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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1643 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Wie die FF DIN und die Interstate ist auch die Agenda eine Um- und Ausarbeitung einer älteren Beschilderungsschrift zu einer vielseitig einsetzbaren DTP-Schriftfamilie. Für die Agenda stand dabei Edward Johnstons Entwurf für die Beschilderung der Londoner U-Bahn Pate – jedoch nur als grobe Inspirationsquelle. Die Gestaltung der beiden Schriften unterscheidet sich deutlich. Und mit den 54 Schnitten (mit bis zu vier Weiten, sieben Strichstärken, aufrecht und kursiv) ist die große Familie vielen Au
    • 8.065 Aufrufe
  2. Kathrinvdm ·
    Inspiriert von der Arbeit von W. A. Dwiggins and Eric Gill gestaltete Buchgestalter Kent Lew seine Schrift Whitman. Die Schrift kombiniert klassische Buchstabenformen mit reduzierten, geradlinigen Gestaltungselementen zu einer modernen, eleganten und gut leserlichen Fließtextschrift. Kent Lew selbst empfiehlt die Whitman für den Einsatz im Buch- und Magazindesign. Die Schriften werden im OpenType-Format angeboten. Momentan gibt es jedoch keine Pro-Versionen mit kombinierten Zeichensätzen. K
    • 6.767 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Kopius von Sibylle Hagmann ist von der Typoart Liberta inspiriert, ohne dabei eine getreue Digitalisierung sein zu wollen. Die Familie verfügt über sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Aufrechte schmale Schnitte in den gleichen Strichstärken sind ebenfalls erhältlich. Zusätzlich gibt es zwei Piktorgramm-Fonts zur Erstellung von grafischen Bannern. 
    • 1.646 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Elfreth von ist eine zeitgemäße gebrochene Schrift von James Hultquist-Todd und erschien 2020 über dessen Label JTD Type. Die Schrift ist in drei Strichstärken mit bewusst geringem Strichstärkenkontrast erhältlich. Die Buchstabenskelette sind an Antiqua-Lesegewohnheiten angepasst. Eine Zeichenbelegung im Sinne traditionellen deutschen Fraktursatzes ist nicht vorhanden. 
    • 2.995 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Lehmann-Fraktur erschien 1920 bei der Schriftguß AG. Die Gestaltung der mageren Garnitur ähnelt mit ihrem Schnurzugcharakter der kurz zuvor bei Stempel erschienenen Elfen-Fraktur. Zusätzlich gibt es jedoch einen kräftigen Schnitt mit rauhen Umrissen.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 2.148 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die ABC Whyte ist eine variable Schrift des Schweizer Labels Dinamo. Als Einzelschnitte erstreckt sich die Familie über 10 Strichstärken (light bis super), die alternativ auch als Whyte Inktrap mit starken Tintenfallen erhältlich sind. Ebenfalls erhältlich sind Whyte Mono und Whyte Semi-Mono mit und ohne Tintenfallen in normal und kursiv. 
    • 2.608 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Interstate ist eine Schriftart von Tobias Frere-Jones, deren Gestaltung auf der Schrift der amerikanischen Verkehrsschilder der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beruht. Bis in die 1940er-Jahre war der Schrifteinsatz auf US-amerikanischen Verkehrsschildern noch recht unterschiedlich. Während der Zeit des Zweiten Weltkrieges entwickelte die Public Roads Administration (heute »Federal Highway Administration«) eine Schriftfamilie in verschiedenen Weiten speziell für die Straße
    • 18.298 Aufrufe
  8. R::bert ·
    Simplon Norm ist eine statische Grotesk von Emmanuel Rey (Swiss Typefaces). Das vertikal recht steile Gerüst in Verbindung mit der typisch schweizerisch-nüchternen Formensprache verleiht ihr – wie der Name schon anklingen lässt – die konstruierte Anmutung einer Normschrift und einen neutralen Charakter mit modernistischer Nuance. Einige Merkmale: Vier Strichstärken (Light bis Bold) Echte Kursive je Gewicht Proportionale und dicktengleiche Versalziffern Alternati
    • 11.283 Aufrufe
  9. R::bert ·
    Fraunces ist eine flexible humanistische Antiqua-Fontfamilie, welche von Schriften des frühen 20. Jahrhunderts wie Windsor, Souvenir und der Cooper Series inspiriert wurde. Phaedra Charles und Flavia Zimbardi, Partner bei Undercase Type, haben sie entworfen und neben sechs Strichstärken inkl. Kursiven mit drei optischen Größen, drei Softness-Graden und einer zusätzlichen, aufgelockerten Stilrichtung namens »Wonky« ausgestattet, bei der eine Reihe von Zeichen durch entsprechende Alternativformen
    • 2.839 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Questa ist eine Schriftsippe, die als Zusammenarbeit von Jos Buivenga und Martin Majoor entstand. Die Sippe besteht aus vier Stilen. Die Serifenfamilie nahm sich klassizistische Schriften von Bodoni, Didot und Walbaum zum Vorbild, ohne jedoch eine konkrete Neuinterpretation einer dieser Schriften sein zu wollen. Auch gibt sich die Schrift weniger konstruiert als die klassizistischen Vorbilder. Auf Basis der Serifenversion wurden die eher statische Groteskfamilie und die elegante Display-Vers
    • 5.517 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Nach der Schrift Indie ist die Skill eine weitere Schrift im Pinsel-Lettering-Stil von Maximiliano R. Sproviero. Die Schrift ist in zwei Versionen verfügbar: einer Standard-Version mit 369 Glyphen sowie einer Vollversion mit 605 Glyphen und OpenType-Automatiken, die die zahlreichen Ligaturen und kontextabhängigen Alternativzeichen zuschalten.
    • 3.291 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Wayfinding Sans Pro ist eine Schrift von Ralf Herrmann, die speziell für die hohen Leserlichkeitanforderungen bei Beschilderungen im öffentlichen Raum entwickelt wurde.
    • 6.731 Aufrufe
  13. Identity Letters ·
    Faible ist die freundliche Serifenlose des Schriftgestalters Moritz Kleinsorge. Sie besteht aus 617 Zeichen und sechs aufrechten und kursiven Schnitten.
    • 3.281 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Freight Sans von Joshua Darden ist eine humanistische Groteskschrift, die in 24 Schnitten (sechs Strichstärke in zwei Weiten) erhältlich ist. 2015 wurde die dritte Weite Freight Sans Compressed ergänzt. Die Freight Sans ist Teil einer Schriftsippe, die verschiedene anwendungsgrößenspezifische Gestaltungen (Big, Display, Text und Micro) bietet.
    • 6.440 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Videtur von Axel Bertram entstand in den 1980er-Jahren als Bitmap-Schrift für das Fernsehen der DDR. 2012 entstand in Zusammenarbeit mit Andreas Frohloff eine moderne Version in 4 Schnitten bei FSI.
    • 8.937 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Bassanova von Julia Bausenhardt ist eine Versalschrift, die auf den Arbeiten von Saul Bass beruhen, insbesondere dem Filmposter zu Love in the Afternoon. Die Schrift besitzt vier Varianten zu jedem Standardbuchstaben, wodurch sich der Lettering-Charakter der Schrift gut darstellen lässt. Unterstützt wird dies weiterhin durch circa 100 bedingte Ligaturen. Im Font stecken zudem einige Piktogramme in passender Gestaltung.
    • 4.440 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die ITC Weidemann hieß ursprünglich Biblica und entstand für eine konfessionsübergreifende Ausgabe der Bibel durch die Deutsche Bibelgesellschaft. Wegen der Menge des Textes war eine geringe Laufweite unter Beibehaltung guter Leserlichkeit gefordert. Daher erscheinen die Buchstaben einerseits so schmal, verlieren aber wegen der kräftigen Serifen auch in kleinen Größen nicht ihre wesentlichen Erkennungsmerkmale. Für die Veröffentlichung bei ITC wurde die Schrift in Zusammenarbeit mit Kurt St
    • 13.860 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Rudolf Antiqua von Vater und Sohn Claudio Rocha und Lucas Franco ist eine moderne Adaption des mageren Schnitts von Rudolf Kochs Koch-Antiqua. Die Schrift ist weniger eine Digitalisierung als eine Neuinterpretation. Die Schrift entstand bereits in den 2010er-Jahren als Teil einer größeren Familie auf Basis der Koch-Antiqua. Bislang wurde jedoch nur der magere Schnitt über CAST veröffentlicht. Die Schrift verfügt neben der herkömmlichen westeuropäischen Belegung auch über Buchstabenvarianten
    • 302 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift Sabotage ist vom von Saul Bass gestalteten Filmplakat für den Film Vertigo inspiriert. Typisch für Saul Bass zeigt die Schrift scherenschnittartige Buchstaben, die in der Version von Ricardo Marcin und Erica Jung in einer flächigen und einer etwas skizziert wirkenden Fassung erscheinen. Buchstabenvarianten der Versalschrift sind über die Groß- und Kleinschreibung sowie alternativ automatisch über OpenType verfügbar.
    • 4.549 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Doublebass ist eine Versalschrift von Cosimo Lorenzo Pancini basiert auf dem Lettering-Stil von Saul Bass, insbesondere dessen Filmposter für »Der Mann mit dem goldenen Arm«. Der Stil wurde in eine Satzschrift in vier Strichstärken verwandelt. Enthalten ist eine erweiterte lateinische und eine kyrillische Belegung. Die vielen Alternativzeichen unterstützen dabei den Eindruck einer Lettering-Arbeit, da die Strichenden über vorhergehende und nachfolgende Buchstaben ragen. Dies wird jedoch nich
    • 572 Aufrufe
  21. Kathrinvdm ·
    Die FS Lola wurde 2009 gestaltet von Phil Garnham. Er bezeichnet sie als »Transgender Font«, da sie eine unverwechselbare, individuelle Kombination männlicher und weiblicher Qualitäten aufweise. FS Lola wurde entworfen für vielseitige Anwendungen in großen und kleinen Schriftgraden. Die Schrift unterstützt 44 Sprachen und ist in folgenden Schnitten erhältlich: light, light italic, regular, regular italic, medium, medium italic, bold, bold italic, extrabold, extrabold italic D
    • 6.652 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    »Sie will eine Schrift sein aus dem Geiste unserer Zeit entwickelt, zweckmäßig durchgestaltet wie eine moderne, von allen anerkannte und freudig bejahte Industrieform von heute.« Hermann Zapf, 1958 Die Anfänge der Optima gehen bis ins Jahr 1950 zurück. Damals studierte Hermann Zapf in Rom und Florenz alte Inschriften und kehre mit vielen Skizzen nach Deutschland zurück. Darunter befanden sich auch einige serifenlose Buchstaben, die Zapf wegen ihrer Einfachheit und Strenge besonders gefielen
    • 22.632 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Times New Roman von Stanley Morison und Victor Lardent ist eine Barock-Antiqua und entstand für die britische Zeitung The Times. Sie zählt zu den meistbenutzten lateinischen Schriften des 20. Jahrhunderts. 1929 kritisierte Stanley Morison in einem Artikel die Druckqualität und altmodische Typografie der Times scharf. Er wurde daraufhin von der Times engagiert, um die angesprochenen Probleme aus der Welt zu schaffen. Morison stellte nicht nur den Zeitungskopf von einer gebrochenen Schrif
    • 28.244 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die San Marco ist eine dekorative rundgotische Schrift von Karlgeorg Hoefer. Sie erschien 1991 als Teil der Reihe »Type before Gutenberg«, in der zwölf Schriftgestalter Schriftstile aus der Zeit vor der Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern als Satzschriften interpretierten. Als Vorlage dienten Hoefer die rundgotischen Schriften von Nicolas Jenson aus dem 15. Jahrhundert. Benannt ist die Schrift nach der San-Marco-Kathedrale im Zentrum Venedigs.
    • 9.489 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Grundlage für die Rundgotisch von Emil Rudolf Weiß bildeten Alphabete des Augsberger Druckers Erhard Ratdolt. Dieser hatte eine Zeit lang in Venedig gearbeitet und war dort mit den für den südeuropäischen Raum typischen rundgotischen Schriften in Berührung gekommen. Erste Entwürfe zur Schrift entstanden bereits 1915, doch sie erschien erst in den 1930er-Jahren. Digitalisierungen sind heute über URW++, Elsner+Flake sowie Linotype erhältlich. Linotype bietet neben der Standard-Version auc
    • 6.500 Aufrufe
  26. Gast Schnitzel ·
    Style Script ist eine klassische Pinsel-Schrift mit dem deutlichen Charakter der Werbeschriften der 50-er und 60-er Jahre. Durch die beinhalteten Stile, die per OT-Feature angesteuert werden können, kann die Schrift für verschiedenste Einsatzmöglichkeiten verwendet werden, lässig, informell bis förmlich, elegant. Die über 1200 Glyphen beinhalten auch Caps, Swash-Zeichen, End-Varianten und Ornamente. Die Schrift ist auch in einer kostenlosen Version verfügbar, zum Beispiel über Google F
    Gast Schnitzel
    Gast Schnitzel
    • 7.559 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Iro Sans von Leftloft wurde ursprünglich und zusammen mit Piktogrammen für die Beschilderung eines Stadions in Mailand entwickelt. Die 2017 bei Type Together erschienene Schrift geht jedoch weit über diese beschränkte Anwendung im Dienste der Leserlichkeit hinaus. Zu den acht Strichstärken mit Kursiven gesellen sich acht Slanted-Schnitte, acht Unicase-Schnitte sowie vier Display-Schnitte in Ultralight und Heavy. Die ebenfalls erhältlichen Piktogramm-Fonts enthalten Symbole sowie hinterlegte
    • 1.076 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Dom Casual erschien Anfang der 1950er-Jahre bei American Type Founders. Grundlage war ein Set von Alphabeten von Peter Dom, die 1950 über einen Katalog von Photo Lettering Inc. gezeigt wurden. Die Schrift wurde zu vier Schnitten ausgebaut: zwei Strichstärken und schräggestellte Versionen als »Diagonal«.  Es entstanden zahlreiche Adaptionen über verschiedene Satztechniken hinweg: Lettergieterij Amsterdam/Mecanormal (als Polka), Letraset, Bitstream, Scangraphic, E+F, URW und Adobe. 
    • 1.438 Aufrufe
  29. Identity Letters ·
    Klainy ist die zweite Schrift des Schriftgestalters Moritz Kleinsorge. Die Groteskfamilie besteht aus acht Strichstärken mit zugehörigen Kursiven und verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung mit mehr als 500 Zeichen pro Schnitt. 
    • 2.937 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Segoe UI Emoji liegt seit Windows 8.1 dem Microsoft-Betriebssystem bei und dient zur Anzeige (farbiger) vektorbasierter Emoji. Der Font ist im Grunde ein herkömmlicher TrueType-basierte Font mit einfarbigen Zeichen. Er verfügt jedoch über zwei zusätzliche Tabellen (COLR/CPAL), die jedem einfarbigen Grundzeichen eine alternative Darstellung über mehrere farbige Ebenen zuweisen. Sofern das Anwendungsprogramm diese Darstellung unterstützt, kann statt der einfarbigen Darstellung des Grundze
    • 2013
    • 42.443 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Archer wurde von Hoefler & Frere-Jones 2001 für das Magazin Martha Stewart Living entwickelt. Seit 2008 ist die Lizenzierung jedoch nicht mehr exklusiv. Die Archer hat einen einfachen, eher statisch-geometrisch Aufbau mit betonten runden Serifenenden, die an Schreibmaschinenschriften erinnern sollen. Trotz der Anlehnung an einen Schreibmaschinen-Look wirkt die Schrift elegant, insbesondere in den leichteren Schnitten. Die Archer ist in 8 Strichstärken mit jeweiligen Schnitten f
    • 2008
    • 11.285 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Ryman Eco ist eine kostenlose Antiqua-Schrift von Dan Rhatigan. Wie der Zusatz »Eco« andeutet, ist die Schrift auf einen sparsamen Verbrauch von Druckertinte ausgelegt. Dazu sind die Buchstabenformen aus nebeneinander liegenden Strichen aufgebaut, die so Kanäle von Weißraum innerhalb der Buchstabenformen entstehen lassen. Beim Druck in in Lesegraden sind diese in der Regel jedoch nicht sichtbar und die Buchstabenformen erscheinen geschlossen. In größeren Graden kann der ungewöhnliche Buchsta
    • 5.557 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Verdana von Schriftgegestalter Matthew Carter ist Teil des Paketes »Core Fonts for the Web« von Microsoft. Während die meisten Systemfonts nur Adaptionen von Schriftarten für den Druck sind, wurden Georgia und Verdana direkt für den Bildschirm entwickelt. Man ging dabei einen ungewöhnlichen Weg: Üblicherweise wird die Outline der Buchstaben in kleinen Schriftgrößen durch geschicktes Hinting nachgebildet und im Zuge besserer Lesbarkeit pixelgenau modifiziert. Bei Georgia und Verdana ging
    • 18.237 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Magnet von Arthur Murawski erschien Anfang der 1950er-Jahre als »schlagkräftige Akzidenzschrift« bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer. Als Italienne bezieht sich die Magnet auf Schriften des 19. Jahrhunderts mit einer überbetonten Waagerechten und Serifen.  Eine Digitalisierung mit erweitertem lateinischen Zeichensatz gibt es als RMU Magnet von RMU Fonts. 
    • 966 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Henderson Slab von Alejandro Paul erschien 2016 über Sudtipos. Der Ausgangspunkt für den Schriftentwurf waren einige von Albert Du Bois gezeichnete Großbuchstaben im 1906 erschienenen Buch »Henderson’s Sign Painter«.  Die Henderson Slab verfügt über sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven in erweiterten lateinischer Belegung. Für die Großbuchstaben existieren (teils mehrere) Schwungbuchstaben-Varianten, die sich per OpenType zuschalten lassen. 
    • 2.771 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Fedra Sans ist eine Groteskschriftfamilie von Peter Biľak und erschien 2002 über dessen Label Typotheque. Ursprünglich wurde die Schrift von Ruedi Bauer für das Corporate Design der Bayerische Rückversicherung AG in Auftrag gegeben. Da das Unternehmen jedoch während der Entwicklung der Schrift übernommen wurde, brachte Biľak die Schrift über sein eigenes Label heraus. Seitdem wurde die Schriftfamilie immer weiter ausgebaut. Es folgten weitere Strichstärken, Monospaced- und Display-Versi
    • 12.234 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift entstand ursprünglich als Entwurf von Ilja Ruderman für das russische Magazin Большой город (»große Stadt«). Olga Pankowa baute die Schrift später als frei verkäufliche Version aus, die seit 2016 über das Label CSTM Fonts erhältlich ist. Die Familie ist in neun Strichstärken mit lateinischer und kyrillischer Belegung erhältlich. 
    • 3.009 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Mike Abbink begann die Arbeit an der FF Milo im Jahr 2000 mit dem Ziel, eine kompakte fließtexttaugliche Grotesk zu schaffen. Das humanistische Skelett ist in diesem Sinne auch eher unspektakulär und ähnelt anderen zeitgemäßen humanistischen Schriften. Markant sind die Stamm-Enden, die an einigen Buchstaben (zum Beispiel beim R, kursives v) einen betont abgerundeten Abschluss besitzen. Die Familie ist mit neun Strichstärken sehr fein abgestuft und verfügt über 783 Glyphen pro Schnitt. Mittl
    • 13.042 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Mit der Novel Sans Pro wurde der Novel Pro von Christoph Dunst 2011 eine serifenlose Schwester zur Seite gestellt. Die Novel Sans nimmt das stark humanistische Gestaltungsprinzip der Serifenversion direkt auf, selbst in der Kursiven. Die Novel Sans ist in normaler und schmaler Weite jeweils in 12 Schnitten erhältlich. Außerdem gibt es eine abgerundete Version (Novel Sans Rounded), 24 Hairline-Schnitte, eine dicktengleiche Version (Novel Mono) sowie eine Office-Version in 4 Schnitten. Damit
    • 5.646 Aufrufe
  40. Viertelgeviert ·
    Whiteblack ist eine Slabserif in sechs Strichstärken für Positiv- und Negativsatz, plus Kursive. Auf dunklen Hintergründen, insbesondere bei Beschilderungen und auf dem Bildschirm, überstrahlen Negativschriften etwas und wirken schwerer als im positiven Satz. Um diesen Effekt zu vermeiden, enthält die Schrift spezielle Schnitte für ein optimales Gleichgewicht zwischen Weiß und Schwarz. Viele OpenType-Funktionen wie 324 Ligaturen, kontextabhängige Alternativen und stilistische Sets sind in a
    • 1.372 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die TheSerif von Lucas de Groot ist Teil der Schriftsippe Thesis. Neben der Grundversion in 16 Schnitten ist sie auch als Office-Version (4 Schnitte) erhältlich.
    • 9.589 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Lemon Sans ist eine humanistische Groteskfamilie von Jürgen Huber und Teil der Lemon-Schriftsippe, die auch die Lemon Serif beinhaltet. Die Lemon Sans besitzt sechs Strichstärken, die jeweils in normaler und monokameraler Ausführung vorhanden sind. Alle diese Schnitte sind zudem in normaler und schmaler Weite sowie jeweils in abgerundeten Varianten verfügbar. Insgesamt kommt die Familie so auf 60 Schnitte mit westeuropäischer Belegung.
    • 5.653 Aufrufe
  43. Kathrinvdm ·
    Mexikos größte Buchhandelskette heißt Gandhi. Ihr Werbespruch lautet sinngemäß »Wir bringen Sie zum Lesen«. Teil einer großen Gandhi-Werbekampagne im Jahr 2012, die dieses Ziel einmal mehr verfolgte, sind die Schriften Gandhi Sans und Gandhi Serif, die das Unternehmen seit ihrer Veröffentlichung gratis anbietet, um den Mexikanern (Mexico hat eine hohe Analphabetismusquote) das Lesen zu erleichtern. Eine große x-Höhe, weite Öffnungen in den Buchstaben für gute Leserlichkeit, ein gutes Drucke
    • 7.261 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die von Paul Renner in den 1920er-Jahren geschaffene Futura gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten Schriften des 20. Jahrhunderts. Zu Beginn dieses Jahrhunderts dominierten im deutschsprachigen Raum noch die gebrochenen Schriften. Am Bauhaus in Weimar und später in Dessau experimentierten Designer wie Herbert Bayer, Josef Albers und Joost Schmidt mit stark vereinfachten Alphabeten, die gänzlich aus geometrischen Grundformen zusammengesetzt sind und teilweise sogar auf Großbuchstaben ve
    • 36.630 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Von den ersten Entwürfen (1954) bis zur Veröffentlichung (1968) dauerte es 14 Jahre. Hans Eduard Meier wagte sich mit der Syntax an den Versuch, eine Groteskschrift zu schaffen, die genauso lesefreundlich wie eine Antiqua sein sollte. Serifenlose Schriften mit humanistischem Charakter hatte es bereits zuvor gegeben, aber die Syntax geht dabei noch deutlich weiter. Sie ist deutlich von einem kalligrafischen Schreibduktus beseelt. Dies zeigt sich zum Beispiel daran, dass die Strichenden nicht auf
    • 17.397 Aufrufe
  46. R::bert ·
    Die Reforma ist eine Schriftfamilie von Alejandro Lo Celso und Guido Ferreyra, PampaType. Der Entwurf entstand für die Universidad Nacional de Córdoba, Argentinien – der frühesten Universität des Landes und einer der ersten auf dem Kontinent, mit einer Geschichte von mehr als 400 Jahren. Die Schrift wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen der Universitätsreform, die 1918 in diesem Haus stattfand, in Auftrag gegeben. Im Einklang mit der argentinischen Politik der offenen,
    • 2.794 Aufrufe
  47. R::bert ·
    Die Auto von Bas Jacobs, Akiem Helmling und Sami Kortemäki ist eine freundliche Sans-Serif, konzipiert für lange Textpassagen. Auto wird in vier Gewichten geliefert, welche alle mit Kapitälchen ausgestattet sind. Was die Schriftfamilie aber besonders macht, sind die drei verschiedenen Kursivschriften. Die Idee einer dreiteiligen Schriftfamilie entstand zur Lösung komplexer typografischer Aufgaben. Zum Beispiel um ein Zitat besser in gesprochenen Texten eines Romans zu identifizieren oder ve
    • 4.503 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die San Francisco ist eine statische Groteskschrift von Apple, die speziell für die Darstellung auf der iWatch entwickelt wurde. Die Schrift ist in sieben Strichstärken als Textversion mit Kursiven ausgebaut und in ganzen neun Strichstärken als Display-Version ohne Kursive. Die Text-Schnitte sollen auf der iWatch bis 19 Punkt zum Einsatz kommen, die Displayschnitte bei Schriftgrößen ab 20 Punkt. Die Schrift enthält eine erweiterte lateinische Belegung mit über 1000 Zeichen. Darin sind Kapitälche
    • 2014
    • 9.590 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die FF Real entstand ursprünglich für die Spiekermann-Biografie »Hallo ich bin Erik« und lehnt sich direkt an die Akzidenz Grotesk an. Die zwei Schnitte – einer für Text-, einer für Schaugrößen-Anwendung – wurden im Anschluss in Zusammenarbeit mit Ralph du Carrois zu zwei Schriftfamilien (FF Real Text, FF Real Head) mit je 13 Strichstärken ausgebaut. 2017 kamen echte Kursive für beide Familien hinzu. 
    • 6.417 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die GT Planar von Dominik Huber spielt mit dem Element der Schriftneigung. Neben den aufrechten Schnitten in sechs Strichstärken sind links- und rechtsgeneigte Varianten in 15, 30 und 45 Grad als Einzelschnitte erhältlich. Über einen variablen Font sind die Neigungen auch stufenlos einstellbar. 
    • 2.217 Aufrufe

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