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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1643 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Diese Schrift bietet lombardische Initialen, die zusammen mit anderen Schriften (z.B. Textura und Rotunda) kombiniert werden können. Die Schrift enthält keinen vollständigen Zeichensatz (inkl. Satzzeichen, Ziffern etc.) und kann somit nicht allein angewendet werden. Alle Initialen sind in drei Varianten verfügbar. Eine flächige Version mit zusätzlicher Umrisslinie liegt auf den Großbuchstaben. Beim Eingeben der Kleinbuchstaben erscheint die rein flächige Variante. Über OpenType kann schließ
    • 3.850 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Gemma von Rob Keller ist eine locker-verspielte Groteskschrift mit umfangreichem Ausbau. Die Familie verfügt über fünf Strichstärken und drei Weiten. Als Besonderheit wächst die x-Höhe mit der Verschmälerung der Weite deutlich an. In den 1578 Glyphen sind lateinische, griechische und kyrillische Zeichen sowie ein »Außerirdischen-Alphabet« (auf Basis der Trickfilmserie Futurama) enthalten. Außerdem verfügt die Gemma über Kapitälchen, 16 Ziffernsets und zahlreiche Ligaturen. Die kursiven Schni
    • 3.178 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Financier Display ist Teil der von Kris Sowersby entworfenen Schriftsippe für die Financial Times, die Teil einer Neugestaltung im Jahr 2014 war. Seit 2016 ist die Schrift nun frei verfügbar. Die Display-Familie nimmt gestalterisch Anleihen bei Eric Gills Perpetua. Die Familie verfügt über sechs Strichstärken mit Kursiven. Zu den OpenType-Funktionen zählen Ligaturen, Kapitälchen, stilistische Sets (für Alternativformen), verschiedene Ziffernsets (einschließlich Bruch- und Kapitälchenziffern)
    • 4.319 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Auszeichnungsschrift Ohio-Kraft ist eine 1922 veröffentlichte, fette Erweiterung zur Ohio-Schrift. Sie wurde von Paul Eduard Lautenbach für die Schriftguß AG entwickelt und auch über Trennert vertrieben.  Digital ist die Ohio-Kraft heute als Neue Ohio Kraft (2017) über Walden Font Co. verfügbar. Die Ohio von Wiescher Design hat die gleichen Wurzeln, ist jedoch keine originalgetreue Digitalisierung. 
    • 3.397 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Super Grotesk von Arno Drescher erschien ab 1930 und wurde insbesondere in der DDR oft eingesetzt. Nach der Wende waren die Schriften des DDR-Betriebes Typoart zunächst nicht mehr verfügbar. Mit der FF Super Grotesk erschien 1999 bei FSI eine digitale Überarbeitung von Svend Smital.
    • 7.440 Aufrufe
  6. R::bert ·
    Kurz nachdem Nitti, eine statische Monospaced, weltweite Beachtung durch den prominenten Einsatz im erfolgreichen Textprogramm iA Writer genoss, fragten Information Architects (Entwickler der App) nach einer proportionalen Ergänzung des dicktengleichen Screenfonts. So entwarf Pieter van Rosmalen die statische Serifenlose Nitti Grotesk, welche 2013 erstmals im iA Writer zur Anwendung kam und seit Januar 2014 bei Bold Monday erhältlich ist. Einige Merkmale: Elf Strichstärken (hairline
    • 6.279 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Malabar von Dan Reynolds ist eine auf den Zeitungsdruck ausgelegte Antiqua-Schrift, die 2009 bei Linotype veröffentlicht wurde. Neben den lateinischen Zeichen enthält sie auch Devanagari zur Schreibung von Sanskrit und einigen modernen indischen Sprachen (wie Hindi, Marathi und Nepali). Die Zeichensätze beider Schriftsysteme sind jeweils so konzipiert, dass sie entweder nebeneinander oder alleinstehend gut funktionieren können. Der französische Renaissance-Antiqua-Stil der lateinischen Buchs
    • 4.442 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Financier Text ist Teil der von Kris Sowersby entworfenen Schriftsippe für die Financial Times, die Teil einer Neugestaltung des Zeitung im Jahr 2014 war. Seit 2016 ist die Schrift nun frei verfügbar. Die Text-Familie lehnt sich gestalterisch bei Eric Gills Joanna und Solus an. Die Familie verfügt über vier Strichstärken mit Kursiven. Zu den OpenType-Funktionen zählen Ligaturen, Kapitälchen, stilistische Sets (für Alternativformen), verschiedene Ziffernsets (einschließlich Bruch- und Kapitäl
    • 3.509 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Claudius wurde 1933 von Paul Koch nach dem Verfahren seines Vaters mit Punzen und Feile ohne fotografische Übertragung des Originals auf den Stempel in nur einem Grad geschnitten. Sie diente also zunächst lediglich als Privatschrift der Druckerei zum Fürsteneck. Ausgangspunkt für den Schnitt waren geschriebene Vorlagen von Rudolf Koch. 1937 wurde die Schrift von der Gießerei Gebr. Klingspor übernommen und kam so in den freien Vertrieb.  Digitalisierungen sind heute zum Beispiel von Gerh
    • 4.808 Aufrufe
  10. R::bert ·
    Fakt folgt der Tradition von Hoffmanns und Miedingers Neue Haas Grotesk sowie Paul Renners Futura. Laut OurType wollte Thomas Thiemlich sogar das Beste der beiden Klassiker in einer Schrift vereinen. Jedoch nicht über formale Interpolation, sondern mittels Stylistic Sets, welche die statische Grotesk (Standardbelegung) in eine geometrische Serifenlose verwandeln. Damit erhält der Anwender zwei Formprinzipien in einer Schrift.   Einige Merkmale: Drei Schriftweiten (normal, semic
    • 12.651 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    In den 1920er-Jahren begann man bei der Mergenthaler Linotype Company Schriften zu entwickeln, die speziell auf den Zeitungsdruck mit der Linotype ausgelegt waren. Die so entstandenen Schriften wurden unter dem Begriff »Legibility Group« zusammengefasst. Eine der ersten war die auf Egyptienne-Vorbildern aufgebaute Ionic No. 5, die Mitte der 1920er-Jahre entstand. Sie wurde ein großer Erfolg und wurde binnen kurzer Zeit von mehreren Tausend Zeitungen aus aller Welt eingesetzt. Doch die Entwicklun
    • 11.146 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    LiebeGerda ist eine Schreibschrift von Ulrike Rausch mit betont rauem Pinselduktus. Viele Buchstaben verfügen über bis zu drei Varianten, die per OpenType automatisch ausgetauscht werden. Außerdem können über das All Caps Feature weniger schwungvolle Großbuchstaben aktiviert werden. In der Summe kommen die Schnitte so auf über 1200 Glyphen.  Die Familie verfügt über vier unabhängig voneinander gezeichnete Schriftschnitte: normal, kursiv, fett und fett-kursiv. 
    • 5.365 Aufrufe
  13. Georg Herold-Wildfellner ·
    Die Sofa Serif ergänzt die 2017 erschienene Sofa Sans. Die Familie verfügt über 25 Einzelschnitte, zwei optische Größen und über 1.000 Glyphen (pro Schnitt). Zum OpenType-Vorrat zählen kontextbedingte Varianten, Schwung- und Titelschriftvarianten, Varianten mit dezentem Schwung, Initial- und Finalformen, Stylistic-Sets sowie bedingte Ligaturen. Schwungschrift und Titelschriftvarianten sind intelligente Features – sie passen sich an den vorhandenen Weißraum an.
    • 3.101 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Ausgangspunkt der von Viktor Nübel entwickelten Babette ist der bekannte Schriftzug der Karl-Marx-Buchhandlung an der Berliner Karl-Marx-Allee. Wie der Schriftzug ist auch die Babetta ein reines Versal-Alphabet, jedoch recht üppig ausgebaut. Die Familie verfügt über fünf Strichstärken sowie drei Neon-Schnitte, mit denen sich mehrfarbige Schriftzeilen setzen lassen. Außerdem enthält die Schrift für den Einsatz in Schaugraden Schmuck-Ligaturen und Umlaute mit eingezogenen Punkten.
    • 4.739 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Tiempos von Kris Sowersby entstand ursprünglich für die Neugestaltung einer spanischen Zeitung. Grundlage bildete die Galaxie Copernicus von Chester Jenkins, die ihrerseits auf den Schriften von Christoph Plantin aufbaut. Aber auch Elemente anderer Zeitungsschriften wie der Times New Roman flossen in den Entwurf der Tiempos ein. Mit der Tiempos Text entstand so eine robuste, lesefreundliche Fließtextschrift. Für den Einsatz in Überschriften entstand die Tiempos Display mit schmaleren und eng
    • 10.301 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Henderson Slab von Alejandro Paul erschien 2016 über Sudtipos. Der Ausgangspunkt für den Schriftentwurf waren einige von Albert Du Bois gezeichnete Großbuchstaben im 1906 erschienenen Buch »Henderson’s Sign Painter«.  Die Henderson Slab verfügt über sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven in erweiterten lateinischer Belegung. Für die Großbuchstaben existieren (teils mehrere) Schwungbuchstaben-Varianten, die sich per OpenType zuschalten lassen. 
    • 2.771 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Typoart Garamond wurde von Herbert Thannhaeuser für den Bleisatz geschnitten und für den Fotosatz erneut überarbeitet und erweitert. Digitale Versionen gibt es bei Elsner+Flake als Typoart Garamond sowie als Garamond No. 4 bei URW++. In den digitalen Versionen sind einige Zeichenformen und Ligaturen der Bleisatz-Version jedoch nicht vorhanden bzw. verändert.
    • 10.837 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift LiebeDoris von Ulrike Wilhelm imitiert mit dem Pinsel geschriebene Ladenbeschilderungen und ist von der Arbeit des US-amerikanischen Schildermalers Mike Meyer inspiriert. Der komplette Zeichensatz aller vier Schnitte wurde zunächst handgeschrieben und dann digitalisiert. Mit OpenType-fähiger Software werden die Buchstaben zudem automatisch ausgetauscht, um den Lettering-Eindruck zu unterstützen. Außerdem enthält die Schrift Schwungbuchstaben sowie einige vorgefertigte Begriffe »new/n
    • 3.619 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Arial ist eine Groteskschrift von Monotype und eine der am meisten eingesetzten digitalen Schriften. Sie entstand Anfang der 1980er-Jahre bei Monotype von einem von Robin Nicholas und Patricia Saunders geführten Team im Auftrag von IBM. Die Schrift kam zunächst exklusiv in IBM-Druckern zum Einsatz und ersetzte dort die zuerst von Linotype lizenzierte Helvetica. Um 1990 entstanden Vektorversionen der Schrift, die in der Folge an Microsoft lizenziert und fortan mit Windows- und Office-Produkte
    • 30.481 Aufrufe
  20. Viertelgeviert ·
    Die Quitador Sans von Arne Freytag ist die serifenlose Schwester der ursprünglichen Quitador (Slab Serif). Der leicht schablonenhafte Charakter einer technischen Schrift mit humanistischen Einflüssen bleibt in der neuen Sans erhalten.  Die Schrift liegt in sieben Strichstärken von Ultra Light bis Ultra Bold vor, jeweils mit passenden Kursiven. Desweiteren wartet die Schriftfamilie mit zahlreichen Ligaturen und einem erweiterten Sprachausbau in OpenType Pro auf.
    • 2.722 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die kostenlose Schrift »Staatliches« von Brian LaRossa und Erica Carras basiert auf der bekannten Lettering-Arbeit von Herbert Bayer für den Katalog der ersten Bauhaus-Ausstellung 1923. Die verfügbaren Zeichen wurden digitalisiert und zu einer kompletten westeuropäischen Belegung ausgebaut. Hinzu gekommen sind zudem einige Varianten und Ligaturen. 
    • 5.098 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die FF Celeste von Christopher Burke vereint den Grundcharakter klarer, statischer Antiqua-Schriften mit guter Leserlichkeit humanistischer Schriften. Upsprünglich in 4 Schnitten erschienen, ist die Familie mittlerweile 10 Schnitte gewachsen und es ist auch eine serifenlose FF Celeste Sans (2004) erschienen.
    • 7.587 Aufrufe
  23. R::bert ·
    Roihu ist eine warme, spornlose Sans von Mika Melvas, deren Schriftbild durch aktivierbare Schwungbuchstaben und zahlreiche Alternativen eine feierlich-fröhliche Anmutung bekommen kann. Einige Merkmale: Acht Strichstärken (thin bis extra black) Echte Kursive Kapitälchen Schwungbuchstaben und zahlreiche Alternativen Proportionale und dicktengleiche Versal- und Minuskelziffern Brüche Pfeile
    • 3.297 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Cheltemham ist eine der bekanntesten US-amerikanischen Antiqua-Schriftarten. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Bertram Goodhue für die Cheltemham Press in New York entworfen. Sie sollte eine gut lesbare Buchschrift sein, wurde aber später auch häufig als Schaugrößenschrift eingesetzt. Ein auffälliger Charakterzug, der diesem Einsatz Rechnung trug, sind die überdurchschnittlich großen Oberlängen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Design von ATF übernommen und von Morris Fuller Bento
    • 7.732 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Nach seiner Henderson Slab entwickelte Alejandro Paul auch eine passende serifenlose Version. Sie ist nahezu identisch zur Slab-Version ausgebaut und besitzt somit auch vergleichbare Schwung- und Alternativglyphen. Die Schrift steht mit erweiterter lateinischer Belegung in sieben Strichstärken mit Kursiven zur Verfügung. 
    • 2.735 Aufrufe
  26. Floodfonts ·
    Pulpo ist eine serifenbetone Schrift von Felix Braden im Stile der Clarendon-Schriften. Die Familie verfügt über 10 Schnitte mit je 489 Glyphen, Versal- und Mediävalziffern für Fließtext und Tabellensatz sowie mathematische Zeichen und gängige Währungszeichen. Die Sprachunterstützung umfasst fast alle west-, ost- und mitteleuropäischen Sprachen. 
    • 2.969 Aufrufe
  27. Gast Schnitzel ·
    Hummingbird ist eine Reminiszenz an alte Handschriften deren Duktus durch die Tinte, Bewegung der Feder und den Tintenfluss beeinflusst wurde. Mit über 1600 Zeichen, geschickt eingesetzten OpenType-Features und einer ausgewogenen Unregelmäßigkeit imitiert die Hummingbird hervorragend diesen Duktus und erzeugt einen warmen, gefühlvollen Eindruck. Neben Ligaturen und Schwunbuchstaben enthält die Schrift auch floral verzierte Buchstaben und Ornamente.
    Gast Schnitzel
    Gast Schnitzel
    • 5.666 Aufrufe
  28. R::bert ·
    FS Pimlico ist eine weiche, Pinselschrift-inspirierte Serifenlose mit aktivierbaren Schwungbuchstaben. Einige Merkmale: Drei Strichstärken (regular bis black) inkl. Kursive Extra »Wackelpudding-Schnitt« Schwungbuchstaben Proportionale und dicktengleiche Versal- und Minuskelziffern
    • 3.572 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Comic Sans von Vincent Connare entstand ursprünglich 1994 für die Sprechblasen der Software »Microsoft Bob«. Die Schrift wurde in der Folge mit vielen Microsoft-Anwendungen (z.B. Windows 95 Plus! Pack, MS Publisher, Internet Explorer) und schließlich dem Windows-Betriebssystem selbst ausgeliefert. 2010 erschien über Ascender eine Pro-Version in vier Schnitten und mit erweitertem Zeichenvorrat und typografischen Optionen (wie Schwungbuchstaben).
    • 7.546 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Zina von Théo Guillard ist eine dekorative Serifenschrift, die 2016 über die Indian Type Foundry erschienen ist. Die Schrift liegt lediglich in einem Schnitt mit erweiterter lateinischer Belegung vor. Der Schnitt ist im Stile der klassizistischen Schriften des frühen 19. Jahrhunderts gezeichnet, jedoch mit einer deutlichen Inline-Ausführung. 
    • 2.786 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Mit der Helvetica Now erschien 2019 eine weitere Bearbeitung des Klassikers Helvetica. Die Helvetica Now zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie in drei optischen Größen (Micro, Text and Display) mit bis zu 10 Strichstärken erhältlich ist. In der Summe kommt die Familie auf 48 Schnitte.  Erstmals für die Helvetica erhältlich sind auch Alternativbuchstaben wie ein l mit Fuß, um Versal-I und Minuskel-l besser unterscheiden zu können. Weitere Varianten gibt es für a, u, R und G. 
    • 6.178 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Ende der 1920er-Jahre feierten in Deutschland moderne Schriften wie Erbar, Futura und Kabel große Erfolge. Stanley Morison suchte in England für Monotype nach entsprechenden Talenten, um den deutschen Schriften Paroli zu bieten. Ein solches Talent fand er in Eric Gill. Nach dem Sichten verschiedener Entwürfe wurde die Entwicklung der Gill Sans durch Monotype beauftragt. Die Schrift verband humanistische und geometrische Gestaltungsprinzipien auf eine neuartige Weise. Denn im Gegensatz zu Sc
    • 20.782 Aufrufe
  33. nilsthomsen ·
    »Jabana« kommt aus dem eritreischen und ist eine traditionelle, nordostafrikanische Kaffeekanne. Die gleichnamige Schrift von Nils Thomsen ist von Menütafeln inspiriert und eignet sich gleichsam auch für einen solchen Einsatz. Der handgeschriebene Charakter wird durch zwei Alternativzeichen pro Buchstabe unterstützt, die sich in OpenType-fähigen Anwendung als kontextbedingte Varianten oder über Stilsätze ansprechen lassen. Außerdem lassen sich Buchstaben und Zahlen (z.B. in Preisangaben) hoch- u
    • 4.258 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Chalkboard ist eine Systemschrift von Apple, die seit 2003 mit Mac OS X ausgeliefert wurde und auch in Versionen des mobilen Betriebssystem iOS enthalten ist. Auch wenn die Schrift eine vollständige Neuzeichnung ist, kann sie doch stilistisch sehr deutlich als Apples Variante von Microsofts Systemschrift Comic Sans angesehen werden. Die Schrift ist mittlerweile in drei Strichstärken (ohne Kursive) ausgebaut. Die Schrift wird nur mit Apple-Software ausgeliefert und wird nicht separat lizenzie
    • 2003
    • 8.710 Aufrufe
  35. R::bert ·
    Die Beausite von Yassin Baggar ist eine Schriftfamilie welche vier Kontraststufen mit jeweils mehreren Strichstärken und dazugehörigen Kursiven vereint. Die Beausite Classic greift als geringste Kontraststufe den neogrotesken Archetyp der Sippe auf.   Einige Merkmale: Zehn Strichstärken inkl. Kursive West- und osteuropäische Sprachunterstützung Stilistische Alternativen Ligaturen Kleinere Zahlen für Text, Tabellenziffern und Brüche
    • 3.916 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Lumin ist eine Schriftsippe von Nikola Djurek, die speziell auf den Einsatz im Editorial Design zugeschnitten ist. Namensgeber der Familie ist die Slab-Serif-Version (4 Schnitte). Zusätzlich gibt es 6 Display-Schnitte und eine zugehörige Grotesk-Familie in zwei Weiten mit je 12 Schnitten. Damit deckt die Sippe einen großen Anwendungsbereich ab und bietet vielfache Kombinationsmöglichkeiten. Allen Familienmitgliedern gemeinsam ist ein Spiel mit Kontrasten. Ein robustes, klarer Buchs
    • 3.910 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Klassizistischen Schriften entwickelten sich im Laufe des 18. Jahrhunderts vor allem in Frankreich (Fournier, Didot) und Italien (Bodoni). In Deutschland blieb indes die gebrochene Schrift vorherrschend. Doch die deutschen Gelehrten der Zeit fanden zunehmend Gefallen an der besonderen Anmutung des klassizistischen Schriftstiles. Johann Friedrich Unger hatte eine besondere Vorliebe für sie und vertrieb die Lettern von Didot in Deutschland. Wenig überraschend machten sich aber auch rasch deuts
    • 7.366 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Theodore Low De Vinne druckte Ende des 19. Jahrhunderts in den USA das Century Magazine. Er war jedoch mit der zunächst benutzten Schrift nicht zufrieden. Zu dieser Zeit erfreuten sich die feinen klassizistischen Schriften noch immer großer Beliebtheit. De Vinne wünschte sich für das Magazin eine robustere Schrift mit markanten Serifen und ökonomischem Platzbedarf. In Zusammenarbeit mit Linn Boyd Benton entstand so Mitte der 1890er-Jahre die neue Hausschrift des Magazins: die Century. Um di
    • 13.610 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Baltasar von ist eine raue Pinselschreibschrift mit zahlreichen Ligaturen und Alternativbuchstaben, um ein möglichst authentisches Schreibschriftbild abzuliefern. Die Kleinbuchstaben liegen zum Beispiel jeweils in drei Ausführungen vor, die per OpenType automatisch gewechselt werden. Die Schrift besitzt eine west-, zentral- und osteuropäische lateinische Belegung. 
    • 5.027 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Darka des mexikanischen Designers Gabriel Martínez Meave ist eine gebrochene Schrift in einem Schnitt und erschien 2019 bei Sudtipos. Die Schrift entstand aus der kalligrafischen Arbeit des Designers und basiert nicht auf historischen Satzschriften. Den breiten und dunklen Kleinbuchstaben sind relativ große, kalligrafisch-verspielte Großbuchstaben beigestellt, die zum Teil auch mit Schwungbuchstabenvarianten erhältlich sind. Die Schrift bietet sich so vor allem für Schauanwendungen an. Auf d
    • 2.694 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die serifenlose Familie der Schriftsippe Lumin.
    • 3.416 Aufrufe
  42. R::bert ·
    Guadalupe ist ein elegant-spielerisches Didot-Revival von Daniel Hernández. Neben der normalen Variante werden zugunsten eines ausdrucksstärkeren Schriftbildes bei der Gota-Version zusätzlich Tropfenserifen eingesetzt. Einige Merkmale: Eine Strichstärke zuzüglich echter Kursive Zwei Varianten (normal und gota) Schwungbuchstaben Zahlreiche Alternativformen Proportionale Versalziffern
    • 3.535 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Century Schoolbook ist eine Abwandlung der Hausschrift des Century-Magazins. Morris Fuller Benton gestaltete die Century Schoolbook im Auftrag des Schulbuch-Verlages Ginn & Co. Die ursprüngliche Century war gestalterisch auf den Magazin-Satz ausgerichtet. Das Buchstabenbild und die Zwischenräume waren eher eng und feine Details, wie die vertikal lang gezogenen Serifen, verliehen der Schrift eine gewünschte Eleganz. Bei der Century Schoolbook lag der Fokus auf der Leserlichkeit. Das
    • 12.117 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Isidora von Enrique Hernández ist eine geometrische Serifenlose. Während die Grundskelette an die entsprechenden geometrischen Groteskschriften des frühen 20. Jahrhunderts angelehnt sind, wurden Details wie die Strichabschlüsse eher verspielt angelegt. Letzteres zeigt sich insbesondere in den 14 »Alt«-Schnitten, die die 14 normalen Schnitte ergänzen. Die erweiterte lateinische Belegung umfasst 438 Glyphen. 
    • 3.440 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Antonia ist eine umfassend ausgebaute Antiqua-Familie von Franziska Weitgruber und Michael Hochleitner. Die 46 Einzelfonts verteilen sich auf vier optische Größen – von vier (»Text«) bis sieben Strichstärken (»H1«), jeweils mit Kursiven. Die Schnitte sind mit einer erweiterten lateinischen Belegung und den gängigen OpenType-Merkmalen für Textschriften ausgestattet. Dem Komplettpaket liegt ein Variable Font zum Ansprechen der gesamten Familie über eine Datei bei.  Eine passende Antonia P
    • 3.973 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Lumin Display ist die Schaugrößen-Familie der Schriftsippe Lumin.
    • 2.344 Aufrufe
  47. R::bert ·
    Inspiriert von Schriftmustern der amerikanischen Schriftgießerei Miller & Richard mit deren Grotesque-Serie von 1912, entwarf Kris Sowersby die statische Schriftfamilie Founders Grotesk. Oben: Grotesque No.7, Miller & Richard, 1912. Darunter: Founders Grotesk Regular   Oben: Grotesque No.4, Miller & Richard, 1912. Darunter: Founders Grotesk Text Semibold   Ursprünglich vor allem für Überschriften gedacht, wuchs die serifenlose Schrift
    • 8.767 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Impact ist eine Display-Schrift von Geoffrey Lee, die 1965 bei der englischen Type Foundry Stephenson, Blake & Co erschien. Wie der Name schon andeutet, soll die Schrift besonders eindrucksvoll sein. Die auffälligen, blockartigen Buchstaben in schmaler Weite und großer Strichstärke sind daher auch nur für Schauanwendungen einsetzbar. Bei Stephenson, Blake & Co. gab es auch eine schmaler laufende Version sowie einen lichten Schnitt. Bekannt ist jedoch vor allem der fette Einzelschnitt
    • 11.581 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die Arbeit an dieser Schrift begann 2014 als Abschlussarbeit von Nina Stössingers Schriftgestaltungsstudium in Den Haag und erschien schließlich 2016 unter dem Namen Nordvest über Monokrom. Die dominierende Charaktereigenschaft der Schrift ist das umgekehrte Kontrastverhalten: die horizontalen Striche sind im Gegensatz zu den vertikalen betont. Trotz dieser auffälligen Besonderheit ist die Schrift keineswegs nur für Schaugrößen gemacht, sondern die vier Strichstärken (zuzüglich kursiver Schnitte
    • 2.820 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Weltfraktur von Lorenz Reinhard Spitzenpfeil erschien 1910, auf der Höhe des Antiqua-Fraktur-Streites im deutschsprachigen Raum. Spitzenpfeil suchte die Lösung dieses Streites in einem Kompromiss: die Verwendung der Antiqua mit Zeichenvorrat und Satzregeln der Fraktur und der Anpassung der Fraktur an die Lesegewohnheiten der Antiqua. Die so entstandene Weltfraktur sollte, wie der Name sagt, auf der ganzen Welt les- und einsetzbar sein.  Die Weltfraktur erschien in einem normalen und ein
    • 3.844 Aufrufe

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