mitte des 16. Jahrhunderts für den Drucker und Gelehrten Robert Estienne die Stempel, der damit im Auftrage Franz I. den Humanismus vorantrieb, indem diese Schrift für Jahrhunderte Griechische Schrift definierte. Die Schrift selbst basierte auf der Handschrift des Kreter Kopisten Angelo Vergikio. Für verschiedene Druckwerke kursierte die Grec du Roi in diversen Auflagen, von denen die umfangrei
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