Font-Wiki
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Die Duos ist eine monolineare Schreibschriftfamilie von Underware. Sie setzt sich aus 10 Schnitten zusammen, die sich auf vier Grundstile verteilen: Die Sharp-Schnitte besitzen glatte Strichenden, die Round-Schnitte dagegen abgerundete. Die Brush-Schnitte zeigen eine kräftigte und scharfkantige Pinselstrich-Textur. Der einzelne Paint-Schnitt besitzt dagegen weichere Umrisse. Alle Schnitte besitzen über 1000 Zeichen mit vielen Alternativzeichen und einer erweiterten lateinischen Belegung.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 4.147 Aufrufe
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Die Trennert-Antiqua von Friedrich Bauer erschien 1926 in mager und kursiv und wurde in der Folge auf sechs Schnitte (mager, kursiv, halbfett, fett, schmalhalbfett und kursiv fett) ausgebaut. Eine Digitalisierung über Forgotten Shapes wurde angekündigt, ist aber bislang nicht erschienen.

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Schriftgestalter:
- 1926
- 1.420 Aufrufe
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1923 präsentiert sich das Bauhaus mit seinen neuen Ideen in einer großen Ausstellung der Welt. Dazu entsteht aus den Reihen der Studenten eine Reihe von Motiven zur Ankündigung der Ausstellung. Chris Lozos entwickelt später aus den konstruktivistischen Bauhaus-Schriftgestaltung seine Schrift »Weimar Plakat«. Mit fast 800 Zeichen ist die 2013 erschienene Pro-Version umfangreich ausgebaut.

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Schriftgestalter:
- 2007
- 10.787 Aufrufe
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Die Art Deco ist ein Schriftpaket von P22 bestehend aus drei Fonts: der monolinearen, verspielten Art Deco Chic, der geometrisch-geradlinig und mit hohem Strichstärkenkontrast ausgeführten Art Deco Display sowie dem Symbolfont Art Deco Extras.

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Schriftgestalter:
- 2002
- 5.598 Aufrufe
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Die Rheingold ist eine unverbundene Schreibschrift von Erich Mollowitz aus den 1930er-Jahren. Die Schrift in zwei Strichstärken erschien in Partnerschaft als Rheingold bei Trennert in Hamburg. Bekannter ist der Entwurf unter dem ursprünglich bei C.E. Weber benutzten Namen Forelle. Eine Digitalisierung gibt es unter dem Namen Forelle Pro von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 1.240 Aufrufe
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Die dekorative, unverbundene Kursiv Splendor von Wilhelm Berg erschien ab 1930 bei der Dresdner Schriftguß AG. Sie wurde in mager, halbfett und fett angeboten. Nachdem die ostdeutschen Gießereien nach dem zweiten Weltkrieg im volkseigenen Betrieb Typoart aufgegangen waren, wurde die Splendor eine beliebte Akzidenzschrift in der DDR. Ralph M. Unger bietet heute Digitalisierung in zwei Strichstärken als Splendor bzw. Splendor Pro an. Sie enthalten auch die ursprünglichen Ligaturen (tz, ch, ck

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Schriftgestalter:
- 1930
- 7.118 Aufrufe
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Die Faune stammt von der französischen Designerin Alice Savoie und wurde vom Centre National des Arts Plastiques in Auftrag gegeben. Die Familie besteht aus sechs Schnitten: vier aufrechten (thin, regular, bold und black) sowie zwei auffälligen Kursivschnitten mit starken Wölbungen. Im Zeichenumfang in erweiterter lateinischer Belegung sind auch Kapitälchen und typischen OpenType-Funktionen (Ligaturen, hoch- und tiefgestellte Ziffern etc.) enthalten. Die Familie wurde unter der Creative-C

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Schriftgestalter:
- 2018
- 4.750 Aufrufe
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Die Schlanke ist eine schmallaufende statische Antiqua-Schrift von Walter Höhnisch und erschien Ende der 1930er-Jahre bei der Gießerei Ludwig & Mayer. Die Familie verfügte über die Schnitte mager, kursiv, halbfett und fett. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1938
- 987 Aufrufe
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Die Schreibschrift Arabella von Arno Drescher erschien 1936 bei der Leipziger Gießerei Ludwig Wagner in einer mageren Version und 1939 in der kräftigeren Version Arabella Favorit. Dazu gab es in der Breite ausladende Zierversalien. Eine Digitalisierung beider Schnitte inklusive Zierversalien erschien von Ralph. M. Unger 2006 als Arabella Pro.

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Schriftgestalter:
- 1936
- 11.472 Aufrufe
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Die Gretel Script ist ein Schreibschrift des österreichischen Schriftanbieters Typejockeys. Die Buchstabenformen wurden von der Kalligrafin Natascha Safarik geschrieben und bei den Typejockeys in drei Fonts verwandelt. Die verbundene Schreibschrift gibt es in zwei optischen Größen: Piccolo für kleine Grade und Grande für Schauanwendungen. Hinzu kommt ein unverbundenes Versal-Alphabet, das auch ein großes Eszett beinhaltet.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 5.451 Aufrufe
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Ende der 1920er-Jahre beauftragte Mergenthaler in den USA den Gestalter William Addison Dwiggins mit dem Entwurf einer Groteskfamilie. Zu dieser Zeit erfreuten sich europäische Schriften wie Futura, Kabel und Erbar Grotesk großer Beliebtheit und Mergenthaler wollte diesen Trend nicht an sich vorbeiziehen lassen. Dwiggins kann sich für die konstruierten Versalien der europäischen Schriften begeistern, nicht jedoch für deren statische Kleinbuchstaben. In seinem Entwurf fallen sie daher deutlich be

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Schriftgestalter:
- 1936
- 6.584 Aufrufe
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Die Juicy von Neil Summerour ist eine aufrecht stehende Schreibschrift für Schauanwendungen. Es gibt zwei Grundschnitte als normale und lichte Version. Diese können mit vier Ebenenfonts (Drop Shadow, Fill, Solid, Shine) kombiniert werden. Das Set dieser Schnitte gibt es in einer Pro- und einer Simple-Version. Letzterer fehlt der OpenType-Ausbau mit Schwungbuchstaben, Alternativzeichen usw.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 2.612 Aufrufe
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Die Lux ist ein lichtes Versalalphabet, das von der Erbar-Grotesk abgeleitet wurde. Die Schrift erschien Ende der 1920er-Jahre bei Ludwig & Mayer. Eine Digitalisierung mit erweiterter lateinischer Belegung gibt es als RMU Luchs von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1929
- 1.339 Aufrufe
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Die Nord des Schweizer Designers Fabian Widmer ist ein dekoratives Versalalphabet, das mehrfarbig gesetzt werden kann. Dazu verfügt die Schrift über vier Schnitte zum Kombinieren. Den Grundschnitt in komplett flächiger Version (»black«) sowie einer Variante mit feinen Aussparungen; einen Schnitt für das Setzen von Lichtern (»sun«) sowie den Inline-Schnitt, mit dem sich die feinen Innenlinien farbig absetzen lassen.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 3.010 Aufrufe
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Die Prägefest ist eine verbundene Schreibschrift von Paul Eduard Lautenbach und erschien 1926 über Ludwig & Mayer. Der Name verweist darauf, dass die Schrift auf geradem Kegel ohne überhängende Elemente gegossen wurde. Eine kostenlose Digitalisierung gibt es von Peter Wiegel.

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Schriftgestalter:
- 1926
- 1.262 Aufrufe
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In seiner Werkstatt an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle standen Herbert Post als Antiqua-Schriften nur die Plantin und die Garamond zur Verfügung. Aus diesem Mangel entwickelte sich der Wunsch, eine eigene Antiqua zu entwerfen. Sie sollte an »frühchristliche Ursprünge« anknüpfen und die Maßverhältnisse römischer Kapitalschriften sollten dabei ebenso berücksichtigt werden wie auch die von Post studierten griechischen Inschriften des Pergamon-Altars. Besonderes Augenmerk wollte er auf

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Schriftgestalter:
- 1932
- 14.468 Aufrufe
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Die Skizze ist eine unverbundene Schreibschrift von Walter Höhnisch und erschien in den 1930er-Jahren bei Ludwig & Mayer mit zugehörigen Schwungbuchstaben. Schriftguss in Dresden bot die Schrift später unter dem Namen Diva an. Eine Digitalisierung gibt es als RMU Skizze von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1935
- 1.417 Aufrufe
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Wolfgang Eickhoff wurde 1914 in Düsseldorf geboren und war Dozent für Schrift an der Fachschule für angewandte Kunst Berlin. Die ursprünglich bei Typoart erschienene Agitator gibt es als Digitalisierung unter dem Namen Merc von Canadatype.

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Schriftgestalter:
- 1960
- 7.223 Aufrufe
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Die FF DIN Slab ist Teil einer umfangreichen Erweiterung der FF-DIN-Familie aus dem Jahr 2022. Die Schriftsippe, bestehend auf FF DIN (1995) und FF DIN Round (2010), verfügt nun zusätzlich über die Familien FF DIN Stencil und FF DIN Slab. Die FF DIN Slab verfügt über sieben Strichstärken (mit Kursiven) in den Weiten Normal und Schmal bzw. Condensed. Sie unterstützt Vietnamesisch und verfügt über griechische sowie kyrillische Zeichen, inklusive der Varianten für Bulgarisch Kyrillisch. FF DIN Slab

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Schriftgestalter:
- 2022
- 1.760 Aufrufe
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Die Mona Lisa von Albert Auspurg ist eine lichte Antiqua für Schaugrößenanwendungen und erschien 1930 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer. Eine Digitalisierung gibt es als ITC Mona Lisa.

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Schriftgestalter:
- 1930
- 1.461 Aufrufe
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Die FE-Schrift (»fälschungserschwerend«) kommt auf deutschen KFZ-Kennzeichen zum Einsatz und wurde von Karlgeorg Hoefer im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen entwickelt. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, der DIN 1451, ist es bei der FE-Schrift nicht mehr möglich, durch weiße oder schwarze Farbe Buchstaben abzuändern – etwa aus einem R ein P zu machen oder umgekehrt. Da die Schrift lediglich für die festen Größen der Nummernschilder entworfen wurden, existiert keine offizielle Di

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Schriftgestalter:
- 1994
- 25.938 Aufrufe
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Die Cera Stencil ist die Schablonenversion zur geometrischen Grotesk Cera von Jakob Runge. Die Schrift ist in aufrechten Schnitten in sechs Strichstärken mit lateinischen, kyrillischen und griechischen Zeichen verfügbar. Es gibt Standard- und Pro-Versionen mit Fokus nur auf Griechisch bzw. Kyrillisch.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 10.033 Aufrufe
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Die bei Latinotype erschienene Lumiere ist ein Versalalphabet, das mit 14 Schnitten als variantenreich kombinierbare Ebenschrift ausgebaut wurde. Gestalterisch angelehnt ist die Schrift an Herb Lubalins Serif Gothic. Der flächige Grundschnitt kann wahlweise mit den weiteren Schnitten kombiniert werden: Schlagschatten in verschiedene Richtungen, Umrisslinie, Innenlinie, Schraffierung usw. Ein großes Eszett ist in den 413 lateinischen Glyphen ebenfalls enthalten.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 3.566 Aufrufe
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Die Colonia ist eine Antiqua-Familie von Walter Ferdinand Kemper und erschien Ende der 1930er-Jahre bei der Gießerei Ludwig & Mayer. Die Familie bestand aus einem mageren, einen kursiven und einem fetten Schnitt.

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Schriftgestalter:
- 1938
- 1.049 Aufrufe
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Logotypia Pro ist eine Schrift von Ralf Herrmann, die speziell auf die Gestaltung von Wortmarken zugeschnitten ist.

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Schriftgestalter:
- 2004
- 3.566 Aufrufe
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Die Zentenar-Fraktur wurde anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Bauerschen Gießerei 1937 von Ernst Schneidler entworfen. Der Name ist entsprechend vom lateinischen »centum« (hundert) abgeleitet. Albert Kapr bezeichnete sie als »wahrscheinlich … die schönste aller Frakturschriften«. »Es ist die Frucht unendlich vieler kalligrafischer Versuche und langer Jahrzehnte Erfahrungen. Hier gibt es keinen Punkt und keinen Strich, der nicht ästhetisch verantwortet werden könnte. Gerade die kompli

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Schriftgestalter:
- 1937
- 9.606 Aufrufe
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Die Schreibschrift Ariston von Martin Wilke erschien ab 1932 bei der Berthold AG und wurde auf 3 Schnitte (normal, fett, extra) ausgebaut. Zum Zeichenvorrat gehörten einige Varianten für eine bessere Verbindung/Unterschneidung. Berthold bewarb die Schrift folgendermaßen: »Es gibt wohl kaum eine Schrift, die sich in so überzeugender Weise zunehmender Beliebtheit erfreut wie die Ariston. Zart und fließend in der Federführung zeigt sie jene unaufdringliche Eleganz, die für kultivierte Arbeiten imme

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Schriftgestalter:
- 1933
- 2.409 Aufrufe
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Die Salzmann-Fraktur von Max Salzmann erschien ab 1909 bei der Schriftgießerei Schelter & Giesecke und wurde in der Folge weiter ausgebaut. Schlussendlich bestand die Familie aus den Schnitten mager, kräftig, fett, schmal und schmalhalbfett. Zweifarbig einsetzbare Initialen waren ebenfalls erhältlich. Digitalisierungen einzelner, insbesondere der leichteren Schnitte gibt es über RMU Fonts, Gerhard Helzel und Delbanco.

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Schriftgestalter:
- 1909
- 1.852 Aufrufe
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Mit der Ehmcke-Antiqua wagte sich Fritz Helmuth Ehmcke zur Zeit des Antiqua-Fraktur-Streites Anfang des 20. Jahrhunderts an den Entwurf einer Antiqua, der durch gezielte Eingriffe und Abweichungen von den üblichen Gestaltungskonventionen die Leserlichkeit zu verbessern suchte und damit angenommene Leserlichkeitsvorteile der gebrochenen Schriften ausgleichen sollte. In der historischen Zusammenlegung der lateinischen Groß- und Kleinbuchstaben vernahm Ehmcke einen »Missklang«, insbesondere be

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Schriftgestalter:
- 1909
- 6.777 Aufrufe
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Die Abendschroth von Andreas Stötzner ist eine dekorative Antiqua mit verspielt-historischer Anmutung. Die Schrift ist in zwei Schnitten (normal und »scriptive«) mit 363 Glyphen verfügbar. Neben einigen typischen Ligaturen lateinischer Schriften enthält die Abendschroth auch Ligaturen für ch, ck, tz, ſſ und so weiter. Ein Ableger der Schrift ist die Albyona English Nº 1, die zeitgleich erschien. Sie besitzt eine ähnliche Grundstruktur, besitzt jedoch deutlich rauere Umrisse und verzichtet a

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Schriftgestalter:
- 2014
- 10.383 Aufrufe
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Die Marjac von Jeremia Adatte basiert auf der Jacno-Schrift des französischen Designers Marcel Jacno. Letzterer entwickelte die kräftige Pinselschrift Ende der 1940er-Jahre für Deberny & Peignot. Sie diente Roger Excoffon als Inspiration für seine deutlich erfolgreichere Banco. Die Digitalisierung der Jacno kommt in drei Schnitten: normal, Letterpress und Etroit (schmal). In den 416 Glyphen stecken Ligaturen und eine OpenType-Unterstreichungsfunktion, die den Lettering-Charakter unterst

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Schriftgestalter:
- 2015
- 3.202 Aufrufe
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Die Schelter-Antiqua ist eine Schriftfamilie mit Hausschnitten der Schriftgießerei Schelter & Giesecke und erschien Anfang des 20. Jahrhunderts. »Mit unserer Schelter Antiqua, die wir so zu Ehren des Mitbegründers der Firma: Johann Andreas Gottfried Schelter benennen, übergeben wir der Öffentlichkeit eine neue Schriftfamilie, deren Grundtype, die Buchschrift, von uns durch Zuschnitt einer Kursiv, einer halbfetten, einer breiten, einer breiten halbfetten und einer schmalen halbfetten S

- 1905
- 1.286 Aufrufe
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Die Corporate A·S·E ist eine dreiteilige Schriftsippe von Kurt Weidemann und entstand zwischen 1985 und 1989 als (zunächst) exklusive Hausschrift für Daimler-Benz. Weidemann beschrieb die Grundmerkmale der Sippe folgendermaßen: »zeitlose Ausgewogenheit, neutrale, maximale Lesbarkeit, ökonomische Laufweite, Druckfähigkeit auf unterschiedlichen Papiersorten in allen wichtigen Verfahren (bis zum Sieb-, Flexo- und Laserdruck), Lesequalität auf Bildschirmen, in der Leuchtwerbung und in unterschiedlic

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Schriftgestalter:
- 1990
- 16.708 Aufrufe
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Die Zesta der Indian Type Foundry ist eine klassizistische Schriftfamilie mit hohem Strichstärkenkontrast, die insbesondere auf Schaugrößenanwendungen ausgelegt ist. Der Entwurf stammt von den drei französischen Designern Jérémie Hornus, Julie Soudanne und Alisa Nowak. Die Schriftfamilie erstreckt sich über fünf Strichstärken mit aufrechten und kursiven Schnitten. In den knapp 400 Glyphen steckt eine lateinische Belegung mit einigen Extras wie Schmuckligaturen, jedoch gibt es keine Kapitälchen u

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Schriftgestalter:
- 2018
- 4.001 Aufrufe
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Die Schreibschrift Arkona von Karl Klauß erschien 1925 in zwei Strichstärken bei Genzsch & Heyse und wurde später bei Berthold weiter vertrieben. Eine Digitalisierung beider Schnitte ist über Monotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1935
- 1.851 Aufrufe
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Die Diotima von Gudrun Zapf von Hesse wurde Ende der 1940er-Jahre entwickelt bzw. geschnitten und erschien Anfang der 1950er-Jahre als Handsatzschrift bei der D. Stempel AG. Eine Digitalisierung ist über Linotype erhältlich. Alternativ steht auch eine Neubearbeitung durch Gudrun Zapf-von Hesse und Akira Kobayashi als Diotima Classic in acht Schnitten zur Verfügung.

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Schriftgestalter:
- 1951
- 1.204 Aufrufe
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Die Monospasz von Schriftgestalter Jan (»Yanone«) Gerner entstand ursprünglich für das Typografie-Symposium »Typogravieh lebt 2006« an der Bauhaus-Universität Weimar. Entsprechend der Schreibung mit sz ist auch der Buchstabe ß in der Schrift wie eine ſz-Ligatur ausgeführt worden. Die Monospasz verfügt über fünf Schnitte: normal, kursiv, fett, Kapitälchen und extraweit.

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Schriftgestalter:
- 2006
- 2.941 Aufrufe
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Die Corporate A ist als Antiqua-Schrift Teil der Schriftsippe Corporate A·S·E, die von Kurt Weidemann als Hausschrift für Daimler-Benz entwickelt wurde. Sie ist in 20 Schnitten und vier Ausbaustufen (Std, Plus, Pro, Global) erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1990
- 11.192 Aufrufe
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Die Witchcraft ist eine Antiqua von Alan Meeks in drei Strichstärken mit Kursiven. Auffälliger Charakterzug ist der Ausgleichsschwung bei Buchstaben mit Diagonalen (V/v, W/w, Y/y). Die Schrift verfügt über einen einfachen westeuropäischen Zeichenausbau.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 1.809 Aufrufe
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Die Hans Sachs von Albert Auspurg erschien 1911 in einem Schnitt bei Genzsch & Heyse. Die Schrift verbindet Elemente von gebrochener Schrift und Antiqua.

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Schriftgestalter:
- 1911
- 1.604 Aufrufe
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Die Madison-Antiqua ist eine Neuveröffentlichung der Anfang des 20. Jahrhunderts erschienenen Amts-Antiqua von Heinrich Hoffmeister. Eine digitale Version in fünf Schnitten (normal, kursiv, fett, schmal, schmalfett) ist heute über Linotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1965
- 1.068 Aufrufe
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»Andika – eine Grotesk mit Unicode-konformer Zeichenbelegung – wurde zu Alphabetisierungszwecken entworfen und berücksichtigt vor allem die Bedürfnisse von Leseanfängern. Das Hauptaugenmerk lag auf klaren, leicht zu erkennenden Formen, die dem Verwechseln von Buchstaben vorbeugen. Manche Lehrer in Alphabetisierungsprojekten bevorzugen serifenlose Schriftarten wegen ihrer gegenüber Serifenschriften einfacheren, weniger detaillierten Formen. Mitunter beschränkte diese Präferenz die Auswahl au

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Schriftgestalter:
- 2006
- 7.550 Aufrufe
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Die Corporate E ist als Egyptienne-Schrift Teil der Schriftsippe Corporate A·S·E, die von Kurt Weidemann als Hausschrift für Daimler-Benz entwickelt wurde. Sie ist in 10 Schnitten und drei Ausbaustufen (Std, Plus, Pro) erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1990
- 10.378 Aufrufe
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Die Rediviva erschien 1905 als Hausschnitt der Gießerei Benjamin Krebs Nachfolger. 1906 wurde ein halbfetter Schnitt nachgelegt und 1907 eine schmale halbfette. (Seemann) Die Gießerei bewarb die Schrift als optimierte Werkschrift auf Basis der Original-Schwabacher. Eine Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel.

- 1905
- 1.893 Aufrufe
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Die Pro Arte ist ein Versalphabet im serifenbetonten Italienne-Stil von Max Miedinger. Die Schrift erschien in den 1950er-Jahren als Bleisatzschrift bei der Haas’schen Schriftgießerei.

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Schriftgestalter:
- 1954
- 1.699 Aufrufe
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Die Proforma von Petr van Blokland enstand Mitte der 1980er-Jahre für das dänische Unternehmen Purup. Der Name der Schrift verweist dabei auf die anvisierte Verwendung »für Formulare«. Seit den 1990er-Jahren wird die Schrift über Font Bureau vertrieben. Es stehen sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven zur Verfügung. Die Schnitte enthalten eine normale westeuropäische Belegung mit Versal- und Minuskelziffern – die Kapitälchen sind jedoch in separate Schnitte ausgelagert. Im Jahr 2000 kam mi

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Schriftgestalter:
- 1994
- 6.213 Aufrufe
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Die Story Tales wurde von Buchumschlägen aus den 1970er-Jahren inspiriert. Die aufrechten und schräggestellten Schnitte gibt es in jeweils vier Varianten: solid, inline, ornaments und lines. Überlagerungen für eine mehrfarbige Anwendungen sind dabei ebenfalls vorgesehen. Hinzu kommt ein Stars-Schnitt, mit dem sich die Texte mit Sternen verzieren lassen.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 3.199 Aufrufe
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Die (Zirkularschrift) Korso von F. Schweimanns erschien um 1913 bei der Schriftgießerei D. Stempel AG in einem Schnitt. Passende Zierversalien, Ornamente und Vignetten waren ebenfalls erhältlich. Für die Intertype gab es später eine Variante unter dem Namen Camera. Eine digitale Version von Coen Hofmann ist unter dem Namen Marli erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1913
- 974 Aufrufe
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Die Straßennamenschilder in Berlin war durch die Trennung in den Ost- und Westteil über Jahrzehnte völlig unterschiedlich. Nach der deutschen Wiedervereinigung dokumentierten Verena Gerlach und Ole Schäfer die unterschiedlichen Schriftarten und entwickelten daraus die Schriftfamilie FF City Street Type, die später aus Markenschutzgründen in Cst Berlin umgetauft werden musste.

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Schriftgestalter:
- 2000
- 4.930 Aufrufe
