Font-Wiki
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Die Copperplate Gothic ist eine Versal-Schrift, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Frederic Goudy für American Type Founders (ATF) entworfen wurde. Trotz der kleinen Serifen an den Stammenden wurde sie als Groteskschrift (»Gothic«) betitelt. Sie zielte auf eine Anwendung als Kartenschrift für kurze Texte, zum Beispiel in Geschäftsausstattungen oder Einladungen ab. Darüber hinaus wurde sie im Laufe des 20. Jahrhunderts aber auch ganz allgemein eine beliebte Schrift für Schauanwendungen. ATF

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Schriftgestalter:
- 1901
- 14.336 Aufrufe
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Die Gill Sans Nova ist eine Überarbeitung der ursprünglich 1928 erschienenen Gill Sans von Eric Gill. Die Gill Sans wuchs in der Nova-Version auf 43 (statt bisher 18) Schnitte an und ist nun von Ultra Light bis Ultra Bold und in schmalen Schnitten erhältlich. Mit W1G-Belegung wurde auch der Zeichenumfang deutlich erweitert. Hinzu kommen neue lichte und schattierte Schnitte für Schaugrößenanwendungen, die zum Teil auf Originalzeichnungen aus dem Monotype-Archiv beruhen, bislang aber nicht als Fon

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Schriftgestalter:
- 2015
- 6.328 Aufrufe
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Christine Lord entwarf die Schrift unter dem ursprünglichen Namen Lord Lower Case Linked im Jahr 1969 für das Corporate Design von Oxford Polytechnic. Später erschien die Schrift im Fotosatz (Face Photosetting) und als Rubbelbuchstaben (Letraset). Varianten der Schrift: Berthold (mit zusätzlichen Inline- und Outline-Schnitten), »Scene« von Dave Jeffrey (mit Großbuchstaben), »Oxford CP« by Claude Pelletier, »Oxford« von Profonts und »Tafelwerk« von Peter Wiegel.

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Schriftgestalter:
- 1969
- 5.157 Aufrufe
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Die Kurmark entstand in den 1930er-Jahren bei Wagner & Schmidt und wurde von der Norddeutsche Schriftgießerei in zwei Strichstärken (normal 1934, fett 1936) geschnitten. Die Schrift lässt sich der Gattung schlichte Gotisch zuordnen, wobei dies vor allem auf die sehr geradlinigen Versalien zutrifft. Die Minuskeln stehen dazu mit ihren Rundungen und traditionellen Formen im Kontrast. Eine Digitalisierung beider Schnitte gibt es von Gerhard Helzel.

- 1934
- 2.119 Aufrufe
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Schriftgestalter Robert Slimbach studierte die Sammlung von Schriftstempeln Ende der 1980er-Jahre im Plantin-Moretus-Museum in Antwerpen. Schon während der Fertigstellung der 1989 erschienenen Adobe Garamond entstand die Idee zu einer neuen, noch umfassenderen Bearbeitung, die auf den unterschiedlichen Größen der Originalstempel und den stilistisch passenden Kursiven Robert Granjon beruhen sollte. Die Garamond Premier Pro ist in 5 Strichstärken und 4 optischen Größen verfügbar und besitzt m

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Schriftgestalter:
- 2005
- 13.908 Aufrufe
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Die Bernhard Gothic war Lucian Bernhards erste Schrift für American Type Founders und erschien dort ab 1929. Sie wurde als Gegenstück zu den erfolgreichen europäischen Groteskschriften wie Futura, Kabel und Gill Sans konzipiert. In diesem Sinne zeigen sich in der Bernhard Gothic viele geometrische Ansätze. Jedoch gibt sich der Entwurf dabei deutlich künstlerischer und verspielter. Die Schrift gilt auch als eine der ersten, die den Verzicht auf Sporne als deutliches Gestaltungsmerkmal heraus

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Schriftgestalter:
- 1929
- 6.917 Aufrufe
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Die Nobel ist eine geometrische Serifenlose von Sjoerd Hendrik de Roos und Dick Dooijes. Sie erschien 1929 bei der Lettergieterij Amsterdam. Die Nobel erschien zwei bzw. drei Jahre nach den deutschen Schriften Erbar Grotesk und Futura und weist Ähnlichkeiten mit diesen auf. Jedoch besitzt die Nobel etwas humanistischere Züge. Die Schrift wurde eine der bestverkauften Serifenlosen der Gießerei. Font Bureau veröffentliche 1993 eine Neuinterpretation in 18 Schnitten von Tobias Frere-Jones. Im

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Schriftgestalter:
- 1929
- 11.742 Aufrufe
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Die Krimhilde von Albert Auspurg erschien 1933 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in einem gewöhnlichen und einen halbfetten Schnitt. Der Entwurf vereint Eigenschaften der geometrischen Groteskschriften der 1920er-Jahre mit Frakturformen. Dazu heißt es im Schriftmusterheft: »Die deutsche Schrift unserer Zeit … muß den Willen zur Sachlichkeit ausdrücken und unter Betonung des Wesentlichen den einzelnen Buchstaben in seiner knappesten Form bringen. […] Wir haben deshalb bei der Schaffung u
- 1930-1939
- fraktur
- gebrochene schrift
- geometrisch
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Verschlagwortet mit:

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Schriftgestalter:
- 1933
- 5.595 Aufrufe
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Die Match von Hannes von Döhren erschien 2022. Die Grotesk-Familie verfügt über 8 Strichstärken mit Kursiven. Die Schnitte wurden einer manuellen Bildschirmoptimierung unterzogen. Per OpenType können alle runden Punkte (Satzzeichen, i-Punkte etc.) durch eckige Versionen ausgetauscht werden. Die Zeichenbelegung umfasst erweitertes Latein, Kyrillisch und Griechisch.

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Schriftgestalter:
- 2022
- 1.629 Aufrufe
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Die Cascade Script ist eine unverbundene Schreibschrift von Matthew Carter und erschien in den 1960er-Jahren als Fotosatzschrift bei Linotype. Eine digitale Version mit westeuropäischer Belegung ist ebenfalls über Linotype verfügbar. Die Bitstream-Version trägt den Namen Freehand 471, die auch in einer Version von ParaType mit erweiterter lateinischer, kyrillischer und griechischer Zeichenbelegung erhältlich ist.

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Schriftgestalter:
- 1965
- 858 Aufrufe
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Nach Angaben der Foundry wurde die Serifenlose JAF Facit als sehr gut lesbare und flexible Schrift gestaltet, mit dem Ziel nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dazu wurden alte und moderne Formkonzepte miteinander verschmolzen. Merkmale: Sechs Strichstärken (extralight bis extrabold) Echte Kursive Kapitälchen Mediäval- und Versalziffern (proportional und dicktengleich) Alternativzeichen Pfeile

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Schriftgestalter:
- 2005
- 4.127 Aufrufe
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Brush Script ist eine informelle Schreibschrift mit beschwingtem Pinselduktus von Robert E. Smith aus dem Jahr 1942. Sie erschien als Handsatz-Type in einem Schnitt bei American Type Founders. Nach der Übernahme auf die Monotype wurde sie ein rascher Erfolg für Schauanwendungen jeder Art. Der Erfolg hielt über das gesamte 20. Jahrhundert an, sodass die Schrift auch vielfach digitalisiert wurde. Die häufige Verwendung der Schrift brachte ihr jedoch auch einen gewissen Negativruf ein. Simon Garfie

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Schriftgestalter:
- 1942
- 12.132 Aufrufe
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Die ersten Entwürfe zur Pinselschrift Terry Junior von Terrance Weinzierl entstanden beim Monotype Font Marathon im Jahr 2016. In der Folge wurde die Schrift weiter ausgebaut und erschien schließlich 2018 in fünf Schnitten (regular, italic, rotalic, inline, combo). Alle besitzen eine lateinische und kyrillische Belegung mit über 700 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 3.101 Aufrufe
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Die Alizé-Familie von Tom Grace ist eine schwungvolle Antiqua-Familie, die gänzlich auf aufrechte Schnitte verzichtet. Stattdessen verfügt die Schrift über drei kursive Strichstärken in erweiterter lateinischer Belegung mit Kapitälchen und zahlreichen OpenType-Merkmalen.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 1.521 Aufrufe
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Die Coronet ist eine Schreibschrift in zwei Strichstärken von Robert Hunter Middleton und erschien in den 1930er-Jahren zunächst für das Ludlow-System. In der Folge entstanden aber auch zahlreiche Adaptionen für den Foto- und Digitalsatz. Die Schrift ist heute in ein oder zwei Schnitten über URW, ITC, Ascender (als Crestwood), Red Rooster, Bitstream und Tilde (als Ribbon 131) erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 1.048 Aufrufe
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Pedell ist eine Schreibschrift, die das Schreiben mit Kreide simuliert. Sie wurde vom Schriftdesigner Ralph M. Unger geschrieben und digitalisiert. Pedell ist eine gut lesbare und lebendige Handschrift, die neben der westeuropäischen Standardbelegung Zeichen für den Satz osteuropäischer Sprachen sowie kyrille Schriftzeichen mitbringt. Zu beachten ist, dass die Schrift auf einem vektorisierten Bitmap-Raster basiert. Beim Einsatz in größeren Schriftgraden zeigen sich die Pixel daher deutlich

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Schriftgestalter:
- 2009
- 10.691 Aufrufe
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Die Nautica ist eine verbundene Schreibschrift mit Kupferstich-Duktus. In den 845 Glyphen sind zahlreiche Alternativzeichen und Schwungbuchstaben enthalten, die sich per OpenType ansprechen lassen. Zusätzlich zum Grundschnitt gibt es zwei angefettete Versionen. Außerdem gibt es einen Dingbat-Font, der nautische Symbole und Rahmen-Elemente zum Kombinieren beinhaltet.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 11.743 Aufrufe
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Die URW Geometric ist eine serifenlose Schrift, inspiriert von deutschen geometrischen Schriften der 1920er-Jahre. Die Schrift ist mit 10 Strichstärken von Thin bis Black, plus 10 weitere Oblique-Schriftschnitte, gut ausgebaut und versteht sich als moderne Variante ihrer Vorgänger, mit optisch ausgewogenen und harmonisierten Formen und Strichstärken, einer höheren x-Höhe und geringeren Ober- und Unterlängen. Besonderer Augenmerk wurde auf die Gestaltung von Sonderzeichen gelegt, z.B. das »E

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Schriftgestalter:
- 2015
- 5.692 Aufrufe
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Die Pergamon-Antiqua von Alfons Schneider erschien in den 1930er-Jahren bei der Schriftgießerei Ludwig Wagner. Die Familie wurde in der Folge weiter ausgebaut und nach der Bildung von Typoart dort weiter vertrieben. Zum endgültigen Ausbauen zählten die aufrechten Garnituren mager/Buchschrift mager/halbfett/fett, die Kursiven in mager/halbfett und fett sowie schmale Schnitte in halbfett und fett. Eine digitale Version von Coen Hofmann wurde 2016 über URW++ veröffentlicht.

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Schriftgestalter:
- 1932
- 4.274 Aufrufe
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Die Alverata ist eine Antiqua-Familie, die auf Gerard Ungers Doktorarbeit zu den Antiqua-Schriften der Romanik basiert. Den sechs Strichstärken mit Kursiven werden zwei zusätzliche Varianten »informal« und »irregular« zur Seite gestellt. Die Schnitte besitzen eine erweiterte lateinische Belegung. Versionen mit polytonischer griechischer und kyrillischer Belegung sind separat erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 1.791 Aufrufe
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Die Dom Casual erschien Anfang der 1950er-Jahre bei American Type Founders. Grundlage war ein Set von Alphabeten von Peter Dom, die 1950 über einen Katalog von Photo Lettering Inc. gezeigt wurden. Die Schrift wurde zu vier Schnitten ausgebaut: zwei Strichstärken und schräggestellte Versionen als »Diagonal«. Es entstanden zahlreiche Adaptionen über verschiedene Satztechniken hinweg: Lettergieterij Amsterdam/Mecanormal (als Polka), Letraset, Bitstream, Scangraphic, E+F, URW und Adobe.

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Schriftgestalter:
- 1952
- 1.446 Aufrufe
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Der Name lässt vermuten, dass die Schrift eigentlich mit einem Lippenstift geschrieben wurde. Dennoch: Auch als Kreideschrift geht diese unverbrauchte Handschrift sehr gut durch. Gestaltet wurde sie 2006 von Patrick Griffin von Canada Type.

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Schriftgestalter:
- 2006
- 7.632 Aufrufe
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Die Bely von Roxane Gataud entstand ursprünglich als eine Abschlussarbeit des Studienganges »Typographie & Langage« an der Ésad Amiens. In der Folge wurde die Schrift für das »Typeface Publishing Incentive Program« von Type Together ausgewählt und mit diesem Schriftanbieter weiterentwickelt und ausgebaut. Die Schriftfamilie erschien dann 2016 in vier Textschnitten und einem Display-Schnitt. Die Schrift besitzt eine erweiterte lateinische Belegung sowie Kapitälchen und verschiedene Ziffernset

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Schriftgestalter:
- 2016
- 3.901 Aufrufe
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Die Thannhaeuser-Schrift benannt nach ihrem Gestalter Herbert Thannhaeuser erschien in der mageren Version 1929 bei der Schriftguß AG. Eine Kursive und eine halbfette Version folgten einige Jahre später. Nach dem Aufgehen der Schriftguss KG im VEB Typoart wurde die Schrift dort weiter vertrieben. Eine Digitalisierung gibt es heute von RMU Fonts unter dem Namen Neue Thannhaeuser.

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Schriftgestalter:
- 1929
- 6.945 Aufrufe
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Die Arlette von Pilar Cano und Ferran Milan erschien 2018 bei Type Together. Die Schrift kombiniert ein lateinisches Alphabet mit einem separat erhältlichen Thai-Alphabet. Der Schnurzug-Charakter des Thai-Alphabets wirkt dabei auch auf die Gestaltung der lateinischen Schrift zurück. Für eine Groteskschrift gibt sich die Arlette ungewöhnlich beschwingt. Unterstützt wird dies durch den großen Zeichenvorrat der 16 Schnitte, der neben Kapitälchen auch viele Schwungbuchstaben und Ligaturen enthält.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 1.517 Aufrufe
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Die Flash von Edwin W. Shaar erschien ab 1939 bei Lanston Monotype und verfügt über zwei Strichstärken. Es erschienen zahlreiche Adaptionen für den Foto- und Digitalsatz. Der fettere Schnitt wurde und wird auch einzeln als »Okay« angeboten. Unter dem Namen Flash gibt es Digitalisierungen von zum Beispiel Linotype, URW und Scangraphic.

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Schriftgestalter:
- 1939
- 826 Aufrufe
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Die Schriftart Frutiger von Adrian Frutiger zählt zu den bekanntesten serifenlosen Schriften und wird von vielen als Inbegriff der humanistischen Grotesk angesehen. Unzählige serifenlose Schriften der letzten Jahrzehnte sind mehr oder weniger stark von der Frutiger inspiriert. Die Frutiger ist in den letzten Jahrzehnten aus dem öffentlichen Raum kaum wegzudenken. Sei es auf Beschilderungen im öffentlichen Nahverkehr bzw. auf Flughäfen oder als Hausschrift von unzähligen Unternehmen (z.B. De

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Schriftgestalter:
- 1976
- 45.012 Aufrufe
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Die Fugu ist eine schwungvolle, moderne Kreideschrift von Neil Summerour, entworfen 2009. Mit knapp 500 Glyphen ist die Schrift für eine Display-Schrift recht gut ausgebaut.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 13.443 Aufrufe
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Neville Brody war in den 1980er-Jahren einer der ersten renommierten Grafikdesigner, der für seine Gestaltungen auch eigene, digitale Display-Fonts entwickelte. Für die Anwendung in den Magazinen The Face und Arena entstanden drei Schriften, die Linotype 1990 als Industria, Insignia und Arcadia in einem Paket herausbrachte. Die Industria ist eine schmallaufende, geometrisch konstruierte Serifenlose, die rechtwinklige Punzen mit abgerundeten Außenlinien kombiniert. Die Fonts sind in zwei Ges

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Schriftgestalter:
- 1990
- 9.562 Aufrufe
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Die FF You Can Read Me entstand als Teil der experimentellen FUSE-Schriften. Der ursprüngliche Name war »F Can You (read me)?« und erschien im FUSE-Projekt unter dem Motto »Invention« im Jahr 1991. Laut Baines bezog er sich beim Entwurf auf eine Arbeit von Brian Coe mit der Frage, wie viel man von Buchstaben entfernen könne, ohne die Lesbarkeit gänzlich zu verlieren. Die noch einmal überarbeitete FF You Can Read Me erschien dann 1995 in der FontFont-Bibliothek.

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Schriftgestalter:
- 1995
- 4.770 Aufrufe
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FS Siena ist eine moderne, kontrastreiche Serifenlose mit klassischen Wurzeln. Fontsmith-Gründer Jason Smith widmete sich schon während des Studiums dem instinktiven Zeichnen von Buchstabenformen, die auf Hermann Zapfs Optima basieren. Als Krista Radoeva die Herausforderung annahm, die Schrift zu bearbeiten und zu erweitern, waren sie und Jason entschlossen, ihren subtil nonkonformistischen und eklektischen Geist zu bewahren. Einige Merkmale: Sieben Strichstärken Echte Kursiv

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Schriftgestalter:
- 2016
- 3.397 Aufrufe
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Die Athelas von Veronika Burian und José Scaglione ist eine Antiqua-Familie für Fließtexte. Die Schrift kommt in vier Schnitten (normal, kursiv, fett, fett-kursiv) mit erweiterter lateinischer Belegung und Kapitälchen. Eine arabische, kyrillische und griechische Belegung sind separat erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 2008
- 2.318 Aufrufe
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Die Gando Ronde Script von Hans-Jürg Hunziker basiert auf Arbeiten von Nicholas Gando aus dem 18. Jahrhundert und wurde 1970 als Fotosatzschrift in einem Schnitt herausgegeben. Eine digitale Version ist als French 111 von Bitstream erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1970
- 871 Aufrufe
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Eine zeitgemäße Überarbeitung der Frutiger. Zur Entwicklung siehe Haupteintrag unter Frutiger.

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Schriftgestalter:
- 2001
- 9.422 Aufrufe
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Der Font »Tafelkreide« ist eine Kreideschrift, die nur in Versalien, dafür aber mit einer umfassenden pan-europäischen Zeichenbelegung verfügbar ist. Angeboten wird die Schrift von MacCampus, einem deutschen Schriftanbieter, der sich auf die Entwicklung von Fremdsprachen-Fonts für den Wissenschafts- und Bildungsbereich spezialisiert hat.
- 24.177 Aufrufe
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Die Atlante von Martín Sesto von Yorlmar Campos kombiniert eine statische Antiqua mit einer ausdrucksstarken Kursiven. Die Schrift wurde als variabler Font angelegt und erlaubt die stufenlose Auswahl der Strichstärke und der optischen Größe. Alternativ stehen neun Schaugrößen- und Textstrichstärken (inklusive zugehöriger Kursiven) als einzelne Schnitte zur Verfügung. Die Schriftfamilie verfügt über einen umfangreichen Zeichenausbau mit Kapitälchen, Alternativzeichen, Schwungbuchstaben, Ziffernse

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Schriftgestalter:
- 2022
- 1.252 Aufrufe
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Die Jiffy ist eine bewegte, informelle Schreibschrift, die in den 1960er-Jahren als Fotosatzschrift ohne Designerangabe bei Filmotype und Linotype erschien. Die Linotype-Version ist heute auch digital erhältlich.
- 916 Aufrufe
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Die FS Lola wurde 2009 gestaltet von Phil Garnham. Er bezeichnet sie als »Transgender Font«, da sie eine unverwechselbare, individuelle Kombination männlicher und weiblicher Qualitäten aufweise. FS Lola wurde entworfen für vielseitige Anwendungen in großen und kleinen Schriftgraden. Die Schrift unterstützt 44 Sprachen und ist in folgenden Schnitten erhältlich: light, light italic, regular, regular italic, medium, medium italic, bold, bold italic, extrabold, extrabold italic D

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Schriftgestalter:
- 2009
- 6.656 Aufrufe
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»Jacqueline« ist eine leichte, gleichmäßig und schön geformte Handschrift, deren Strich an weichen Bleistift oder Kreide erinnert. Gestaltet wurde sie 2010 von Nicholas Garner, herausgegeben von AVP. Die Schrift ist ist in sechs Schnitten (Regular, Italic, Condensed, Condensed Italic, Extended und Extended Italic) verfügbar, jedoch basieren alle auf der gleichen Zeichnung.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 11.330 Aufrufe
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Die Miller ist eine Barock-Antiqua-Schrift von Matthew Carter. Sie ist eine Neuinterpretation der Scotch Roman – eines Schriftstils, der Anfang des 19. Jahrhunderts von schottischen Schriftgießereien geprägt wurde. Insbesondere im anglo-amerikanischen Raum ist die Miller eine beliebte Schrift für den Zeitungs- und Magazinsatz. Die Miller ist derzeit nur in einfacher westeuropäischer Belegung in normal, kursiv, fett und fett-kursiv erhältlich. Die Kapitälchen sind in Einzelnschnitte ausgelag

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Schriftgestalter:
- 1997
- 7.151 Aufrufe
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Die Schrift erschien ursprünglich 2012 im Gestalten Verlag und war einer der ersten von Jakob Runges Schriftentwürfen. Für einen Kunden wurde die Schrift ab 2017 noch einmal gründlich überarbeitet und erschien 2018 dann über das eigene Label TypeMates. Die Glyphen haben in allen Schriftschnitten die gleiche Breite und der Zeichenumfang umfasst die Schriftsysteme Lateinisch, Griechisch und Kyrillisch (inklusive der Alternativen für Bulgarisch, Mazedonisch und Serbisch).

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Schriftgestalter:
- 2018
- 3.368 Aufrufe
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Die Belarius von Veronika Burian und José Scaglione ist eine variable Schrift, die neben Designachsen für Strichstärke und Weite auch eine Designachse für die Serifen enthält. Mit letzterer kann die Schrift zwischen serifenbetont und serifenlos eingestellt werden. In den Einzelschnitten kommt die Familie auf 90 Schriftschnitte. Die Designachse ist dann in drei Stile zerlegt: Poster, Serif und Sans. Die drei Stile sind in fünf Strichstärken mit Kursiven in drei Weiten erhältlich. Die Schnitte bes

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Schriftgestalter:
- 2001
- 1.795 Aufrufe
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Die Linoscript ist eine Linotype-Adaption der ursprünglich als Typo Upright erschienenen Schrift von Morris Fuller Benton im Ronde-Schreibschriftstil. Digitale Versionen des Entwurfs sind als Linoscript (Linotype), Typo Upright (Bitstream) und Ronde Script (GroupType) erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1926
- 885 Aufrufe
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Vier Schriften von Sebastian Nagel — gefunden auf einer Karte Amerikas des spanischen Kartographen Diego Gutiérrez und des niederländischen Kupferstechers Hieronymus Cock. »Als ich im Jahr 2004 durch Zufall die Landkarte Amerikas von 1562, erstellt vom spanischen Kartographen Diego Guiterrez und dem niederländischen Kupferstecher Hieronymus Cock für mich entdeckte, hatte ich erst kurz zuvor meine Diplomarbeit über Schriftgestaltung und Schriftanalyse abgeschlossen. Während dieser Zeit hatte

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Schriftgestalter:
- 2010
- 8.584 Aufrufe
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Nach dem Stil von Schulbuch-Schriftarten des frühen zwanzigsten Jahrhunderts begann Rosemary Sassoon 1995 mit dem Entwurf der Sassoon-Schriftfamilie (Primary, Infant, Sans, Book). Charakteristisch ist die Harmonie zwischen dem Raum innerhalb und außerhalb der Buchstaben. Inzwischen entstanden mehrere Versionen: Sassoon Infant: Normalversion zum Schriftsatz Sassoon Infant Line: Normalversion mit Grundlinie Sassoon Infant Tracker: Outline-Variante mit und oh

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Schriftgestalter:
- 1995
- 5.886 Aufrufe
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Die ITC Benguiat ist eine dekorative Serifenschrift von Ed Benguiat aus den 1970er-Jahren. Ursprünglich entwarf Benguiat lediglich ein Logo für einen Freund. Doch dieser mochte die Entwürfe auch nach unzähligen Revisionen nicht. Die Buchstaben in einem der Entwürfe gefielen Benguiat jedoch so sehr, dass er sie zu einem Schriftentwurf ausbaute. Ganze drei Anläufe brauchte er bei seinem Arbeitgeber ITC, bis die Schrift vom ITC Typeface Review Board akzeptiert und schließlich 1978 veröffentlich wur

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Schriftgestalter:
- 1978
- 7.526 Aufrufe
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Die Birdy von Veronika Burian entstand während eines »Graphic Design Walks« in London. Basierend auf einem Etikett einer isländischen Biermarke entstand eine nun kostenlos erhältliche, lichte gebrochene Schrift. Der Zeichensatz ist jedoch stark beschränkt. Es gibt lediglich die 26 lateinischen Grundbuchstaben sowie Punkt, Komma und Bindestrich.

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Schriftgestalter:
- 2011
- 1.292 Aufrufe
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Die Medici Script ist eine unverbundene Schreibschrift von Hermann Zapf und erschien 1971 als Fotosatzschrift bei Linotype in einem Schnitt. Eine digitale Version mit westeuropäischer Belegung ist über MyFonts verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1971
- 733 Aufrufe
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Fontsmith sagt über die Clerkenwell: »Das Design der Clerkenwell ist inspiriert von Einflüssen der lebendigen Metropole London. Clerkenwell ist eine eigenwillige Schrift und gut geeignet für dramatische Headlines, Logos und für die Verwendung in großen Größen. Eine traditionelle Schrift mit einem modernen Dreh.« Die Clerkenwell ist erhältlich in den Schnitten light, regular, regular italic, bold 44 Sprachen werden unterstützt.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 4.227 Aufrufe
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Der Name Corpid ist das abgeleitete Wort für Corporate Identity, denn ursprünglich wurde die Corpid als Unternehmensschrift des Dutch Ministry of Agriculture, Nature Management and Fishing entworfen und trug den Namen Agro Sans. Merkmale: Drei Weiten Fünf Strichstärken (light bis black) Echte Kursive Proportionale Versal- und Mediävalziffern Dicktengleiche Versal- und Mediävalziffern Alternativzeichen Kyrillische und griechische (monotonisch

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Schriftgestalter:
- 1997
- 8.799 Aufrufe

