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Neueste Artikel


Der Druckbuchstabe. Sein Werdegang in der Schriftgießerei

1928 gab der Verein Deutscher Schriftgießereien zum Anlass seines 25-jährigen Bestehens die Broschur »Der Druckbuchstabe« heraus, in der in Versen und Holzschnitten von Karl Mahr die Entstehung von Bleilettern in Gießereien dargestellt wird. Wir präsentieren dieses Stück typografischer Zeitgeschichte hier in Onlineform.   Bald bin ich groß, bald bin ich klein, bald fett, bald mager und bald fei...

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Zitate zu Schrift und Typografie

Im Designtagebuch wurde gerade eine Sammlung von Zitaten über Designthemen veröffentlicht. Dabei fiel mir auf, dass unsere eigene Sammlung von Typografie-Zitaten bislang doch recht tief im Forum vergraben und nicht ebenso ansprechend präsentiert war. Doch dem war leicht Abhilfe zu schaffen. Ab sofort gibt es in unserem Typo-Wiki einen eigenen Bereich nur für Zitate zu Schrift und Typografie mit bereits über 100 Beitr...

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Warum die Serifen doch nichts mit dem Meißel zu tun haben

»Für jedes komplexe Problem gibt es eine Lösung, die einfach, einleuchtend und falsch ist.« sagte der US-amerikanische Schriftsteller Henry Louis Mencken einmal. Als ein Paradebeispiel dieses Phänomens im Fachbereich der Typografie könnte man die Idee ansehen, dass die Serifen der Antiqua eine Folge der Meißeltechnik in der Antike sind. Unzählige typografische Fachbücher haben seit vielen Jahrzehnten...

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Typografisches Wochenende in Weimar

Vom 26. bis 27. April 2014 findet in Weimar ein Typografie-Wochenende statt, das gemeinschaftlich von der Bauhaus-Universität Weimar und dem Druckgrafischen Museum Pavillion-Presse veranstaltet wird. TagungDen Auftakt macht am Samstag das Symposium »Laufweite 5,5 km«. Im Gegensatz zu anderen Tagungen folgt hier jedoch nicht ein Vortrag auf den nächsten. Stattdessen nehmen die Teilnehmer an einem Spaziergang durch Weimar t...

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Nach welchen Regeln setzt man heute gebrochene Schriften?

Ein Text, den man lesen kann, hat immer eine bestimmte Gestalt und Anmutung. Doch auch wenn Inhalt und Form meist zusammen auftreten, sind sie doch prinzipiell unterschiedliche Komponenten. Stellen Sie sich zum Beispiele eine ungeöffnete TXT-Datei vor. Sie enthält nichts als eine kodierte inhaltliche Information ohne jegliche Gestalt. Großes B, kleines u, kleines c, kleines h. Das Wort »Buch« abstrahiert in seine sinntra...

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Ausgepackt und ausprobiert: Pencil – ein Stift für’s iPad

Im November 2013 hat 53 den extra für ihre iPad-App Paper entwickelten Stift Pencil vorgestellt. Dieser Artikel zeigt Bilder vom Auspacken und testet den Stift auf Herz und Spitzen. Die Leitfrage ist dabei, wie präzise man mit dem auf dem iPad zeichnen kann und ob Pencil und Paper Stift und Papier ersetzen können. Kaufen und VorfreudeIm Moment ist Pencil ausschließlich in den USA und Kanada erhältlich und kostet etwa 50 US-Dollar in der Graphi...

7 Kommentare    *****    iPad, Stift, Zeichen, Stylus

Buchvorstellung: Karbid – Berliner Lettering

Erst vor kurzem haben wir das Buch über die Münchner Schildermalertradition des Herstellers Blaschke vorgestellt. Nun legt auch Berlin nach – und nochmal einen drauf. Das Buch »Karbid, Berlin – de la lettre peinte au caractère typographique« beschäftigt sich mit der Berliner Schildermalertradition. Ausgangspunkt für das Buch ist ein Projekt von Verena Gerlach. In den 1990er-Jahren durchstreifte s...

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Zwei widersprüchliche Definitionen von Typografie – und warum sie beide richtig sind

In unserem Artikel über die missverstandenen Typografie-Fachbegriffe wurde ein wichtiger Vertreter ausgelassen, da er völlig den Rahmen gesprengt hätte – nämlich den Begriff Typografie selbst. Als Leser von Typografie.info haben Sie sicherlich eine gewissen Vorstellung, was dieser Begriff bedeutet – sonst würden Sie sich kaum auf dieser Seite aufhalten. Doch wie würden sie Typografie kurz, klar, allumfassen...

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Font-Konverter TransType 4 erschienen

FontLab hat die vierte Version seines Fontkonvertierungsprogrammes TransType für Windows (ab XP) und Mac OS X (ab 10.6.8) veröffentlicht. Die aktuelle Version wurde von Grund auf neugeschrieben und unterstützt nun auch Webfonts und farbige Desktopschriften. Zwar muss man heute zum Glück nur noch selten zwischen PC- und Mac-Fonts konvertieren, aber Bedarf für Schriftkonvertierungen gibt es weiterhin. TransType macht diese A...

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Die MyFonts-Bestseller 2013

Die folgende Übersicht zeigt die Schriften, die 2013 erschienen sind und sich beim US-amerikanischen Schriftanbieter MyFonts am besten in den jeweiligen Kategorien verkauft haben. Die Auswahl erfolgte also nicht durch eine Jury, sondern allein durch die Einkäufe der MyFonts-Kunden. Die Liste zeigt einmal mehr, dass MyFonts ein Ort ist, wo Einzeldesigner auch ohne große Foundrys im Hintergrund erfolgreich ihre Schriften vertreiben k...

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Das Wach-Stuben-/Wachs-Tuben-Argument

Wird im deutschsprachigen Raum eine Diskussion um gebrochene Schriften geführt, wird es dabei alsbald auch vor allem um das lange s (ſ) gehen. Und wenn man das lange s diskutiert, taucht fast unweigerlich das Wach-Stuben-/Wachs-Tuben-Argument auf, das den Nutzen des langen s belegen soll und in seiner Grundidee bereits seit gut 100 Jahren verbreitet wird. Obwohl das lange s als grafische Variante des s-Graphems mittlerweile weltweit auße...

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Buchvorstellung: Read/ability

Jan Filek studierte Kommunikationsdesign an der FH Düsseldorf. Dort entstand als Diplomarbeit das Buch Read/ability, das 2013 im in überarbeiteter Fassung im Niggli-Verlag erschienen ist. Es ist in etwa vergleichbar mit dem englischsprachigen Buch Reding Letters und bietet wie dieses ein Bestandsaufnahme zu Wesen und Forschung der Leserlichkeit bzw. Lesbarkeit von Schrift aus der Sicht der Schriftanwendung, insbesondere im Grafikdesign-Be...

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Großes Eszett als dekorativer Holzbuchstabe

Typisch deutsch — und etwas ganz besonderes. Einst wohl eine Ligatur und nun ein offizieller Buchstabe in Deutschland und Österreich. Und dennoch: An der Sinnhaftigkeit einer zugehörigen Großbuchstabenform scheiden sich die Geister. Jene, die sie...

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Schriftgeschichten: Die Ehmcke-Antiqua, die Schrift mit dem großen langen s

Anfang des 20. Jahrhundert mangelte es den deutschen Schriftgestaltern keinesfalls an Schaffenskraft. Zwischen den dekorativen Künstlerschriften und der konstruktivistischen Sachlichkeit tat sich ein großes Spannungsfeld auf. Und selbst eher traditionelle Schriftgestalter wie Rudolf Koch loteten immer neue Facetten der Schriftgestaltung aus.  Nebenbei tobte im deutschsprachigen Raum der Antiqua-Fraktur-Streit. Der Verein f...

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Schriften von einem anderen Stern – Interview mit Schriftgestalter Christian Thalmann

Christian Thalmann ist ein promovierter Astrophysiker aus der Schweiz, der aktuell am Institut für Astronomie der ETH Zürich arbeitet. Eines seiner Hobbys ist die Schriftgestaltung. Seit Anfang 2013 bieten er über sein Label Catharsis Fonts eigene Schriften an, die bereits viel Lob erhalten haben. Typografie.info führte ein Interview mit dem vielversprechenden Newcomer. Eine Physikerlaufbahn und Schriftgestaltung haben auf den...

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Buch über den Münchner Schildermaler Blaschke

»Er war nicht der Billigste, aber der Beste!« Der Schildermaler Karl Blaschke hat in den Wirtschaftswunderjahren mit seinen Schildern den Auftritt zahlreicher Münchner Einzelhändler und das Erscheinungsbild der gesamten Innenstadt über mehrere Jahrzehnte hinweg geprägt. Das Buch »Von Asam bis Zrenner« von Oliver Linke widmet sich dem Schaffen des Schildermalers, dessen Betrieb auf eine über 100-j...

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Neues Fontbetrachtungsprogramm »Fonts« für Mac OS X

Der leicht zu bedienende Fontmanager Fontcase von Bohemiancoding füllte für Mac-Nutzer eine Lücke zwischen den kostenlosen Programmen (wie der in Mac OS X integrierten Schriftsammlung) und den Profi-Fontmanagern wie FontExplorer X Pro oder Suitcase Fusion. Leider wurden Verkauf und Weiterentwicklung von Fontcase kürzlich eingestellt. Der Entwickler erklärt dies mit Einschränkungen durch den App Store und neuen Versione...

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Interrobang - ein besonderes Satzzeichen

Viele unserer heute benutzten Satzzeichen gehen bereits auf Schreibkonventionen in Antike und Mittelalter zurück. Dementsprechend schwer ist oft die Aufarbeitung ihrer Entstehungsgeschichte. Doch auch in jüngster Zeit entstehen manchmal noch neue Satzzeichen. Ein Beispiel ist das Interrobang (‽), dessen Geschichte sich problemlos nachvollziehen lässt und hiermit erzählt werden soll.   Der Schöpfer dieses Satzzeichens i...

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Das Märchen von den deutschen Schriften, Teil 2

Im Artikel Das Märchen von den deutschen Schriften haben wir uns bereits mit einigen Mythen der gebrochenen Schriften beschäftigt – etwa, inwieweit eine heutige Bezeichnung als »deutsche Schriften« noch sinnvoll ist und warum das lange s viel weniger mit den gebrochenen Schriften zu tun hat, als gemeinhin behauptet wird. Nun geht es mit einem weiteren typischen Argument weiter, das hier zunächst in zwei aktuellen Zi...

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Entstehung der Schriftgießereien unter besonderer Berücksichtigung Leipzigs

Kaum eine andere Branche erlebte nach jahrhundertelanger gleichbleibender Tradition eine so rasante Reduktion von Zeit und Material wie der Schriftguss. Der gewachsene Industriezweig, der zum Teil riesige Gebäudekomplexe für Maschinen und Lagerbestände in Anspruch nahm, Tonnen von Material verbrauchte und zahllose Arbeiter und Spezialisten beschäftigte, hat sich heute im Zuge der Digitalisierung grundlegend gewandelt. Statt expa...

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Type:Rider – ein typografisches Computerspiel

Type:Rider ist ein Geschicklichkeitsspiel für iOS- und Android-Geräte, mit dem man die Geschichte der Typografie erkunden kann. Das Spielprinzip kennt man von anderen erfolgreichen Mobilgeräte-Spielen wie etwa Badland oder Limbo. Bei Type:Rider bilden zwei Kugeln die Spielfigur, die horizontal durch eine 2D-Welt im Vordergrund gesteuert werden muss. Historische Bilder aus der Typografie-Geschichte bilden die Untermalung im Hinte...

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Bilder aus der Lettergieterij Amsterdam

Die »Lettergieterij Amsterdam« geht auf eine Mitte des 19. Jahrhunderts von Nicolaas Tetterode gegründete Schriftgießerei in Rotterdam zurück. Später wurde die Gießerei nach Amsterdam verlegt und als Lettergieterij Amsterdam vorheen N. Tetterode weiterbetrieben. Eine Hauptprobe aus dem Jahr 1916 gibt mit den folgenden Bildern einen Eindruck von der Arbeit der Gießerei.    Verwaltung   Fa...

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Buchvorstellung: Mr. Typo und der Schatz der Gestaltung

»Alessio Leonardi kommt aus Italien, lebt aber schon so lange in Berlin, dass man ihn ohne Probleme für einen Franzosen halten könnte«. So schreibt es der Designer und Professor der visuellen Kommunikation über sich selbst. Man sieht schon: er hat eine humoristische Ader und diese lebt er immer wieder gern in seinen charmant gezeichneten Comicstrips aus. 2005 schuf er für einen Auftrag von Linotype die Figur des Mr....

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Rudolf Koch: Die Schriftgießerei im Schattenbild

1918 veröffentlichte die Schriftgießerei Gebrüder Klingspor in Offenbach das Buch »Die Schriftgießerei im Schattenbild«. Darin wird in von Rudolf Koch geschnittenen Bildern die Entstehung einer Druckschrift im Hause Klingspor präsentiert. Heute, fast 100 Jahre später, hat sich die Entwicklung und der Vertrieb von Schriften gänzlich gewandelt. Umso mehr ist dieses Buch ein bemerkenswertes Stück t...

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Lese-Tipp  Die Top 10 der missverstandenen Typografie-Fachbegriffe

Fachchinesisch kann schnell problematisch werden, wenn man es im Dialog mit fachfremden Personen benutzt. Wenn der Schriftenprofi von Auszeichnung und Hurenkind spricht, kann er schnell missverstanden werden. Doch auch branchenintern lädt so mancher Fachbegriff zu Verwechslungen ein. Hier unsere Top 10 der typischen Problemkinder, aufgeteilt in drei Bereiche: klassische Missverständnisse, Doppeldeutigkeiten und schlechte Rückübe...

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Buchvorstellung: Shadow Type

Auch nach 150 veröffentlichten Büchern lässt Steven Heller nicht locker. Sein neuestes Werk, das zusammen mit der New Yorker Designerin Louise Fili entstand, widmet sich dreidimensionaler Schrift, wie sie seit dem 19. Jahrhundert angewendet wird. Im Zuge der Industrialisierung gewann die Werbung immer mehr an Bedeutung und für diesen Zweck taugten die klassischen Leseschriften kaum. Die Schauschriften entstanden, die immer fette...

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Yahoo präsentiert sein neues Logo

Nach 18 Jahren ändert Internet-Pionier Yahoo sein allseits bekanntes Logo. Die Präsentation kam nicht überraschend. In einer bislang sicher einzigartigen Aktion präsentierte man 30 Tage lang jeweils ein neue Logo. Große Begeisterung löste man damit jedoch nicht aus. Die Logo-Variationen wirkten einfach wie beliebige Spielereien mit Schriften – ohne jegliches Konzept.      Auch das am 30. Tag pr...

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Schriftgeschichten: Die Janson Antiqua, die nicht von Janson kam

Die Schriftschneider Jenson und Janson und die nach ihnen benannten Schriften lassen sich schon leicht verwechseln. Doch die Verwirrung wird perfekt, wenn man erfährt, dass die Schrift Jansons diesem nur versehentlich zugeschrieben wurde. Ihr wahrer Schöpfer ist der Ungar Miklós Kis. Die bewegte Geschichte seiner Schrift, die Jan Tschichold später als die »schönste alte deutsche Antiqua-Schrift« bezeichnen sol...

4 Kommentare    ****-    Janson, Kis

Schriftmischung ist keine Hexerei

John Boardley ist ein britischer Autor und Typograf, der heute in Vietnam lebt. Sein 2007 ins Leben gerufenen Blog I Love Typography stieg binnen weniger Jahre zu einer der bekanntesten Typografie-Webseiten auf. Wie beim TypoJournal von Typografie.info folgte alsbald auch eine Expansion in die gedruckten Medien: das Magazin Codex.   In einem englischsprachige Kommentar äußerte sich Boardley zu den üblichen Empfeh...

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Buchvorstellung: Workshop Typografie & Printdesign

Das bereits seit 2003 verlegte Buch Workshop Typografie & Printdesign wurde 2013 in einer erweiterten und überarbeiteten Auflage veröffentlicht, die hier zur Rezension vorliegt. Die Autorin Martina Nohl ist gelernte Schriftsetzerin und als Trainer und Berufsschullehrer in der Druck- und Medienbranche tätig. Bei ihrem Buch handelt sich um ein klassischen Buch für Einsteiger, das grafische Gestaltung am Computer erläutert...

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